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Kleine Membranen - viel Bass

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    Wolfgang,

    Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
    ...Das Messgerät ... zeigt bei jedem Ton locker 100dB an. Seltsam, klingt gar nicht so laut wie es sich misst...
    ich denke das ist einfach erklärt: Dein Ohr ist ja nicht am Mikrofonort. Und so ein Sax hat ja auch eine Richtwirkung; als Spieler hörst Du also nicht den "Direktschall" aus dem "Trichter", sondern die Zuhörer hören (wie beabsichtigt) diesen (auf sie gerichteten) Schall :zwink:

    Grüße,
    Winfried
    Zuletzt geändert von wgh52; 05.08.2019, 14:03.
    Perception is Reality!

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      Das kann natürlich sein, Winfried. Wobei beim Sax die Öffnung ja steil nach oben zeigt.

      Ich bin jetzt mit der Messung durch. Allerdings kann ich das, was ich dabei aufgezeichnet habe, noch nicht über die Lautsprecher abspielen. Dazu müsste ich das kurze Video zunächt einmal von der Kamera auf den Rechner übertragen um es danach hochladen zu können. Und das geht nur dort wo meine EDV ist..., und das ist leider nicht hier. Macht aber nichts, das kann ich ja nachholen.

      Die Aufzeichnung von ein paar ganz schiefen Tönen sollte aber geklappt haben, noch sind also Tips abzugeben wie laut das Saxophon (mit weichem Blatt bestückt und mit wenig Druck gespielt) in 3m Entfernung in diesem Wohnraum wohl ist.

      Viele Grüße: Wolfgang
      .
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        Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
        Das kann natürlich sein, Winfried. Wobei beim Sax die Öffnung ja steil nach oben zeigt..
        Quelle: Thomann


        Mehr Bilder bei g00gle mit z.B. "Vorlesung AKUSTIK, Dozent : Robert Hermann, Dipl. Tonmeister"

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          Wolfgang

          Der dB Wert ansich ist primär „wertlos“ .

          Ein LS mit einem 8“ Tiefmitteltöner hat schon genügend damit zutun die unterste Grundfrequenz einer Bassdrum zu übertragen , das Gesamtkonstrukt Klein LS mit seinem HT , der das Obertonspektrum der Bassdrum auch noch reproduzieren soll ...dies im Kontext der Zeit betrachtet , oh jeh oh jeh :schreck:

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            Hallo Freunde,

            Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn ich ein Schlagzeug in vollem Umfang übertragen will, brauche ich ein PA System. Man muss sich klar machen, wie viele akustische Leistung das ist.

            Anders, wenn der Tondruide es für den Hör-Wohnraum transformiert hat. Dann reichen viel kleinere Pegel, weil die Tonstudiotechnik nachgeholfen hat, um auf eine gute Realitätsanmutung zu kommen.

            Man kann sich natürlich auch eine PA Anlage zu Hause hinstellen. Die wird laut können, aber bei den Feinheiten nicht so transparent sein.

            Muss jeder selbst wissen, was er braucht.

            Grüssle vom Charly
            Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
            Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

            Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
            https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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              Gelöscht, da sinnlos.
              Zuletzt geändert von Franz; 05.08.2019, 19:56.

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                Eine Bassdrum ist eine Bassdrum ,zu hören in zig Millionen Songs !!

                Und höre ich z.B. TheDevil & the Dancer ( Balaha ) über meine ACR 8“ mit HT oder meine großen TMT/HT Speaker an , kann ich sehr wohl Unterschiede hören die mich veranlasst hatten , auf ein „Groß“ System zu wechseln .
                Zuletzt geändert von goodnews; 05.08.2019, 20:17.

                Kommentar


                  Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
                  Anders, wenn der Tondruide es für den Hör-Wohnraum transformiert hat. Dann reichen viel kleinere Pegel, weil die Tonstudiotechnik nachgeholfen hat, um auf eine gute Realitätsanmutung zu kommen. Man kann sich natürlich auch eine PA Anlage zu Hause hinstellen. Die wird laut können, aber bei den Feinheiten nicht so transparent sein.
                  Hallo Charly,

                  völlig richtig was PA Lautsprecher anbelangt. Sowas habe ich auch schon gebaut, das ist für HiFi meist völlig unbrauchbar, weil es alles niederschreit und - leise abgehört - nach "nichts" mehr klingt. Ich glaube kaum jemand wird sowas zuhause wollen.

                  Anders verhält es sich mMn mit großen und zugleich sehr guten HiFi - Lautsprechern. Aber auch da ist nach meiner Erfahrung nicht das entscheidende Kriterium die erzielbare Lautstärke, es ist vielmehr die Souveränität, die Selbstverständlichkeit, mit der solche Lautsprecher Musik jeder Art wiedergeben können. Und das noch mit enormen Reserven nach oben versehen. Wäre es anders, würde praktisch jeder Kunde die kleinsten Lautsprecher eines Herstellers wählen, würden sich diese bis zu gehobener Zimmerlautstärke nicht unterscheiden. Um tendenziell eher leise Musik in einem eher kleineren Raum Musik zu hören reichen diese in den allermeisten Fällen doch sicherlich aus.

