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  #21  
Alt 29.08.2011, 16:04
florig1003 florig1003 ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2009
Beiträge: 39
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Von mir auch mal ein paar Empfehlungen:

Sowohl von der Interpretation als auch von der Aufnahmetechnik faszinierend:
Sacre mit Paavo Järvi
http://www.amazon.de/Strawinsky-Sacr...624501&sr=1-24

mit dem selben Ensemble und Dirigenten:
Berlioz Symphonie Fantastique
http://www.amazon.de/Berlioz-Symphon...ref=pd_sim_m_1

zwei SACDs, die gerade mit KH wunderschön räumlich klingen, und (obwohl Studioproduktionen) die Faszination eines Orchester-Konzertes vermitteln.

Meine Lieblings-Mahler-Aufnahmen:
M. Tilson Thomas
http://www.amazon.de/Mahler-Sinf-2-T...4625099&sr=1-2

Außer der 5. Mahler, bei der für mich nach wie vor die Einspielung der Wiener Philharmoniker mit Bernstein unerreicht ist, sind die Mahler-Sinfonien in dieser Gesamtausgabe für mich die Spitze! und gerade mit KH ein Erlebnis!

Und nicht zuletzt Bach
H-Moll-Messe mit Cantus Cölln und Konrad Junghänel
http://www.amazon.de/Johann-Sebastia...4626207&sr=1-6
Offenbar in einer Kirche produziert - klanglich einsame Spitze! Die H-Moll-Messe mit Minimalst-Besetzung und atemberaubenden Tempi

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  #22  
Alt 01.09.2011, 10:54
Fledermausohr007 Fledermausohr007 ist offline
 
Registriert seit: 17.10.2010
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Zitat:
Zitat von wagnerianer Beitrag anzeigen
Hallo,

gestern habe ich mir zufällig diese CD gekauft:

Danke für die tolle Empfehlung. Silberling ist gestern eingetroffen und ich bin von der Aufnahme sehr begeistert.

Sind weitere Aufnahmen der Künstlerin auch von selbiger Aufnahmequalität?
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  #23  
Alt 01.09.2011, 10:58
Fledermausohr007 Fledermausohr007 ist offline
 
Registriert seit: 17.10.2010
Beiträge: 184
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Meine Empfehlung für Freunde von Klarinette und Horn

http://www.amazon.de/Cafe-Rembrandt-...4867413&sr=8-1
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  #24  
Alt 01.09.2011, 13:30
wagnerianer wagnerianer ist offline
 
Registriert seit: 20.01.2010
Beiträge: 148
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Zitat:
Zitat von Fledermausohr007 Beitrag anzeigen
Danke für die tolle Empfehlung. Silberling ist gestern eingetroffen und ich bin von der Aufnahme sehr begeistert.

Sind weitere Aufnahmen der Künstlerin auch von selbiger Aufnahmequalität?
Freut mich dass es Dir gefällt.
Ob die Anderen von Sol Gabetta auch so gut aufgenommen sind, kann ich nicht sagen. Ist aber möglich, dass ich mir noch mehr von ihr zulege, denn sie spielt sehr gut, wie ich finde. Werde dann ggf. berichten.

Gruß, matthias.
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  #25  
Alt 03.09.2011, 15:20
draigh draigh ist offline
Nur sporadisch anwesend!
 
Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 297
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Hallo,


ich habe hier auch noch ein paar Tipps für die Pop/Rock Fraktion.

Es sind Aufnahmen im sogenannten Q-Sound der aus den frühen 90ern.

Die Technik sollte 3D-Raumklang mit normalen Stereoaufnahmen möglich machen,

was meiner Meinung nach (zumindest bei diesen beiden CDs) hervorragend funktioniert.


Gruß
Jochen
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„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ (Albert Einstein)
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  #26  
Alt 03.09.2011, 16:14
draigh draigh ist offline
Nur sporadisch anwesend!
 
Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 297
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Ach ja,


uneingeschränkt kann ich auch alle Produktionen von Biber Records empfehlen.

Stellvertretend diese beiden herrausragenden Produktionen.


Jochen
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  #27  
Alt 23.11.2011, 22:18
wagnerianer wagnerianer ist offline
 
Registriert seit: 20.01.2010
Beiträge: 148
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Nachdem ich in der Vergangenheit des Öfteren über Aufnahmen der Deutschen Grammophon hergezogen bin, möchte ich nun auch mal Gerechtigkeit walten lassen und drei Pretiosen aus meiner Sammlung vorstellen.

Zunächst eine etwas ältere Aufnahme:



Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1984, gemacht im großen Saal des Wiener Musikvereins.
Tonmeister: Wolfgang Mitlehner.

