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Stromkabel für aktive Lautsprecher

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    #16
    Zitat von Tenelle Beitrag anzeigen

    Hallo Martin,

    eine leckere kleine Kette die Du betreibst. Die Empfehlung für Kabel ist aus der Entfernung immer schwierig, dazu müsste man auch noch mehr über die Kette im jetzt zustand wissen.


    Was für Kabel sind denn im Moment an den Kii, ebenso am Aries und zum Schluss die Zuleitung zum Power Plant ?


    Hast Du schon irgendwelche Erfahrungen mit Netzkabeln machen können und welche waren es ?


    Gruß Daniel



    Grüß Dich,
    für mich, die komplette Kette von oben bis unten mit ein und demselben Kabel, und,
    natürlich auch die Stromleiste vom gleiche Hersteller. Bei einer KiiThree würd ich das ganz konsequent so durchziehen und ich würd Hersteller seitig keinerlei Experimente machen.
    LG
    Rolf
    AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
    Focal Utopia+WyWires Platinium

    SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
    Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

    LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
    Magneplanar 1.7

    Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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      #17
      Zitat von MAHifi Beitrag anzeigen
      Hallo,

      ich möchte mal eine Frage an die Experten stellen. Mich interessiert Eure Erfahrungen mit Stromkabeln bei Aktiv Lautsprechern. Ich habe eine sehr schlanke Anlage mit einem Aries G2 Streamer, einem PSAudio Power Plant 5 zur Stromaufbereitung und Kii Three Lautsprecher. Ich beschäftige mich gerade damit welche Stromkabel zu den Kii wohl am besten geeignet sind. Was habt ihr für Erfahrungen oder Empfehlungen für aktive Lautsprecher?
      grüsse Martin
      Hallo Martin,

      ich habe fast die gleiche LS-Kette wie Du. Bei mir:

      Furutech-Wandsteckdose (nicht wegen Voodoo, sondern wegen fester sitzender Klemmen und wegen Kupfer/vergoldet, so dass ein geringerer Kontaktwiderstand zum Schukostecker entsteht) >
      TMR-Netzstromreiniger (auf Turmalin-Basis) >
      Netzfilter/Netzleiste Ayre L-5XE (4 Ausgänge, alle separat passiv gefiltert, alle Buchsen beim Ayre sind von Furutech, nicht wegen Voodoo, sondern wegen geringerer Kontaktwiderstände)
      Quellgerät ist wie bei Dir der Aries G2 (bei mir mit Hoerwege PSU). Zur weiteren Verhinderung von EMI habe ich im hinteren Bereich des G2 alles mit Turmalin "dicht gemacht".
      LS sind wie bei Dir die Kii Three.
      Vom G2 gehe ich per AES/EBU von Musigo (Silber-Leiter in drei verschiedenen Stärken und extrem festsitzende Oyaide-Steckern) in die rechte Kii Three. Verbindung der Kii Three untereinander mit GigaBlue Cat8 (günstig, aber trotzdem gut).

      Und jetzt zu Deiner Frage:
      Wie die Kollegen schon geschrieben haben, muss man da einfach ausprobieren. Anders als bei Signalkabeln, glaube ich aber nicht mehr daran, dass man bei Netzkabeln viel Geld ausgeben muss. Meine früheren teuren Netzkabel habe ich alle verkauft. Auch teure Stecker (früher hatte ich auch Original-Oyaide) habe ich nicht mehr.

      Man muss sich einfach klar machen, dass Netzkabel nicht das Musiksignal übertragen. Die tatsächlich durch Netzkabeltausch stattfindenden Klangveränderung (die sind existent, das will ich nicht bestreiten) werden durch mehr oder weniger Einwirkung von HF bewirkt. So erklärt sich auch, dass manche Kollegen sogar in der Lage sind (das meine ich nicht ironisch), Klangunterschiede bei unterschiedlich langen Netzkabel heraus zu hören. Ein Netzkabel ist im Prinzip ja eine Antenne (besonders wenn ungeschirmt). Je länger die Antenne ist, desto mehr HF kann sie einfangen. Und kurioserweise werden bei manchen Geräten höhere HF-Dosen, die sich dann auf das Musiksignal der angeschlossenen Geräte aufmodulieren, als klangförderlich wahrgenommen. Aber aus meiner Sicht bleibt es dann eine niemals endende Suche...

