open-end-music-professional  

Zurück   open-end-music-professional > Allgemeines zur Musik- und Bildwiedergabe > Diverses
Startseite Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

Diverses Dieses und jenes

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #151  
Alt 02.09.2018, 21:12
never never ist offline
 
Registriert seit: 09.10.2015
Beiträge: 333
Standard

Zitat:
Zitat von Schlappen Beitrag anzeigen
(...) Ich mach mir langsam Sorgen. Wolltest Du mal Politiker werden.?

Hallo Schlappen, hallo zusammen,

soviel Aufmerksamkeit macht mich beinahe verlegen …


Nein, eigentlich wollte ich Komiker werden – so wie Wonneproppen – aber dafür fehlte mir dann doch das Talent.

Dann begann ich damit, am sprachlichen Fluch der uns beiden gemeinsamen Ruhrpottherkunft zu malochen, um „Technikheinis“ auf andere Weise Paroli bieten zu können als nur mit öden Messwerten oder physikalischen Formeln; letztere verstehe ich ohnehin nur sehr begrenzt.

Was ich vermutlich mit Thomas teile, ist eine tiefe Abneigung gegenüber
selbstgefälligem und überheblichem Missbrauch von Intelligenz. Allerdings würden wir wohl auf unterschiedliche Herausforderungen reagieren.

Ansonsten bin ich durchaus harmoniebedürftig, kann diese Schwäche aber geschickt kaschieren.

Zurück zum Threadthema: Mir selber fällt nichts weltbewegend Neues mehr zu "archimagos" unseligem Blogbeitrag ein, das noch nicht gesagt wurde. Und selbstgefälliges Geschwafel als Lückenfüller muss ja wirklich nicht sein.

Freundliche Grüße,
never (Udo)

Geändert von never (02.09.2018 um 21:15 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #152  
Alt 02.09.2018, 22:36
viewer viewer ist offline
 
Registriert seit: 29.12.2017
Beiträge: 62
Standard

Zitat:
Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
Ebenso leicht dürfte es zu begreifen sein, dass ein digitales Signal, das durch Fehlanpassung oder nicht einwandfreie Übergänge an Steckern/Buchsen beeinträchtigt ist zwangsläufig zu veränderten analogen Ergebnissen führen kann.
In der Tat, wenn die Kabellänge > 1/10 der Wellenlänge der maximalen Übertragungsfrequenz ist (also incl. der Oberwellen die bei der Signalform wie sie bei der digitalen Übertragung entstehen) kann es bei Fehlanpassungen zu Fehlinterpretation der Datenbits kommen. Je nach Übertragungsrate und somit der Übertragungsfrequenz ist das bei digitalen Audiosignalen durchaus relevant.


Doch bei USB-Kabel sollte es zu keiner Fehlanpassung kommen. Der differentielle Wellenwiderstand (zwischen D+ und D-) ist genormt (z.B. USB specification revision 2.0, chapter 7.1) und beträgt exakt 90 Ohm.
Alle Hersteller von USB-Interfaces und USB-Kabelhersteller halten sich daran, so das es zu keiner Fehlanpassung kommen sollte.
Es sei denn, man nutzt Geräte und Kabel von Herstellern, die ihr Handwerk nicht verstehen.

Und wenn ich dann hier lese, dass einer 30 verschiedene USB Kabel getestet hat und es jedes mal anders klang, dann lässt das nur den Schluss zu, dass die Hersteller der verwendeten Geräte/Kabel wohl ihr Handwerk nicht verstehen, oder dass der Tester ...... aber lassen wir das, ansonsten ist nachher wieder einer beleidigt und beklagt den mangelnden Respekt gegenüber seiner Erfahrung die natürlich und selbstredend über jeden Zweifel erhaben ist.
Mit Zitat antworten
  #153  
Alt 02.09.2018, 23:34
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.235
Standard

Zitat:
Zitat von viewer Beitrag anzeigen
Es sei denn, man nutzt Geräte und Kabel von Herstellern, die ihr Handwerk nicht verstehen. Und wenn ich dann hier lese, dass einer 30 verschiedene USB Kabel getestet hat und es jedes mal anders klang, dann lässt das nur den Schluss zu, dass die Hersteller der verwendeten Geräte/Kabel wohl ihr Handwerk nicht verstehen...
Nun ja, auf die unausgesprochene, nur angedeutete Alternative am Ende deines Satzes mag ich nicht näher eingehen. Aber dafür auf den Satzteil den ich oben zitiert habe. Was lässt Dich denn annehmen, dass die Hersteller von Geräten und Kabeln in der Masse tatsächlich ihr Handwerk verstehen...? Gemeint ist das technisch/physikalische Handwerk, nicht das vermarktungstechnische Handwerk. Das beherrschen mittlerweile wohl alle Hersteller mit ihren Hochglanzprospekten und ihren vollmundigen Versprechen, ganz egal welchen (entschuldigung) primitiven Müll sie auch produzieren.

