Thema: Jena Labs
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Alt 29.03.2014, 19:16
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
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Zitat:
Zitat von Eule27 Beitrag anzeigen
Was mag da erst in der obersten Liga von Jena passieren?
Da hilft nur eines: Sich bescheiden und das genießen was man sich geleistet hat und sich leisten konnte.

Viele Grüsse
Jürgen
Hallo Jürgen,

Du sagst es. Irgendwo wird man sich den eigenen Punkt setzen müssen, es sei denn, man ist finanziell unabhängig und kann tun, was man will. Jena Labs geht bis zum "erwachen", nur wäre das dann komplett verkabelt auch ein größeres erwachen beim Blick aufs Konto. Diese Schmiede ist übrigens für mich die einzige, bei der ich klanglich (bzw., um mehr meinen eigenen Eindruck getroffener zu schildern, liveartig) das konsequente Umsetzen geboten bekomme, wie ich es mir vorstelle oder anders gesagt, wie es mir am meisten Sinn macht. Genau der Weg bzw. diese Richtung zeigt sich bereits per Symphonie.

Wie du bereits sagst, es dreht sich bei Jena Labs nicht um preislich günstige Angelegenheiten, aber für denjenigen, der solche Anschaffungen stemmen kann, bedeutet es dann halt auch die Belohnung in Form von einer einzigen Auslegung, nämlich ohne, dass der Kopf sich noch über was auch immer Gedanken klanglich zu machen hätte, den Weg zu einer mehr liveartigen Darbietung. Bei Jena Labs weiß man, dass genau das passiert und das lässt man sich auch berechtigt bezahlen. Niemand von uns würde das an deren Stelle anders handhaben. So ist das nun mal.

Auf jeden Fall freut es mich sehr, dass du gemäß deiner Schilderung voll auf deine Kosten kommst. Für mich hat sich an der Sache und ihrer Einschätzung auch bis zum heutigen Tage nichts geändert. Wenn man diesen Weg für sich anlagenmäßig einschlagen möchte, liveartiger an seiner Wiedergabe teil zu nehmen, dann sollte man den Schritt zu Jena Labs hin machen und für sich entscheiden, wo man sich innerhalb der Kabelfamilie finanziell nieder lassen möchte.

Ich hatte seinerzeit das Symphonie unter anderem an einem recht einfachen NAD C542 CDP in Betrieb und es war für ein paar Kameraden schlicht verblüffend, welch eine Kraft und Ausdrucksstärke per Konserve durch diesen einfachen CDP zustande kam. Etwas, das per "normaler" Verkabelung so gar nicht zu erahnen war. Nun, natürlich wurde nicht schlagartig ein neuer oder besserer C542 geboren sondern lediglich mal das Nadelöhr weggeschafft, dass vorhanden war und dadurch die Kraft, Direktheit, auch Größe sowie Schnelligkeit zugelassen, die dieser CDP von Haus aus mitbringt. Das eben kaum fassbare für die Kameraden resultierte aus der einfachen Gegebenheit, dass man es vorher nicht weiß und logisch schlecht einschätzen kann - denn wer will an dieser Stelle sinnvoll eine Hochrechnung betreiben?

Wissen tut man es, wenn es soweit ist, der entsprechende Vorhang sich öffnet und sich der Musiker livehaftiger vor einem aufbaut, sein Spiel mehr existenzielles beinhaltet und sich dadurch natürlich alles tonale immer weniger einer besonderen Betrachtung unterzieht. Das ist vom Sinn her auf jeden Fall die Richtung eines live. Da sollte meines Erachtens nach der Weg hin.



Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (29.03.2014 um 19:47 Uhr).
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