Hier ist besonders schön der Zusammenhang des Orchesters zu hören.
Die akustische Sicht ist etwas zurückgesetzt, etwa als ob man in Reihe 5-10 sitzen würde. So präsentiert sich die Musik als Ganzes, zerfällt nicht in Blöcke einzelner Instrumentengruppen. Außerdem hat man dadurch eine sehr gute "von Vorne" - Ortung. Für jemanden mit Problemen durch IKL ist diese Aufnahme besonders geeignet.
Sicherlich ist die Klarheit des Klangs nicht so ausgeprägt wie es vielleicht heute möglich wäre, aber dennoch hört sich das Orchester äußerst realistisch an, auch in den Klangfarben und der Transparenz.

Die musikalische Qualität weiss ebenfalls zu überzeugen. Manche halten Maazel eine technische, ja zu nüchterne Sicht der Musik vor. Ich meine eher, er hält sich stringenter an die Noten als so manch Anderer.
Durch den unverwechselbaren, warmen und romantischen Eigenklang der Wiener Philharmoniker ergibt sich hier eine perfekte Synthese.



Die zweite CD, die ich vorstellen möchte ist jüngeren Datums, nicht nur was das Aufnahmedatum Februar 1992 anbelangt sondern auch die Musik selbst ist zeitgenössisch.



Auch diese Aufnahme ist wie die vorhergehende eine Studioproduktion aus dem großen Saal des Musikvereins.
Tonmeister: Prof. Rainer Maillard.

Hier sitzt man nun sehr nah am Orchester/dem Solisten; etwa Reihe 1-3.
Dafür hat man aber die Perfekte Position um besonders dem virtuosen Spiel Gidon Kremers lauschen zu können. Frappierend realistisch steht der Solist ganz leicht nach links versetzt vor einem; wie es in diesem Saal auch tatsächlich ist schwebt der Klang etwas von oben herab.

Die Violine ist absolut klar, sauber, fantastisch in Ihren Klangfarben und eben nicht wie oft überbrilliant zu hören. Ein sehr natürlicher Eindruck entsteht. Das neben und vor allem hinter dem Solisten spielende Orchester fällt gegenüber ihm in der Aufnahmequalität nicht ein Jota ab. Die Enfernungen vom Zuhörer zu den Instrumentengruppen stimmen, die Klangfarben sind auf den Punkt getroffen, der Raumeindruck ist täuschend echt.

Zur Musik: insbesondere beim Violinkonzert von Philip Glass sollte man sich durch das Kompositionsjahr 1987 keinesfalls abschrecken lassen. Glass komponiert oft für großes Orchester in normaler Besetzung. Das Konzert ist alles ander als atonal; eine meisterhafte Umsetzung eines klassischen Violinkonzertes in der Tonsprache von Heute. Sehr melodisch, aber trotzdem rhytmisch, Klangfarbenreich und modern.
Man kann in dieser herrlichen Musik ganz versinken. Traumhaft!

Aus anderem Holz geschnitzt ist Schnittkes Werk. Auch wenn der Titel ein "Concerto Grosso" verspricht hat dies nichts mit der alten Deutung dieses Begriffes zu tun. Eigentlich ebenfalls ein Violinkonzert ist das Werk absolut neue Musik. Auch für meinen weiten Horizont grenzwertig. Der Violinpart ist allerdings äußerst herausfordernd und zeigt die möglichen Klangfarben einer Violine in allen nur denkbaren Schattierungen. Kremer zeigt sich dieser Herausforderung souverän gewachsen.



Als drittes und letztes stelle ich ein Meisterstück der Aufnahmetechnik vor:



Auch diese Aufnahme stammt wieder aus dem großen Musikvereinssaal und wurde im Februar 2001 gemacht.
Tonmeister: Prof. Rainer Maillard.

Diese CD bezeichne ich für mich als die beste Aufnahme eines großen Orchesters, die mir jemals zu Ohren gekommen ist.

Die virtuelle Sitzposition ist etwa Reihe 5, also recht nah, aber dennoch behält man die volle Übersicht übers musikalische Geschehen.
Hier stellt man sich erst gar nicht mehr die Frage, wie gut etwa die Violinen oder vielleicht die Bläser klingen, wie trocken die Pauken rüberkommen, wie die Staffelung der Instrumente untereinander ist und ähnliches.

Es ist einfach absolute Natürlichkeit, die hier zu hören ist.

Prof. Maillard und seinem Team ist es gelungen, die Technik unhörbar zu machen. Was übrigbleibt ist nur die Musik. Dank der Studioeinspielung sind, nebenbei bemerkt, keine Hintergrundgeräusche zu hören; wenn aus dem absolut "schwarzen" und durchsichtigen "Off" plötzlich Bläser einsetzen oder Paukenschläge die Luft erzittern lassen laufen einem buchstäblich Schauer den Rücken herunter. Es klingt echt. Wahrlich Meisterhaft!

Auch sollte man, wenn man diese Aufnahme einlegt, Zeit zum Hören haben. Das ist nichts für zwischendurch. Durch den völlig authentischen Höreindruck wird man in die Musik hineingesogen, man kann sich fallenlassen und will nur noch genießen.

