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Harley und HiFi Hier ist das Privatforum von Guido

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  #11  
Alt 08.09.2017, 17:41
sören sören ist offline
 
Registriert seit: 18.09.2013
Beiträge: 519
Standard

Ooooch, linksradikale und schwarzbraune Parteien gibt es hier doch auch. Aber - gleich kommen wieder die Besserwisser um die Ecke - der deutsche Journalismus verpennt das total. Wann werden die Grauen mal nach ihrer Meinung gefragt oder die MLPD usw ... ??
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  #12  
Alt 08.09.2017, 20:14
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.534
Standard

Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Linke, Grüne und SPD sind sich näher als alle drei wahrhaben wollen.
Exakt.

Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
unsere Politiker haben nicht die Eier eine eigene Politik zu machen sondern machen die, wo man laut Meinungsumfrage glaubt die meisten Stimmen zu bekommen.
Exakt.

Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Rechts fährt die CDU in der Mitte die SPD und links die Linken.
Jetzt ist die CDU auf die Mittelspur rübergezogen und der SPD bleibt entweder der schmale Streifen zwischen Linke und CDU oder ein Ausscheren nach Rechts.
Früher war die Mitte nicht besetzt und mit CDU und SPD gab es eine klare links-rechts Ortung. Weil man aber nur in der Mitte neue Wähler gewinnen kann, versuchen CDU und SPD gleichermaßen, dort hin zu ziehen und dies zum Schwerpunkt ihrer Außendarstellung zu machen. Dabei vernachlässigen sie ihr klares Profil, das im Parteiprogramm zum Ausdruck kommt und die Parteien unterscheidbar macht. So entsteht beim Wähler der Eindruck, die Parteien seien inhaltlich austauschbar.

Es gibt in den Parteien zwar kantige Köpfe, die klassische Positionen - auch kontroverse - vertreten. Sie bleiben aber an der Basis hängen oder werden auf dem Weg nach oben durch die Gremien so weichgespült, bis sie stromlinienförmig in das Marketing der Partei passen.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #13  
Alt 08.09.2017, 20:34
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.775
Standard

Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
...
Früher war die Mitte nicht besetzt und mit CDU und SPD gab es eine klare links-rechts Ortung. Weil man aber nur in der Mitte neue Wähler gewinnen kann, versuchen CDU und SPD gleichermaßen, dort hin zu ziehen und dies zum Schwerpunkt ihrer Außendarstellung zu machen. Dabei vernachlässigen sie ihr klares Profil, das im Parteiprogramm zum Ausdruck kommt und die Parteien unterscheidbar macht. So entsteht beim Wähler der Eindruck, die Parteien seien inhaltlich austauschbar.

Es gibt in den Parteien zwar kantige Köpfe, die klassische Positionen - auch kontroverse - vertreten. Sie bleiben aber an der Basis hängen oder werden auf dem Weg nach oben durch die Gremien so weichgespült, bis sie stromlinienförmig in das Marketing der Partei passen.
Exakt

mit einer kleinen Ergänzung, in der Mitte war die FDP die im Zickzack Kurs je nach Gusto als Steigbügelhalter diente.
Man musste sich entscheiden, drei Minister Posten oder das eigene Wahlprogramm
__________________
Windspiel-Audio
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  #14  
Alt 08.09.2017, 21:04
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 3.534
Standard

Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Exakt

mit einer kleinen Ergänzung, in der Mitte war die FDP die im Zickzack Kurs je nach Gusto als Steigbügelhalter diente.
Man musste sich entscheiden, drei Minister Posten oder das eigene Wahlprogramm
Die FDP konnte man als vollwertige Partei eigentlich nie ernst nehmen. Ein umfassendes Programm für alle Politikfelder und eine klare inhaltliche Ausrichtung waren nie erkennbar.
Ich nehme an, das war ein Teil der Strategie, um sich für wechselnde Koalitionen bereit zu halten.

