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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #91  
Alt 20.05.2018, 09:16
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
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Vorgestern konnte ich nochmal eine komplette CD in aller Ruhe durchhören:

https://www.youtube.com/watch?v=JRt1...kcdJwL&index=1

Dieses Erstlingswerk von Melissa Etheridge haben Moritz Schley (Offenes Ohr/Berlin) und ich schon in den 90er Jahren zu Testzwecken häufig gegeneinander laufen lassen, er von der Schallplatte, ich von der CD, sowohl in seinem Studio als auch bei mir zu Hause. Immer gingen solche Vergleiche zu seinen Gunsten aus, und ich war viele Jahre lang davon überzeugt es läge daran, dass die Aufzeichnung auf der Schallplatte besser sei als die auf der CD.

Seit zwei Tagen bin ich davon nicht mehr überzeugt. Vieles von dem, was die Atmosphäre (vor allem) der ruhigeren Stücke dieser (für mich) wirklich tollen Scheibe ausmacht, konnte ich wiedererkennen..., die Schallplatte habe ich leider nicht. Und es ist noch immer dieselbe CD die ich seit damals besitze. Hört Euch bitte einfach mal auf Spotify oder woher auch immer den Titel "The late september dogs" an.

https://www.youtube.com/watch?v=OnhM...Lq2M0kw4kcdJwL

Das ist eine der Aufnahmen, die vom Vorverstärker am Anfang des Liedes recht eng und dabei tief in den Raum gestellt werden, enger und tiefer als ich dies sowohl vom Burmester als auch vom Restek gewöhnt bin. Alles wirkt zu Beginn wie in einem weiter zurückliegenden Teil des Raumes, und erst wenn es irgendwann schneller und dynamischer wird und das schwere "Schlagwerk" einsetzt öffnet sich der Raum in der Breite.

Ich kann es nur nochmal betonen: Für mich klingt das ziemlich überzeugend, und ich wäre nicht verwundert wenn dort einer der etablierten Vorverstärker eines der bekannten Hersteller liefe. Irgendwie beschleicht mich dabei aber zunehmend der Gedanke, dass Frank bei aller unbestreitbaren technischen Kompetenz auch das notwendige Quäntchen Glück gehabt hat..., ja gehabt haben musste. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie seine Kollegen und er selber einigermaßen verblüfft waren, als sie die Vorstufe zum ersten Mal in Ruhe hören konnten. Genau aus diesem Grund plädiere ich nachdrücklich dafür zunächst mal nichts ohne triftigen Grund - und vorallem nicht ohne umfangreiche vorausgegangene Tests - am derzeitigen Konzept zu verändern.

Am Mittwoch wissen wir mehr, die Nagelprobe erfolgt erst am Dienstag wenn Franks Vorverstärker gegen andere Verstärker antreten muss die bis in die Gegend von 5.000,- Euro hineinreichen werden. Ob sich das erste Urteil dann schnell relativiert...? Who knows, ich bin jedenfalls gespannt.

Viele Grüße: Wolfgang...
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Geändert von Janus525 (20.05.2018 um 09:31 Uhr).
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  #92  
Alt 23.05.2018, 19:05
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
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Beiträge: 2.050
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Guten Abend allerseits,

gestern Abend bis in die Nacht hinein hat der angekündigte Vergleichstest zwischen Franks Vorstufe und etablierter, gut beleumdeter, zum Teil sehr teurer Verstärker-Konkurrenz stattgefunden. Auf dem Foto sieht man den grundsätzlichen Versuchsaufbau. Was man auf dem Foto nicht sieht, das sind die vielen zusätzlichen Geräte die sich links und rechts neben dem Bildausschnitt befinden.

Um welche Geräte es sich dabei im Einzelnen gehandelt hat, und was bei den ganzen Hördurchgängen letztlich herausgekommen ist, dazu soll sich der Gastgeber vielleicht am besten selber äußern.

Viele Grüße: Wolfgang...



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  #93  
Alt 25.05.2018, 00:46
boxworld boxworld ist gerade online
 
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Standard kleine feine Vorstufe

Hallo zusammen,

obwohl die Zeit mal wieder knapp ist möchte ich über unseren Vorstufen Vergleich berichten.
Wolfgang ist also trotz Feierabendverkehr pünktlich mit dem "Wunderwerk" bei mir eingetroffen.
Was Wolfgang nicht wusste, war dass ich zusätzlich zu diversen Vorstufen ein TKD Leitplastik Poti als Referenz benutze.
Quellen aus aktueller Produktion sind technisch mühelos dazu in der Lage eine Endstufe ausreichend zu bedienen (im Home HiFi Bereich bei Kabellängen bis 1m) so das moderne Vorstufen eher als Impedanzwandler arbeiten, weniger als Spannungsverstärker sondern das Signal deutlich abschwächen müssen.

Und ab hier wurde es interessant denn Franks Vorstufe erinnerte sofort an den Klang des simplen Potis, der reine unverfälschte Klang des TKD Potis war sofort wieder zu erkennen. Die in zahlreicher Form vorhandenen "Mitbewerber" haben dagegen eine klar erkennbare klangliche Signatur.

(hier eine kurze Erklärung für "alle Verstärker klingen gleich" Foristen. Der deutlichste Unterschied ist die Unterscheidung zwischen hell und dunkel klingend. Als zweites die Basskontrolle, einige Vorstufen dicken auf, verschmieren den Bass, andere wiederum klingen trocken und straff.
Dann warm und kalt klingend usw.)

Aus dem Grund fällt es dann auf wenn eine Vorstufe praktisch nichts am Klang ändert so wie es bei Franks Prototypen der Fall war.

Natürlich stellt sich die Frage warum dann überhaupt eine aktive Vorstufe?

