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Hörschäden durch KH- Hören!?

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    Hörschäden durch KH- Hören!?

    Hallo,
    Ich hab's ja schon im CanJam-Tread anklingen lassen und wollte dort aber nicht alles zumüllen mit meinem "persönlichen Problem".
    Eigentlich ist es gar kein Problem für mich, dass ich seit drei Wochen 2 Hörgeräte benutze.
    Nachdem ich seit ca.einem Jahr immer mehr Probleme mit dem Verstehen von anderen Leuten vor allem in Gesellschaft und in lauterer Umgebung hatte, stattete ich am Weg von der Arbeit einem Hörakistiker einen Besuch ab.
    Ergebnis: 20% Hörverlust am linken, 30% am rechten Ohr mit starken Höhenabfall ab 2 kHz. Für mein Alter nicht ungewöhnlich, aber der Verlust in den Höhen erschwert das Hörverstehen doch stark.
    Mit den Hörgeräten geht es mir jetzt um einiges besser. Die Anstrengung die einzelnen Wortfetzen zusammenzusetzen hatte mich so viel Energie gekostet. Ich bin jetzt nicht mehr so viel müde und habe wieder mehr Energie.
    Ich verstehe meine Kinder und meine Frau (zumindest akustisch) und kann wieder an Gesellschaft teilnehmen.
    Zum Kh hören habe ich in DSP den Equalizer entsprechend meiner Messungen aktiviert und höre natürlich ohne Hörgeräte. Den Unterschied der einzelnen Typen zu erkennen geht nach wie vor. Bin ja nicht plötzlich taub. Im Vergleich zu meinen Kumpeln höre ich am Poti um 1-2 Einheiten lauter. Ich kenne aber auch welche, die mehr aufdrehen , als mir angenehm ist.
    Warum ich das aber HIER schreibe hat mehrere Gründe:
    Natürlich habe ich mit Ärzten gesprochen und recherchiert. Hörschwäche ist altersbedingt, aber viel Lärm(und das ist auch die schönste Musik, wenn sie laut ist) ist einfach schlecht. Das Ohr entscheidet nicht zwischen angenehmen Tönen und grausamen Geräuschen, sondern hier geht es um Schalldruck und Dauer.
    Tiefe Töne beeinträchtigen übrigens die Wahrnehmungsfähigkeit von hohen Tönen, weil sie am Weg ins Innere der Hörspirale an den Häärchen für die Wahrnehmung der hohen Frequenzen vorbei müssen.
    Lange, laute Musik ist also einfach nicht gesund. Und je besser ein KH, desto weniger bekommt man von der Lautstärke mit, weil ja nichts verzerrt.
    Ich habe bei mir 60-80db in einer Kh-Muschel gemessen bei gut lauter Musik. Und das über 3-5 Stunden neben dem Lesen täglich. Offenbar zu viel.
    Schäden im Ohr sind irreversibel. Ein Pfeifen im Ohr nach einem Konzert läßt sich zwar wegschlafen. Aber durch Minderdurchblutung verlegte oder abgestorbene Häärchen bleiben für immer funktionslos.
    Laut Hören kann man , soweit ich weiß, nicht trainieren wie einen Muskel.
    Für mich bedeutet das in Zukunft, entweder kürzer intensiv Musik hören oder Lesen.
    Sollte man irgendwelche Bedenken bezüglich der eigenen Hörfähigkeit haben, empfiehlt sich ein Test möglichst früh. Hörgeräte können nämlich ein Verlernen des Gehirns vermeiden.
    Keine Angst, da gibt es echt geile Geräte. Kosten so viel wie die Topmodelle bei den KH. Neues Spielfeld also. Mit 30-Band Equalizern und 6 Programmen, Richtmikrofon...Inears,Onears, Bluetooth, Fernsteuerung, Handyfunktion....richtiges Männerspielzeug!!!
    Und schließlich habe ich auf einmal viel mehr Zeit für ander Dinge...rost:
    Und seh die Szene viel gelassener....feif:
    Trotzdem viel Spaß
    Roon Rock auf NUC i7,Sotm sMS Ultra Neo, Sotm USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Paltauf Universal-KHVerstärker, Stax SRD-X pro, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1, 4070, 507, SR 404 LE, 404, 300LE, Nova Signature, Signature, Lambda Pro, Sigma Pro, Lambda Normal, SR-X Mark3, Sennheiser HE60, Mysphere 3.2, AKG K1000, Ergo AMT, Abyss 1266, Audeze XC, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, AKG k812, Grado GH2, Grado The White HP, Oriolus 2nd., Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

    #2
    Hallo Dynavit,

    da sprichst du wahr. Gerade für Vielhörer sollte man immer mal ein einigermaßen brauchbares Pegelmessgerät zur Hand haben um auch mal zwischendurch die Lautstärke messtechnisch zu kontrollieren damit man ein Gefühl dafür bekommt was 60 dBA, was 70 dBA, was 80dBA und mehr sind....

