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Mechanisches Room-Tuning Dieses Forum beschäftigt sich mit mechanischen Room-Tuning-Maßnahmen

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  #1  
Alt 21.04.2012, 20:59
Anpaha
 
Beiträge: n/a
Standard Durch was mehr Ruhe ins Klangbild bringen?

Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Anlage bereits sehr zufrieden und nun an dem letzten Feinschliff, der die Plastizität der Aufnahmen noch weiter erhöhen und mehr Ruhe in das Klangbild bringen sollte.

Hierzu hatte ich bereits 2 verschiedene Netzleisten im Test (Audioplan Powerstar und Inakustik 1502), die meine Brennenstuhl ablösen und den erhofften Effekt erzielen sollten (mehr Details, klarer umrissene und plazierte Instrumente und vor allem mehr Ruhe). Insbesondere die Audioplan war in der Disziplin schon recht gut, nur leider haben beide Leisten dazu geführt, dass die Wiedergabe ein wenig dumpf und gedeckelt klang.

Daher die Frage an euch: Was kann ich noch machen bzw. welche Leiste sollte ich ggf. noch versuchen, um das Geschilderte zu erreichen bzw. ihm näher zu kommen?

Zur Anlage: B&W 683, Rotel RSX-1550, Rotel RCD-1520, WSS Platin LS3 + WSS NF 3 &4

Danke für eure Beiträge und Anregungen
Anpaha
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  #2  
Alt 22.04.2012, 15:44
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 916
Standard

Hallo Anpaha,

ich sag einfach mal meine Meinung:

Falls ich mich nicht irre kosten Deine Lautsprecherkabel ca. halb soviel wie die LS, die anderen Komponenten liegen jeweils in der Preisregion der LS.

Mein Tipp: Für echten Fortschritt -> neue Lautsprecher in der größer 4.000 €/Paar Liga. Alles andere bringt Deine Wiedergabequalität wahrscheinlich nicht so weit vorwärts wie Du möchtest. Nichts gegen Deine B&Ws, aber auch 1.400 €/Paar Lautsprecher haben halt ihre Grenzen, die auch mit noch so teurem Zubehör nicht stark verschiebbar sind.

Gruß,
Winfried
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Perception is Reality!
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  #3  
Alt 23.04.2012, 08:16
Amerigo Amerigo ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2008
Beiträge: 1.776
Standard

Hallo Anpaha

Ruhe im Klangbild ... kommt dadurch, dass man die Unruhe entfernt. Nur, wodurch entsteht sie? Plastizität der Aufnahmen ... ist eine Summe von ganz vielen Faktoren.

Um es kurz zu machen: Raum - Lautsprecher. Der Rest bringt dich kaum entscheidend weiter. Den grössten direkten Sprung machst du mit besseren LS, danach wirst du wie wir alle (oder die meisten) am Raum anstehen.

Liebe Grüsse

David
__________________
We are stuck with technology when what we really want is just stuff that works.
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  #4  
Alt 25.04.2012, 00:16
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.617
Standard

Zitat:
Zitat von Anpaha Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich bin mit meiner Anlage bereits sehr zufrieden und nun an dem letzten Feinschliff, der die Plastizität der Aufnahmen noch weiter erhöhen und mehr Ruhe in das Klangbild bringen sollte.

Hierzu hatte ich bereits 2 verschiedene Netzleisten im Test (Audioplan Powerstar und Inakustik 1502), die meine Brennenstuhl ablösen und den erhofften Effekt erzielen sollten (mehr Details, klarer umrissene und plazierte Instrumente und vor allem mehr Ruhe). Insbesondere die Audioplan war in der Disziplin schon recht gut, nur leider haben beide Leisten dazu geführt, dass die Wiedergabe ein wenig dumpf und gedeckelt klang.

Daher die Frage an euch: Was kann ich noch machen bzw. welche Leiste sollte ich ggf. noch versuchen, um das Geschilderte zu erreichen bzw. ihm näher zu kommen?

