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Quellgeräte analog und digital Alles über sämtliche Abspielgeräte

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  #1  
Alt 27.09.2019, 10:58
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 1.008
Standard Kaufempfehlungen für Analog-Digitalwandler ?

Guten Morgen zusammen,

nachdem ich hier auf der AD-Seite dank eurer Unterstützung, insbesondere der Hilfe von Winfried, sehr erfolgreich upgreaten konnte https://www.open-end-music.de/vb3/sh...ad.php?t=16016, möchte ich mich nunmehr mit der entgegengesetzten Seite befassen. Oder anders ausgedrückt: Es geht darum, jetzt auch den analogen Eingang des DSPs durch einen gesonderten AD-Wandler mit Toslink-Ausgang zu ersetzen.

Der im DSP verbaute Eingang macht sich (natürlich ohne Audiosignal) erstmals ab der "3-Uhr-Lautstärkenposition" durch ein ganz leises Rauschen- bzw. wenn die digitalen Funktionen aktiviert werden (statt dessen) mit einem "bratzeln" bemerkbar.

Mein Bestreben bzw. mein Ehrgeiz ist es nun, diesen Zeitpunkt noch weiter ins "Nirvana" zu beamen, möglichst oberhalb des Regler-Anschlages.

Leider ist die Auswahl - ganz im Gegensatz zu DACs - bei AD-Wandlern nicht gerade üppig. Recht vielversprechend erscheint mir der Lake People ADC RS 04, mit 850,-€ aber auch nicht gerade wenig Geld, nur für diesen einen Zweck. Am anderen Ende der Preis-Skala gibt es von Oehlbach die "AD-Bridge", liegt deutlich unter 100,- €, aber die 96 kHz müssen vom DSP auf 48 kHz (klangmindernd?) zurückkonvertiert werden und Angaben über TDH, SNR, Dynamikumfang etc.geht Oehlbach ganz geschmeidig aus dem Weg

Daher nun meine Fragen an euch:

A)

Kann jemand Einschätzungen oder gar Erfahrungswerte mit der Oehlbach AD-Bridge beitragen?

B)

Hat jemand eine alternative Produktidee, die das Budget nicht so stark belastet, wie der ADC von LP ?
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #2  
Alt 27.09.2019, 19:31
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
Beiträge: 379
Standard

Hallo Patrik,
Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Am anderen Ende der Preis-Skala gibt es von Oehlbach die "AD-Bridge", liegt deutlich unter 100,- €,
---snip---

aber die 96 kHz müssen vom DSP auf 48 kHz (klangmindernd?) zurückkonvertiert werden und
Naja, das ist die Wandlung mit dem geringsten Eingriff: einfach jedes zweite Sample weglassen.



Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Angaben über TDH, SNR, Dynamikumfang etc.geht Oehlbach ganz geschmeidig aus dem Weg
Ist ja frech von Oelbach


Immerhin zeigen sie auf der Produktseite:


dazu gibt es Datenblätter - z.B. CS5340_F2.pdf.
  • 5th-order, multi-bit Delta-Sigmamodulator followed by digital filtering and decimation
    • ist vermutlich Geschmackssache...
  • Figure 22. CS5340 THD+N versus Frequency zeigt, was der Chip kann - in Abhängigkeit von der Größe des verwendeten Kondensators
    • wenn ein "zu kleiner" drinn ist...
  • Tabelle 1 legt nahe, daß das Teil im Double-Speed Mode konfiguriert ist. Tabelle 2 zeigt, wie man den Single-Speed Mode bekommt - sollte machbar sein
    • dann muß der DSP nichts mehr machen
alles nur Einschätzungen...


Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
alternative Produktidee, die das Budget nicht so stark belastet, wie der ADC von LP ?
zum einen gibt es noch günstigere die Menge - z.B.:Wäre überrascht, wenn die deutlich schlechter sind als Oelbach - nur so eine Vermutung...


