Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Neuer Stax Thread

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Ich bin ein ehrlicher Bewunderer seiner Arbeit und seiner Fähigkeiten.
    Bedauerlich, daß mir das Tuning zu komplex ist.
    Seine Anleitung zur Überholung habe ich allerdings problemlos vollzogen.

    Kommentar


      Zitat von Dynavit Beitrag anzeigen
      Obwohl ichheute nicht mehr „arbeiten „ wollte, hat mich Deine Frage bezüglich 300LE vs. 009 jetzt nicht losgelassen.
      Tonal liegen die beiden tatsächlich eng beieinander. Der entscheidendere Unterschied liegt in der räumlichen Darstellung und der Präzision. Beim 009 ist alles noch größer und in allen Dimensionen ausgedehnter. Weites noch weiter hinten, Nahes noch näher vorn. Einfach mehr Platz für alles. Alles greifbarer. Echter!
      Wenn man die beiden kurz vergleicht wie ich gerade, weiß man, wie gut der 300LE ist und wie gut erst der 009.

      Schön das der SR-L300 LE nun auch bei Dir angekommen ist. Deine Einschätzung sehe ich ähnlich der SR-009 ist halt noch einmal ein ganzes Stück erwachsener in seiner Darstellung und skaliert auch mehr. Aber ein SR-L300 LE ist schon ganz gut, der SR-L700 liefert hier dank Echtlederpads und niederkapazitiveren Kabel im Vergleich noch einmal eine höhere Auflösung und tiefergehenden Bass. Die Abstufung im Stax Portfolio macht schon Sinn also SR-L300LE<SR-L700<SR-009/BK/S wobei der SR-L300LE schon einen sehr attraktiven Preis hat wie ich finde. Aber auch der SR-404LE hat seinen Charme und optisch gefällt er mir unter den Lambdas am besten.
      Viele Grüße!

      Sören

      http://www.inexxon.com

      Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Gutachten

      Kommentar


        @all: Bitte in diesem Kontext Dominiks neuen Aufsatz beachten. Dieses Mal geht es um die Modifikation des Output Stage in seiner Reihe zu den STAX Vacuum Tube Drivern.
        Hier lang:
        http://blog.prof-x.de/2019/01/26/sta...put-stage-mod/
        Mit den 10M90S Konstantstromquellen hatte ich auch schon herumexperimentiert. Im ersten Moment ist man angenehm überrascht weil die beschriebenen Vorteile auch zu hören sind. Aber nach 10 Minuten empfand ich das Klangbild nervig weil es zu sehr kalt und technisch klang. Die Durchhörbarkeit blieb auf der Strecke, vom Röhrenklang keine Spur mehr, das liegt sicherlich nicht jedem.
        sigpic

        Kommentar


          Zitat von highamp Beitrag anzeigen
          Mit den 10M90S Konstantstromquellen hatte ich auch schon herumexperimentiert. Im ersten Moment ist man angenehm überrascht weil die beschriebenen Vorteile auch zu hören sind. Aber nach 10 Minuten empfand ich das Klangbild nervig weil es zu sehr kalt und technisch klang. Die Durchhörbarkeit blieb auf der Strecke, vom Röhrenklang keine Spur mehr, das liegt sicherlich nicht jedem.
          Das ist klar, du änderst damit die Verteilung im Klirrspektrum!

          Den Röhrenklang machen vor allem die zweite Harmonische, bzw. die Geradzahligen Harmonischen aus.
          http://www.sengpielaudio.com/Rechner-harmonische.htm

          Mit einem guten DSP ließe sich der Röhrenklang sehr gut simulieren.
          Fritz
          KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
          Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

          Kommentar


            Zitat von highamp Beitrag anzeigen
            Mit den 10M90S Konstantstromquellen hatte ich auch schon herumexperimentiert. Im ersten Moment ist man angenehm überrascht weil die beschriebenen Vorteile auch zu hören sind. Aber nach 10 Minuten empfand ich das Klangbild nervig weil es zu sehr kalt und technisch klang. Die Durchhörbarkeit blieb auf der Strecke, vom Röhrenklang keine Spur mehr, das liegt sicherlich nicht jedem.
            Nein, bei Dominiks Umsetzung im T1 geht der Röhrencharakter eben nicht verloren. Von einer Reduzierung der Durchhörbarkeit zu sprechen ist hier ebenso falsch, technisch wie klanglich.