Nun, es gesellt sich eine gewisse Leichtigkeit in das Klangbild, an Stellen wo die puristische Lösung aus simplem Abschwächer an Kraft und Dominanz schwächelt zieht Franks Vorstufe locker durch, ohne etwas am Klangbild zu verändern.

Damit nicht der Eindruck entsteht es soll ein Gerät über den grünen Klee gelobt werden, darf ehrlicher Weise gesagt werden das immer der persönliche Geschmack eine grosse Rolle spielt und die Integration der ganzen Kette.

Ich sehe die Vorstufe dort stehen wo der musikalische Zusammenhang und eine livehaftige Darbietung wichtiger ist als die scheibchenweise Zerlegung der Musik zur Analyse.

Hut ab, super gemacht

Gruss Marc
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  #94  
Alt 26.05.2018, 23:52
Janus525 Janus525 ist gerade online
 
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Guten Abend,

es gibt noch etwas Erwähnenswertes das ich hier nachtragen möchte:

Bevor ich den Vorverstärker an Frank zurückgeschickt habe - das Gerät ist heute wieder wohlbehalten bei ihm angekommen - konnte ich noch den Kopfhörerausgang prüfen. Mich hat insbesondere die Frage interessiert, wie das Gerät mit sehr unterschiedlichen KH-Impedanzen klarkommt. Dazu habe ich vier Modelle ausgewählt von denen ich drei am LR testen konnte:

- AKG K812 mit sehr niedrigen 36 Ohm Nennimpedanz

- AKG K702 mit niedrigen 62 Ohm Nennimpedanz

- AKG K 601 mit durchschnittlichen 120 Ohm Nennimpedanz (KH war zum Zeitpunkt des Tests leider verliehen und konnte nicht schnell genug zurückbeordert werden)

- Sennheiser HD 600 mit recht hohen 300 Ohm Nennimpedanz

Mit keinem der getesteten Kopfhörern traten irgendwelche Probleme auf. In allen drei Fällen erreichten die erzielbaren Pegel hohe Werte jenseits von gut und böse. Bei keinem der Kopfhörer zeigten sich irgendwelche Unsauberkeiten, Irritationen oder sonstige klangliche Eigenheiten, die nicht dem jeweiligen Hörer selbst zuzuschreiben gewesen wären. Meiner Meinung nach kann man an den KH Ausgang des Vorverstärkers so ziemlich alles anschließen was man möchte, es dürfte in praktisch allen Fällen klaglos funktionieren.

Viele Grüße: Wolfgang...
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  #95  
Alt 27.05.2018, 15:35
ninioskl ninioskl ist offline
 
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Hallo in die Runde

Die kleine Vorstufe ist wieder bei uns angekommen und ich möchte über den Fortgang der Dinge berichten.
Wir konstruieren momentan ein Kleinserientaugliches Gerät.
Nach dem derzeitigen Stand werden 3 Geräte gebaut.

Die konstruktive Zielsetzung für dieses Gerätes ist jetzt eine andere als beim LR.
Es gibt eine ganze Reihe von Verbesserungen, angefangen über nun umschaltbare Schutzklasse 2/1 per Groundliftschalter...

ein vergrößertes Netzteil mit geschirmten und vergossenem Ringkerntrafo...und völlig anderer Regeltechnik,.....

konsequent durchgehend gleich aufgebaute Verstärkerstufen - ( was beim LR wegen der geringen Gehäusetiefe nicht möglich war...und er deshalb außer beim Eingangsverstärker - mit reduziert bestückten Stufen auskommen musste.)

Eine 6N Reinsilberverkabelung aus 2x 28AWG Massivleiter für folgende Verbindungen:
Vom Eingangswahlschalter zum Eingang der Schaltung, von und zum Volumedrehschalter, Vom Board zu den XLR / Chinch KH-Ausgängen sowie alle GNDs der o.g. Verbindungen

Alle diese Veränderungen dienen der Steigerung der Klangqualität.

Der Vorverstärker wird funktionell sehr spartanisch ausgestattet sein.
Auf der Front gibt es 2 Drehknöpfe und eine Power LED.

Der Powerschalter befindet sich an der Rückseite im Netzfilterblock, der den Kaltgeräteeingang, die Hauptsicherung sowie den Schalter integriert hat.

Der neue Vorverstärker hat 5 RCA Line Eingänge.
Ausgänge als RCA und XLR balanced.

Bzgl des Vorhandenseins des Kopfhörerverstärkers sind noch Überlegungen, weil die Positionierung der KH Buchse - außerhalb der Front - sich designtechnisch doch recht schwierig gestaltet..

Ist der Kopfhörerverstärker in solch einer Vorstufe gewünscht - oder wird er eher als unwichtige Funktion...als sekundär empfunden ??

Viele Grüße Frank

Geändert von ninioskl (27.05.2018 um 16:22 Uhr).
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  #96  
Alt 27.05.2018, 16:07
boxworld boxworld ist gerade online
 
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Zitat:
Zitat von ninioskl Beitrag anzeigen
Hallo in die Runde

Wir konstruieren momentan ein Kleinserientaugliches Gerät.
Nach dem derzeitigem Stand werden 3 Geräte gebaut.
Hallo Frank,

dann möchte ich mich schon mal für eines der Geräte anmeldem

Gruss Marc
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Windspiel-Audio
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  #97  
Alt 27.05.2018, 16:09
ninioskl ninioskl ist offline
 
Registriert seit: 23.01.2016
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Hallo Marc, ja - Du bekommst SN 003.

Frank
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  #98  
Alt 27.05.2018, 16:21
boxworld boxworld ist gerade online
 
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Hallo Marc, ja - Du bekommst SN 003.

Frank
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