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Quellgeräte analog und digital Alles über sämtliche Abspielgeräte

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  #11  
Alt 09.02.2019, 00:15
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 4.220
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1) Ja, der Clearaudio Concept ist die Schwäche in der Anlage.

2) Ich würde keine Komponenten tauschen. Das sind gut abgestimmte Systeme. Dann lieber ein größeres Modell mit Drum und Dran.
__________________
Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.
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  #12  
Alt 09.02.2019, 10:09
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
Beiträge: 1.237
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...das Thema hatten eir ja kürzlich im anderen Thread, konnte ich nicht mehr verfolgen da ich gerade andersweitig stark eingespannt bin....

Prozentangaben sind immer schwierig, von daher 80% der Abnehmer?

Sicher wird niemand auf die Idee kommen, ein superteures MC- System auf einen kleinen Pro-Ject Brettspieler zu montieren, weil er nach der 80/20- Verteilung so vermeintlich am weitesten kommt ....

Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, im "Vernunftbereich" (2000-2500€) erzielt man gute Erbenisse, wenn der Abtaster ca. 1/3 des Preises (Laufwerk/Arm/Abtaster) ausmacht.


P.S.: Schwere Teller haben nicht nur Vorteile. Das Tellerlager muss größer dimensioniert werden um die Kräfte aufzunehmen. "Größer" heißt größerer Durchmesser, und damit automatisch mehr Fläche im Lager und höhere Relativgeschwindigkeit der Gleitflaechen. Potentiell mehr Geräusch aus dem Lager, das der schwere Teller dämpfen muss. Nach oben hin ein Teufelskreis....

Magnetlager helfen hier nur scheinbar, sie nehmen nur die Gewichstkraft auf, nicht aber die seitlichen Führungskräfte. Da müsste dann schon ein konsequent gemachtes Luftlager her.....
__________________
Gruß
söckle
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  #13  
Alt 09.02.2019, 10:27
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
Beiträge: 1.237
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P.S.: Ein konstruktiver Ausweg ist uralt, man muss sich nur Schwungräder anschauen. Für guten Gleichlauf ist beim "Massekonzept" das Trägheitsmoment entscheidend, nicht die Masse. Und das wir bekanntlich höher, wenn sich die Masse möglichst weit außen an einem rotierenden Bauteil befindet.

Also warum nicht ein POM- Teller mit Wolfram- Ring ganz außen? Gute Dämpfung kombiniert mit hohem Trägheitsmoment bei relativ leichtem Teller, und damit relativ kleinem Tellerlager...

Schon klar, ein "fetter" Aluteller macht optisch einfach mehr her ....
__________________
Gruß
söckle
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  #14  
Alt 09.02.2019, 10:30
zeitlos zeitlos ist offline
 
Registriert seit: 06.05.2017
Beiträge: 273
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Zitat:
Zitat von söckle Beitrag anzeigen

Schon klar, ein "fetter" Aluteller macht optisch einfach mehr her ....
Nur ein kurzes Feedback, da gerade am arbeiten...

Also mir gefallen die großen Teller nicht. Und Alu auch nicht wirklich.
Meine zwei Kandidaten (Gold Note Mediterraneo und Pear Audio Kid Punch) haben entweder keinen so großen Teller oder er ist zumindest schwarz.

Mehr dann später, wenn mehr Zeit ist.
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  #15  
Alt 09.02.2019, 13:12
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 5.021
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Hallo Zeitlos,


ich habe gerade ein gutes Jahr damit verbracht meinen VPI Classic so zum spielen zu bekommen wie ich mir das vorher vorgestellt hatte.


Meine Erfahrung die ich dabei sammeln konnte:


Das Zusammenspiel von System, Phonokabel und Phonopre ist der Knackpunkt.


Alle drei o.g. Komponenten müssen exat zueinander passen sonst kippt das Klangbild.


