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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #1  
Alt 17.08.2019, 09:47
Xenius Xenius ist offline
 
Registriert seit: 23.05.2019
Beiträge: 58
Standard Tuning von CD Player mit Burson OPs_Erfahrungen_Tipps

Hallo an alle Liebhaber hoher Qualität und Musikgenuss,

man liest ja viel über Tuning von CD Playern, wie sie von HörAn, HoerWege, BA Elekronik, Swoboda oder anderen zu ziemlich hohen Preisen angeboten werden.
Dabei kostet ein Paar hochwertige Operationsverstärker von Burson zwischen unter 100 oder bis zu ca 140 Euro, je nach Ausführung.
Dann aber für so einen Einbau gleich 700 Euro oder sogar 4 stellig zu verlangen, halte ich persönlich für überteuert.

Nun stellt sich mir aber erst ein mal die Frage, was kann so ein anderer OP eigentlich ausmachen?
Lohnt sich der Umbau überhaupt?

Hat hier jemand Erfahrungen mit Umbau der OPs in CD Playern?


Was ich eigentlich eine Frechheit finde, ist, daß sogar CD Player in der mittleren 4-stelligen Preisliga, teils OPs verbaut haben, die nur 50 Cent kosten, und das im Einzelhandel. Eigentlich sollte man doch mit Recht erwarten dürfen, daß so ein High End Gerät bereits High End Bauteile überall beinhalten sollte, aber Gewinnmaximierung steht sehr weit oben auf deren Liste, und da sind Mehrkosten von vielleicht 50 Euro pro Gerät scheinbar nicht erwünscht.
Schade eigentlich


Mir geht es darum, ob mein CD Player vom Modell DENON DCD 1520, in dem 4 Stück OPs vom Typ NE5532 verbaut sind, mit Burson V4, V5 oder V6 Vivid merkliche Vorteile erfahren kann.
Die Kompatibilität habe ich geprüft, das passt also.
Müssen alle 4 getauscht werden, also IC32 und IC33 sowie IC34 und IC35?
Oder wäre es sinnvoll nur je 1 Paar zu tauschen, aber dann welches Paar?
Elektroniker bin ich nicht, mir fehlt also das tiefere technische Wissen, aber mit meinen Lötwerkzeugen kann ich schon halbwegs umgehen.
Ob ich es aber selbst mache oder eine Werkstatt aufsuche, weiß ich noch nicht.

Über Erfahrungsaustausch mit Tuning von CD Playern würde ich mich sehr freuen
__________________
Ohne Musik wäre das Leben sehr eintönig und lange nicht so farbenfroh und bereichernd

Accuphase C280V
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Thorens TD 520 Professionell mit TP 16 MK V L und Elac ESG 796 H24
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Geändert von Xenius (17.08.2019 um 10:21 Uhr).
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  #2  
Alt 17.08.2019, 10:21
Andi Andi ist gerade online
 
Registriert seit: 21.03.2013
Beiträge: 1.177
Standard

Moin,

alle Deine Fragen haben sich die Tuner sicher auch gestellt und deshaolb entsprechende Experimente gemacht und dazu sicher noch vieles mehr gemessen und probiert. All das kostet Zeit und Geld und leben wollen die natürlich auch noch von Ihrer Arbeit, also ist es im Ganzen gesehen vielleicht doch nicht so überteuert wie Du schreibst.

Sorry nur meine Meinung dazu.

VG Andi

PS: mein Sony 777 ES CD-Player in der Zweitanlage ist vor ca. 20 Jahren von Swoboda getunt worden und klingt immer noch super.

Geändert von Andi (17.08.2019 um 10:24 Uhr).
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  #3  
Alt 17.08.2019, 12:26
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.539
Standard

Wie Andi schon geschrieben hat, bedarf es sehr viel Zeit und Kenntnis der Materie.
Nicht jedes vermeintlich bessere Bauteil passt perfekt zur restlichen Schaltung.
Selbst sehr hochpreise Gerätschaften werden werkseitig mit Bauteilen konfektioniert, die nur wenige Cent wert sind .
Die Summe der Bauteile sind somit also nie ausschlaggebend für den Preis eines Gerätes.

Bessere Bauteile die zur Schaltung passen ,kosten in der Regel mehr , als die originale Bestückung und lassen das Gerät förmlich aufblühen.
Natürlich lässt sich ein guter Tuner auch sein Know How bezahlen .

Wenn es dir ein Anliegen ist, deinen CD Player kostengünstig zu tunen , lege einfach selber Hand an und lerne dabei .
Op's, Kondensatoren , Stromversorgungen der einzelnen Sektionen und Käbelchen sind sehr (!) lohnenswerte Ansatzpunkte .
Die Spielwiese ist wirklich groß.
Wenn mal alles zusammenpasst , werden deine Ohren Augen machen.

