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Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #41  
Alt 07.01.2012, 19:32
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.461
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Zitat:
Zitat von Sam Beitrag anzeigen
Hallo ,


...ist der LCD-3 mit seinem Vermögen einzigartig denn ich habe ja auch andere Hörer wie z.B. HD 800 an Ihm gehört ...zweifelsohne toll! aber immer noch zu sehr Hifi Hifi Hifi!!!

Also weiter geht es mit dem einspielen...
Hi,

Das kann ich gut nachvollziehen. Letztgenannter Hörer öffnet nicht das Spektrum, das ein LCD-3 zeigt. Deshalb kommst du auch mit ihm inhaltlich nur bis genau dahin und Ende. Das kann und wird manchem durchaus genügen, weil es bereits auf hohem Niveau stattfindet. Nur hat das eben noch nichts mit der Öffnung eines LCD-3 zu tun. Es gäbe soviele Punkte, die man erwähnen könnte, wo der Audez'e mehr Lebendigkeit reinpackt, mehr Differenzieren, mehr Farbreichtum, mehr Facetten zum Vorschein bringt und damit insgesamt einen sowohl tonalen als auch musikalisch höheren Stellenwert inne hat. Schön, wenn man dran teilnehmen kann.

Klar darf man natürlich auch nicht vergessen, dass hier gegenüber einem HD800 der doppelte Preis zu Grunde liegt. Diesen ist er allerdings aus meiner Sicht auf Grund seines Vermögens aber auch wert.



Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (07.01.2012 um 19:51 Uhr).
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  #42  
Alt 08.01.2012, 12:36
pronatural pronatural ist offline
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Registriert seit: 15.06.2010
Beiträge: 734
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Hallo Sam,

klasse Entscheidung.
Zitat:
Zitat von Sam Beitrag anzeigen
bin schon gespannt was Du dann zu berichten hast, denn ich habe es mir ja auch bestellt ...
Mein Kabel sollte ich morgen bekommen. Ich hoffe das dein Kabel zeitnahe bei dir aufschlägt. Hast Du auch ein
ein NF geordert oder nur das 822.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie sich das Kabel
bei mir macht, auch wenn ich erst in ein paar Tagen zum
Hören komme.
__________________

Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

Pronatural
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Bleibt wie Ihr seid ...
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  #43  
Alt 09.01.2012, 14:10
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.461
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Hallöchen,

Bin mal auf euer beider Eindrücke gespannt bezüglich dem Jena Labs Audeze KH-Kabel.

Der LCD-3 bewegt sich nun bei mir im 500 Stunden Bereich und ist damit längst in den normalen Genuss-/Hörbetrieb übergegangen. Allerdings tue ich mir dabei ein wenig schwer mit dem Begriff "normal". Das liegt neben anderen guten Tugenden an der unverschämt hohen Auflösung selbigen Hörers und bedeutet, dass man sein gesamtes Musikarchiv komplett neu entdecken kann - entdecken muss. Eine andere Chance bleibt nicht.

Beispielsweise tastete ich mich gestern mal wieder seit langem an meine



Eallin/live von Mari Boine ran. Ich dachte - da über die Jahre mit Kopfhörern erlebt, die so ziemlich alles aus der Scheibe heraus holen - ich kenne die Aufnahme bis ins Kleinste. Irrtum! In dem Fall kein schmerzlicher Irrtum und auch nichts, worüber sich nun alles Gehörte quasi komplett neu definieren würde, aber an den entscheidenden Stellen, entscheidender Aufschluss, könnte man sagen. Mit ihrer Musik, die zum einen über eine spezielle Rhythmik und zum anderen über ihren Folkgesang, meist in samischer/ norwegischer Sprache mit stark indianisch angehauchter Ausprägung lebt, tun sich eh schon die meisten Anlagen schwer. Und zwar in der Form, dass der entsprechende Funke gar nicht überspringt - man kommt nicht richtig hinein in diese Musik. Beispielsweise tut sich mein beyer DT 880 sehr schwer mit dem Bezug zwischen dem rhythmischen Aufbau und dem zum Teil sehr spirituellen Gesang. Beides im perfekten Zusammenhang darzustellen, ist eine Nummer für sich.

