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Technische Frage zur internen Signalführung eines aktiven Subwoofers

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    Technische Frage zur internen Signalführung eines aktiven Subwoofers

    Hallo zusammen,

    habe mal eine Frage, bei der mir sicherlich all diejenigen weiterhelfen können, die mit den internen Signalweg-Führungen von aktiven Subwoofern ein wenig vertrauter sind als ich.

    Im konkreten Fall geht es um den KEF Kube 10b.

    Als Stereo-Eingang stehen die allseits bekannten Buchsen für L+R zur Verfügung, im internen Verstärker wird dann ein Mono-Signal daraus generiert und an das Chassie weitergegeben.

    Zweite Option: Um ein LFE-Signal einzuspießen bedarf es laut BDA keines Y-Verteiler, es genügt die L-Buchse.

    Frage: Mal angenommen, wir hätten ein LFE-Signal, das exakt pegelgleich wäre, wie (im Vergleich dazu) eines der beiden Signale von L/R....

    Ist die abgegebene Schall-Leistung des Subs im Vergleich zur Stereo-Einspeisung dann geringer, weil -anders als bei einer L/R-Kombination- der "Signal-Additions-Effekt" wegfällt ?
    Gruß

    Patrik


    Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

    #2
    Hallo,
    Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
    Ist die abgegebene Schall-Leistung des Subs im Vergleich zur Stereo-Einspeisung dann geringer, weil -anders als bei einer L/R-Kombination- der "Signal-Additions-Effekt" wegfällt ?
    Wenn man aus einem Stereosignal (L, R) ein Monosignal (L+R) macht, wird man den Pegel von beiden Signalen jeweils um den gleichen Betrag dämpfen, damit die Eingänge nicht übersteuert werden.

    Wird nur ein Eingang (L oder R) zur Einspeisung eines Monosignals benutzt, ist der Pegel auch nur halb so laut, wenn nicht eine interne Servoschaltung den Pegel automatisch anhebt.

    Aber das wäre jetzt Spekulation, das Manual gibt dazu nichts her.


    Gruss

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      #3
      Hallo Thomas,

      an dieser Stelle zunächst noch mal kurz nicht nur meinen Dank, sondern auch meine Hochachtung für dein Feedback zu einem KEF-Produkt, als Repräsentant von TMR. So etwas ist alles andere als selbstverständlich :dank:

      Ein Manual zum 10b konnte ich im Netz überhaupt nicht finden, im Karton lag damals diesbezüglich ebenfalls nichts bei.

      Deine Ausführungen könnte durchaus voll ins schwarze Treffen, aufgrund folgender Sachverhalte:

      - Kef übertittelt das Anschlussfeld "gefeatured" mit "smartCONNECT"

      - Bei L/R heißt es in der BDA: "stellen Sie den Lautstärkeregler auf 7 Uhr und erhöhen die Lautstärke des Subwoofers weiter, bis sie zur Lautstärke der Hauptlautsprecher passt

      - Bei LFE hingegen: Stellen Sie die Lautstärke am Receiver/Verstärker gemäß der Bedienungsanleitung ein

      Klingt tatsächlich so, als ob bei L/R automatisch in einen "narrensicheren Bereich" runtergepegelt wird, um eine ggf. erforderliche Korrektur nach oben dem Benutzer zu überlassen.
      Gruß

      Patrik


      Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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        #4
        Subwoofer

        Hallo Patrik

        Es kann auch durchaus sein, das der Hersteller eine Fehlbedienung vermeiden wollte. Steht beispielsweise der AV beim Sub auf OFF, kommt kein Ton. Steht er auf -20db, kann man am Sub auf volle Pulle drehen, und es kommt immer noch kein Schub.
        Ich hatte beim Einpegeln meiner Lexicon im Menue erstmal alles auf 0 gestellt, und den Regler am Sub soweit aufgedreht, das der Pegel schon so grob passte.
        Und den Rest dann per Lexicon feinjustiert. Geht man so vor, kann man sowohl Mono einzeln, als auch per Y-Adapter den Sub ansteuern, es passt immer.

        Gruss
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          #5
          Hallo Stephan,

          in der Tat: vernünftiges Ein- und Auspegeln ist das A- und O :daumen:
          Gruß

          Patrik


          Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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