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Kleine Membranen - viel Bass

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  • Janus525
    antwortet
    Guten Morgen,

    beim nächsten Mal will ich einmal ausprobieren, welche Schallpegel sich mit den kleinen Chario Lautsprechern am Hörplatz erzeugen lassen. Der EQ-Eingriff bei 40Hz ist bei diesen nicht notwendig, da f3 bei rund 67Hz liegt. Damit kann der Lautsprecher die tiefsten Töne des Altsaxophons zwar noch erzeugen, bleibt frequenzmäßig aber weit genug weg von der kritischen Raummode.

    Unten sieht man die Aufstellung der Lautsprecher auf einem älteren Foto, daneben sind die technischen Daten der Lynx aufgeführt, um sich vorab ein Bild von den begrenzten Fähigkeiten der Lautsprecher im Tieftonbereich machen zu können. Mit kleinen Membranen viel Schalldruck zu erzeugen, das dürfte sehr schnell an physikalische Grenzen stoßen.

    Viele Grüße: Wolfgang
    .
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  • Janus525
    antwortet
    Guten Morgen,

    zwischenzeitlich kann ich mit dem Saxophon simple Tonfolgen spielen, also auch die tiefen Töne anblasen. Wenn ich dabei etwas nachdrücklicher spiele messe ich am Hörplatz (im Mittel) so um die 100dB oder etwas darunter, in Spitzen manchmal sogar etwas darüber. Für einen Wohnraum ist das aber schon ganz schön viel, deshalb würde man vermutlich dort etwas leiser spielen, würde man darum gebeten werden.

    Um herauszufinden wie sich das für einen Zuhörer über Lautsprecher anhört, wenn jemand der spielen kann sein Saxophon mit rund 100dB spielt, habe ich ein Musikstück über die Anlage laufen lassen und am Hörplatz den Pegel auf ca. 100dB abgeglichen.

    Entgegen dem (schon älteren) Foto unten habe ich die SHT vorsichtshalber abgehängt und von den Lautsprechern genommen um sie nicht zu beschädigen; der Subwoofer lief dabei allerdings mit.

    Ja, das war laut, lauter vermutlich als viele es zu Hause mögen...., aber sooo doll war das nun auch wieder nicht. Kurzzeitig kann man sowas durchaus mal machen, finde ich. Lauter als würde man sich in einen Club in der Düsseldorfer Altstadt begeben und sich irgendwo in der Nähe der Bühne aufhalten war das auch nicht. Wem das aber schon zu laut oder zu gefährlich erscheint, der sollte dann auch solche Liveaufritte wie "Em Pöötzke" oder im "Papa Joe´s" tunlichst meiden, und schon gar nicht auf die Idee kommen ein solches Instrument selber spielen zu wollen. Neu in der Szene ist für mich dass solche kleinen Clubs deutlich besser frequentiert werden als noch vor 20 oder 30 Jahren, soweit ich mich daran erinnere.

    Probiert es doch selber mal aus, hier ist der Titel, und der macht (mir zumindest) richtig Laune. Welche der tiefen Töne eure Lautsprecher dabei wiedergeben können findet man so ja leicht heraus.

    https://www.youtube.com/watch?v=89_KXT5ztTU

    Viele Grüße: Wolfgang
    .
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  • Janus525
    antwortet
    Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    um nun zu ermitteln welchen Schalldruck ein einzelner Lautsprecher in 1m Entfernung erzeugen müsste, damit am Hörplatz in 3m Entfernung die bei einzelnen Tönen gemessenen 93dB ankommen, lässt sich das reziproke Abstandsgesetz (vgl. Sengspiel Audio) wegen der vielen Reflexionen im Raum ja nicht so einfach anwenden. Aber ich denke ca. 100dB sollten das wohl sein. Außerdem lässt sich das ja messen, indem man den Pegelmesser bei der Wiedergabe von 3m bei 93dB bis auf 1m dem Chassis nähere. Viele Grüße: Wolfgang.
    Hallo, das war nicht ganz so einfach wie es sich dort liest, die Messung habe ich nämlich heute gemacht. Zuerst habe ich den Pegelmesser auf den Holzklotz gelegt auf dem gesten die einzelnen Töne mit etwa 93dB am Hörplatz gemessen wurden. Dann das Laptop gedreht und so daneben gestellt dass ich beides im Blick hatte. Dann das Video laufen lassen und die Lautstärke bei jeder Durchlauf etwas erhöht. Die Überlegung war, wenn beide Zeiger - der reale und der im Video - synchron ausschlagen und dieselben Pegel anzeigen, dann müssten die Lautstärke ja gleich sein.

    Dieselben Pegel wurden im Mittel zwar in etwa erreicht, aber der Ausschlag des realen Zeigers war nicht bei jedem Ton mit der Aufzeichnung synchron. Hätte ich mir aber vorher denken können: Das Instrument hat von einem Punkt aus in den Raum gestrahlt, die Wiedergabe des in Mono aufgezeichneten Signals wurde aber jetzt von zwei unterschiedlichen Positionen aus im Raum von zwei Chassis abgestrahlt.

