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Harley und HiFi Hier ist das Privatforum von Guido

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  #1  
Alt 07.09.2017, 11:50
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.802
Standard Politik ja Partei nein?

Habe da was sehr interessantes auf Xing gelesen:

https://www.xing.com/news/klartext/d...er-burger-1575

Dies spiegelt genau die Erfahrung wieder, was mir Freunde schon seit vielen Jahren erzählen, welche in Brüssel Lobbyist aktuell sind oder waren.
Bei uns ist es eben nur kein Erdogan sondern bei uns ziehen die Großen da oben an einem Strang.
Und wer nicht mitzieht...ist bald weg.
Leider hat das Gro in unserer Gesellschaft genau diese Scheuklappen auf, wie die meisten Türken aktuell (erschreckenderweise auch die, welche hier groß geworden sind).

Viele schütteln über solche Artikel den Kopf (vor allem Leute mit BILDUNG!!!!) und schieben dies als Propaganda beiseite oder murmeln sich in den Bart "ich alleine kann ja sowieso nichts ändern..." und wählen wieder brav die Partei, welche aus Gewonheit schon seit 40 Jahren gewählt wird.

Wir brauchen mal eine Aufbruchstimmung und Wechsel zu alten Werten.
Nicht nur wir Deutschen, natürlich auch andere Natuonen.
Denn sonst ist der große Knall nicht mehr weit.
Irgendwann wird die Selbstbedienungsmentalität auch beim Letzten ankommen aber dann ist die Karre im Dreck.
Nur, wer wird der Esel sein, der sie aus dem Dreck zieht?
Das stolze deutsche Pferd vor der Kutsche ist schon lange beim Abdecker verwertet...
Mir graut es vor den Wahlen.

Gruß
Guido
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  #2  
Alt 07.09.2017, 12:04
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.126
Standard

Hans Herbert von Arnim ist jemand, wo ich meine Ansichten über Politik im allgemeinen und Demokratie im speziellen wiederfinde, besonders in seinem Werk "Der schöne Schein der Demokratie" beschreibt er genau die Auswüchse von Bürokratie, Politikverdrossenheit (die ja von irgendwoher kommt) und Machtmißbrauch, von Lobbyismus und von der Bürgerferne der abgehobenen und von der Lebenswirklichkeit der Bürger weit entfernten Machtelite, die wie Marionetten an den Fäden der Großkonzerne hängen. Sie sind die eigentlich Mächtigen und Bestimmer im Land. Es gilt schon lange nicht mehr das Primat der Politik vor den Interessen der Großindustrie. Das kann man sehr schön gerade wieder am "Dieselkandal" und wie die Politik die Kriminellen schützt, sehen.

Man hat auch bei dieser Wahl in wenigen Wochen auch nur wieder die Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Große Koalition war und ist der Steigbügelhalter der rechten Populisten.
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  #3  
Alt 07.09.2017, 12:17
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.802
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Hallo Franz

Tja, solange sich die Bürger dazu zwingen lassen, zwischen Pest und Cholera zu entscheiden...Satz und Sieg.
Ich möchte aber weder Schulter- noch Knieschuss und werde dies auch nicht wählen.
Das interessiert da oben jedoch keine Sau.
Denn wird nicht gewählt, wie die Herrschaften das wünschen dann koaliert man sich hin und her, bis es passt.
Auch 1/3 Nichtwähler interessiert da NIEMANDEN!!!!!! Solange am Endergebnis alles stimmt und die sich weiter die Posten und Gelder zuschieben können (unfassbar, dass die sich ihre Gehälter und Alterszahlungen selber bestimmen können!!!!)
All dies wurde möglich durch wildes ändern und anpassen der Grundgesetze und fummeln an den Auslegungssachen.
Wählt der Bürger eine Parte, dann muss es gut sein.
Eine andere hat dann da oben nichts verloren.
Ich KANN doch meine Stimme überhaupt nicht mehr zweckgebunden abgeben.
Wenn ich im Topf links süß und rechts herb haben möchte, darf ich nach dem würzen nicht rühren.
Da oben regiert aber der Riesenlöffel.
Und der Deutsche findet es toll (Erdogan lässt grüßen) oder hält einfach das Maul.
Die Wenigen, welche auf die Straße gehen sind Querulanten, das regelt dann die Presse (natürlich ist die ja unpolitisch )
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  #4  
Alt 07.09.2017, 12:33
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.126
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Zitat:
dann koaliert man sich hin und her, bis es passt.
Ja, so kommt es leider, diesmal wird es wieder wohl eine schwarz-gelbe Koalition werden, die sind sich inhaltlich näher als die anderen untereinander. Ehrlich gesagt, ist mir das auch lieber, die SPD muß sich in der Oppositionsrolle wieder auf ursprünglich sozialdemokratische Themen besinnen und eine gemeinsame Linie mit den anderen Oppositionsparteien (Grüne, Linke) finden. Es gibt eine Mehrheit jenseits Merkel. Und die muß man zusammenbringen. Alles andere mündet in ein "weiter so". Und das kann und darf nicht sein.
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  #5  
Alt 07.09.2017, 13:59
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.534
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Wir brauchen...

