open-end-music-professional  

Zurück   open-end-music-professional > Audiotechnik und Hörkultur > Verstärker und Vorverstärker
Startseite Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

Verstärker und Vorverstärker Alles über Geräte, die elektronisch Signale verstärken

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 25.05.2014, 02:02
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 80
Standard Hörmittag bei BECI: Bryston vs. Hovland

Liebe Kollegen,

ich war heute mal bei BECI (Bela), und wir haben ein bisschen Musik gehört, und seine Brysten BHA-1(?) mit meiner Hovland HP-100 verglichen.

Ich schreibe mal einen kurzen Bericht dazu:

Anlass war eigentlich, das Beci mal eine Röhrenvorstufe hören wollte, und ich die Tannoy Glenair. Wir haben uns also heute Nachmittag bei ihm in Mülheim getroffen, ich hatte die Hovland-Vorstufe im Gepäck, und ein Heed-CD-Laufwerk (welches aber mangels D/A Wandler nicht zum Einsatz kam), sowie ein HMS Gran Finale SL Stromkabel, weil wir das auch noch mit den hier im Forum populären Viablue Netzkabeln vergleichen wollten. Es wurde ein sehr interessanter Mittag/Nachmittag, nicht nur wegen Becis drei süßen Kindern, und der tollen Bewirtung durch seine Frau (Michaela?). Auch dafür nochmal vielen Dank, ich komme gerne wieder.

Becis Hörsituation ist "speziell", weil er zwei Hörraume hat, einen sehr großen aber sehr halligen (ich schätze mal +45 Quadratmeter) und einen eher kleinen (Ich schätze mal 16 QM).

Wir haben im Kleinen Raum gehört. Meine Erwartungen an die Hörsession waren anfangs nicht gut, weil der Hörabstand zu den Glenair nur ca. 1,5 bis 2 Meter betrug, und weil ich die Boxen als deutlich zu groß für den Raum empfand. Das sollte nicht die einzige Fehleinschätzung meinerseits bleiben.

Becis Kette besteht aus der Tannoy Glenair, einem Streamer "La Rosita", einem Ipad 2 als Fernbedienung für hochaufgelöstes Spotify, einer Selbstbauendstufe, sowie dem Bryston Kopfhörerverstärker mit Vorstufenfunktion BHA-1.

Der erste Höreindruck überraschte mich recht positiv, ich hatte eigentlich mit einem deutlich schlechteren Klangbild gerechnet, aber bis auf eine leichte Strenge in den oberen Mitten, und einer Grundtonüberhöhung war es eigentlich schon ganz ordentlich. Der Bass "topfte" und "mulmte" ein wenig, aber das schob ich auf den Raum. Wir hörten Ane Brun - "These Days" als Referenzstück, was über Spotify schon sehr gut klang. Ich war überrascht, was der Tannoy Coax auch bei niedrigen Hörabstand machte, das konnten man - entgegegn meiner Erwartung - echt aushalten.

Bevor wir die Vorstufen tauschten wollte Beci aber noch, dass ich seine Selbstbauweiche für die Tanoy Glenair anhörte (Mehr Infos hier: http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=7222). Ich habe keine Vorteile gegen Bastler, da ich schon mal einen selbstgebaute Vor-endstufenkombinaiton eine hochwertige Audionet - Kombi habe auseinandernehmen hören. Becis Weichen waren außerhalb der Boxen auf Kästchen gelagert allerdings mit Stoff und kleinen Kissen vor Resonanzen geschützt. ich habe von Elektronik und Lautsprecherbau keine Ahnung und dachte mir "OK, tu' ich mir das halt mal an."

Ich erwartete ein paar Veränderungen im Detailbereich, was sollte bei so einer Weiche schon groß gehen? Oh, wie ich mich getäuscht hatte!!!

Das war ein Riesenunterschied! Der Bass machte qualitativ einen Riesensprung nach vorne, das "Topfen" und "Mulmen" war weg, der Mitteltonbereich verlor seine leichte Strenge. Der Grundton war immer noch etwas deftig und überhöht, was ich wiederum auf den Raum schob.