Auch die musikalische Darbietung hat alles was es zum Genießen braucht.
Pierre Boulez, selbst Komponist und Dirgent, wie auch Mahler es war, zeigt in seinen Interpretationen Mahler als den ersten großen Komponisten der Moderne, und nicht als den letzten Symphoniker. Das ist m.E.n. die richtige Sichtweise, denn der letzte große Symphoniker war ohne Zweifel Bruckner. Mit seiner Musik hat Bruckner die Türen weit ins 20. Jahrhundert aufgestossen und hat damit modernen Komponisten wie auch Mahler den Boden bereitet.

Klar, differenziert und stringent erklingt hier Mahlers Musik, kein bisschen der oft zu hörenden, nennen wir es mal "Wiener Melange" stellt sich ein, wenn Mahler wie oft in seiner Musik österreichische Volksmusik zitiert.
So erschließen sich die Besonderheiten, die eigentümliche Melodik und auch die "Brüche" in Mahlers Musik vollends.
Unterstützt von den in herrlichen Klangfarben schwelgenden Wiener Philharmonikern ist hier allen Beteiligten ein Meisterwerk gelungen.

Ich wünsche ggf. schon vorab viel Spaß beim Hören!

gruß, matthias.

Geändert von wagnerianer (23.11.2011 um 22:25 Uhr).
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  #28  
Alt 23.11.2011, 23:47
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.620
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Hallo matthias,

Vielen Dank und Kompliment an dich, für deine saubere Darstellung, sowohl was die highfidele Schilderung anbelangt, wie auch deine Besprechung der jeweiligen Interpretation. Super

Du hast das richtig gut drauf und offensichtlich musst du auch gemäß deiner Schilderung die KH bezogenen Punkte, also alles, was mit der KH-bezogenen Darstellung der Aufnahmen zu tun hat, super zuordnen können, sonst ginge das in der Form gar nicht.

Ich lese deine Vorstellungen sehr gerne und brauch nur an die letzte Empfehlung zu denken - Bruckner/ Harnoncourt - die ich mir direkt zulegte. Jedesmal, wenn ich die auflege, haut es mich gut weg. Und du glaubst gar nicht wie oft die bereits auflag, seit ich sie habe. Übrigens habe ich heute abend auch sofort bei amazon deine Boulez-Empfehlung und Dvorak mit Maazel geordert. Die Maazel-Aufnahme gabs nur noch gebraucht über weitere Anbieter, aber für 0,85€ + 3€ wie immer und in sehr gutem Zustand.

Ich weiß auch, dass deine Empfehlungen klanglich auf den Punkt sind, interpretatorisch ebenfalls, weshalb das sehr interessant für mich ist - ich kann dann direkt ordern.

Nochmals dankschön von meiner Seite



Gruß,
Otwin
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  #29  
Alt 24.11.2011, 00:10
wagnerianer wagnerianer ist offline
 
Registriert seit: 20.01.2010
Beiträge: 148
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Danke für's Lob, Otwin!

Dann hoffe ich mal, dass ich nicht zuviel versprochen habe und die CD's auch Deinen kritischen Ohren standhalten.


Übrigens kann ich auch die anderen Symphonien Mahlers unter der Stabführung Boulez' sehr empfehlen; alle bei DG erschienen.
Es gibt allerdings keine Komplettbox, nur einzelne CD's.

siehe hier:

http://deutschegrammophon.com/cat/re...=1&ADD_OTHER=1

Besonders auch die 1. und 4. Symphonie sind ebenfalls Meisteraufnahmen.





Die dritte habe ich ausgewählt, weil hier m.M.n. auch wirklich alles perfekt ist. Die anderen stehen aber nur wenig, wenn überhaupt, zurück.

Lediglich die 8. ist nicht so gut gelungen.



Diese Aufnahme wurde in der sehr oft als Tonstudio benutzten Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem gemacht. Das riesige Orchester, die Chöre und Solisten stehen darin, wie man auf einem Photo sieht, sehr sehr eng gedrängt, und das hört man auch. Zusätzlich wurde nicht die Orgel dieser Kirche benutzt, sondern eine andere dazugemischt. Das ist nicht so gelungen. Die Tonqualität und Durchhörbarkeit ist allerdings gewohnt hoch, jedoch lässt die Räumlichkeit zu wünschen übrig.

Hier hätte man besser in einem entsprechend großzügig dimensionierten Studio aufnehmen sollen, schließlich heisst diese Symphonie wegen der vielen Mitwirkenden nicht umsonst "Symphonie der Tausend".

gruß, matthias.

Geändert von wagnerianer (24.11.2011 um 01:05 Uhr).
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  #30  
Alt 24.11.2011, 00:18
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.620
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Hi matthias,

Könntest du trotzdem, wenns nicht zu viel Mühe ist, die Covers einstellen, weil von Boulez gibt es ja auch die mit den bunten Covers. Ich bin da sehr interessiert dran.

Schonmal merci.

Gruß,
Otwin
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