Zur Anlage: B&W 683, Rotel RSX-1550, Rotel RCD-1520, WSS Platin LS3 + WSS NF 3 &4

Danke für eure Beiträge und Anregungen
Anpaha
Hallo Anpaha!


Ich kann dir fürs erste diese Netzkabel empfehlen.
http://www.tmr-audio.de/homemain/pro...zkabel/tmr-nk2

Sie sind mit Ferrit ummantelt. Ferrite haben die Eigenschaft HF auf den Leitung zu dämpfen. In der heutigen Zeit vom Handynetz über das digitale terestische Fernsehen bis WLAN haben wir HF wie nie um uns. Leiter wirken dabei wie Antennen. Die Dämpfungseiegenschaft ist von der Länge der Kabel abhängig. Meine Erfahrung sagt das man bei Kabellängen von etwa 4-7 Meter vor den Geräten dann keine hörbaren Veränderungen mehr gegenüber größeren Längen hören kann. Das bedeutet etwa 4 Meter an der Verteilerleiste und 2 Meter pro Gerät von der Verteilerleiste aus. Wichtig bei der Verteilerleiste ist es das die Stecker dort einen sehr festen Kontakt haben sollten. Das Erfüllen schon meist professionelle Verteilerleisten. Fange bei der Umrüstung bei den Digitalgeräten an....Da du "Nur" über Cinch die Geräte verbindest empfehle ich eine Sternerdung der Geräte und ein Auspolen der Netzstecker.Massepotentialunterschiede zwischen den einzelnen Geräten gleichen sich bei Cinchverbindung über den Rückleiter aus und belasten die jeweiligen Signalausgangstufen. Für analoge und digitale Cinchverbindungen empfehle ich die Kabel von Funk Tonstudiotechnik:
http://www.funk-tonstudiotechnik.de/...bel-analog.htm
http://www.funk-tonstudiotechnik.de/...el-digital.htm

Natürlich ist der verwendete Lautsprecher und die Raumakustik das A und O und es geht noch deutlich besser als mit besagten B&W Modellen oder deinem digitalen Quellengerät. Du würdestt es schon deutlich hören wenn du an den Rotel CD-Player und dessen SPDIF-Ausgang das Signal einem RME UC-Fireface zur DA-Wandlung übergibst....aber alles nacheinander und man findet dann schon selber heraus bis wie weit man gehen möchte.
Wieviel nutzt du deine Anlage oder was hörst du damit vorwiegend für Musik......?

Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

Geändert von Truesound (25.04.2012 um 00:26 Uhr).
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  #5  
Alt 29.04.2012, 21:59
schamacko
 
Beiträge: n/a
Standard

Anpaha schrub doch laut und deutlich daß er mit seiner Anlage zufrieden sei. Was wird ihm empfohlen? Mehr Geld für LS auszugeben. Find ich irgendwie arrogant. Es ging doch nur um ein wenig mehr "Plastizität der Aufnahmen"

Da gefällt mir diese abenteuerliche Aussage schon besser:
"Fange bei der Umrüstung bei den Digitalgeräten an....Da du "Nur" über Cinch die Geräte verbindest empfehle ich eine Sternerdung der Geräte und ein Auspolen der Netzstecker.Massepotentialunterschiede zwischen den einzelnen Geräten gleichen sich bei Cinchverbindung über den Rückleiter aus und belasten die jeweiligen Signalausgangstufen."
Herrlich!!!

Ansonsten, wenn das Klangbild mal wieder zu unruhig ist: Gläschen Rotwein



Nix für Ungut, Jungs!
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  #6  
Alt 29.04.2012, 22:15
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 916
Standard

Zitat:
Zitat von schamacko Beitrag anzeigen
...Find ich irgendwie arrogant...
.... das sollte doch wohl eher der Fragesteller entscheiden. Nein?

