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  #11  
Alt 26.09.2013, 20:23
1Hz
 
Beiträge: n/a
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Hi Drazen,

wenn eine Litzenleitung unter Putz gelegt werden soll, ist ein Leerrohr erforderlich.
Bei der freien Verlegung muss das Igus nicht geschützt werden. Ist ja auch für den Ausseneinsatz konzipiert worden.

Gruß,
Günther
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  #12  
Alt 27.09.2013, 07:28
Realist
 
Beiträge: n/a
Standard Prüfe den Elektriker!!!

Hallo Forum,

bei mir fand sich die folgende Installation ABGENOMMEN vor:


Ich habe 2 x 21 KW Durchlauferhitzer und ansonsten das üblich wie Trockner, Waschmaschine und allgemeine Bereichsabsicherungen 16 A.

Wenn so ein 3 Phasen Durchlauferhitzer unter Maximallast arbeitet werden 7000 Watt pro Phase fällig.

Daraus ergibt sich ein Strom von 7000 VA (Watt) / 230 Volt =30,4 A

Läuft nun noch ein Trockner, Spülmaschine, Waschmaschine etc mit 3800 Watt ergibt sich da noch folgender Strom

3800 VA (Watt) / 230 Volt = 16,5 A
(bei Gleichzeitigkeit von Waschmaschiner und Trockner entsprechend mehr)

Das sind dann bereits 46 A Strom im Normalbetrieb. Duschen zwei Personen wären wir bei 76 A.

Der installierte FI Schalter hat einen zulässigen Nennstrom von 40 A und ist für den Normalbetrieb schon als unzureichend zu betrachten, da auch unter Teillast verschiedener Geräte 40 A überschritten werden.


Sehen und Staunen und hoffen, dass der FI noch funktioniert wenn dieser gebraucht wird, weil wieder so ein High Ender gerade am Saft hängt.

Gruss Stefan
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  #13  
Alt 27.09.2013, 08:01
and_action
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Hallo Forum,

bei mir fand sich die folgende Installation ABGENOMMEN vor:


Ich habe 2 x 21 KW Durchlauferhitzer und ansonsten das üblich wie Trockner, Waschmaschine und allgemeine Bereichsabsicherungen 16 A.

Wenn so ein 3 Phasen Durchlauferhitzer unter Maximallast arbeitet werden 7000 Watt pro Phase fällig.

Daraus ergibt sich ein Strom von 7000 VA (Watt) / 230 Volt =30,4 A

Läuft nun noch ein Trockner, Spülmaschine, Waschmaschine etc mit 3800 Watt ergibt sich da noch folgender Strom

3800 VA (Watt) / 230 Volt = 16,5 A
(bei Gleichzeitigkeit von Waschmaschiner und Trockner entsprechend mehr)

Das sind dann bereits 46 A Strom im Normalbetrieb. Duschen zwei Personen wären wir bei 76 A.

Der installierte FI Schalter hat einen zulässigen Nennstrom von 40 A und ist für den Normalbetrieb schon als unzureichend zu betrachten, da auch unter Teillast verschiedener Geräte 40 A überschritten werden.


Sehen und Staunen und hoffen, dass der FI noch funktioniert wenn dieser gebraucht wird, weil wieder so ein High Ender gerade am Saft hängt.

Gruss Stefan
Bestimmt alles richtig und für einige mega-erleuchtend. Ich erkenne allerdings nicht was es mit meiner Situation zu tun hat.
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  #14  
Alt 27.09.2013, 08:10
Realist
 
Beiträge: n/a
Standard Tip

Zitat:
Zitat von and_action Beitrag anzeigen
Bestimmt alles richtig und für einige mega-erleuchtend. Ich erkenne allerdings nicht was es mit meiner Situation zu tun hat.

Ganz einfach, es empfiehlt sich, die Elektrik auf Vorschriftsmäßigkeit und Funktionsfähigkeit zu prüfen. Auch hinsichtlich der Erdung und den vorgeschriebenen Netzen, TN, TT usw. Den das hat direkte Auswirkungen auf die Ableitung von Strömen über Schirm und Erde und somit der Ausgleichsströme zwischen den Geräten und beeinflußt den Klang weit mehr als eine Einzelabsicherung der Anlage. Das sollte vorher in Ordnung gebracht und geprüft sein. Erst dann macht Dein Vorhaben Sinn und bringt eventuell etwas. Erfahrungsgemäß liegt an den Stellen einiges im argen....

Gruß

Stefan
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  #15  
Alt 27.09.2013, 08:30
and_action
 
Beiträge: n/a
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So gerade mal im Versorgungsraum nach der Gastherme geguckt.