Wünsche Dir viel Spaß dabei
__________________
Gruß,
Oliver

Geändert von Oliver (17.08.2019 um 12:30 Uhr).
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  #4  
Alt 17.08.2019, 12:32
Xenius Xenius ist offline
 
Registriert seit: 23.05.2019
Beiträge: 58
Standard

Hallo Oliver,

ich habe mir eigentlich das so gedacht, die OPs selbst einzulöten.
Wenn aber jemand mir dazu "beistehen" könnte, der Erfahrung mit Tuning hat, wäre dies natürlich sehr schön.

Wie bereits erwähnt, ich bin selbst kein Elektroniker oder Ähnliches, es würde sich bei mir rein auf handwerklich, mechanische Arbeiten handeln, die das tiefere technische Wissen vermissen lassen.

Daher wäre ich für Hilfe immer dankbar.
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  #5  
Alt 17.08.2019, 12:48
oncle_tom oncle_tom ist offline
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.177
Standard

Zitat:
Zitat von Xenius Beitrag anzeigen
Wenn aber jemand mir dazu "beistehen" könnte, der Erfahrung mit Tuning hat, wäre dies natürlich sehr schön.
Daher wäre ich für Hilfe immer dankbar.
Was wäre Dir denn die 'Hilfe' wert?
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 17.08.2019, 12:49
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.539
Standard

Die Op's lassen sich oft auch einfach nur stecken ( sind also nicht unbedingt verlötet).
Einem Ausprobieren steht dann nicht mehr viel im Wege.
Vielleicht findest sich hier jemand , der sich speziell mit deinem Denon auskennt, denn das wäre nötig , um eine wirkliche Verbesserung ( nicht einfach verändertes Klangbild) zu erziehlen.
Drücke dir die Daumen.
__________________
Gruß,
Oliver
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  #7  
Alt 17.08.2019, 12:52
Xenius Xenius ist offline
 
Registriert seit: 23.05.2019
Beiträge: 58
Standard

Zitat:
Zitat von Oliver Beitrag anzeigen
Die Op's lassen sich oft auch einfach nur stecken ( sind also nicht unbedingt verlötet).
Einem Ausprobieren steht dann nicht mehr viel im Wege.
Vielleicht findest sich hier jemand , der sich speziell mit deinem Denon auskennt.
Drücke dir die Daumen.


Im DENON DCD 1520 sind die wohl verlötet, aber beim Kauf von Burson V4, V5 oder V6 OPs gibt es Lötsockel 8-beinig dazu, um danach im einfachen Stecksystem schnell tauschen zu können.
Solche IC Sockel habe ich aber selbst auch noch einige, in mehreren Varianten, was die Anzahl der Beinchen angeht.
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  #8  
Alt 17.08.2019, 12:55
Xenius Xenius ist offline
 
Registriert seit: 23.05.2019
Beiträge: 58
Standard

Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Was wäre Dir denn die 'Hilfe' wert?

Das liegt natürlich zuerst einmal daran, ob sich das als lohnend heraus stellt, aber am Wichtigsten ist wohl der Aufwand, was evtl alles gemacht wird.

Was erwartest Du denn für Dich persönlich, oder war dies kein Angebot?
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  #9  
Alt 17.08.2019, 13:07
AM5 AM5 ist offline
 
Registriert seit: 13.11.2016
Beiträge: 377
Standard

Hi,


dann wirst Du wohl zu den Tunern gehen müssen, die verständlicherweise dafür, dass sie ausprobiert haben was etwas bringt auch entsprechend soviel Geld nehmen, dass sie davon leben können.
Wer sich das Know How erarbeitet hat, wird es eher nicht in Foren preisgeben.


Grüsse Jürgen



Zitat:
Zitat von Xenius Beitrag anzeigen
Das liegt natürlich zuerst einmal daran, ob sich das als lohnend heraus stellt, aber am Wichtigsten ist wohl der Aufwand, was evtl alles gemacht wird.

Was erwartest Du denn für Dich persönlich, oder war dies kein Angebot?
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  #10  
Alt 17.08.2019, 13:07
oncle_tom oncle_tom ist offline
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.177
Standard

Mittlerweile sehe ich zu schlecht und bin alt und zittrig.
Der übliche Satz dürfte aber bei 60-80€ die Stunde liegen. wirkliche Fachleute raten vom blinden Tausch von OPs ohne entsprechende Messungen ab. Häufig resultiert der vermeintlich bessere Klang von Verzerrungen, verursacht durch angeblich ‚pinkompatible‘ Bauteile.

PS: dein ‚Ton‘ ist ganz schön fordernd .....

Geändert von oncle_tom (17.08.2019 um 13:11 Uhr).
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