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  #51  
Alt 12.09.2017, 09:34
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 476
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Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Hallo,
angeregt durch die letzten Postings hier, möchte ich meine Eindrücke, Tipps und auch Warnungen betreffs Ifi-Ipower übersichtshalber mal kurz zusammenfassen:

1. Das Ipower benutzt augenscheinlich die gleiche Technologie wie LT3042 bzw. LT3045 von Linear Technology (siehe Blockschaltbild Datenblatt). Ja, ich würde mich nicht wundern, wenn in den Ipower-Teilen sogar drei oder vier LT3045 werkeln würden. Der Rest ist ziemlich geniales Marketing.

2. Die angegebene Stromabgabe sollte tunlichst nicht überschritten werden, selbst wenn das versorgte Gerät anscheinend problemlos funktioniert. Die begrenzten Kühlmöglichkeiten der internen Chips werden bei permanenter Überlast die Lebensdauer des Ipower begrenzen.

3. Innerhalb einer halbwegs audiophilen Kette sollten SNTs wie das Ipower auf jeden Fall durch Netzfilter von Geräten mit konventionellen Netzteilen isoliert werden, wenn es nicht zu Störungen und Klangverschlechterungen kommen soll.

4. Das Ipower ist ein wirkliches Schnäppchen (Preis/Leistung), wenn obige Punkte ausreichend beachtet werden.

Gruss

Thomas

Hallo Thomas,

muss das Ding nicht selbst schon entstört sein? Ist doch auch ein Schaltnetzteil, oder?

Gruss Stefan
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  #52  
Alt 12.09.2017, 09:56
tmr tmr ist gerade online
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.205
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Hallo Stefan,
Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
muss das Ding nicht selbst schon entstört sein? Ist doch auch ein Schaltnetzteil, oder?
Es wird wie alle SNTs nach den entsprechenden EN-Normen entstört sein.

Eine "audiophile Netzentstörung" muß aber hier noch etwas weiter gehen. Zwischen dem Verursachen von Funktionsstörungen bei anderen Geräten und subtiler Klangbeeinflussung liegen entstörtechnisch noch Welten.
In Steckernetzteilen ist aber dafür aber kein Platz, der würde dann auch besser eher für Kühlmöglichkeiten genutzt werden müssen, da die Netzsituation beim Anwender für den Hersteller sowieso nicht überschaubar ist.

Gruss

Thomas
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  #53  
Alt 12.09.2017, 10:55
icarni icarni ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2015
Beiträge: 262
Standard

Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen

1. Das Ipower benutzt augenscheinlich die gleiche Technologie wie LT3042 bzw. LT3045 von Linear Technology (siehe Blockschaltbild Datenblatt). Ja, ich würde mich nicht wundern, wenn in den Ipower-Teilen sogar drei oder vier LT3045 werkeln würden. Der Rest ist ziemlich geniales Marketing.
Mich würde es sehr wundern. Wenn es doch ein Schaltnetzteil ist, dann schaltet es ständig, um die gewünschte Spannung 5V konstant zu halten. Ein LDO schaltet nicht, es kann eben nur die eine gewünschte Spannung liefern, dies aber konstant, dafür den Strom aber nur im mA-Bereich (völlig ausreichend für viele DAC und Transporte). Die beiden -eingentlich entgegengesetzten- Methoden sollen also im selben Gerät werkeln? Sehr fraglich.

Die iFi-Technologie soll ja so funktionieren, dass die Netzstörungen verdoppelt, dann umgekehrt und drübergelegt werden, wodurch sie sich ausgleichen sollen, ähnlich wie bei der "noise cancelation" von vielen in-ears.

Geändert von icarni (12.09.2017 um 11:00 Uhr).
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  #54  
Alt 12.09.2017, 11:26
tmr tmr ist gerade online
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.205
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Hallo,
Zitat:
Zitat von icarni Beitrag anzeigen
Mich würde es sehr wundern. Wenn es doch ein Schaltnetzteil ist, dann schaltet es ständig, um die gewünschte Spannung 5V konstant zu halten. Ein LDO schaltet nicht, es kann eben nur die eine gewünschte Spannung liefern, dies aber konstant, dafür den Strom aber nur im mA-Bereich (völlig ausreichend für viele DAC und Transporte). Die beiden -eingentlich entgegengesetzten- Methoden sollen also im selben Gerät werkeln? Sehr fraglich.
Ach was.
Das gleiche hattest du doch hier schon vorgeschlagen:" Stecker-NT davor kann dann ja auch ein noname sein, eben kein iFi od. ähnlich. Gesäubert und geglättet wird später vom LT304x."
Zitat:
Zitat von icarni Beitrag anzeigen
Die iFi-Technologie soll ja so funktionieren, dass die Netzstörungen verdoppelt, dann umgekehrt und drübergelegt werden, wodurch sie sich ausgleichen sollen, ähnlich wie bei der "noise cancelation" von vielen in-ears.
Na ja, so ungefähr.
".. ankommende Signale wie Störsignale (werden) zunächst analysiert. Danach wird ein identisches Signal ausgegeben, zuvor jedoch in der Phase gedreht, wodurch sich die Signale ausgleichen und auflösen."
Hast du dir eigentlich jemals das Funktionsprinzip eines LDo wie z.B. LT 3045 im Blockschaltbild angesehen? Die machens auch so.