Habe ja die Situation das jeden Abend ab ca. 21.15 Uhr Sommer wie auch im Winter die Anlage immer zur gleichen Zeit einen hörbaren Sprung nach vorne macht. Die Gastherme ist so eingestellt, das Sie um genau 21.15 runterfährt und um 05.30 Uhr wieder hochfährt. Nun bin ich ja mal gespannt, ob die Therme an der Gleichen Phase hängt wie der jetzige Stromkreis der Anlage. Dann weiss ich zumindest schon mal welche Phase für den neu zu installierenden Anlagen Stromkreis nicht genommen werden sollte.
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  #16  
Alt 27.09.2013, 08:54
Truesound Truesound ist gerade online
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.574
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Zitat:
Zitat von and_action Beitrag anzeigen
So gerade mal im Versorgungsraum nach der Gastherme geguckt.

Habe ja die Situation das jeden Abend ab ca. 21.15 Uhr Sommer wie auch im Winter die Anlage immer zur gleichen Zeit einen hörbaren Sprung nach vorne macht. Die Gastherme ist so eingestellt, das Sie um genau 21.15 runterfährt und um 05.30 Uhr wieder hochfährt. Nun bin ich ja mal gespannt, ob die Therme an der Gleichen Phase hängt wie der jetzige Stromkreis der Anlage. Dann weiss ich zumindest schon mal welche Phase für den neu zu installierenden Anlagen Stromkreis nicht genommen werden sollte.
Wie gesagt da muss ein versierter Elektriker erst mal die Hauselektrik checken und messen...vielleicht ist da insgesamt auch etwas im Argen oder wenn die Gastherme eine Pumpe hat dann ist dort auch ein elektrischer Antrieb....

Es ist aber natürlich dann nicht nur die Elektrik im Gesamten zu Betrachten, sondern auch die Audiogeräte selber und deren Netzteile und Massekonzepte....letztere können nämlich auch von der Konzeption her suboptimal sein und dann auf jeden kleinen "Blub" u.U. ansprechen...

Auf jeden Fall sollte die Erdableitung sprich der Schutzleiter einen hohen Querschnitt von 4-10 Quadrat aus dem Audioraum zum Masseband her aufweisen. Das Masseband sollte natürlich ein gutes Erdpotential aufweisen. Natürlich ist bei der Ableitung von HF aus dem Netzfilter des Gerätes in den Schutzleiter dieser ein komplexer Widerstand und nicht einfach als Widerstand zu betrachten als wenn man diesen für die Ableitung von Energie Richtung Erde wie man sie bei einem Blitzeinschlag hätte zu betrachten...aber wie gesagt oftmals wurde bei einer Hauselektrik in der Praxis eher häufig "zügig" verkabelt und angeschlossen...will damit nicht sagen das das nicht in Ordnung war, aber für speziellere Verwendung kann das dann doch manchmal nicht ganz ausreichend sein...
Für gewöhnlich wovon man zum Zeitpunkt der Installation ausging war das aber oftmals ausreichend.

Die normale Wohnhauselektrik kennt so etwas eigentlich nicht, weil dort so etwas nicht gemacht wird...ist ja erst mal ein Wohnhaus und kein Studio- und Aufnahmekomplex....

Viel mehr kann man dann allerdings auch nicht machen und dann ginge die Betrachtung in Richtung der Audioelektronik und ihrer jeweiligen Qualität weiter.....

Vielleicht lässt du dir dann in eine Ecke des Raumes auch so etwas solides wie einen Bauverteiler legen wo du dann reichlich Anschlussmöglichkeiten hast das du gar keine "teuren" Netzleisten mehr benötigst... jede unnötige zusätzliche Steckverbindung ist eh nur ein weiterer Übergangswiderstand...
Wenn ich den Preis so mancher Netzleisten sehe relativiert sich der Preis für so etwas sehr schnell.....
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

Geändert von Truesound (27.09.2013 um 09:23 Uhr).
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  #17  
Alt 28.09.2013, 16:21
palazzo
 
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Moin.


Bei mir liegt, natürlich auch als seperater stromkreis (da wird auch nichtmal eine lampe eingesteckt), kabel der firma lapp, ölflex classic 110 sy, 3x2,5mm².


Beim örtlichen elektrogroßhandel war es deutlich preiswerter als irgendwo bei hifi-händlern.
Schließlich habe ich mich damals doch nicht für eine schmelzsicherung entschieden, überspannungsschutz hat der elektrikermeister damals mit eingebaut.