Wir kabelten dann auf den Hovland um, und hörten immer zwei Stücke in Folge und wechselten mehrfach hin und her. Die Hovland-Röhre musste aus dem Kaltstart ran, natürlich keine optimalen Bedingungen für das feine Teil. Wir hörten Ane Brun und Yuri Honing Trio - Walking On The Moon.

Ich fand die Hovland klang direkt aus dem Kaltstart um ein paar Disziplinen besser. Die war neutraler & schlanker abgestimmt als die Bryston, schneller, und hatte mehr Impulse und Übersicht. aber sie klang auch ein bisschen unbeteiligt. Die Bryston hatte einen pralleren runden Bass, machte mehr Schub und hatte richtig "Schmackes", stellte die Vokalistin weiter nach vorne (was mir nicht so gut gefiel), aber hatte mehr Farben und Drive - und Spaß an der Sache!

Die Hovland hatte in vielen objektiven Disziplinen die Nase vorn - es war aber nicht viel (bis auf die Impulstreue und das Timing, da war doch ein mittelgroßer Abstand), aber die Bryston hielt sehr gut mit, vor allem wenn man den Preisunterschied bedenkt!

Um die Sache mal zu visualiseren:

Hovland-->

Bryston-->


Wir wollten aber natürlich öfter hören, und ließen die Hovland bei den folgenden Wechseln natürlich immer am Netz. ich persönlich hoffte, dass die röhre sich noch etwas freispielen würde. Das tat sie auch, aber nur minimal. Ich fand persönlich die Hovland hatte in der Summe der Disziplinen die Nase vorne, aber eben nicht genug um sich wirklich abzusetzen. Wenn wir zu Stücken wechselten, die mehr Spaß vermittelten und von einer fetten Basslinie oder einem fetten Groove lebten, wie ein mir unbekanntes Santana-Stück, was Bela ausgrub, dann machte die Bryston einfach mehr Spaß, auch wenn sie nicht ganz die Übersicht und Klarheit lieferte. Eigentlich Geschmackssache, aber mehr MUSIK kam aus der Bryston. Die Hovland machte mehr INFORMATION und mehr Timing.

Dann tauschten wir aber zum Schluss noch mal das Netzkabel an der Endstufe aus, und das war der 2. richtige Quantensprung an dem Tag. Gran Finale Vs. Viablue.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, das soll Bela machen, aber wir waren uns einig, dass es überraschend war, was da (zumindest an der Endstufe) noch ging. Das Klangbild nahm nochmal in Sachen Kontur zu, Bela sagte "plastischer", und traf den Nagel damit wohl auf den Kopf. Der Bass wurde etwas schneller, definierter, es kam noch mehr Ordnung ins Klangbild. +30 Prozent mehr Detail, aber es verlor ein ganz kleines bisschen (-5%) an Musikalität. Aber da war nix zu kritteln, das war ingesamt trotzdem eine DEUTLICHE Verbesserung.

Beide Vorstufen profitierten von der Veränderung durch das Gran Finale. Der Hovland konnte seine Klarheit noch besser ausspielen, aber er gewann jetzt auch an Drive im Bass, und - endlich - machte es auch hier richtig Spaß, und war nicht nur audiophiles Erbsenzählen. Impulse wurden konturierter, und es kam zum ersten mal so ein richtiger 3D-Effekt rein. Toll! Das ganze System klang jetzt *echt* Klasse!

Die Bryston profitierte aber auch, vor allem der Bass wurde besser, und die Impulse und Übersicht gewannen hinzu. ich würde sagen, dass die Hovland vielleicht einen Tacken mehr profitierte von der Verbesserung, bzw. vorher mehr zurückgehalten wurde, aber richtig absetzen konnte sie sich immer noch nicht. Vielleicht müssen wir sie noch ein oder zwei Tage am Netz lassen. Das macht die Bryston m.E. zu einem richtigen Preisschlager, denn hier spielte eine Vorstufe für 1500 gegen eine 7500 Vorstufe, und musste sich echt nur knapp geschlagen geben.

