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    #16
    Hallo zusammen,

    die Bezahlung der Künstler/Rechteinhaber durch Streaming-Plattformen ist seit Jahren ein Kapitel, wo Infos, Vermutungen und Grauzonen den Interessenten nicht wirklich aufklären wollen oder können.

    Für einen ersten Überblick über die Hauptaspekte empfehle ich einen Blick auf zwei Links:

    https://www.telemedicus.info/article/3059-Streaming-Warum-kommt-so-wenig-bei-Musikern-an.html

    https://www.quora.com/How-much-does-the-average-artist-earn-per-play-on-Spotify

    Ganz pauschal gesagt: Je besser der Vertrag, den ein kunstschaffender Mensch für sich herausgeschlagen hat, desto weniger muss er an andere abtreten.

    Freundliche Grüße,
    never (Udo)

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      #17
      Hallo Udo,

      ich weiss zwar nicht was dich reitet aber ich habe geschrieben "die Tendenz".
      Wenn also die Verkäufe an Vinyl LPs wieder jährlich steigen ist das erst mal positiv. Wir können das Ganze natürlich jetzt auch komplett zerlegen wenn es dir auf eine reine Diskussion ankommt.
      So liegen den meisten LPs Download Coupons bei, jetzt kann ich natürlich argumentieren das der LP Verkauf und die Downloads deswegen identisch sind (auch Streaming ist ein Download solange er im Temporären Speicher abgelegt wird, bei einigen dann sogar offline verfügbar usw.)
      Anstatt hier den Oberlehrer zu spielen könntest du dich auch zuerst einmal damit beschäftigen worum es mir ging. Wenn z.B. der absolute Konsum an Musik steigt dann steigen auch selbstverständlich die Download oder Streaming Zahlen mit, natürlich würde ich dann auch unterscheiden ob es sich um einen mobilen Konsum oder dem statischen zu Hause handelt (eine LP ist auf einem Handy ja nur schwer wiederzugeben).
      Absolut für die LP gesehen sieht es dann so aus:

      http://www.vinyl-o-rama.de/vinyl-ver...n-deutschland/

      https://de.statista.com/statistik/da...usa-zeitreihe/

      http://www.gfu.de/presseraum/uebersi...egen-im-trend/

      https://www.mobilegeeks.de/artikel/e...ran-streaming/

      Eben eine steigende Tendenz pro physischer Tonträger analog und die Verdienste der Künstler beschrieben wie in meinem ersten Post, nicht mehr und nicht weniger...

      Gruss Marc
      Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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        #18
        Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
        Hallo Udo,

        ich weiss zwar nicht was dich reitet aber ich habe geschrieben "die Tendenz".
        Wenn also die Verkäufe an Vinyl LPs wieder jährlich steigen ist das erst mal positiv. Wir können das Ganze natürlich jetzt auch komplett zerlegen wenn es dir auf eine reine Diskussion ankommt.
        So liegen den meisten LPs Download Coupons bei, jetzt kann ich natürlich argumentieren das der LP Verkauf und die Downloads deswegen identisch sind (auch Streaming ist ein Download solange er im Temporären Speicher abgelegt wird, bei einigen dann sogar offline verfügbar usw.)
        Anstatt hier den Oberlehrer zu spielen könntest du dich auch zuerst einmal damit beschäftigen worum es mir ging. Wenn z.B. der absolute Konsum an Musik steigt dann steigen auch selbstverständlich die Download oder Streaming Zahlen mit, natürlich würde ich dann auch unterscheiden ob es sich um einen mobilen Konsum oder dem statischen zu Hause handelt (eine LP ist auf einem Handy ja nur schwer wiederzugeben).
        Absolut für die LP gesehen sieht es dann so aus:

        http://www.vinyl-o-rama.de/vinyl-ver...n-deutschland/

        https://de.statista.com/statistik/da...usa-zeitreihe/

        http://www.gfu.de/presseraum/uebersi...egen-im-trend/

        https://www.mobilegeeks.de/artikel/e...ran-streaming/

        Eben eine steigende Tendenz pro physischer Tonträger analog und die Verdienste der Künstler beschrieben wie in meinem ersten Post, nicht mehr und nicht weniger...

