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Was bedeutet diese Normgröße LUFS in der Hörpraxis?

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    #16
    Hallo,
    Originally posted by Rpk View Post
    Meine Fragen:
    Der Interpret + das Tonstudio können / werden weiterhin gestalterisch passende LUFS Werte (ob 14 oder 23), halt das was künstlerisch passend erscheint, als Master erstellen = so liest sich das für mich.
    Sehe ich auch so.
    Originally posted by Rpk View Post
    Der CD Hersteller und der Vinyl Produzent werden die gelieferten LUFS Werte des Mastermaterial zu 100% umsetzen und nicht limitieren = Stelle ich mir das richtig vor?
    Falls nicht einer auf die Idee kommt und hinterher "remastered", weil er glaubt, damit liesse sich die Scheibe besser vermarkten.
    Originally posted by Rpk View Post
    Die „Volumen Streaming Dienste“ Tidal, spotify, iTunes, amazon, youTube limitieren LUFS auf 14 bis 18 LUFS, weil sie dem Anwender ein „gleichförmiges, nivelliertes“ Produkt zur Verfügung stellen möchten = lässt sich das grob so beschreiben?
    Wenn der Loudness-War wirkungslos gemacht werden soll, müssen sie es.
    Ich könnte mir vorstellen, daß sie laute Aufnahmen (meist sowieso stark komprimiert) leiser machen, aber leise Aufnahmen nicht lauter - damit wäre auf jeden Fall immer die Originaldynamik gesichert.

    Genau weiß das aber niemand. Die Angaben von Spotify (die einzigen, die mir zum Thema vorliegen) sind hier etwas undeutlich.

    Das Beste wäre, wenn diejenigen, die Streamingdienste nutzen (ich tu es nicht), mal selbst Vergleiche machen und die Ergebnisse hier posten würden.

    Gruss

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      #17
      Hi Thomas,

      mit den Ohren habe ich das gemacht, z.B. mit "Down On My Knees (Joyful-Ayo)" . Klingt bei tidal, qobuz und hra jeweils etwas anders.
      Ob es an anderen Daten, an einer Nachbearbeitung oder an sonstetwas liegt kann ich nicht sagen. Zwischen hra und tidal gibt es fast bei allen Stücken hörbare Unterschiede. Das liegt gewiss teilweise auch am Datenformat, hra immer 24bit, tidal 16bit oder das verkorkste mqa.
      Zwischen qobuz und hra höre ich oft keinen Unterschied, bei manchen Stücken aber schon. Tendenziell würde ich hra eine gewisse Zartheit in den Höhen und eine besondere Raumabbildung andichten.
      Hubert Reith
      https://hifiakademie.de
      Gewerblicher Teilnehmer

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