      Du verwendest in Deiner Kette bereits den Power Plant 5. Also aktive Neuaufbereitung des Sinus. Ich würde dann den "Weg des sauberen Stoms" auch weitergehen. Gut sind dann zur Ergänzung Ferritkabel (Eupen, Audio Optimum) und Turmalin. Ich verwende auch gerne ein Ferritkabel mit integriertem Netzfilter von Schaffner/Eupen (hat mich mit ein bisschen Eigenkonfektionierung nur 60 € gekostet).
      Klappferrite und JSSG (setze ich bisher nicht ein) sind Ergänzungsmaßnahmen für HF-Verringerung.

      Jeder muss seinen Weg finden. Aber nicht immer ist der teure Weg der bessere Weg.

      VG Uli

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        #18
        Hallo zusammen,

        zuerst einmal vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. In der Tat wollte ich möglichst konkrete Rückmeldungen. Und in der Tat geht auch bei mir probieren vor studieren.
        Zu den Fragen: Die Kabel sollten ca 2,5 Meter lang sein und wegen der mechanischen Konstruktion brauche ich einen flachen Kaltgerätestecker an der Kii. Es geht mir auch um alle Stromkabel. Wie dem Kabel zum Streamer und von der Wandsteckdose zum Power Plant. Sonst nutze ich Meicord Und Habst 3 Signalkabel.

        Ich hatte nachdem ich die Geräte vor 3 Jahren gekauft habe, zuerst Die Standard Strippen durch Stromkabel von Nofu auch hier im Forum gekauft. Aber wie ihr das kennt packt einen alle Jahre wieder der Virus und man will was Neues probieren und weiter nach dem Optimum forschen.

        Ich habe dann letztes Jahr einiges zum Thema Raumakustik ausprobiert. Was für mich ein absoluter Hammer ist sind die Raum Tuning Discs 7800 von Harmonix und die Unterstellfüsse 606 auch von Harmonix für die Kii. Für mich war dass zuerst Woodoo, man glaubt es kaum aber die Auswirkungen auf Breite und Tiefe und Ortbarkeit sind echt stark.

        Und jetzt bin ich bei den Stromkabeln angekommen. Ich höre Jazz und Klassik. Und die Kabel sollten mir vielleicht noch ein mehr involvierendes Klangbild bringen.

        Grüsse Martin

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          #19
          Hi Martin,

          nur ausprobieren hilft. Alles andere sind nur Ideen. Verlass Dich auf Dein Gefühl und lese ein wenig bei den Anbietern, wenn möglich. Tja, das nennt man Erfahrung sammeln und auch die ist am Ende subjektiv. Entscheiden musst Du selbst, genug Ideen gibt hier es ja. Und die haben alle ihren Grund. Meine Kabel sind HF und NF– optimiert. Gerade bei Ringkerntrafos nicht ganz unwichtig. Bilde Dir DEINE Meinung und dann....viel Spaß und Erfolg bei der Suche. Das kann Dir leider niemand abnehmen.

          Lieben Gruß
          André

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            #20

            Hallo Martin

            Aus eigenen Erlebnissen kann ich dir berichten, das zumindest Stromkabeln an Aktivlautsprechern nicht egal sind.
            Sie können sogar für ein ungläubiges Gesicht sorgen.
            Was aber nun speziell an deiner Kette harmoniert, kann nur der eigene Versuch zeigen.

            Somit sehe ich jeglichen genannten Tip als mögliche Verbesserung.

