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Alt 14.08.2013, 18:04
Hifi-Tom Hifi-Tom ist offline
 
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Hi, da bin ich wieder,

erst mal einige grundsätzliche Informationen zur Subbase écho LS und deren Aufbau, Wirkungsweise.

Daß Lautsprecher einen soliden Untergrund benötigen, um von klangschädlichen Resonanzen verschont zu bleiben, ist ja weitestgehend bekannt. Nun gibt es zwei grundlegende Varianten, um auftretenden Resonanzen entgegen zu wirken.

Die Ankopplung...

...der Lautsprecher an den Untergrund, um die entstandenen Resonanzen abzuleiten. Dadurch wird erreicht, dass die im Lautsprecher entstehenden Resonanzen auf den Boden übertragen werden. Da man bei einer echten Ankopplung (keine Spikes oder Kugeln) aber kein Rückschlagventil einbauen kann, werden die bodeneigenen Schwingungen wiederum an den Lautsprecher geleitet. So werden Gehäuseresonanzen teilweise noch verstärkt.

Die Entkopplung...

...der Lautsprecher vom Untergrund. Mit dieser Methode versucht man, Resonanzen des Untergrundes, welche u. a. durch Luft- und Trittschall angeregt werden, nicht an das Gehäuse kommen zu lassen. Hierbei werden gerne Spikes, Gewebeaufhängungen etc. verwendet. Aber was ist mit der angeregten Energie im Gehäuse selbst? Sie wird nicht abgeleitet und beeinflusst die von uns angestrebte verfärbungsfreie Wiedergabe.

Die Subbase écho LS Klangbasis wurde entwickelt, um Resonanzen nicht nur einseitig zu behandeln. Der Lautsprecher wird hart mit der Basis verbunden (Ankopplung). So wird dieser beruhigt. Hierbei wurde speziell darauf geachtet, dass keine Überdämpfung des LS-Gehäuses erreicht wird. Weiterhin wird verhindert, dass sich die Bodenresonanzen auf die Lautsprecher übertragen können (Entkopplung).

Die vollständige Dämpfung der Schwingungen ist naturgemäß nicht möglich. Denn Schwingungen selbst kann man nicht verschwinden lassen aber man kann ihre Frequenz verlagern und damit abschwächen, um ihre Einflussnahme zu minimieren und zu harmonisieren. Mit der dämpfenden Matrix der Subbase écho LS verhält es sich genauso. Die Tritt- und Luftschallschwingungen, welche über den Boden auf die Basis treffen, werden durch die aufeinander abgestimmten Materialschichten in ihrer Frequenz verlagert, bis sie zu schwach sind die Schieferstellfläche anzuregen. Dies ist also gemeint, wenn wir von Dämpfung sprechen. Die Schieferfläche selbst, wird durch die Verlagerung so abgestimmt, dass diese keine eigene klangliche Tendenz ins Klangbild einbringt.

Aufbau der Subbase écho LS Basen:

Die Grundlage ist ein steifer aber relativ leichter Holzrahmen. Dieser ist mit einem Kammersystem aus Ahorn (Instrumentenholz) verstrebt. Der optische Rahmen ist nicht mit der Matrix verbunden und nimmt so keinen Einfluss auf die Abstimmung der Basis. Darum kann dieser auch frei gestaltet werden.

Als Standfläche ist eine Schieferplatte eingelassen die auf einem speziellen Mineralmix ruht und von der Rahmenkonstruktion entkoppelt ist. Der Schiefer lässt eine harte Ankopplung zu und nimmt Schwingungen auf, sodass eine leichte Dämpfung schon aufgrund seiner Schichtstruktur erreicht wird.

Die nach vielen Hörtests abgestimmte Füllung der innen liegenden Kammern nimmt die Schwingungen unterschiedlicher Frequenz auf und verlagert diese somit schrittweise und effektiv, in eine Resonanzfrequenz die nicht in der Lage ist die Schieferfläche anzuregen. Die Materialien selbst sind nicht der Schlüssel zum Erfolg. Durch die definierte Anordnung der sechs Materialien konnte dieses Ergebnis erst erzielt werden.

Der Schiefer ist plan geschliffen und geölt. Er zeichnet sich durch eine hohe Dichte aus. Andere Schieferarten werden nicht angeboten, da diese nicht den klanglichen Anforderungen gerecht werden konnten. Der Holzrahmen der Subbase écho ist aus einem fehlerfreien Multiplex gefertigt und kann nach Kundenwunsch ausgeführt werden. Echtholzfurnier, Lackierungen (z.B. Hochglanz) oder wahlweise aus feinen Edelhölzern. Ausführungen aus fehlerfreiem Multiplex werden mit einem Speziallack (geruchlos auf Wasserbasis / außer bei Farblackierungen) versiegelt. Dadurch ist er vor Stößen geschützt. Es kann also auch mal der Staubsauger gegen stoßen!

Hier noch einige Bilder, dann folgt später Teil 3.







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Servus, Euer Hifi-Tom.
Gut Ding' will Hifi Weiler haben.
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