        Gruss Marc
        Hallo Marc,

        die Zahlen in Deinen Links sind nicht strittig, sie beruhen auf der offiziellen Statistik für den Musikmarkt. Ebenso wie die Zahlen in meinem Link.

        Was mich an Deinen Aussagen stört, ist die verzerrende Perspektive, die Du durch Weglassen wichtiger Marktbereiche erzeugst. Dass Vinyl Wachstum erlebt, ist erfreulich und unbestritten. Dass der Vinylumsatz in Deutschland aber 2016 nur 70 Millionen Euro vom Gesamtumsatz von 989 Millionen Euro mit physischen Tonträgern ausmachte, verschweigst Du völlig. 7,1 Prozent sind zwar ein erstaunlich guter Anteil, wenn man an die letzten Jahrzehnte denkt, aber 7,1 Prozent sind nur eine kleine Nische am Markt.

        Zur Verdeutlichung einige kurze Auszüge aus http://www.musikindustrie.de/umsatz/

        „Die Musikindustrie in Deutschland hat 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro umgesetzt (Abb. 1) – ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr …

        Nach wie vor macht das physische Geschäft hierzulande den größten Teil der Umsätze aus: 989 Millionen Euro (erstmals seit den frühen 80er Jahren unter 1 Milliarde Euro) erzielten die Verkäufe von CDs, Vinyl, DVDs und Musikkassetten im Jahr 2016. Das entspricht 62,1 Prozent des Gesamtumsatzes …

        Mit einem Gesamtumsatz von 604 Millionen Euro werden durch Downloads und Einnahmen aus dem Audio-Streaming mittlerweile 37,9 Prozent des Gesamtumsatzes generiert

        Der Wiederauferstehungsprozess der Schallplatte begann vor genau zehn Jahren. Seitdem hat sich der Umsatz mehr als verachtfacht. Ein Ende der Vinyl-Euphorie ist zurzeit nicht in Sicht. Insgesamt 70 Millionen Euro wurden 2016 mit dem Verkauf von Schallplatten erzielt, das entspricht einem Anteil von 7,1 Prozent am physischen und 4,4 Prozent am gesamten Musikmarkt.“

        Freundliche Grüße,
        never (Udo)

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          #19
          Hallo zusammen,

          im Zusammenhang mit Spotify und Künstlerbezahlung möchte ich ebenfalls einen Link hervorheben, den Marc gerade in einem anderen Beitrag benannt hatte:

          https://www.mobilegeeks.de/artikel/e...ran-streaming/

          Manche der dazu geschriebenen Leserkommentare verdeutlichen mehr noch als der eigentliche Beitrag die Bandbreite des Problembereichs. Es gibt mit Sicherheit keine einfache Problemlösung, aber man erkennt, dass Verträge in der Musikbranche oft noch aus der vordigitalen Zeit stammen und die Streaming-Plattformen nicht automatisch als einziges Synonym für Ausbeutung im Musikgeschäft gelten müssen.

          Freundliche Grüße,
          never (Udo)

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            #20
            Ich streame die Musik dann, auch wenn es die auf einer LP gibt, weil die Aufnahme ursprünglich Digital und nicht analog gemacht wurde. Obwohl ich sehr gerne Langspielplatten auflege, hält mich das digitale Aufnahmeverfahren vom Kauf zumeist ab.
            Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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              #21
              Zitat von never Beitrag anzeigen
              Hallo Marc,

              die Zahlen in Deinen Links sind nicht strittig, sie beruhen auf der offiziellen Statistik für den Musikmarkt. Ebenso wie die Zahlen in meinem Link.

              Was mich an Deinen Aussagen stört, ist die verzerrende Perspektive, die Du durch Weglassen wichtiger Marktbereiche erzeugst. Dass Vinyl Wachstum erlebt, ist erfreulich und unbestritten. Dass der Vinylumsatz in Deutschland aber 2016 nur 70 Millionen Euro vom Gesamtumsatz von 989 Millionen Euro mit physischen Tonträgern ausmachte, verschweigst Du völlig. 7,1 Prozent sind zwar ein erstaunlich guter Anteil, wenn man an die letzten Jahrzehnte denkt, aber 7,1 Prozent sind nur eine kleine Nische am Markt.