Gruss

Thomas
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  #55  
Alt 30.11.2017, 21:04
maasi maasi ist offline
 
Registriert seit: 28.12.2008
Beiträge: 818
Standard Steckerposition in der Steckdose

Hallo Leute,

um diesen Verkaufsthread > http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=12767
nicht zuzumüllen, möchte ich hier im iPower-Thread mal eine Frage ansprechen, die sich hauptsächlich - aber nicht nur - an die Techniker richtet.

Vorgeschichte:
Bei mir übernimmt die Stromversorgung meiner FritzBox 7490 schon seit gut einem Jahr ein ifi iPower. Ich habe dazu mal das geschrieben > http://www.open-end-music.de/vb3/sho...0&postcount=23
Ich persönlich bin von dem iPower als Austausch-NT gegen die Beipack-Schaltnetzteile nach wie vor sehr angetan und halte es für einen echten Preis-/Leistungsknaller.

Gestern hat unser Forenkollege "music is my escape (MIME)" sich ebenfalls lobend über das iPower geäußert - dabei aber einschränkend hinzugefügt, "soweit die Phase korrekt eingesteckt ist". Da ich - wie wir alle - keine Möglichkeit zur Verbesserung der klanglichen Performance ungenutzt lassen möchte, hat das meine Aufmerksamkeit geweckt...

Auf technischem Gebiet habe ich nicht viel Ahnung, aber bisher dachte ich, dass die Phase bei einem Schaltnetzteil überhaupt keine Rolle spielt: Keine Potentialunterschiede - ergo auch keine Veranlassung zum Ausphasen (wobei das Ausphasen beim kunststoffummantelten iPower wahrscheinlich ohnehin schon aus praktischen Gründen schwierig sein dürfte, denn ich muss dabei ja mit dem Multimeter an Metall > http://www.audiophil-online.de/hifi-...-strom-03.html)

Auf meine Nachfrage war sich MIME über die klanglichen Unterschiede der "richtigen" Steckerposition beim iPower jedoch ganz sicher. Für MIME wandelt sich das Klangbild von "irgendwie leicht anstrengend, kühl und bühnenmäßig beengt" zu "einfach nur supergeil richtig und echt musikalisch". Also fast ein Unterschied wie Tag und Nacht .


Dewegen habe ich es heute Abend bei mir an der FritzBox auch mal ausprobiert (geht ja ganz schnell). Steckerposition Kabel nach unten: Klingt super. Steckerposition Kabel nach oben: Klingt ebenfalls super. Bei mir null Unterschied.

Okay, jetzt ist ein Router bei der Musikwiedergabe sicherlich nicht sooo entscheidend wie ein KHV. Aber - bei mir überhaupt kein Unterschied und bei MIME fast Tag und Nacht ???

@ die Techniker: Ist es technisch möglich, dass die Steckerposition beim iPower einen (so grißen) klanglichen Unterschied ausmachen kann?


@ alle iPower-Benutzer: Hört ihr einen klanglichen Unterschied, wenn ihr das iPower in der Steckdose umdreht?

VG Uli
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  #56  
Alt 30.11.2017, 21:12
M@rc M@rc ist gerade online
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.793
Standard

Hallo Uli, bin da bei dir! Phase beim Steckernetzteil? Vernachlässigbar.
__________________
LG
Marc
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  #57  
Alt 30.11.2017, 21:20
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.711
Standard

Zitat:
@ alle iPower-Benutzer: Hört ihr einen klanglichen Unterschied, wenn ihr das iPower in der Steckdose umdreht?
Eben mal ausprobiert, kein Unterschied bemerkt.
Mit Zitat antworten
  #58  
Alt 30.11.2017, 21:47
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 476
Standard

Ihr wollt mir doch wohl nicht meine Wahrnehmung absprechen? Werde das gleich mal dem Admin melden...

Spass bei Seite, die genaueren technischen Hintergründe dazu würden mich natürlich auch interessieren, denn mir ist ebenfalls geläufig, dass bei Schaltnetzteilen ohne Erde die Steckerposition egal sein sollte.

Dies ist in der hier genutzten Kombi von besagtem Ifi-Netzteil an einem Meier Corda Quickstep pKhv aber definitiv anders und dies, das wiederhole ich gern, in so einem Ausmaß, dass ich bei der falschen Position lieber ohne Netzteil hören würde, während es korrekt eingesteckt den kleinen Verstärker in allen Bereichen verbessert...

Grüße,
Thomas.
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  #59  
Alt 30.11.2017, 22:14
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.711
Standard

Naja, bei mir versorgt so ein ifi power Netzteil nur eine externe Festplatte, da scheint die Steckerposition wohl egal zu sein, jedenfalls bemerke ich da beim Steckerdrehen rein gar nichts an klanglicher Auswirkung.
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  #60  
Alt 01.12.2017, 01:57
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 257
Standard

Hmmmm...

Bei mir nuckelt das Ifi USB 3.0 selbstverständlich an dessen Ifi 9V Schaltnetzteil , zu der Ausphase Nr. setze ich noch was drauf .

Das Kabel vom NT zum Stecker wurde gegen ein Glimmer Ag Kabel gewechselt , dagegen ist das Ausphasen Peanuts
__________________
...wir leben alle von dem was wir bekommen , aber wir machen das Leben durch das was wir geben ...
B.C
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