Außerdem gibt es soetwas wie lightmaXX AVW 4 Opto-Koaxial-Wandler für kleines Geld - bei 48k sollte das reichen... ich habe solche in der Grabelkiste


hth
Ulli
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  #3  
Alt 27.09.2019, 21:16
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 1.008
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Hallo Ulli,

erst mal vielen Dank für deine zahlreichen Infos.

Stellt sich halt auch die Frage: Ist die Qualität der AD-Wandlung, speziell bezüglich Signalrauschabstand, tatsächlich alleine vom Chip abhängig ? Ich vermute mal, dass Chips wie in den von dir verlinkten AD-Wandlern vermutlich ohnehin schon integraler Bestandteil hinter den eigentlichen analogen Eingangsstufen von DSPs wie dem AM2DC sein dürften.

Wo liegen da die elementaren Unterschiede zu einem Gerät wie dem Lake People ? Nur in einer Vielzahl einzelner Taktgeber für die einzelnen Samplingfrequenzen und Clock-Anschluss ?

Bin zwar kein "Innenleben-Profi", aber ich könnte mir gut vorstellen, dass es bei AD-Wandlern ganz ähnliche Unterschiede geben könnte, wie bei den Eingangssektionen von klassischen, rein analogen Vorverstärkern. Schließlich kann der Chip ja nur das digitalisieren, was vorne reinkommt. Und was mir genau in diesem Zusammenhang von der technischen Seite her leider nicht klar ist: Hängt der Chip - unbeholfen und laienhaft formuliert - unmittelbar direkt am Chip, so dass exakt das digitalisiert wird, was das Quellgerät qualitativ abliefert, oder gibt es noch Bauteile, Baugruppen und Komponenten zwischen RCA und Chip, die klanglich "versaubeuteln" können ?
Ist es darüber hinaus denkbar, dass es auch einen qualitativen Unterschied macht, ob das Eingangssignal regelbar ist (so wie man es von früher seitens der Pegelregler von Tapedeck+Co noch kennt)? Falls ja: Was wäre dann von so was hier zu halten (vorausgesetzt, so eine Kiste lässt sich überhaupt ohne PC über den USB-Port des AM2DC zu betreiben.... ?!) https://www.project-audio.com/wp-con...x-S2-Phono.pdf
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (27.09.2019 um 21:20 Uhr).
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  #4  
Alt 27.09.2019, 21:27
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
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Hi Patrik,

das Thema treibt ja alle um, die eine digitale Raumkorrektur auch für Platte nutzen wollen...also z.B. auch mich...

Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
...Ist es darüber hinaus denkbar, dass es auch einen qualitativen Unterschied macht, ob das Eingangssignal regelbar ist (so wie man es von früher seitens der Pegelregler von Tapedeck+Co noch kennt)? Falls ja: Was wäre dann von so was hier zu halten (vorausgesetzt, so eine Kiste lässt sich überhaupt ohne PC über den USB-Port des AM2DC zu betreiben.... ?!) https://www.project-audio.com/wp-con...x-S2-Phono.pdf
Ich denke wenn's wirklich hochwertig sein soll ist ein variabler Eingangspegel wichtig.

Ich hatte genau aus genannten Grund die Phonobox DS2 USB...

https://www.project-audio.com/de/pro...o-box-ds2-usb/

...gekauft. Super komfortabel und neben Phono gibt es auch noch einen Hochpegeleingang. Ich hab sie aber zurückgegeben, nicht wegen der schlechten Digitalisierung, sondern weil die Phonovorstufe für meinen Geschmack nicht mit der Trigon Advance mithalten konnte....
__________________
Gruß
söckle

Geändert von söckle (27.09.2019 um 21:31 Uhr).
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  #5  
Alt 27.09.2019, 21:34
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
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P.S.: Soll heißen, die Digitalisierung bei dem Gerät ist gut (über Hochpegeleingang)! Nur, ich wollte halt auch eine Phonovorstufe auf dem Level der Trigon......
__________________
Gruß
söckle
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  #6  
Alt 27.09.2019, 21:39
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
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Zitat:
Zitat von modmix Beitrag anzeigen