__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #6  
Alt 07.09.2017, 14:42
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.802
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Franz
Genau das wäre der Fehler.
Warum die anderen Parteien dahin bewegen, wo die größten Probleme liegen?
Wir brauchen mal Querdenker und welche, die auch ANPACKEN!
Von ehrlich wage ich überhaupt nicht mehr zu sprechen, der Zug ist schon sehr lange durch.
Wahlprogramme kann man sich sparen, das ist lediglich Altweibergewäsch und "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern" wird ausdrücklich gelebt.
CDU, SPD, Linke, mittlerweile sogar die Grünen, wo unterscheiden die sich noch, wer hat denn noch wirklichen Biss oder wer arbeitet nicht gerade an seiner Karriere nach der Politik?
Die Politik muss wieder nachvollziehbar sein, Köpfe müssen im Bedarfsfall rollen können, die müssen für ihr Geld arbeiten und nachweislich genutzte Kontakte für berufliche Laufbahnen nach der Politkarriere müssen bei saftiger Strafe verboten werden.
Dann hätten wir vielleicht mal einen Anfang für eine gerade Politik.
Schwarz/Gelb oder noch schlimmer (dass man darüber überhaupt NACHDENKT!!!) Ampelkoalition sind ein weiteres Desaster für Deutschland.
Dort wird das interne Süppchen fleißig weiter gekocht. (Da ist er wieder, der große Suppenlöffel)

(Große Schwänze bringen da auch nix! Aber mal als Plakat bei "Die Partei" vorschlagen, die haben wirklich geniale Werbefilmchen, schaut da mal rein!)
__________________
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  #7  
Alt 07.09.2017, 14:53
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.126
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Wie gesagt, ich bin dafür, daß man eine Mehrheit jenseits Merkel hinbekommt. Dazu bedarf es viel Arbeit in den Parlamenten, in Ländern und Kommunen. Gelingt es nicht, diese Mehrheit - die es ja gibt - zusamenzubringen, dann ist die SPD auf unabsehbare Zeit marginalisiert und wird immer weiter abnehmen. Man braucht also eine wirkliche Alternative. Und die kann sich nur im Bundestag und Bundesrat bilden. Und dazu braucht man aber auch den Willen, das schaffen zu wollen.

Linke, Grüne und SPD sollten mehr auf das Gemeinsame schauen und weniger auf das sie Trennende.

Wir werden sehen, wohin die Entwicklung nach den Wahlen geht.
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  #8  
Alt 07.09.2017, 16:26
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.802
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Linke, Grüne, SPD
Früher grundunterschiedliche Gesinnungen.
An diesen sieht man, dass die Politik zum Einheitsbrei verwischt.
Natürlich, die CDU kann es auch nicht sein und vor allem nicht das Ultrarechten Feld.
Sollte in diesem aber mal kein Laberkopp sondern wirklich mal ein Charismatiker sitzen, haben wir plötzlich ein Problem.
Bis dato bleibt dies aber zum Glück aus.
Aber die Weichen werden gestellt.
Immer mehr denken um, haben aber keine Alternative.
Diese wird dann Protest gewählt und das Ergebniss sehen wir in den USA.
England hingegen zeigt, wo die Beeinflussung der "alten" Politik geht.
Die Jugend wollte keinen Austritt, die Alten schon.
Nun ist das Land geteilter denn je.
Weiteres Ergebniss dieser Desasterwahl ist die erneute Überlegung Schotlands, sich wieder abzuspalten.
Auch wir sind auf den Weg in 2 komplett unterschiedliche Lager.
Und genau davor habe ich Angst, denn das wird nicht gut ausgehen.
__________________
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  #9  
Alt 07.09.2017, 17:50
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.775
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Hallo zusammen,

Linke, Grüne und SPD sind sich näher als alle drei wahrhaben wollen.
Nur will deren Programm der Wähler nicht.
Das ist die Krux, unsere Politiker haben nicht die Eier eine eigene Politik zu machen sondern machen die, wo man laut Meinungsumfrage glaubt die meisten Stimmen zu bekommen.

Das Problem der SPD sieht man sehr gut an einer dreispurigen Autobahn.

Rechts fährt die CDU in der Mitte die SPD und links die Linken.
Jetzt ist die CDU auf die Mittelspur rübergezogen und der SPD bleibt entweder der schmale Streifen zwischen Linke und CDU oder ein Ausscheren nach Rechts.

Eine ziemlich dumme Situation für die SPD...

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #10  
Alt 08.09.2017, 15:46
scott scott ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2016
Beiträge: 401
Standard

Dass sich die Parteien immer weiter angenähert haben, finde ich erst einmal gar nicht so übel.
Ich war noch nie ein Freund von Parteien, deren Intention die Abdeckung der politischen Ränder ist.
Die politische Parteienlandschaft in so einigen europäischen Ländern ist mir ein absoluter Graus - Altkommunisten und Neonazi-Parteien gehören dort zur Normalität.

Natürlich ist nicht alles rosig und es gibt eine Menge Auswüchse anzuprangern.
Dennoch empfinde ich den Grundkonsens der meisten Parteien bei wichtigen politischen Fragen nicht als Gefahr oder Bedrohung, eher im Gegenteil.

Natürlich waren die politsichen Auseinandersetzungen von Wehner und Strauß kurzweilig und legendär, dagegen schlafen einem heute bei politischen Diskussionen eher die Füße ein.
Dennoch ist mir eine gepflegte politische Langeweile hundert mal lieber, als irgendein identitäres verschwörungstheoretisches Aluhut / Chemtrail Geschwafel oder anderes radikales Gedankengut über die angeblichen Drahtzieher unserer Weltregierung und ihre satanistischen Ziele!

Geändert von scott (08.09.2017 um 16:04 Uhr).
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