Einer der drei Komponenten auf Empfehlung oder Testsieg unabhängig von einander kaufen führt nur mit sehr viel Glück zum Erfolg .


Ob dein Laufwerk/ Arm in Zusammenspiel mit dem Rest "gut genug" ist kannst du einfach testen, beim Wechsel zwischen zwei Stücken muss bei gehobener Zimmerlautstärke absolute Totenstille herrschen.


Ist das so?

Ist ein Rumpeln, Rauschen, Sirren usw. zu hören oder ist Stille wie bei der CD Wiedergabe?
Solche Nebengeräusche müssen zunächst weg bevor sich die weitere Suche lohnt.


LG Marc
__________________
Schwarz, 33 1/3rpm und Horn
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  #16  
Alt 09.02.2019, 13:21
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.538
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Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Das Zusammenspiel von System, Phonokabel und Phonopre ist der Knackpunkt.
Das ist ein wichtiger Punkt. Genauso wichtig ist aber die Harmonie von Laufwerk, Tonarm und Abtaster. Wenn alles passt, kann eine Kombi auch weit über ihre Preisklasse hinaus spielen. Wenn nicht, nützt auch der Einsatz von viel Geld nichts.
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  #17  
Alt 09.02.2019, 15:04
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
Beiträge: 1.237
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...der EAR 834p PhonoPre lässt, wenn ich das richtig sehe, "nur" die Anpassung der Verstärkung zu, während Abschlusswiderstand und Kapazität wohl fix sind...

Ich hab nur Erfahrungen mit sehr variablen PhonoPres, einmal ein Trigon Advance für den Goldring Elite MC Abnehmer, und dann noch der Restek Vector für den Ortofon 2M Black Abnehmer. Mein Eindruck war, dass ich damit jeweils eine gute Anpassung hin bekomme. Die Abstimmzeit war allerdings << 1 Jahr. Da hab ich wohl nicht diesen absoluten Anspruch....
__________________
Gruß
söckle
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  #18  
Alt 09.02.2019, 20:43
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 3.902
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Zitat:
Zitat von söckle Beitrag anzeigen
Ein konstruktiver Ausweg ist uralt, man muss sich nur Schwungräder anschauen. Für guten Gleichlauf ist beim "Massekonzept" das Trägheitsmoment entscheidend, nicht die Masse. Und das wir bekanntlich höher, wenn sich die Masse möglichst weit außen an einem rotierenden Bauteil befindet.
...so habe ich es bei meinem ersten selbstgebauten Plattenspieler gemacht. Der Teller selber ist nicht besonders schwer, so um die 5kg. Die Gewichte, die ich außen drum herum angebracht habe, sind auch nicht besonders schwer, wiegen zusammen vielleicht 1,5 kg. Die hohe Konstanz in der Drehbewegung entsteht tatsächlich durch die weit außen angebrachte Schwungmasse. Wenn man die Drehbewegung mit dem Stroboskop beobachtet, mal ohne, mal mit Zusatzgewichten, sieht man das. Durch das relativ geringe Gesamtgewicht des Tellers - 6,5kg ist für ein Masselaufwerk nicht sonderlich viel - dreht der String den Teller auch relativ schnell auf Nenndrehzahl hoch, bei 33 1/3 rpm nur ungefähr nach 2-3 Umdrehungen. Ansonsten mag ich auch schwere, solide Grundkonstruktionen, die Zarge des Plattenspielers wiegt ohne Teller, Auflage, Armbasen, Plattengewicht etwas unter 30kg.

Viele Grüße: Wolfgang
.
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  #19  
Alt 10.02.2019, 05:49
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 1.503
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So dann ich nochmal


An anderer Stelle hatte jemand erwähnt das meine Aufzählung von LW nett gewesen wäre , sie zählte nur einem Ziel !

Das finden meines Laufwerks ..Am Ende der Reise war die Erkenntnisse , das dies was ich am Anfang meinte ,welche die entscheidende Klangfaktoren wären seien .