    Bis zu diesem Zeitpunkt war die Lautstärke für die Boxen noch relativ unkritisch. Um die Zeigerausschläge synchronisiert zu bekommen musste ich einen (in diesem Fall den rechten) Lautsprecher abklemmen und den linken Lautsprecher in die Position bringen in der gestern der Stuhl stand. Jetzt schlugen die Zeiger gleich aus, aber ich musste den Pegel zwangsläufig immer weiter erhöhen um wieder auf die Spitzen von 93dB zu kommen.


    Ja, das ging noch mit nur einem Lautsprecher, aber nur gerade eben so...f: Noch mehr Pegel hätte ich auch nicht riskiert um den TMT nicht zu beschädigen. Aber ich habe es für diese kurzen Sequenzen mehrfach riskiert und das Chassis hat es heil überstanden. Den letzten Durchlauf habe ich dann mit dem Pegelmesser auf dem Stativ durchgeführt, in der Mitte des Treibers und in nur einem Meter Abstand vor der Membrane gemessen. Die Pegelspitzen lagen jeweils bei rund 100dB.

    Was schließe ich aus diesem Versuch: Schon ein nur relativ sanft geblasenes Saxofon bringt in diesem "normalen" Hörraum meine Lautsprecher in bedenkliche Nähe ihrer Grenzen, und das mit nur wenig Spielraum nach oben. Und das selbst schon ohne irgendwelche Tieftonanteile im Klangbild und praktisch ohne nennenswerte Membranhübe. Aber gut, das war eine Erfahrung die ich so mit diesen relativ kompakten Lautsprechern noch nicht gemacht habe, auch nicht noch einmal machen möchte.

    Viele Grüße: Wolfgang
    .

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  • Janus525
    antwortet
    Hallo Rüdiger,


    das hattest Du also gemeint...:daumen: Ja sicher, akustische Instrumente sind je nach Spielweise sehr laut. Sanft gespiel ist das in üblichen Wohnräumen aber kein Problem. Jeder der mal bei jemandem zu Besuch war der ein Klavier im Wohnzimmer hatte, oder der zur Gitarre gesungen hat, oder der auf Bongotrommelt gespielt hat weiß das. Aber was meinst Du mit "zusätzlicher Hilfe"...?

    Viele Grüße: Wolfgang
    .

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  • rook
    antwortet
    Nun gut .... Möchte nur sagen das unterschiedliche Instrumente auch
    gewaltige Pegel/Lautstärken haben. D.h ohne zusätzliche Hilfe geht da gar nichts.
    LG, Rüdiger

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  • Janus525
    antwortet
    Guten Morgen,

    um nun zu ermitteln welchen Schalldruck ein einzelner Lautsprecher in 1m Entfernung erzeugen müsste, damit am Hörplatz in 3m Entfernung die bei einzelnen Tönen gemessenen 93dB ankommen, lässt sich das reziproke Abstandsgesetz (vgl. Sengspiel Audio) wegen der vielen Reflexionen im Raum ja nicht so einfach anwenden. Aber ich denke ca. 100dB sollten das wohl sein. Außerdem lässt sich das ja messen, indem man den Pegelmesser bei der Wiedergabe von 3m bei 93dB bis auf 1m dem Chassis nähere.

    Wie man im Video hören konnte waren das noch keine tiefen Töne, die lagen allesamt deutlich über 100Hz. Zu schwierig fand ich es auf Anhieb zusätzlich mit der rechten Hand die ganzen großen Klappen und die Wippe bedienen zu sollen. Wenn man das allerdings kann, sollte es mit einem Altsaxophon bis auf ca. 70Hz oder 65Hz hinuntergehen. Mal schauen, heute probiere ich das aus.

    Viele Grüße: Wolfgang
    .

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  • Janus525
    antwortet
    Ich finde nicht dass Du etwas "einfach" machst. Sag´ doch einfach was Du zu sagen hast, dann kann man darauf auch reagieren.

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  • rook
    antwortet
    Ich mache es mal ganz Einfach:
    Welches Instrument (einschliesslich von der Sängerin/Sänger) Ist denn am lautesten?

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  • Janus525
    antwortet
    Zitat von rook Beitrag anzeigen
    Aaaaaargh ,- Ok lasst uns doch bitte mal von Vorne anfangen. WER Spielt denn in einer Band (Musikgruppe) und hat schon einmal eine Tonaufnahme (nicht IPhone) z.B. in einem Tonstudio gemacht?
    Hallo Rook,

    worauf willst Du mit der Frage hinaus...?

    Viele Grüße: Wolfgang

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  • Janus525
    antwortet
    Tja, hier wie versprochen der Versuch den Schalldruck des Saxophons in drei Metern Abstand - also am Hörplatz - zu messen. Auf den beiden Fotos unten sieht man den grundsätzlichen Aufbau. In Bild 1 die Kamera, die den Pegel der einzelnen Töne festhalten und das Tonsignal gleichzeitig aufzeichnen soll, sie steht rechts auf einem Stativ. Der Pegelmesser selber liegt in Ermangelung zweier Stative auf einem Holzblock, eigentlich zu niedrig aber na ja... Im zweiten Bild das vorbereitete Sax auf dem Stuhl zwischen den Lautsprechern.