Unten siehst Du ein Beispiel. Für einen fast dreistelligen Betrag habe ich ein seinerzeit erstklassig beleumdetes und intensiv als professionelle Verbindung beworbenes KH-Verlängerungskabel in 7,5m Länge gekauft, dessen Hersteller ich nicht preisgeben möchte. Weil dieses Kabel unüberhörbar negativen Einfluss auf das Klangbild nahm - genauer gesagt unter klanglichen Aspekten in die Tonne gehörte - wollte ich wissen was sich im Inneren des attraktiv wirkenden Steckers und der edel aussehenden Kupplung wohl verbergen würde. Unten siehst Du das ernüchternde Ergebnis. Winzigste fieselige Drähtchen mit denen ich nicht einmal die Weichen oder die Beleuchtung einer Modelleisenbahn verkabeln würde.

Ich habe das Kabelmaterial dann entsorgt und selber importiertes PC-OCC Kabel mit herausragendem klanglichen Ergebnis an den recht ordentlichen Steckern verwendet. Nun gut, mag man einwenden, das war ein analoges Kabel, da gelten andere Bedingungen.

Ich glaube das nicht so ohne Weiteres. Derselbe Hersteller bietet USB - und HDMI - Kabel in ähnlichen und höheren Preisregionen an. Glaubt jemand ernsthaft diese wären nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt...? Das ist nach meine Auffassung derselbe billige................. (das Wort will ich nicht aussprechen) wie beim KH - Kabel.

Viele Grüße: Wolfgang
.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	KHVK.JPG
Hits:	81
Größe:	76,7 KB
ID:	19204  Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	KHVK-3.jpg
Hits:	121
Größe:	63,8 KB
ID:	19205  Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	KHVK-5.jpg
Hits:	95
Größe:	59,6 KB
ID:	19206  
__________________
________________
www.qas-audio.de

Geändert von Janus525 (02.09.2018 um 23:41 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #154  
Alt 06.09.2018, 06:19
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.536
Standard

Zitat:
Zitat von Lani Beitrag anzeigen
Zum Kabelklang von USB-Kabeln gibt es hier einige Messergebnisse
http://archimago.blogspot.com/2013/0...-for-dacs.html
Hallo Lani,

so höre ich es auch....
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)
Mit Zitat antworten
  #155  
Alt 27.09.2018, 12:35
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 299
Standard

Hallo zusammen,


für mich war und ist das Thema Strippen immer noch so etwas wie eine "black box", bin mir einfach nicht sicher, was ich tatsächlich höre oder was ich nur zu hören glaube.

Meinen "persönlichen Frieden" in dieser Sache habe ich daher auf ganz ähnliche Weise wie Wolfgang gefunden. Hab mir z.B. für die LS ein bezahlbares 2x10 qm OFC besorgt, anständige Stecker drangeschraubt und als NF-Verbindung die Einsteiger-Dinger von "Goldkabel" drangesteckt, weil sie mir handwerklich gut gemacht erscheinen und keinen astronomischen Preis haben.

Gemäß dem Motto: Ein mieses gemachtes Kabel kann möglicherweise mies klingen, bei vernünftig verarbeiteten Strippen ist aber zumindest die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer.


Das Hauptproblem bei Kabel-Debatten sind imo die schwarzen Schafe der Branche. Wenn beispielsweise irgend ein imaginärer Klumpen am Kabelende um die Isolierung herum nach dem Versuch einer Öffnung in seine bröseligen Bestandteile zerfällt und Trittbrettfahrer dem Vorbild derartigen Profitmaximierungsmethoden auf die eine oder andere Weise folgen, darf es nicht verwundern, wenn sich anschließend immer weniger HiFianer trauen, sich überhaupt noch ernsthaft mit der Thematik auseinanderzusetzen.
__________________
Gruß

Patrik

-----------------------------------------------------

Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (27.09.2018 um 12:56 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #156  
Alt 27.09.2018, 13:04
Schärfer mit Senf Schärfer mit Senf ist offline
 
Registriert seit: 04.04.2015
Beiträge: 415
Standard

2x10qm, also nur weil es keine dickeren Strippen gab, Motto: viel hilft viel!

Das macht natürlich Sinn, weil so ein Kabel natürlich als stromdurchflossener Leiter überhaupt keine Induktivität besitzt (Achtung: Ironie) und so in den meisten Fällen einem präzisen, knochentrockenen Bass abträglich sein kann.