[*]Tabelle 1 legt nahe, daß das Teil im Double-Speed Mode konfiguriert ist. Tabelle 2 zeigt, wie man den Single-Speed Mode bekommt - sollte machbar sein [list]
..... hab ich das jetzt tatsächlich richtig verstanden?: Man kann die Oehlbach-Kiste aufschrauben und intern den Chip vom Double-Modus (96 kHz) auf Single-Modus (48 kHz) umstellen ? Wie kann ich mir das genau vorstellen ? Ein Chip ist doch ein fixes Bauteil .........
__________________
Gruß

Patrik


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  #7  
Alt 27.09.2019, 21:50
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Zitat:
Zitat von söckle Beitrag anzeigen
P.S.: Soll heißen, die Digitalisierung bei dem Gerät ist gut (über Hochpegeleingang)! Nur, ich wollte halt auch eine Phonovorstufe auf dem Level der Trigon......
Hallo Söckle,

.... super, die hatte ich ja gar nicht auf dem Schirm
Bei diesem Teil hätte ich ja direkt schon einen Toslink an Bord und auch vernünftige RCA-Anschlüsse anstelle der 3,5 mm Klinkenbuchse
__________________
Gruß

Patrik


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  #8  
Alt 27.09.2019, 22:11
söckle söckle ist offline
 
Registriert seit: 14.07.2018
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...der Funktionsumfang ist gigantisch, in Anbetracht der Preisklasse sowieso. Zwei Phono- und ein Hochpegeleingang, diverse digitale Ausgänge. Und super bequem einstellbar an der Front...

Vielleicht hab ich sie auch zu schnell zurückgegeben. Nicht richtig eingespielt und mit dem mitgelieferten Einfach- Steckernetzteil betrieben ....
__________________
Gruß
söckle
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  #9  
Alt 27.09.2019, 22:41
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 1.008
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Söckle, da hast du mir jetzt einen echten Floh ins Ohr gesetzt

Mein Händler vertreibt ProJect, vielleicht hat er das Gerät ja sogar da, damit ich es mal testen kann.

Gut, die Plattenspieler-Anschlüsse würden zwar brach liegen und der Lake People setzt - so wie ich es verstanden habe - von den Daten her noch einmal eine ganze Schippe drauf, kostet dafür aber auch deutlich mehr. Und Vielleicht reicht die von ProJect beworbene Rauscharmut ja sogar schon aus, um meinem Ziel, Analog- und digital am DSP vergleichbar "nebengeräuschfrei" in den Yamaha zu scheuchen.

Was ich gelesen habe: Doppelmonoaufbau.... so etwas liebe ich Das verspricht bestmögliche Kanaltrennung.

Für die Lautstärkenregelung meines Sub-Ausgangs am UHD-Player nutze ich von ProJect eine ganz gewöhnliche PreBox-S..... und die ist schon wirklich klasse. Daher verspreche ich mir von der Phono Box DS2USB in der Tat schon einiges....
__________________
Gruß

Patrik


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  #10  
Alt 27.09.2019, 23:17
modmix modmix ist offline
 
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Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
..... hab ich das jetzt tatsächlich richtig verstanden?: Man kann die Oehlbach-Kiste aufschrauben und intern den Chip vom Double-Modus (96 kHz) auf Single-Modus (48 kHz) umstellen ? Wie kann ich mir das genau vorstellen ? Ein Chip ist doch ein fixes Bauteil .........
Der Chip hat Beinchen - auch Pin genannt. Pin 1 liegt an der Versorgungsspannung für 96k und muß auf Masse für 48k.
=> Pin 1 vorsichtig anheben und mit dünnen Draht auf Masse legen - oder so.


Ein wenig Löterfahrung braucht es sicher - aber auch keine Hexenwerk
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