    Eigentlich ist es ganz ganz einfach Töne mit einem Saxophon zu erzeugen. Wohl gemerkt Töne zu erzeugen, nicht etwa gleich zu spielen!!! Man feuchtet zuerst das unten liegende Blatt gründlich mit der Zunge an..., dann setzt man die oberen Schneidezähne etwa anderthalb bis zwei Zentimeter vom Mundstückende her von oben recht fest auf das Mundstück..., dann zieht man die Unterlippe zurück und bedeckt damit die unteren Schneidezähne..., dann führt man die zurückgezogene Unterlippe von unten leicht gegen das Blatt..., dann verschließt man durch Kontraktion der seitlichen Wangenmuskulatur auf beiden Seiten die zwischen Blatt und Mundstück verbliebenen Öffnungen..., und dann bläst man das Instrument vorsichtig an und bringt das Blatt zum Schwingen.

    Was sich simpel anhört ist alles andere als leicht für jemanden der wie ich nicht spielen kann. Die wahre Herausforderung besteht aber in etwas ganz Anderem. Nein, nicht darin dieses vielen Klappen und Wippen zu bedienen. Der echte Horror ist es ernst bleiben zu sollen angesichts dessen was man da gerade an Tönen produziert. Ich habe mehrere solcher Aufnahmen, die aber allesamt unbrauchbar sind weil ich mich vor lauter Lachen einfach nicht mehr halten konnte. Diese hier geht noch so einigermaßen, die dabei gemessenen Pegel erklären sich selbst:

    https://www.youtube.com/watch?v=fkve5g83Zbw

    Viele Grüße: Wolfgang
    .
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Janus525; 05.08.2019, 22:19.

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  • rook
    antwortet
    Aaaaaargh ,- Ok lasst uns doch bitte mal von Vorne anfangen.
    WER Spielt denn in einer Band (Musikgruppe) und hat schon einmal eine
    Tonaufnahme (nicht IPhone) z.B. in einem Tonstudio gemacht?

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  • Janus525
    antwortet
    Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
    Anders, wenn der Tondruide es für den Hör-Wohnraum transformiert hat. Dann reichen viel kleinere Pegel, weil die Tonstudiotechnik nachgeholfen hat, um auf eine gute Realitätsanmutung zu kommen. Man kann sich natürlich auch eine PA Anlage zu Hause hinstellen. Die wird laut können, aber bei den Feinheiten nicht so transparent sein.
    Hallo Charly,

    völlig richtig was PA Lautsprecher anbelangt. Sowas habe ich auch schon gebaut, das ist für HiFi meist völlig unbrauchbar, weil es alles niederschreit und - leise abgehört - nach "nichts" mehr klingt. Ich glaube kaum jemand wird sowas zuhause wollen.

    Anders verhält es sich mMn mit großen und zugleich sehr guten HiFi - Lautsprechern. Aber auch da ist nach meiner Erfahrung nicht das entscheidende Kriterium die erzielbare Lautstärke, es ist vielmehr die Souveränität, die Selbstverständlichkeit, mit der solche Lautsprecher Musik jeder Art wiedergeben können. Und das noch mit enormen Reserven nach oben versehen. Wäre es anders, würde praktisch jeder Kunde die kleinsten Lautsprecher eines Herstellers wählen, würden sich diese bis zu gehobener Zimmerlautstärke nicht unterscheiden. Um tendenziell eher leise Musik in einem eher kleineren Raum Musik zu hören reichen diese in den allermeisten Fällen doch sicherlich aus.

    Aber wie Du schon sagst, die Geschmäcker, Ansprüche und Möglichkeiten sind eben sehr verschieden.

    Viele Grüße: Wolfgang...rost:
    .

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  • goodnews
    antwortet
    Eine Bassdrum ist eine Bassdrum ,zu hören in zig Millionen Songs !!

    Und höre ich z.B. TheDevil & the Dancer ( Balaha ) über meine ACR 8“ mit HT oder meine großen TMT/HT Speaker an , kann ich sehr wohl Unterschiede hören die mich veranlasst hatten , auf ein „Groß“ System zu wechseln .
    Zuletzt geändert von goodnews; 05.08.2019, 20:17.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Gelöscht, da sinnlos.
    Zuletzt geändert von Franz; 05.08.2019, 19:56.

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  • OpenEnd
    antwortet
    Hallo Freunde,

    Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn ich ein Schlagzeug in vollem Umfang übertragen will, brauche ich ein PA System. Man muss sich klar machen, wie viele akustische Leistung das ist.

    Anders, wenn der Tondruide es für den Hör-Wohnraum transformiert hat. Dann reichen viel kleinere Pegel, weil die Tonstudiotechnik nachgeholfen hat, um auf eine gute Realitätsanmutung zu kommen.

    Man kann sich natürlich auch eine PA Anlage zu Hause hinstellen. Die wird laut können, aber bei den Feinheiten nicht so transparent sein.

    Muss jeder selbst wissen, was er braucht.

    Grüssle vom Charly

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