Nun haben diesbezüglich starke Kaliber an Kopfhörern natürlich nicht mehr die Probleme eines DT 880, sondern verfügen über die notwendige Qualität, um beispielsweise einer Boine-Aufnahme musikalisch, inhaltlich ihren Sinn zu lassen. Und dennoch merkt man spätestens nach dem Einsatz eines LCD-3, wieviel von dieser Musik im Zusammenhang und Begriff vorher tatsächlich heraus gearbeitet wurde. Sehr viel, würde ich sagen, aber auch vieles nicht.

Alleine den Gesang von Mari Boine, ihre stimmliche Vielfalt, die sehr schnellen Wechsel, die dahinter stehende Atemtechnik, die urigen, sehr stark indianisch ausgeprägten Laute und die entsprechende Gesangstechnik so abartig tief an der Wurzel, möchte ich schon fast dazu sagen, auf den Punkt zu bringen, war mir in vergleichbarer Art per vorheriger, genutzter Kopfhörer nicht möglich. Definitiv nicht. Nicht so tief und in der Art, Frau Boine's Kehlkopf/ Stimmband Arbeit bis aufs Tüpfelchen deutlich vor sich zu haben.

Könnte sich nun alles nach Stress anhören. Oh Gott, so genau wollte ich es doch nie wissen. Keine Sorge. Der LCD-3 entwickelt daraus keinen abgekoppelten und für sich allein oder getrennt wahrnehmbaren Teil. Die größte Stärke des Kopfhörers kommt dabei zum tragen, nämlich sein Können, alles wirklich als Ganzes zu lassen und sein souveräner Umgang mit Impulsen. Nur mit diesen beiden perfekten oder jedenfalls nahezu perfekten Disziplinen, ist es überhaupt möglich, mit einer Boine dermaßen tief bis zum kleinsten Detail vorzustoßen, ohne es dabei aus dem Gesamttonalen heraus zu reißen. Wäre das nämlich nicht der Fall, hätten wir Analyse pur und damit den musikalischen Tod.

Die Souveränität, die der LCD-3 an den Tag legt, braucht er auch, sonst würde man ständig am Gesang von Frau Boine kleben und dabei streckenweise den Rest nur noch sekundär erleben. Genau das soll aber nicht sein. Es ist ja nicht nur die Stimmakrobatik der Sängerin, sondern die gesamte Arbeit der Band, die verzaubern sollte. Es gibt beispielsweise ein genaus so komplexes Spiel bezüglich der Rhythmik über eingesetzte Trommeln, Bongos etc. wie über den Gesangspart. Hier hat man es mit einem sehr feinen Uhrwerk zu tun, wo alle Rädchen 100% dazu gehören. Also mal hier oder dort ein wenig verschlucken oder nicht so ganz doll ernst nehmen, kann man bei dieser Aufnahme schlicht vergessen. Die ist damit musikalisch in soweit kaputt, als dass man, wie erwähnt, keinen Zugang zu ihr findet.

Eine nach wie vor faszinierende Scheibe und eines der besten Beispiele, warum man per LCD-3 sein gesamtes Repertoire nochmals neu kennenlernt.

Zwei kleine Clips, nicht die besten, aber trotzdem nicht übel.

http://www.youtube.com/watch?v=kprl0CECykA

http://www.youtube.com/watch?v=d4IiE...eature=related



Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (09.01.2012 um 15:35 Uhr).
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  #44  
Alt 10.01.2012, 04:34
Sam Sam ist offline
 
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nun ist der LCD-3 bei ca. 170 Std. ... mir fehlen echt die Worte!
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  #45  
Alt 10.01.2012, 09:18
pronatural pronatural ist offline
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Hallo Sam,

Zitat:
Zitat von Sam Beitrag anzeigen
nun ist der LCD-3 bei ca. 170 Std. ... mir fehlen echt die Worte!
und das wird auch so bleiben … Otwin hat wirklich recht - nicht das ich das anzweifle würde -
aber man entdeckt die eigene Musiksammlung an vielen Stellen „neu“.
Viele Facetten waren waren in der Vergangenheit gar nicht zu hören bzw. fehlte zum Teil der
Kontext in dem sie stehen.
Sobald sich das „Jena“ Kabel ein wenig heimisch fühlt, und ich auch Zeit habe dieses zu genießen
schreibe ich mal ein paar Worte.
Laut Aussage meiner Lieben funktioniert es schon mal und der ¼“ Cardas Stecker versenkt sich
traumhaft in der Klinkenbuchse. Mal schauen wie sich die 10f 8-22 vor dem LCD-3 in der Praxis machen.
__________________

Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

Pronatural
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Geändert von pronatural (10.01.2012 um 09:25 Uhr).
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  #46  
Alt 11.01.2012, 15:53
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
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Hallo Leuts,

Nochmal kurz etwas zur Einspielphase. Ihr könnt dem LCD-3 ordentlich Arbeit geben. Da darf auch etwas Lautstärke mit ins Spiel kommen. Trotzdem natürlich klar mit Gefühl vorgehen. Es soll von mir kein Aufruf sein, sich das werte Teil zu brettern. Also nicht falsch verstehen bitte. Aber man braucht nicht mimosenhaft oder ängstlich vorzugehen.

Am ersten Tag bekommt die Membrane von mir ganz normale Kost, egal ob vom Player oder beispielsweise vom Tuner. Er soll einfach Kost bekommen, damit das Membranmaterial arbeitet. Nach einem Tag merkt man so auch, dass er gelenkiger reagiert sowie ein Stück souveräner. Wenn er diesen Punkt mal hat, also sein krachneues, jungfräuliches Auftreten hinter sich hat, darf man ihn stärker anpacken. Ich gebe ihm am zweiten Tag die erste richtige Arbeit, am besten komplexes elektronisches Klangwerk. Die Lautstärke ziehe ich nach Gefühl etwas hoch.

Danach merkt man, dass er vom Verhalten her nun etwas stabiler reagiert und seinen Mittenbereich sowie den Hochton anfängt zu öffnen. Es ist, wie wenn sich die Membrane frei strampelt, sich aus einem leichten festkleben heraus befreit.

Das ist dann der Zeitpunkt, wo er von mir zu der Einspielmusik auch öfters Wobbelsignale bekommt - also immer mal wieder zwischendurch.

Ab dem dritten, vierten Tag merkt man aber auch, dass er so, wie er die Mitte und den Hochton freilegt, nun seine leichte Decke im Bass (Oberbass) deutlicher zeigt. Nicht erschrecken. Man nimmt das jetzt erst besser wahr. Stellen wir uns einfach so etwas ähnliches dabei vor, wie eine ansteigende Kurve, die nach dem Scheitelpunkt wieder abfällt. Ist zwar etwas komisch - ist aber so. Er wird also nun im weiteren Verlauf unter Umständen noch wachsen in Sachen Bassdecke oder Bassweichheit und man bekommt es schon fast mit der Angst zu tun, da man logisch denkt: das geht nicht mehr weg.

Einfach weiter machen.

Nach erkennen, dass er nochmals stabiler, souveräner vom Auftritt her arbeitet, kann man die Lautstärke weiter anheben. jetzt fahre ich ihn auch deutlich lauter, als ich über ihn hören würde. Ich weiß aber, dass er diese Lautstärke stabil wegsteckt. Es geht immer weiter mit elektronischer Musik und zwischendurch Wobbelsignalen.

Erst wenn man ihn nahe 100 Stunden hat, fängt er ganz allmählich an, seinen kritischen Bassbereich aufzulockern, aufzulösen. Jetzt geht die Kurve wieder runter. In dieser Phase, also zwischen Stunde 100 und 200 merkt man, wie sein Bassverhalten immer sauberer wird, die erwähnte Weichheit oder Decke immer weiter raus geht, wodurch sich ganz allmählich das beruhigende Gefühl einstellt. Man weiß, das wird - diese letzte Bastion, die für Unbehagen sorgt, wird gänzlich kippen.

Und immer noch arbeitet Yello auf Hochtouren.

Zwischendurch hole ich ihn natürlich immer wieder heraus, gebe ihm eine Ruhephase oder leichtere Kost, da ich ja auch zwischendurch mit ihm genieße bei ganz normaler Musik in normaler Lautstärke. Danach geht es aber wieder ran.