            Ich würde sogar mit den genannten Eupen Kabeln beginnen, da du ja kein "HF-minderndes" einsetzt. Wenn du Stecker montieren kannst, ist dies eine kostengünstige Lösung.
            Da du bereits den PP einsetzt, kann es auch passieren, das du ein nicht-involvierendes, leicht schwammiges
            Klangbild erhälst, das sich so gar nicht vom LS lösen will. Im Idealfall aber auch mehr Klangfarben, mehr Details, Spielfreude. Einige User hier berichten davon.

            Harmoniert das Eupen nicht, vertrau deinen Ohren. Dann gilt es, ein sauber und stabil aufspielendes, homogenes Stromkabel zu finden.
            Meine persönliche, subjektive Meinung dazu ist, das man nicht wie manchmal beschrieben irgendwelche HF hört, sondern die Kabelparameter selbst.

            Ähnlich wie bei Cinchkabeln in Kupfer und Silber, die aufwendig geschirmt sind, aber dennoch anders "klingen".
            Davon gibt es verschiedene Anbieter. Ideal wäre dann ein Besuch von anderen, die ihr eigenes Stromkabel mal mitbringen.
            Oder über die Suchfunktion im Forum ein wenig stöbern.


            Gruss
            Stephan
            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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              #21
              Meine persönliche, subjektive Meinung dazu ist, das man nicht wie manchmal beschrieben irgendwelche HF hört, sondern die Kabelparameter selbst.
              Wenn man HF nicht vernichtet, wird man sie hören. Und im Gegensatz zu dir halte ich Eupen Kabel dafür geeignet. Es wird zu keinem emotionslosen, schwammigen Klangbild führen, auch wenn manche das mantrahaft immer wieder vorbringen. Thomas (tmr) hat das schon zig mal erläutert, wie HF und Klangempfinden zusammenhängen.

              Ich kann nur dazu raten, hier weniger auf die "Experten" zu hören, die selbst Kabel anbieten, sondern selbst seine eigene Erfahrungen mit Ferritkabeln zu machen. Richtig angewendet erspart einem das Eupen-Kabel die Versuchung, sehr viel Geld in überteuerte Kabel zu stecken. Aber das soll und kann jeder für sich herausfinden. Ich konnte meine teuren Kabel danach alle wieder zum Glück verkaufen, brauche sowas nicht mehr.
              Zuletzt geändert von Franz; 06.06.2020, 14:02.

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                #22
                Zitat von Franz Beitrag anzeigen

                Wenn man HF nicht vernichtet, wird man sie hören. Und im Gegensatz zu dir halte ich Eupen Kabel dafür geeignet. Es wird zu keinem emotionslosen, schwammigen Klangbild führen, auch wenn manche das mantrahaft immer wieder vorbringen. Thomas (tmr) hat das schon zig mal erläutert, wie HF und Klangempfinden zusammenhängen.
                Hallo Franz

                Bei allem Respekt, niemand spricht dir deine persönliche Erfahrung ab. Du kannst aber nicht verallgemeinern, das nicht doch das erwähnte Klangbild
                auftritt, weil genau das in einigen Beiträgen erwähnt wurde. Das würde ja bedeuten, die User würden lügen.

                Ich selbst habe sowohl mit, als auch ohne Filterkabel schon gute Ergebnisse gehört. Früher, das muss ich zugeben, dachte auch ich,
                das wäre generell ohne Vorteile.
                So habe ich bereits für einige Ferritkabel gefertigt, die wirklich Vorteile brachten. Und bei anderen nunmal Nachteile.

                Somit schlug ich sogar vor, mit Eupen anzufangen, um genau das herauszufinden, und bei Misserfolg auch andere Lösungen in Erwägung zu ziehen.
                Dein Beitrag liest sich in etwa so, das dies nicht ebenso eine Lösung darstellen kann.

                Selbst Thomas hat in seinen Berichten aufgezeigt, das er im Studio aufwendig filtern muss, in seinem Heim jedoch viel weniger Aufwand dahingehend betriebt.
                Was einfach nur bedeutet: Immer schauen, was wo und wofür eingesetzt wird. Angepasst handeln seh ich als Weg zu gutem Klang.