Wenn das Gewissen damit beruhigt ist, kann auch auf eine Ente 275er Breitschlappen aufziehen und sich das überlegene Fahrverhalten einreden.
__________________
MfG Bernd
Mit Zitat antworten
  #157  
Alt 27.09.2018, 13:45
HearTheTruth HearTheTruth ist gerade online
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 3.123
Standard

Einleuchtender Vergleich Bernd.
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO;
Sonarworks True Fi; SPOTIFY; ACER Aspire E17; Lehmann Audio Linear ; Rega DAC, Stein Clear ; Kenwood KD 990;
LS Sonus Natura Monitor Aktiv; Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
Mit Zitat antworten
  #158  
Alt 27.09.2018, 14:03
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 299
Standard

Zitat:
Zitat von Schärfer mit Senf Beitrag anzeigen
2x10qm, also nur weil es keine dickeren Strippen gab, Motto: viel hilft viel!

Hallo Bernd,


da hast du nicht ganz unrecht. Für mich persönlich ist das ganze Thema leider höchst intransparent. Jeder erzählt etwas anderes und mit eigenen Hörversuchen bin ich nicht wirklich weiter gekommen: Habe ich Dinge tatsächlich gehört oder mir diese nur eingebildet ?

Irgend wann mal gab ich die Sache dann auf und orientierte mich an dem, was ich zumindest sehen und anfassen kann. Nicht unbedingt nach dem Motto "viel hilft viel", aber durchaus aus der Überlegung heraus "mehr ist nicht weniger". In der Tat: ausschließlich "fürs Gewissen"
__________________
Gruß

Patrik

-----------------------------------------------------

Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (27.09.2018 um 14:23 Uhr).
Mit Zitat antworten
  #159  
Alt 27.09.2018, 14:49
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.235
Standard

Zitat:
Zitat von Schärfer mit Senf Beitrag anzeigen
2x10qm, also nur weil es keine dickeren Strippen gab, Motto: viel hilft viel! Das macht natürlich Sinn, weil so ein Kabel natürlich als stromdurchflossener Leiter überhaupt keine Induktivität besitzt (Achtung: Ironie) und so in den meisten Fällen einem präzisen, knochentrockenen Bass abträglich sein kann.

Wenn das Gewissen damit beruhigt ist, kann auch auf eine Ente 275er Breitschlappen aufziehen und sich das überlegene Fahrverhalten einreden.
Da stimme ich Dir sofort zu...Viele glauben ein größerer Leiterquerschnitt bei Lautsprecherkabeln hätte grundsätzlich klangliche Vorteile; das trifft natürlich nicht zu. Meiner Erfahrung nach könnte bei üblicher Länge von 2-3m der ideale Leiterquerschnitt (meist) so um die 2mm² liegen, ein größerer Leiterqueschnitt ist eher abträglich. Hinzu kommt, dass vieladrige Leiter aus meiner Sicht klanglich ebenfalls nachteilig sind. Für weitaus besser halte ich in vielen Anwendungen Solid Core Kabel, im Idealfall als Flachkabel ausgeführt, oder zumindest Kabel mit wenigen, voneinander isolierten Kabelsträngen, wie sie beispielsweise Kimber in Flechttechnik anbietet. Aber Vorsicht, ein 4TC wird in aller Regel besser klingen als ein 8TC, das bei dieser Länge schon sehr stark "eindicken" kann. Viel hilft auch bei Kimber nicht zwingend viel.

Viele Grüße: Wolfgang
__________________
________________
www.qas-audio.de
Mit Zitat antworten
  #160  
Alt 27.09.2018, 15:37
Holzöhrchen Holzöhrchen ist offline
 
Registriert seit: 22.08.2018
Beiträge: 12
Standard

Zitat:
das bei dieser Länge schon sehr stark "eindicken" kann.
Logisch. Je schwerer das Kabel, desto stärker wirkt darauf die Schwerkraft. Durch die sich konkav durchbiegende Oberfläche wird der Kabelquerschnitt kleiner. Da aber nun die Elektronen, als maßgebliche Ladungsträger, nicht aus dem Kabel heraus können, steigt die Stromdichte und das Kabel erwärmt sich auch stärker. Was wiederum zu mehr freien Elektronen führt. Eine echte Kettenreaktion. Das Klangbild wirkt dadurch mit der Zeit immer gedrungener, weniger frei. Am besten legt man ein dünnes Kabel dazu parallel, als eine Art Bypass.
__________________
Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Kontakt und Kabelklang Realist Audio-Zubehör 7 07.01.2013 15:47
Kabelklang Lautsprecherkabel??? boxworld Audio-Zubehör 18 26.10.2011 23:57
Diskussion zum Kabelklang OpenEnd Audio-Zubehör 65 30.10.2008 22:51
Grundsätzliches zum Kabelklang OpenEnd Ungesichertes Audio-Wissen 7 29.09.2008 18:44



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:16 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Powered by vBCMS® 1.2.1 ©2002 - 2018 vbdesigns.de