Soweit mein kleines Feedback. Im Nachhinein überraschte es übrigens , wie wenig der Raum den Klang doch nach unten gezogen hatte, was wohl auch an ein paar Tuningmaßnahmen von Bela gelegen hatte. Dazu soll er aber mehr sagen.

Und die Quintessenz: JEDER, der eine GLENAIR besitzt, sollte sich mal Belas Weiche anhören. Das sage ich wirklich nicht um ihm einen Gefallen zu tun: Die Box spielt eine ganze Klasse höher! Probiert's mal aus! das System hat ein großes Potential über die Standardweiche hinaus!

Bela sollte das Weichenbauen beruflich machen!

Gruß,

Killkill
__________________
"Guns Dont kill People! - Death kills People!"
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 25.05.2014, 02:13
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 80
Standard Noch ein paar Tests dazu?

Da sind auch Bilder der Komponenten dabei ....

Bryston:
http://www.audio.de/testbericht/brys...r-1576658.html

Hovland:
http://www.stereophile.com/tubepreamps/291/index.html

HMS Gran finale:
http://www.i-fidelity.net/testberich...an-finale.html

Gruß,

Stefan
__________________
"Guns Dont kill People! - Death kills People!"
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 25.05.2014, 09:56
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 979
Standard

Hallo Stefan,

Danke für den Hörbericht. Macht mir wirklich Spaß und Freude eure Erfahrungen zu lesen. Meine Erfahrungen mit den Netzkabeln gehen in eine vergleichbare Richtung, Gran Finale gegen Viablue X40, und ich habe auch noch ein Nordost Blue Heaven dazu probiert.

An meiner Endstufe und Vorstufe brachte das Gran Finale einen deutlich hörbaren Schub der Verbesserung in Bezug auf Klarheit, Rauminformation und Ordnung. Ich vermisste aber auch die "Musikalität" eines Viablue. Da fällt es mir schwer zu entscheiden, auch abhängig von der gerade gehörten Musik.

An meiner Endstufe hören sich alle drei Kabel deutlich voneinander unterscheidbar an, der Unterschied ist gößer als beim Umstecken auf verschiedene NF-Verbinder.

Den Unterschied von der Hovland zum Bryston finde ich spannend, zeigt er doch die besondere Qualität des Bryston und auch die Tatsache, das manchmal eine minimale "Verbesserung" sehr viel mehr Euros kostet.
Meine Vorstufen-Vergleiche mit z.B. Auralic Vega und Taurus eingesetzt als Vorstufe gegen eine Röhre von Octave zeigen ein vergleichbares Ergebnis zu Gunsten der Octave-Vorstufe (aber vielleicht ist der Bryston als Vorstufe noch besser).

Gruß Jürgen
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 25.05.2014, 11:00
Caribou Caribou ist offline
 
Registriert seit: 14.12.2010
Beiträge: 323
Standard

Hallo Stefan,

schöner Bericht, toll zu lesen.
Interessanter Vergleich der Vorstufen und der Kabel.

Hatte die Bryston eine Zeit lang als Vorstufe an der Ella.
Leider war sie dort kaum zu bändigen, liefert zu viel Spannung.

Die MFE Tube One SE ist da umschaltbar und macht das besser. ;-)
Klanglich sind das allerdings auch andere Charaktere, wie schon
von dir schön beschrieben.
So einen A/B vergleich müsste ich mal machen,wenn mein HiFi Zeug
komplett aufgebaut ist. Lade gerne dazu ein.
MFE an der Ella macht soweit schon spass.
Sonnigen Gruß
Henry
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 25.05.2014, 11:27
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 80
Standard

Hallo Jürgen,

Zitat:
An meiner Endstufe und Vorstufe brachte das Gran Finale einen deutlich hörbaren Schub der Verbesserung in Bezug auf Klarheit, Rauminformation und Ordnung. Ich vermisste aber auch die "Musikalität" eines Viablue. Da fällt es mir schwer zu entscheiden, auch abhängig von der gerade gehörten Musik.
Ich finde es spannend, dass wir beide ziemlich GENAU das Gleiche gehört haben. Ein Zugewinn an Ordnung (leichter) Verlust an Musikalität. Das ist doch mal was!