Leider hat Anapaha, bis jetzt neun Tage lang, nicht reagiert, unsere Antworten also auch nicht in die für ihn vielleicht sinnvolle oder gewünschte Richtung "geleitet". Dass wir in die falsche Richtung weisen ist darum Spekulation.

Also spekuliere ich auch mal: Vielleicht sucht er ja Tips zu Steckermaterialien, Wandsteckdosen, Sicherungen, Gerätebasen/-füßen oder sogar Klangchips, Luftmolekülausrichtung ... ? Wer weiß?

Zitat:
Zitat von schamacko Beitrag anzeigen
...Ansonsten, wenn das Klangbild mal wieder zu unruhig ist: Gläschen Rotwein...
DEM wiederum kann ich voll zustimmen!

Gruß,
Winfried
__________________
Perception is Reality!

Geändert von wgh52 (29.04.2012 um 22:20 Uhr).
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  #7  
Alt 30.04.2012, 18:53
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.750
Standard

Hallo zusammen,

durch eigene Erfahrung kann ich dazu beisteuern das eine Unruhe im Klangbild nicht selten durch überzogenes "Tuning" der Auflösung verursacht wird.
Wird das deutlich hörbar handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Ausdünnung des Grundtonbereichs. Der erste Effekt ist eine angeblich bessere Auflösung, im zweiten Gang wird das aber als Unruhe bis hin zur Schrillheit wahrgenommen. Also immer darauf achten das die tonale Balance nicht kippt.

Gruss Marc
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Windspiel-Audio
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  #8  
Alt 30.04.2012, 20:29
Babak Babak ist offline
 
Registriert seit: 24.01.2008
Beiträge: 528
Standard

Hallo

Ausdünnung des Grundtonbereichs ist ein guter Ansatz.

Vor allem, wenn es um die Raumakustik geht.
Wenn sich im Grundton und Bass zu viel tut, dann versaut das den Rest, und es klingt wie geschildert.

LG

Babak
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  #9  
Alt 01.05.2012, 16:44
Anpaha
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo zusammen,

sry, war beruflich ein wenig unterwegs, so dass ich euch erst jetzt antworten kann.

Mein Interesse geht, wie ihr schon richtig gesagt habt, eher in die Richtung meine aktuelle Anlage (u.a. inkl. Raumakustik) zu optimieren und eher weniger in komplett neue LS zu investieren. Das kann ich in 5 Jahren nochmal machen, wenn die Familie solche Ausgaben wieder zulässt

Ansonsten wäre die Frage schon, welche Möglichkeiten (Cinch-Verkabelung oder Strom) ich noch hätte, um die geschilderte Ruhe zu erreichen?! Aus genau diesem Grund habe ich ja den Versuch gestartet mit einer neuen Netzleiste entsprechendes zu erzielen.

Gruß
Anpaha
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  #10  
Alt 04.05.2012, 15:58
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.617
Standard

Zitat:
Zitat von schamacko Beitrag anzeigen
Anpaha schrub doch laut und deutlich daß er mit seiner Anlage zufrieden sei. Was wird ihm empfohlen? Mehr Geld für LS auszugeben. Find ich irgendwie arrogant. Es ging doch nur um ein wenig mehr "Plastizität der Aufnahmen"

Da gefällt mir diese abenteuerliche Aussage schon besser:
"Fange bei der Umrüstung bei den Digitalgeräten an....Da du "Nur" über Cinch die Geräte verbindest empfehle ich eine Sternerdung der Geräte und ein Auspolen der Netzstecker.Massepotentialunterschiede zwischen den einzelnen Geräten gleichen sich bei Cinchverbindung über den Rückleiter aus und belasten die jeweiligen Signalausgangstufen."
Herrlich!!!

Ansonsten, wenn das Klangbild mal wieder zu unruhig ist: Gläschen Rotwein



Nix für Ungut, Jungs!


Hallo Schamako!

Das Thema Masseverbindung von mehreren Geräten ist kein Voodoo Thema sondern kann elektrotechnisch allles seriös begründet werden.....

Grüße Truesound
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