    Durch dauerhaftes zu laut hören über Jahre oder sogar sehr viele Jahre macht man sich regelrecht die Ohren kaputt.
    Das kommt oft zunächst "schleichend"
    Man kann ruhig mal kurz richtig aufdrehen die Betonung liegt auf kurz.

    Es kann helfen wenn der Hörraum an sich einen sehr sehr geringen akustischen Störpegel hat, weil man dann im Schnitt mindestens 5-10 dB leiser hören kann und hört immer noch das gleiche als wenn der akustische Störpegel höher ist und man diese 5-10 dB auf das Grundgeräusch im Raum draufpacken muß.

    Beim Kopfhörer insbesondere geschlossen hat man schon eine gute Dämpfung zur Umgebung bei offenen Modell natürlich entsprechend weniger...

    Privat wird oft zu lange, zu oft zu laut gehört.....

    Grüße Truesound
    Zuletzt geändert von Truesound; 12.09.2015, 01:27.
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #3
      Ob langes Motorrad fahren mit einem schlecht anliegenden Helm, stundenlanges fahren mit einer Landmaschine, Pressluftblasen, Holz sägen... Die Liste ist schier unendlich um auf Dauer einen Gehörschaden zu erleiden. Alleine schon das Geräusch einer Kaffeemaschine wenn sie heißen Wasserdampf ablässt...
      Trotzdem gute Besserung werter Themenstarter... LG. Christoph

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        #4
        Privat wird oft zu lange, zu oft zu laut gehört.....
        Das beobachte ich schon seit Jahren. Generell wird viel zu laut vorgeführt. Die Hörschädigung ist vorprogrammiert.

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          #5
          Ich glaube des ganze hängt auch davon das man die ganze Sache lauch angsam angeht,ich höre seit über 22 mit KH :teach:

          Mann kann es als so eine Art Training bezeichnen,hätte ich damals schon Vollgas gegeben mit hoher Lautstärke würde ich wohl auch schon eine Schädigung besitzenfeif:

          NOMAXrost:

          Ps.und ich lasse mir ca.alle 4 Monate meine Gehörgänge fachmänisch säubern:zwink:
          Zuletzt geändert von Nomax; 12.09.2015, 10:44.
          GREATEST HEADPHONE GURU FROM EUROPE and INITIATOR OF MYSPHERE 3.1

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            #6
            ich lassee mir alle 4 Monate meine Gehörgänge fachmänisch säubern:zwink:
            Das sollte man besser sein lassen, denn das Ohr reinigt sich selbst, es sei denn, man hat z.B. beruflich bedingt, stark verschmutzte Gehörgänge. Ich wundere mich, wie wenig man über die Anatomie des menschlichen Gehörs weiß.

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              #7
              Mein HNO(selbst K812 FAN:zwinkmeinte zur mir nur ☝️☝Gregor du kannst dir nicht vorstellen wie verdreckt die meisten sind und was da alles rauskommt mit dem Sauger:grinser:

              NOMAXrost:
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                #8
                http://www.hno-aerzte-im-netz.de/all...renpflege.html

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                  #9
                  :dank::daumen::dank:

                  NOMAXrost:
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                    #10
                    Hi,

                    Die Gefahr der Hörschädigung per KH hat weniger mit einem abrupten Wechsel auf laut zu tun - das schädigt natürlich ebenfalls - als mit einer Langzeiteinwirkung. Wer glaubt, es wäre eine Lösung, sich an laute Pegel langsam heran zu tasten, ist aus meiner Sicht auf dem Holzweg. Es führt lediglich dazu, dass diese Person wegen Gewöhnungseffekt irgendwann gar nicht mehr mitbekommt, dass sie viel zu laut hört.

                    Ich kann aus der Vergangenheit im Umgang mit der Materie auf Messen, Händler-Vorführungen sowie auch privat nur sagen, dass es sehr oft erschreckend war. Ich bekam einen KH gereicht, den vor mir jemand anders auf hatte und es hat mir fast das Gehör zerlegt. Mitunter so laut, dass es mehr Krach als sonst etwas war. Nicht Krach wegen überschrittenen Möglichkeiten des Hörers sondern rein wegen Lautstärke. So als würde jemand in einem Zimmer in einem halben Meter Entfernung lauthals schreien.