In Phase 3, also zwischen 200 und 300 Stunden fährt er den Bass sauber fast bis an den Punkt, wo auch das letzte kleine Deckchen, dass sich hier und da je nach Musik und Bassfrequenzbereich noch zeigt, verschwindet - aber immer noch nicht ganz lichtet. Gleichzeitig bringt er in seinen erweiterten Hochton die letzte notwendige tonale Schlüssigkeit zustande. Es ist der Punkt, wo man das Gefühl des gänzlichen Einrastens hat. Jetzt erst klingt eine Mellnäs auf der Cantate Domino so glockenklar und völlig stressfrei, dass man versteht, was der LCD-3 überhaupt sauber öffnet.

In Phase 4 zwischen 300 und 400 Stunden (nahe 400 Stunden) ist das Thema Bass erledigt sowie alles andere auch, was man unter Einspielphase versteht.

Er ist komplett frei, sauber, ansatzlos, raketenschnell und überirdisch schlüssig.



Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (11.01.2012 um 16:02 Uhr).
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  #47  
Alt 11.01.2012, 19:28
Sam Sam ist offline
 
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Hallo mein LCD-3 hat ja nun 200 Std auf dem Buckel und ich kann die von Otwin beschriebene Einspielphase zu 100% bestätigen.

Natürlich ist das für den Kopfhörerprofi auch nicht unbedingt etwas neues allerdings finde ich es trotzdem wichtig gerade beim Audeze LCD-3 diesen Einspielvorgang und dessen Verlauf genau zu beschreiben! Also immer die Ruhe bewahren und das genießen was bereits im Glas vorhanden ist. Meiner Meinung nach ist das bereits zu Beginn jede Menge!

Was macht den Audeze LCD-3 nun zu dem Besonderen von dem wir alle hier berichten?

Ich möchte dazu im speziellen auf sein Auflösungsvermögen eingehen.

Wir alle wünschen uns so glaube ich zumindest, jegliches kleinste Fitzelchen einer Aufnahme zu hören.
Viele Kopfhörer versuchen genau dies zu erreichen aber wenn es z.B. darum geht eine Sopranstimme bis ins letzte auszuleuchten wirkt es meistens doch eher technischer, konzentrierter sprich es fehlt ganz oben dann doch die letzte Selbstverständlichkeit bzw. Natürlichkeit.

An dieser Stelle kommt nun der Audeze LCD-3 ins Spiel, der dann mal ganz schnell aufzeigt, dass es sich bei vielen anderen keinesfalls um neutrales Verhalten sondern vielmehr um mangelndes Auflösungsvermögen gepaart mit einem Auseinanderreißendem Element handelt.

Ganz anders der Audeze . Bei einer guten Choraufnahme wie z.B. auf einer "Cantate Domino" kommt es bei den meisten Hörern in den obersten auch lauten Lagen streckenweise zu Kompremierungseffekten fast könnte man glauben dies rühre von der Aufnahme her , tja weit gefehlt der Audeze schafft das Kunststück soviel Detail mit glasklarem Blick zu zeigen und gleichzeitig völlig mit dem darunter folgendem Rest zu verbinden wie man es sonst nur "live" erleben kann.

Egal welches Musikmaterial ich dem LCD-3 bisher angeboten habe, es kam nie zu irgend einem Fünkchen Stress und dennoch oder vielleicht gerade aus diesem Grund höre ich mit Ihm auch die feinsten Verästelungen und Strukturen die mir bislang doch verborgen blieben.

Das unverschämte Vermögen des LCD-3 ist es, dass feinste Relief der Rinde eines Baumes zu zeigen ohne auch nur im geringsten den gesammten Blick auf den Wald zu verlieren. Anders gesprochen besuche ich ein Konzert habe ich die vollste Auflösung eines jeden Instrumentes oder Stimme aber meine Aufmerksamkeit wird eben nicht darauf gelenkt.