Am Anfang :

1. Tonabnehmer
2.Tonarm
3.Phono - Pre

und das Laufwerk sei nur dazu da , um die LP zu drehen.

Nicht mal im Ansatz seine Richtigkeit hat

Die erste wichtigste Erkenntniss war , um irgendwie daraus eine einigermaßen verlässliche Reihenfolge heraus zu kristallisieren , sollte ein Vergleich ...immer paralell und weg von zwei unterschiedlichen Laufwerken , hin zu zwei fast identisch bestückten Laufwerken stattfinden .

Es galt die Meinung , das Masseträgheit am Teller wenn , nur weit außen am Tellerdurchmesser sein müsste und die Krafttransmission über die Art des Riemen secundär wäre . Das Lagerkonzept / Geometrie zweitrangig , da überall es im Prinzip gleich designed war .

Laut der aufgelisteten Reihenfolge stellte ich mir damals zwei LP12 in unterschiedlicher Aufbaustufe hin und dachte dies wäre richtig .

Irrtum

Der Irrtums Katalysator kam in Form eines Audiolabor Konstant auf meine Plattform .

Zuerst wurde der zweite LP12 mit dem Naim Aro und NT Lingo ergänzt und wie der Zufall es wollte flatterte mir ein zweites Arkiv II dazu .

Und siehe da , die vorher feste Reihenfolge von TA / Tonarm / Phono Pre kam ins Wanken

Immer noch auf meine zwei High End Laufwerke Namens Linn LP 12 , dachte ich okay , den mit dem Konstant erworbenen Triplanar könnte man doch auf den LP12 montieren , da er fast diesselbe Gewichtklasse wie ein Ekos II hatte .Und ein VS Ekos II - Triplanar doch spannend sei .

Und damit kam ich zum zweiten Irrtum .
Hauseigene Tonarme sind die beste Wahl für das Laufwerk !

Hmm , was tun ?

Durch meine Feunde & Bekanntschaften stellte sich heraus , das ich in glücklichen Situation damals war ...jegliche Vorstellung eines LW konnte ich mir zum „Materialpreis“ anfertigen lassen!!

Status Quo war dann , der Tonarm macht die Musik .

Tja bis ich denn Konstant revidiert hatte und LP12 / Triplanar / Arkiv II gegen Audiolabor Konstant / Triplanar / Arkiv II laufen lies .

https://www.audiolabor.de/index.php/...38-29/konstant

Beide Laufwerke im Prinzip ähnlich aufgebaut , der Unterschied lag im Material & externen Motor .

Der LP12 der mit dem Triplanar schon besser als mit jeder anderen gängige Arm Alternative ( Linn / Naim ) klang , wurde vom Konstant locker von der Plattform verwiesen . Angefixt vom Konstant wurde eine exakte 1:1 Copy des Brinkmann Balance erstellt .

Und somit ich in die nächste Irrtumsfalle kam , höhere Trägheitsmasse und Zargenmasse , bei externem Motorstand wäre der Gralsbringer .

Der Balance bekam zum Brinkmann Belt , auch einen Belt von Clearaudio spendiert , diverse String Materialen gab es eh schon .

Hier began dann das Spiel des Motor Abstand zum Teller und wie das so üblich war ...genügte die Aussage ich hör es ja . Ja was hört den man dann eigentlich ?

Wenn der Brinkmann Belt mit identischem Abstand wie mit dem Clearaudio Belt , deutlich besser klingt.

Ganz einfach , gleicher Abstand mit unterschiedlichem Material bedeutet nicht diesselbe Riemenspannung , mit völlig unterschiedlichen physikalischen Parametern wie Umschlingungswinkel auf 2 Drehachsen / Dehn - Gleitschlupf / Haftreibung / Resonanzen . Wobei ich den Begriff Resonanz erst später besser einordnen konnte .Also sollte die Spannung eines Riemen reproduzierbar sein , bevor ich darüber irgendetwas äußern kann . In dem Kontect stellt sich die Frage : wie hoch ist eigentlich der richtige Trägheitsmoment , wenn schon ein eingesetztes Flyweel von 2 kg , eine 6 kg Trägheitmasse des Tellers obsolet macht ?

