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Alt 27.08.2009, 15:19
matadoerle
 
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Standard AW: Studiomagazin Interview mit Thomas Funk

Hallo Klaus,
wenn das Nicht-Mehr-Anhören wollen (oder müssen) als Qualitätsmerkmal verstanden werden soll, dann ist das "halt Peffer in den Augen mancher Audiophiler".
Ich persönlich würde in kein Auto steigen, wenn der Entwickler mir versichert, er selber würde kein Auto fahren (aus Sicherheitsgründen etwa).
Aber wie du schon andeutest, wäre es auch vollkommen falsch, aus den Aussagen von Herrn Funk das "herauszuziehen"; er beschreibt doch eindrücklich selber, daß er alleine aufgrund gehörter Unterschiede begann, die Bandbreite seiner Produkte im Extremen Bereich zu erweitern.

Herr Funk arbeitet - und das wird ganz deutlich - mit großem Engagement, großem Einsatz und extrem zuverlässig, bringt so einige "preußische" Tugenden mit; für so nebensächliche Sachen wie einen Signalschalter ziemlich aufwendig, nicht wahr? Wenn ich lese, wie er die Lautstärkeregler designed hat, dann wird aber ebenfalls klar, daß dieser Mann sich ganz nahe an dem Einsatz seiner Produkte orientiert - etwas was in Zeiten der "OP-Amp-Entwickler" ganz und gar nicht mehr gang und gäbe ist.

Herr Funk hat ein anderes Verhältnis zu seinen Messungen, weil er seine Meßgeräte wie eine erweiterte Wahrnehmung versteht und begreift; DAS geht tatsächlich weit über das normale Niveau der üblichen Techniker-Zahlenspielchen weit hinaus. Respekt! und deshalb imho kein Maßstab für allfällige Foren-Diskussionen ..
Gruß Thorsten
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