Lustig war das telefonat mit dem händler: „was haben sie denn für ´ne stereoanlage??“ gewöhnlich verlegen sie das kabel wohl in der industrie: „da fahr´n sie mit ´nem gabelstapler drüber!“


hat´s klanglich was gebracht? Tja, weiß nicht... aber ganz bestimmt doch!!


jedenfalls war es ´ne preiswerte Maßnahme, und man will ja nix unversucht lassen..


viel freude,
p.

Geändert von palazzo (28.09.2013 um 16:33 Uhr).
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  #18  
Alt 28.09.2013, 16:45
Truesound Truesound ist gerade online
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.574
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Zitat:
Zitat von palazzo Beitrag anzeigen
Moin.


Bei mir liegt, natürlich auch als seperater stromkreis (da wird auch nichtmal eine lampe eingesteckt), kabel der firma lapp, ölflex classic 110 sy, 3x2,5mm².


Beim örtlichen elektrogroßhandel war es deutlich preiswerter als irgendwo bei hifi-händlern.
Schließlich habe ich mich damals doch nicht für eine schmelzsicherung entschieden, überspannungsschutz hat der elektrikermeister damals mit eingebaut.


Lustig war das telefonat mit dem händler: „was haben sie denn für ´ne stereoanlage??“ gewöhnlich verlegen sie das kabel wohl in der industrie: „da fahr´n sie mit ´nem gabelstapler drüber!“


hat´s klanglich was gebracht? Tja, weiß nicht... aber ganz bestimmt doch!!


jedenfalls war es ´ne preiswerte Maßnahme, und man will ja nix unversucht lassen..


viel freude,
p.
Die Schirmung ist auf dem Kabel damit wenn ein Antrieb von einem Frequenzumrichter angesteuert wird das Kabel nicht zur Sendeantenne wird
__________________
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  #19  
Alt 14.10.2013, 21:33
and_action
 
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Nabend zusammen, zunächst einmal einen herzlichen Dank an alle, die sich Beteiligt haben und mir konstruktive Tips gegeben haben.

Der Elektriker war am Freitag daaaaaa

Nach Ermittlung der augenscheinlich besten Phase für den Hifi Stromkreis, wurde gebohrt und Strippe gezogen...

Emitter abgenabelt und dieser stand nun 6 Std. ohne Saft auf seiner Viablue Base....

Material wurde wie folgt verarbeitet...
Netzleitung:
http://www.voelkner.de/products/7186...Cf9.15.12.html

Sicherungsautomat von AHP mit Kupfer Sicherung

Geräteanschluss: ich habe 2 Leitungen Parallel verlegen lassen, eine für die Netzleiste und eine Leitung "extra" für den Emitter...

VDE Vorschriften hin oder her, ich habe mich hier ganz bewusst auf audiophiles Anraten von 2 namhaften Herstellern verführen lassen. Wir haben die Kaltgerätebuchse im Emitter Netzteil umgangen, um direkt aus dem Sicherungsautomaten im Emitter Netzteil anzudocken...

ist wohl nicht erlaubt aber dennoch 2 fach gesichert.
(Drazen privat hat hier so entschieden. Als gewerblicher rate ich davon ab.)

Hoffe hier fackelt nix ab...

Nach 4 Std. war der Spuk vorbei und der Emmi durfte wieder angeschmissen werden.

nach ca 10 min. wurde ein etwas farbenfroherer Klang vernommen... nach 1 Std. traute ich mich dann auf meinem Hörplatz und musste zu meinem Glück feststellen, das alles irgendwie räumlich tiefer und durchhörbarer klang...

Ist bestimmt Einbildung

Das was mir aber zunächst negativ auffiel, war die etwas gedämpftere Wiedergabe, welche leiser und im Bass nicht mehr so knackig und druckvoll klang. Ich habe dann die Nacht durchlaufen lassen damit der Emmi sich wieder vollsaugen kann. Am nächsten Vormittag habe ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen...

Es sind wahrlich keine Welten, aber erlebbar.

Ich hatte in der Vergangenheit tagsüber, warum auch immer, das Problem das ich gefühlte 15% Klangeinbußen ggü. abends hatte. Ab ca. 21:30 ging hier jedesmal die Post ab.

Wie man mir mitteilte hing die Gastherme an der gleichen Phase wie die Stromversorgung vom Wohnzimmer. Ob es das nun war? keine Ahnung.

War es nun die Netzleitung oder die Direktverkabelung im Emitter oder alles zusammen... egal! Ich bin wieder einen Schritt weiter.

Geändert von and_action (14.10.2013 um 21:41 Uhr).
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