                Zuletzt habe ich beim Stöbern in einem Testbericht über AO-Stromverteiler etwas über den direkten Vergleich zu einem TMR Konzept gelesen.
                Auch dort wird einmal von Lebendigkeit, und einmal von Trägheit gesprochen. Obwohl beide male Filterung mit im Spiel war.
                Ich möchte auch keinerlei Partei ergreifen, da ich immer noch, oder eigentlich erst seit kurzem, von individuellen Konzepten überzeugt bin.

                Gruss
                Stephan



                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                  #23
                  @Jürgen, sehe ich auch so....


                  Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

                  Somit sehe ich jeglichen genannten Tip als mögliche Verbesserung.

                  Ich würde sogar mit den genannten Eupen Kabeln beginnen, da du ja kein "HF-minderndes" einsetzt. Wenn du Stecker montieren kannst, ist dies eine kostengünstige Lösung.

                  @Martin, so würde ich auch anfangen, gerne auch das von Sincos/AudioOpitimum angesprochene. Erst mal eins ordern, damit hättest Du gleich zwei Möglichkeiten um es zu Testen, einmal zwischen Wandsteckdose und PP (ganze Kette) oder nur PP zum Streamer (Quelle der Kette).


                  Wenn beide versuche positiv Fruchten, weiter Tauschen..... alles andere bringt nichts.


                  Gruß Daniel

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                    #24
                    Leute,

                    Ich habe drum gebeten, den Befindlichkeitsmist außen vor zu lassen und zurück zum Thema zu kommen. Scheinbar ist das nicht angekommen oder wird von einigen ignoriert. Dann muss es eben so gehen. Der Thread ist erstmal dicht.

                    So, nach Bereinigung - alles Unnötige befindet sich im Bereich der Befindlichkeiten, wieder geöffnet. Ich hoffe, dass dieses Thema nun anständig weiter gepflegt wird.

                    Gruß,
                    Otwin
                    Zuletzt geändert von lotusblüte; 07.06.2020, 08:33.
                    Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                      #25
                      Hallo Martin,

                      theoretischen Tipps und Ratschläge werden dich nicht wirklich weiter bringen da keiner deine Kette und deine Räumlichkeiten hat. Immer wieder alle bekannten Namen ins Spiel bringen hilft niemanden, nur das selbst hören und vergleichen an der eigenen Kette.

                      Deshalb biete ich dir ein Test Paket mit 4 Netzkabeln an.
                      Drin enthalten sind 2x PC1 mit Reinkupfer Leitern in 3mm² Querschnitt sowie 2x PC2 mit Kupfer und Silber Leitern in 3 mm².

                      Vergiss bitte den Preis oder den Hersteller Name, wichtig ist ob dich die Kabel mit den 6N OCC Kupferleitern klanglich weiterbringen oder nicht, hörst du einen Unterschied zu deinen Kabeln oder nicht und wenn ja wie würdest du ihn beschreiben.
                      Um nichts anderes geht es beim testen und vergleichen.

                      Das was auf dich finanziell zukommt ist der Versand in beide Richtungen, eine Art typische Behandlung und Lagerung setze ich voraus.

                      Gruß Harald
                      Gruß Harald

                      Quelle: Ripnas V5 mit Roon als Core, Oppo 205, Tidal Hifi, Linn G-HUB
                      Wandler: G-Esoteric D03
                      Vorverstärker: Cocktail Audio HA 500H
                      Kopfhörer: Audioquest Nighthawk
                      Boxen: Dynaudio 600 XD
                      Netzleiste: eine mit OCC Kupfer Verkabelung und Furutech Gold Buchsen, eine mit OFC Silber Verkabelung und Furutech NCF Rhodium Buchsen
                      Kabel: Netzkabel - MuSiGo PC 1, 2 und 3, NF Kabel - Transparent Audio Reference XL, MuSiGo RCA 2, Digital Kabel - MuSiGo Digital 1,2 und 3

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                        #26
                        Bei Kabeltests mit der kii - egal mit welchem Kabel - bedenken, dass an die kiis nur "dünne" Kaltgerätestecker passen.

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