                  Aber wie Du schon sagst, die Geschmäcker, Ansprüche und Möglichkeiten sind eben sehr verschieden.

                  Viele Grüße: Wolfgang...rost:
                  .
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                    Aaaaaargh ,- Ok lasst uns doch bitte mal von Vorne anfangen.
                    WER Spielt denn in einer Band (Musikgruppe) und hat schon einmal eine
                    Tonaufnahme (nicht IPhone) z.B. in einem Tonstudio gemacht?

                    Kommentar


                      Tja, hier wie versprochen der Versuch den Schalldruck des Saxophons in drei Metern Abstand - also am Hörplatz - zu messen. Auf den beiden Fotos unten sieht man den grundsätzlichen Aufbau. In Bild 1 die Kamera, die den Pegel der einzelnen Töne festhalten und das Tonsignal gleichzeitig aufzeichnen soll, sie steht rechts auf einem Stativ. Der Pegelmesser selber liegt in Ermangelung zweier Stative auf einem Holzblock, eigentlich zu niedrig aber na ja... Im zweiten Bild das vorbereitete Sax auf dem Stuhl zwischen den Lautsprechern.

                      Eigentlich ist es ganz ganz einfach Töne mit einem Saxophon zu erzeugen. Wohl gemerkt Töne zu erzeugen, nicht etwa gleich zu spielen!!! Man feuchtet zuerst das unten liegende Blatt gründlich mit der Zunge an..., dann setzt man die oberen Schneidezähne etwa anderthalb bis zwei Zentimeter vom Mundstückende her von oben recht fest auf das Mundstück..., dann zieht man die Unterlippe zurück und bedeckt damit die unteren Schneidezähne..., dann führt man die zurückgezogene Unterlippe von unten leicht gegen das Blatt..., dann verschließt man durch Kontraktion der seitlichen Wangenmuskulatur auf beiden Seiten die zwischen Blatt und Mundstück verbliebenen Öffnungen..., und dann bläst man das Instrument vorsichtig an und bringt das Blatt zum Schwingen.

                      Was sich simpel anhört ist alles andere als leicht für jemanden der wie ich nicht spielen kann. Die wahre Herausforderung besteht aber in etwas ganz Anderem. Nein, nicht darin dieses vielen Klappen und Wippen zu bedienen. Der echte Horror ist es ernst bleiben zu sollen angesichts dessen was man da gerade an Tönen produziert. Ich habe mehrere solcher Aufnahmen, die aber allesamt unbrauchbar sind weil ich mich vor lauter Lachen einfach nicht mehr halten konnte. Diese hier geht noch so einigermaßen, die dabei gemessenen Pegel erklären sich selbst:

                      https://www.youtube.com/watch?v=fkve5g83Zbw

                      Viele Grüße: Wolfgang
                      .
                      Angehängte Dateien
                      Zuletzt geändert von Janus525; 05.08.2019, 22:19.
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                        Zitat von rook Beitrag anzeigen
                        Aaaaaargh ,- Ok lasst uns doch bitte mal von Vorne anfangen. WER Spielt denn in einer Band (Musikgruppe) und hat schon einmal eine Tonaufnahme (nicht IPhone) z.B. in einem Tonstudio gemacht?
                        Hallo Rook,

                        worauf willst Du mit der Frage hinaus...?

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        ________________
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                          Ich mache es mal ganz Einfach:
                          Welches Instrument (einschliesslich von der Sängerin/Sänger) Ist denn am lautesten?

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                            Ich finde nicht dass Du etwas "einfach" machst. Sag´ doch einfach was Du zu sagen hast, dann kann man darauf auch reagieren.
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                              Guten Morgen,

                              um nun zu ermitteln welchen Schalldruck ein einzelner Lautsprecher in 1m Entfernung erzeugen müsste, damit am Hörplatz in 3m Entfernung die bei einzelnen Tönen gemessenen 93dB ankommen, lässt sich das reziproke Abstandsgesetz (vgl. Sengspiel Audio) wegen der vielen Reflexionen im Raum ja nicht so einfach anwenden. Aber ich denke ca. 100dB sollten das wohl sein. Außerdem lässt sich das ja messen, indem man den Pegelmesser bei der Wiedergabe von 3m bei 93dB bis auf 1m dem Chassis nähere.

                              Wie man im Video hören konnte waren das noch keine tiefen Töne, die lagen allesamt deutlich über 100Hz. Zu schwierig fand ich es auf Anhieb zusätzlich mit der rechten Hand die ganzen großen Klappen und die Wippe bedienen zu sollen. Wenn man das allerdings kann, sollte es mit einem Altsaxophon bis auf ca. 70Hz oder 65Hz hinuntergehen. Mal schauen, heute probiere ich das aus.

                              Viele Grüße: Wolfgang
                              .
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                                Nun gut .... Möchte nur sagen das unterschiedliche Instrumente auch
                                gewaltige Pegel/Lautstärken haben. D.h ohne zusätzliche Hilfe geht da gar nichts.
                                LG, Rüdiger

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