                    Es geht auch am Ende nicht darum, dass man einen Hörer hat, der geradezu prädestiniert ist, hohe Lautstärken zu verarbeiten. Ein ausgebildeter Tenor oder Bass hat mit Sicherheit eine saubere, glockenklare Stimme gegenüber dem Ottonormalverbraucher. Aber niemand käme doch auf die Idee, mit seinem Ohr bis auf ein paar Zentimeter an den Sänger heran zu rücken.

                    Letztlich muss es aber jeder selbst entscheiden, wie wichtig ihm ein unbeschädigtes Gehör ist. Wenn jemand meint, weil es ihm einen Kick gibt, sich seine Ohren auf dauer kaputt machen zu müssen, wird er das spätestens dann bereuen, wenn seine Ohren ohne Hilfsmittel nicht mehr viel hergeben. Das war's dann nämlich und dieser Schritt ist nicht rückgängig zu machen.

                    ich kann nur jedem empfehlen, sich beim hören mit dem Pegel Zeit zu geben. Auch die Lautstärke, die manchem auf Anhieb als zu wenig erscheint, wird vom Ohr und dem Gehirn nach einer bestimmten Zeit als passend dargestellt. Es ist ein wenig Training. Hat man dieses Training, merkt man, dass es gar nicht leise ist.

                    Auf jeden Fall, Acht auf unseren Schatz, das Gehör geben.

                    Gruß,
                    Otwin
                    Zuletzt geändert von lotusblüte; 12.09.2015, 11:12.
                    Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                      #11
                      die Lautstärke, die manchem auf Anhieb als zu wenig erscheint, wird vom Ohr und dem Gehirn nach einer bestimmten Zeit als passend dargestellt. Es ist ein wenig Training. Hat man dieses Training, merkt man, dass es gar nicht leise ist.
                      Das ist wahr, außerdem schärft es den Gehörsinn ungemein.

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                        #12
                        Danke Otwin. Bei mir darf bei meinen offenen KH absolut kein Störgeräusch in meiner unmittelbaren Umgebung sein, da ich extrem leise über KH höre. Ab einer gewissen Lautstärke bricht das Bühnenbild eh auseinander und mündet in nur einem einzigen Geplärre. Anfangs hatte ich als Neuling ein klingeln nach dem Hören über KH in meinen Ohren, bis ich sehr schnell drauf kam,hey,ein KH hat nur ein winzig klitzekleines Fenster in welchem er richtig funktioniert.

                        LG. Christoph

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                          #13
                          Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                          Das ist wahr, außerdem schärft es den Gehörsinn ungemein.
                          Exakt.

                          Mir fällt bei diesem Thema wieder eine Geschichte ein, die sich vor vielen Jahren zugetragen hat. Ich verkaufte ein Stax-Lamda-System mit Röhre und auf die Anzeige meldete sich jemand in meiner Nähe, dem es aber nicht möglich war, vorbeizuschauen. Also packte ich alles ein, fuhr dorthin und nach Aufbau ging es dann los. CD's mit normalem durchwachsenen Pegel und ein Player mit der Standard-Ausgangsspannung.

                          Als das Stax-Poti irgendwann bereits auf drei Uhr stand, meinte selbiger Herr, ob das denn noch lauter ginge - im Verlaufe der Session erfuhr ich dann auch, dass es sich um einen Discothekenbetreiber handelte, weshalb mir spätestens da nicht mehr klar war, was der gute Mann mit Stax wollte.

                          Lange rede, kurzer Sinn, ich bretterte die Stax natürlich nicht bis zum Anschlag sondern packte zusammen und sagte ihm, dass diese Kombi ganz sicher nicht an ihn geht. Unverständlicher Blick seinerseits erfolgte dann, aber mein Entschluss stand fest.

                          Hier konnte man eindeutig von deutlich geschädigtem Gehör sprechen. Irgendwann hätte ihm auch die Lautstärke per Anschlag nicht mehr ausgereicht, ganz unabhängig davon, dass die Stax hier nicht mehr sauber gearbeitet hätte und der KH-Defekt vorprogrammiert gewesen wäre.
                          Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                            #14
                            Versteh ich nur allzu gut, Otwin. Über solche Geschichten könnte ich auch ein Buch schreiben.....:zwink:

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                              #15
                              @dynavit
                              Hab mich beim Treffen in Wien schon sehr gewundert, wie die Leute mit Lautstärken hörten, die ich never ever meinen Ohren antun würde.
                              Insbesondere die Abyssfraktion ist mir mit den hohen Pegeln damals aufgefallen.

                              Meiner Meinung nach ist ein TH900 ideal zum gemässigt hören, bei Level auf 4 Uhr kann ich mir gut vorstellen, dass da ander besser wummern.

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