Und ich glaube sofort, dass sich das an der Endstufe am meisten bemerkbar macht.

Werde jetzt noch ein Gran Finale kaufen, und vielleicht ist es sinnvoll, mal das Viablue an CDP und D/A Wandler zu testen... Wäre ja interessant, aber nicht unglaublich, wenn unterschiedliche Gerätekategorien unrerschiedliche Anforderungen an Netzkabel hätten: Verstärker ganz andere als Quellgeräte zum Beispiel.

@Henry:
Zitat:
Hatte die Bryston eine Zeit lang als Vorstufe an der Ella.
Leider war sie dort kaum zu bändigen, liefert zu viel Spannung.
Die ELLA ist jetzt eine Endstufe, oder eine Aktivbox? So gut kenne ich das Forum hier noch nicht, dass ich die ganzen Pretiosen schon mit Vornamen kenne.

Zitat:
So einen A/B vergleich müsste ich mal machen,wenn mein HiFi Zeug
komplett aufgebaut ist. Lade gerne dazu ein
Klingt verlockend. Wo sitzt du denn? Ich sitze in Gelsenkirchen, bin aber auch häufig in Berlin und Hamburg.

Gruß,

Stefan
__________________
"Guns Dont kill People! - Death kills People!"

Geändert von Killkill (25.05.2014 um 11:32 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 25.05.2014, 11:37
Caribou Caribou ist offline
 
Registriert seit: 14.12.2010
Beiträge: 323
Standard

Hallo Stefan,

bin zur Zeit in Wiesbaden.

Die Ella V2 ist eine Endstufe.
Um die es leider hier etwas still geworden ist.
Denke aber, da kommt bald das Seriengerät raus.

Ich sag mal "Bescheid" wenn alles am Platz ist.

Gruss Henry
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 25.05.2014, 14:27
Replace-Kellerkind
 
Beiträge: n/a
Standard

Mensch cool.

Endlich mal einer im Forum, der auch was schreibt!

Danke!

HMS ist ja Hammer.

Mir persönlich sehr symphatisch diese Firma und der jetzige Tannoy Europa Sales Cheffe Volker Rusko war ja früher im HMS Management.

Der schwört auf HMS.

Ich habe Ende der Neunziger HMS LS,Cinch und Stromkabel-

vom Caprizzio bis zum Gran Finale im Hause gehabt -

leider funzte das bei mir nicht- bin dann bei LFD gelandet. Und viele Jahre später bei ViaBlue.

Es überrascht mich immer wieder, wie unterschiedlich so was reagiert.

Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 25.05.2014, 18:14
Killkill Killkill ist offline
Mag Musik
 
Registriert seit: 17.05.2014
Beiträge: 80
Standard Hms

Hi Kellerkind,

also ich hatte auch mal früher die billigen HMS-Netzstrippen, und habe sie alle wieder verkauft, weil der "Tradeoff" zwischen Analytik und Musikalität anders war - gut, dass war auch noch an einer anderen Kette.

Aber das Gran Finale an Endstufe oder Vvollverstärker sollte m.E. nach JEDER mal ausprobieren.

Gruß,

Stefan
__________________
"Guns Dont kill People! - Death kills People!"
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 25.05.2014, 21:46
beci beci ist offline
 
Registriert seit: 04.02.2013
Beiträge: 540
Standard

Hallo Stefan,



vielen Dank für die Möglichkeit so einen tollen Vorverstärker von der Fa. Hovland in mein Umgebung hören zu dürfen. Ich freue mich, dass du dich bei uns Heimisch fühlen konntest.

Ich habe großen Respekt davor, dass du dein HP-100 Pre, der übrigens zum Verkauf steht und deutlich mehr kostet als ein BHA-1, nur ein wenig über mein Vorverstärker eingeordnet hast. Du hast bis zum letzten Detail sehr objektiv und ehrlich über bei mir gehörten berichtet. Es ist nicht selbstverständlich. Für mich ist wichtig zu wissen, dass deine Einschätzungen "Hand und Fuss" haben. Deine Berichte können als gute Grundlage dienen für Musikliebhaber, die Informationen über diverse Geräte sammeln und dein Einschätzungen lesen.