              Zur Verdeutlichung einige kurze Auszüge aus http://www.musikindustrie.de/umsatz/

              „Die Musikindustrie in Deutschland hat 2016 insgesamt 1,593 Milliarden Euro umgesetzt (Abb. 1) – ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr …

              Nach wie vor macht das physische Geschäft hierzulande den größten Teil der Umsätze aus: 989 Millionen Euro (erstmals seit den frühen 80er Jahren unter 1 Milliarde Euro) erzielten die Verkäufe von CDs, Vinyl, DVDs und Musikkassetten im Jahr 2016. Das entspricht 62,1 Prozent des Gesamtumsatzes …

              Mit einem Gesamtumsatz von 604 Millionen Euro werden durch Downloads und Einnahmen aus dem Audio-Streaming mittlerweile 37,9 Prozent des Gesamtumsatzes generiert

              Der Wiederauferstehungsprozess der Schallplatte begann vor genau zehn Jahren. Seitdem hat sich der Umsatz mehr als verachtfacht. Ein Ende der Vinyl-Euphorie ist zurzeit nicht in Sicht. Insgesamt 70 Millionen Euro wurden 2016 mit dem Verkauf von Schallplatten erzielt, das entspricht einem Anteil von 7,1 Prozent am physischen und 4,4 Prozent am gesamten Musikmarkt.“

              Freundliche Grüße,
              never (Udo)
              Hallo Udo,

              ich habe überhaupt nichts verschwiegen oder verzerrt,
              ich habe im ersten Post geschrieben das die Künstler sich durch Streaming finanziell schlechter stehen als bei physischen Tonträgern und im zweiten Post das die Vinyl LP erfreulicher Weise einen Aufschwung erlebt bzw. wieder mehr Menschen gerne eine LP im Schrank stehen haben als zu streamen (natürlich muss auch hier unterschieden werden ob von einem Anbieter oder eigene Dateien) was die Künstler dann weiter bei ihrer Arbeit unterstützt...

              Alles weitere hast du dort rein interpretiert...
              Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                #22
                Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                Hallo Udo,

                ich habe überhaupt nichts verschwiegen oder verzerrt,
                ich habe im ersten Post geschrieben das die Künstler sich durch Streaming finanziell schlechter stehen als bei physischen Tonträgern und im zweiten Post das die Vinyl LP erfreulicher Weise einen Aufschwung erlebt bzw. wieder mehr Menschen gerne eine LP im Schrank stehen haben als zu streamen (natürlich muss auch hier unterschieden werden ob von einem Anbieter oder eigene Dateien) was die Künstler dann weiter bei ihrer Arbeit unterstützt...

                Alles weitere hast du dort rein interpretiert...
                Hallo Marc,

                die Zahlen sprechen für sich - da bedarf es keiner weiteren Interpretation!

                Freundliche Grüße,
                never (Udo)

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                  #23
                  Bezahlung durch Spotify

                  Hallo zusammen,

                  zum Thema Bezahlung durch Spotify hier ein kleiner Auszug aus einem entsprechenden SPIEGEL-Artikel:


                  „Dass die Streaming-Dienste bei vielen Musikern in schlechtem Ansehen stehen, hat auch damit zu tun, dass die Vertragswerke zwischen Streaming-Dienst, Plattenfirma und Künstler größtenteils geheim oder völlig undurchsichtig sind.

                  Zufällig, oder vielleicht auch nicht, tauchte, als Spotify seine Neuerungen der Welt erklären wollte, für ein paar Stunden im Netz ein vertraulicher Vertrag zwischen Spotify und dem Labelgiganten Sony auf. Dem Vertrag, abgeschlossen im Jahr 2011, kurz bevor Spotify in den USA an den Markt ging, war zu entnehmen, dass der Streaming-Dienst möglicherweise nicht der Böse in diesem Spiel war: Für drei Jahre Zugriff auf den Sony-Bestand hat Spotify der Plattenfirma 42,5 Millionen Dollar allein an Vorschüssen gezahlt.