Das ist es was für mich den LCD-3 in besonderem Maße auszeichnet.
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  #48  
Alt 12.01.2012, 22:43
pronatural pronatural ist offline
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Hallo Ihr lieben LCD-3 Freunde,

endlich habe ich ein wenig Zeit, den Traum-KH an einem vernünftigen Kabel zu genießen.
Aber Kabel? welches Kabel? … das kann ich ohne Zweifel schon einmal weitergeben,
viel zu berichten gibt es nicht. Das „Kabel“ und somit den „Kabelklang“ gibt es eigentlich nicht
wirklich und diese Aussage unterstreicht das 8-22 von Jena Labs mit aller Gewalt. Warum komme ich zu
dieser Aussage? ganz einfach, ein Kabel als solches existiert einfach nicht mehr. Obwohl mein
Unterbewusstsein mir immer wieder suggeriert, dass ich einen kabelgebundenen KH betreibe
merke ich nichts davon diese Natürlichkeit, Selbstverständlichkeit von mir aus auch
Souveränität lässt mich wirklich an der Existenz eines Kabels zwischen Verstärker und KH zweifeln!
Es mag viele gute Kabel für Audez'e KH geben, nur dieses Kabel ist einfach klasse.
Und um doch eine gewisse Wertung zu geben, möchte ich den „Unterstrich“ unter dem
Auflösungsvermögen und dem tonalen Zusammenspiel zum Ausdruck bringen. Ich lasse mich
mal weiter Inspiriere … bis bald.
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  #49  
Alt 13.01.2012, 14:45
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
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Zitat:
Zitat von pronatural Beitrag anzeigen
... ganz einfach, ein Kabel als solches existiert einfach nicht mehr.
Hi Helge,

Schön, dass es sich so gut anlässt. Dein zitierter Satz beschreibt die Situation sehr gut. Eigentlich wärs das auch, wenn man nicht weiter gezielt beschreiben wollte, was einem an Veränderung gegenüber vorher auffällt.

Das Kabel existiert nicht - im Prinzip die beste Aussage.

Allerdings existiert das Kabel natürlich noch, denn ansonsten gäbe es keine weitere Steigerungsmöglichkeit. Nach nicht existieren kommt nichts mehr. Ich weiß aber, was du meinst, da es mir den gleichen Eindruck vermittelt.

Das wiederrum macht die ganze Sache zu einer Art kompletter Einheit, so als wäre der LCD-3 generell mit diesem Kabel ausgestattet. Die Natürlichkeit oder anders gesagt, das Erlebnis "Konzert live" rastet in einer Art und Weise ein, dass ich nicht mehr auf die Idee käme, das Jena abzuklemmen.

Nun gut, schaun wir mal, wie sich alles entwickelt.

Übrigens, der gleiche Eindruck stellt sich recht schnell ein, wenn man sich aus dem Jena Labs NF-Bereich bedient. Man begreift die komplette Kabelmaßnahme, also Audeze + NF ganz zügig so, wie sie stattfindet. Auch bezüglich der Verbindung zwischen den Geräten entsteht nach dem Austausch der Eindruck eines Nichtvorhandenseins von Kabeln. Das Problem ist das Weiterreichen der Information bzw. das richtige Auffassen der Info - die Bedeutung darin zu erkennen. Und das bedeutet einen schweren Weg. Es ist eine schwierige Angelegenheit, einer Person zu vermitteln, dass ein Schritt nicht nur eine Verbesserung von irgendwas darstellt, sondern seine Hauptbedeutung darin liegt, dass die Umsetzung fernab von allen Verbesserungs-Gedanken stattfindet.

Erkennen, was da anders ist, wenn man mit einem Cryogen behandelten Jena Kabel in Berührung kommt, merkt man logisch dann, wenn man das Klangbild vor sich hat. Dann erst wird auch klar, was damit genau gemeint ist, natürlich näher im Konzert zu sein.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (13.01.2012 um 19:49 Uhr).
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  #50  
Alt 14.01.2012, 12:56
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
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Hi,

Übrigens, falls noch jemand eine 3m(ca 3,20m)-Zuleitung für seinen Audez'e benötigt, kann ich damit noch dienen. Das hatten wir ja bereits, dass für den ein oder anderen das Original-Kabel etwas zu kurz ist. Klinke, Vierpol oder 2xDreipol wäre kein Problem. Wenn also Interesse besteht, einfach PN an mich.

Gruß,
Otwin
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