"Im liberalen Sinn heißt liberal nicht immer liberal." (Loriot)

Früher bedeutete Liberalismus immerhin noch die Achtung vor Bürgerrechten, Datenschutz usw., während die FDP heute zu einer reinen wirtschaftsliberalen Partei geworden ist, die keinem anderen Zweck dient, als Mehrheitsbeschaffer in einer Regierung zu sein und die sich für ihren Lobbyismus von Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden sehr gut bezahlen lässt. Es ist bezahlter Lobbyismus als Geschäftsfeld unter dem Deckmantel einer politischen Partei.
Aufgrund der üppigen Parteispenden ist die FDP für mich die Partei-gewordene politische Korruption.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner

Geändert von Wonneproppen (08.09.2017 um 21:08 Uhr).
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  #15  
Alt 09.09.2017, 06:22
Sepp Sepp ist offline
 
Registriert seit: 22.09.2008
Beiträge: 1.148
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Es ist einfach.
Wer einen Wechsel in der Regierung anstrebt wählt
FDP oder die Grünen.
Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
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  #16  
Alt 09.09.2017, 07:24
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.775
Standard

Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Es ist einfach.
Wer einen Wechsel in der Regierung anstrebt wählt
FDP oder die Grünen.
Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
Grüne und SPD kommen zusammen aber nicht auf die Stimmen der CDU und eine Koalition mit den Linken würde die SPD umgehend von der Landkarte verschwinden lassen
__________________
Windspiel-Audio
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  #17  
Alt 09.09.2017, 08:44
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.380
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Ich vermute eher, dass die SPD sich den Todesstoss versetzt, wenn sie nochmals als Juniorpartner Grosse Koalition spielt. Jetzt können sie sich vielleicht noch retten, wenn sie mal an Willy Brand oder Herbert Wehner denken.

Grüssle vom Charly
__________________
Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
Bin überzeugter Agnostiker
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #18  
Alt 09.09.2017, 09:34
scott scott ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2016
Beiträge: 401
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Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Grüne und SPD kommen zusammen aber nicht auf die Stimmen der CDU und eine Koalition mit den Linken würde die SPD umgehend von der Landkarte verschwinden lassen
Das stimmt, aber durch starke Grüne wird Jamaika möglich (wer auch immer das will) und durch starke Liberale "Schwarz-Gelb" (wer auch immer das will ).
Jede Stimme für die AfD ist eine Stimme für den Fortbestand der großen Koalition.
Wer die große Koalition verhindern möchte, kann tatsächlich nur FDP wählen, auch wenn es schwer fällt.
Vermutlich würden 4 Jahre Opposition der SPD mal ganz gut tun, um sich darauf zu konzentrieren, was sie einmal auszeichnete und warum sie mal eine wichtige Funktion hatte.
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  #19  
Alt 09.09.2017, 09:49
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.802
Standard

...und wir arrangieren uns mit Schulter- oder Knieschuss.
Genau diese Überlegungen veranlassen die Politik so weiter zu machen, wie bisher.
Im verlinkten Text steht ganz vorne die Tatsache, dass sich Politiker unverfroren die Taschen voll machen und lügen, wie gedruckt.
Davon spricht keiner, ist mit dem 2. Satz schon vergessen.
Wie im wahren Leben...
Und zurück zu Schema F.
__________________
...mehr Senf...
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  #20  
Alt 09.09.2017, 09:59
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.126
Standard

Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Ich vermute eher, dass die SPD sich den Todesstoss versetzt, wenn sie nochmals als Juniorpartner Grosse Koalition spielt. Jetzt können sie sich vielleicht noch retten, wenn sie mal an Willy Brand oder Herbert Wehner denken.

Grüssle vom Charly
So denke ich auch, Charly. Die SPD muß sich in der Opposition wieder mal finden, es tut einer Regierung auch gut, wenn sie im Bundestag einen starken Gegenpart hat. Und meine Hoffnung für die Zukunft ist eben, daß sich die Mehrheit gegen Merkel auch findet. Derzeit splittert sich der Widerstand gegen die Merkel-Schäuble-Politik in viel zu viele Grüppchen auf, die nur Klientel-Politik betreiben. Es bleibt das Dilemma gerade der SPD, daß sie ihre originären sozialdemokratischen Wurzeln gekappt hat und die Interessen der arbeitenden Menschen weitgehend aus den Augen und damit aus dem Sinn verloren hat.
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