Der völlige Umsturz meiner bis dato gewonnenen Meinug , war der Einsatz von Luftfedern als Entkopplungsmaßnahme des LW .

Die Erkenntniss daraus war und dies wurde durch alle zur Verfügung stehenden Laufwerke / Kombinationen damals bestätigt !

Durch eine suboptimale Aufstellung und da gab es schon etliche Laufwerksplattformen , können dort „maskierte“ Klanginformationen , durch die nachfolgenden Komponenten nicht korrigiert werden .Selbst eine Platine Verdier mit ihrer zwei Entkopplungsebenen nicht.

Für mich ist im preislich überschaubaren Rahmen , eine „DIY“ Luftfederentkopplung , über jegliche andere passiven Plattformen , ein Must Have
eine Basis / Hauptenkopplung eines Laufwerkes , sollte im Idealfall , mit 12dB Dämpfung zur TA/Arm Resofrequenz gesetzt werden

Und spätestens da kommt die RIAA Entzerrung ins Spiel .


Da weiter vorne die Lagerbelastung kurz angerissen wurde . Es ist technisch kein Hexenwerk den Flächenpressdruck zu verringern um eine langsam rotierende „schwere“ Drehscheibe rotieren zulassen . Was mit diesem Kontext überhaupt nicht geht ..ist ein Lagerkonzept mit einer / oder zwei Lagerkugeln . Ist zwar gängige Praxis , wird aber dadurch nicht besser.

Um es Abzukürzen :

Die Dämpfungsebenen - Nadel / Platte & Platte / Tellermaterial ist hier in dem Text nicht mal thematisiert , wie eigentlich auch das Thema Resonanzen und deren Vermeidung .Der Glaube eine Tellerauflage richtet alles , handelt eigentlich nach dem Prinzip Hoffnung . Es kann kein Überdämpfen , sondern nur ein falsches Bedämpfen geben und dazu gehört auch eine nicht exakt repruzierbare Riemenspannung in N , bei externem Antrieb.

Quintessenz :

Müsste eigentlich klar sein !

Den EAR 834p hatte ich auch mal und wenn man sich mal die interne Signalführung ansieht , könnte einem ein Klangkiller , von mehreren auffallen .

Ein Pre der auf Funktionalität aufgebaut ist , mehr nicht .

Geändert von goodnews (10.02.2019 um 06:18 Uhr).
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  #20  
Alt 10.02.2019, 09:27
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
Beiträge: 1.237
Standard

@B.C.: Du sprichst von Komponenten in ganz anderen Preisregionen. Wenn alleine das Laufwerk 10 k€ aufwärts kostet würde zumindest ich eine bis ins letzte Detail durchdachte und ausgereifte Konstruktion erwarten, an der ich nicht rumbasteln muss um sie zu ausgezeichnetem Klang zu bewegen. Vielleicht ein überzogener Anspruch?

Vielleicht ist da aber auch einfach vieles "nur" noch Geschmack und nicht mehr objektiv Verbesserung?

Zumindest meine Aussagen beziehen sich auf die Vernunftklasse, oder meinetwegen auch knapp darüber.....

P.S.: Technisch am ausgefeiltesten scheinen mir derzeit die TechDas Laufwerke zu sein, wenn es um die Geld spielt keine Rolle Klaase geht. Da sind Merkmale wie Entkoppelung von der Aufstellflaeche, Tellerlager und Riemenspannung konsequent und nahe am "machbaren" umgesetzt.....
__________________
Gruß
söckle

Geändert von söckle (10.02.2019 um 09:31 Uhr).
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