Ich freue mich schon drauf bald deine Anlage hören zu dürfen. Ich bin sehr gespannt.

Ich denke dass wir gestern beide um einige wichtige Erfahrungen reicher geworden sind. Viel wichtiger ist aber, dass ich einen netten Person kennenlernen konnte, und wir richtig viel Spass am Musikgören und bei Vergleichen verschiedene Komponenten gehabt haben.

Das Netzkabel von HMS Gran Finale SL an meine Thel Accusound DIY Endstufe hat in der Tat einiges geändert. Meine Erstes Eindruck war sehr positiv. Ich gebe zu, nicht mit derart große Änderungen gerechnet zu haben. Plastizität, Raum und Ortung haben drastisch zugenommen. Die tiefste Töne waren sauberer und mächtiger. Anderseits wurde das Klangbild etwas weniger Livehaftig, etwas weniger Farbenfroh und etwas weniger Körperhaft als mit der X60. Alles in allen war es so, dass bei mir sich eine " Gran Finale haben wollen" gefühl eingestellt hat.

Nun, das erste Eindruck hält nicht immer auf Dauer stand. Erst mit die Nofu Viablue X60 Netzkabel und Netzleiste bin an den Punkt angekommen dass ich keine Gedanken mehr auf das Kabel verschwendet habe. Ich konnte einfach entspannt Musik hören ohne dass Gefühl zu haben, dass ich irgendwas an meine Netzkabel ändern müsste. Es passt eigentlich alles. Deshalb tue mich schwer diese günstige aktuelle Situation zu ändern. Das Gran Finale Kabel werde ich jedenfalls im Auge behalten, und bei Gelegenheit mal ausgiebig testen. Möglicherweise passt ein HSM an der stelle besser als ein Viablue.

Es bleibt spannend.

PS.: schön zu wissen, dass auch dich ein Glenair mit BeciMod Weiche um längen mehr begeistern konnte, als mit der Serienweiche.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 26.05.2014, 09:00
mannitheear mannitheear ist gerade online
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.361
Standard

Zitat:
Zitat von Killkill Beitrag anzeigen
Dann tauschten wir aber zum Schluss noch mal das Netzkabel an der Endstufe aus, und das war der 2. richtige Quantensprung an dem Tag. Gran Finale Vs. Viablue.

Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, das soll Bela machen, aber wir waren uns einig, dass es überraschend war, was da (zumindest an der Endstufe) noch ging. Das Klangbild nahm nochmal in Sachen Kontur zu, Bela sagte "plastischer", und traf den Nagel damit wohl auf den Kopf. Der Bass wurde etwas schneller, definierter, es kam noch mehr Ordnung ins Klangbild. +30 Prozent mehr Detail, aber es verlor ein ganz kleines bisschen (-5%) an Musikalität. Aber da war nix zu kritteln, das war ingesamt trotzdem eine DEUTLICHE Verbesserung.
Hallo Killkill,

nix für ungut, aber wenn eine Komponente auch nur ein kleines bißchen weniger "musikalisch" klingt, wäre das für mich mittlerweile ein no go! Ehe man es sich versieht ist man auf dem direkten (und sauteuren!) Weg in die High End Hölle, am Ende wartet eine vermeintlich hochauflösende Anlage - über die leider nur das Musik hören keinen rechten Spaß mehr machen will.

Nur so ein Stück weit meine Erfahrung mit mittlerweile über 30 Jahren Hifi: eine bessere und langfristig zufrieden stellende Komponente zeichnet sich imho letzten Endes immer durch einen Zugewinn an Musikalität aus.

LG
Manfred
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Biete Beci Doppelnetzteil für Afi Usb acci Bazar - Audiogeräte und Zubehör 1 20.04.2018 12:45
Beci Soundbox - Netzteiloptimierung Zauberlehrling Audio-Zubehör 16 05.02.2018 00:54
Neuer Big Beci Streamer Zauberlehrling Digital 1 08.06.2017 17:44
Beci Streamer Mark Digital 162 18.10.2016 21:57



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:28 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.1 ©2002 - 2018 vbdesigns.de