                  Was Sony mit diesem Geld gemacht hat, ob das Unternehmen es je an seine Musiker weitergegeben hat, ist unklar. Daniel Ek sagt, dass es um viel mehr gehe als um jene 42,5 Millionen. Spotify habe insgesamt schon drei Milliarden Dollar an Rechteinhaber gezahlt, allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2015 seien es 300 Millionen gewesen.


                  Aber was genau zahlt Spotify tatsächlich? Die Einnahmen aus Abonnements und Werbung werden monatlich in Relation zu der Anzahl ihrer monatlichen Streams ausgezahlt, minus einer Servicegebühr von 30 Prozent.

                  Das Geld aber bekommen die Plattenfirmen. Wie viel sie davon an ihre Künstler weiterreichen, hängt ab von den jeweiligen Verträgen der Künstler. Wenn Geoff Barrow von Portishead sagt, dass 34 Millionen Streams ihm über alle Kanäle lediglich 1700 Pfund eingebracht haben, bedeutet das vor allem, dass er schlechte Verträge mit seiner Plattenfirma hat oder zumindest so alte, dass dort die Rechte für die digitale Vermarktung nicht berücksichtigt sind.

                  2013 hat Spotify einmal echte Zahlen, wenn auch anonymisiert, veröffentlicht. Für die Streams eines globalen Hitalbums, so von Lady Gaga oder Taylor Swift, wurden 425 000 Dollar im Monat an die Rechteinhaber gezahlt, für ein Top-Ten-Album immer noch 145 000 Dollar, für ein gehyptes Indie-Album 76 000 Dollar monatlich, für ein zeitloses Rockalbum 17 000 Dollar und für ein Indie-Nischenalbum immerhin noch 3300 Dollar. Das klingt ganz in Ordnung. Wo sonst verdient ein Indie-Nischenkünstler mehr als 3000 Dollar im Monat? Im untergegangenen Plattengeschäft des analogen Zeitalters sicher nicht.“
                  Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-140750288.html

                  Freundliche Grüße,
                  never (Udo)

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                    #24
                    Zitat von never Beitrag anzeigen
                    Hallo Marc,

                    die Zahlen sprechen für sich - da bedarf es keiner weiteren Interpretation!

                    Freundliche Grüße,
                    never (Udo)
                    eben, und die zeigen eine eindeutig steigende Tendenz der Schallplattenkäufe...

                    Gruss Marc
                    Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                      #25
                      Es liest sich so, daß die Rechtslage und damit die Einkünfte der Künstler
                      aktuell nicht einsehbar,respektive erst noch gesetzlich verbindliche
                      Grundlagen geschaffen werden müßten.Auch liest es sich so,daß von einer "Abzocke" auch klare Informationen fehlen.
                      Sollte sich herausstellen, daß die Künstler durchs Streaming deutlich benachteiligt würden -
                      was ich mittelfristig nicht glaube und mir auch durch kommende gesetzliche Vereinbarungen nicht vorstellen kann,stelle ich wieder auf CD Kauf um.
                      Es werden künftig einvernehmliche Verträge geschaffen werden,dessen bin ich mir sicher. Und solange werde ich mit gutem Gewissen weiter streamen:daumen:
                      LG
                      Rolf
                      AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                      Focal Utopia+WyWires Platinium

                      SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
                      Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

                      LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
                      Magneplanar 1.7

                      Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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                        #26
                        Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                        eben, und die zeigen eine eindeutig steigende Tendenz der Schallplattenkäufe...

                        Gruss Marc
                        Marc
                        daß ist hocherfreulich,ich finds auch Klasse, aber verglichen mit den anderen Zahlen in Bezug auf Streaming und CD, ist das doch minimal!
                        Ich kann Deine Euphorie ja verstehen.Aber ich glaube nicht, das die realen aktuellen Zahlen, rückläufig werden. Durch Youtube mit unendlichen Videos und Infos aus den 60èrn und 70èrn werden mir soviel Infos geboten, welche mir die LP leider nicht bieten kann. Allein die digitale Datenbank über Grateful Dead aus dem Netz die Ingo verlinkte, bietet Beschäftigung für etliche Tage!Und das ist mit den aktuellen Sachen nicht anders.
                        Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden:zustimm:
                        AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                        Focal Utopia+WyWires Platinium

                        SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
                        Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

                        LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
                        Magneplanar 1.7

                        Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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