            Du kannst ja ruhig deine Meinung zu den 10M90S haben und behalten, aber Dominiks konkrete Umsetzung kennst du ja nun nicht. Und man sollte nichts kritisieren, was man nicht kennt. Finde ich.
            AUDIOVISTA 2019, das große Kopfhörer Event in Krefeld am 14.und 15.09.2019.

            Kommentar


              Zitat von Robodoc Beitrag anzeigen
              Nein, bei Dominiks Umsetzung im T1 geht der Röhrencharakter eben nicht verloren. Von einer Reduzierung der Durchhörbarkeit zu sprechen ist hier ebenso falsch, technisch wie klanglich.

              Du kannst ja ruhig deine Meinung zu den 10M90S haben und behalten, aber Dominiks konkrete Umsetzung kennst du ja nun nicht. Und man sollte nichts kritisieren, was man nicht kennt. Finde ich.
              Ich glaube nicht das es bei dieser Aussage speziell um dem SRM-T1 ging sondern um den generellen Einsatz der 10M90S in Hybriddesigns und in Kombination mit bestimmten Röhrentypen und dessen Effekte bzw. Auswirkungen. Auf der Ebene kann man sich ja dann auch gern mal austauschen auch ggf. um einmal solche Marker wie Durchhörbarkeit zu definieren.
              Viele Grüße!

              Sören

              http://www.inexxon.com

              Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Gutachten

              Kommentar


                Zitat von Rollensatz Beitrag anzeigen
                Verstehe ich nicht....Chinesen "kopieren" doch so gerne. Vielleicht sollten sie, Stax einfach kopieren und nicht neu erfinden...dann kommt vielleicht auch was "Richtiges" bei rum.

                Ich könnte es ja noch akzeptieren wenn der Preis dementsprechend gering wäre. Ist er aber nicht. Und innerhalb 2 Jahre gibts schon wieder 3 neue Modelle.

                Viel lernen die Chinesen müssen noch :zwink:

                Was ich halt nicht verstehe die haben in China so gute Voraussetzungen da kann man einfach mal eine Kleinserie zum Test anstoßen ohne das man gleich finanziell arg gebeutelt wird, hier in D. unmöglich. Trotzdem präsentiert uns Hifiman immer wieder solche Qualität und der hier vorgestellte Verstärker dürfte insgesamt an Teilen so viel kosten wie ein einziges gutes 4 Gang Potentiometer. Naja muss man ja nicht kaufen, außerdem habe ich persönlich mittlerweile eh schon den Durchblick über die Modellpalette bei Hifiman verloren und frage mich welches Jade Modell nun aktuell ist oder nicht. Meine letzte Erfahrung mit Hifiman war ein neuer HE-1000 V2 wo ich als erstes das Kabel nachlöten durfte und ein neuer Sundara wo der rechte Treiber nach 30 Minuten den Dienst einstellte.
                Zuletzt geändert von Inexxon; 28.01.2019, 07:57.
                Viele Grüße!

                Sören

                http://www.inexxon.com

                Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Gutachten

                Kommentar


                  Ich hatte den 10M90S in verschiedenen Schaltungen im Einsatz, unter anderem im Sirius, dort als Konstantstromquelle in der 2. Stuffe und 3. Stufe und als Source-Follower in der 3. Stufe. Immer hatte sich das Klangbild in die beschriebene Richtung geändert. Ich glaube auch nicht daß sich die Klangänderung auf die Verschiebung der Klirranteile reduzieren lässt.

                  Anderes Beispiel: die Kleinsignaltransistoren 2SC2705, 2SC1845, 2SC1815 sind sich in den Parametern ähnlich und haben alle eine lineare Hfe-Kurve. Trotzdem unterscheiden sie sich im Klang vollständig voneinander. Der 2SC1815 hat eine phänomenal gute Auflösung, klingt aber wie der 10M90S kalt und technisch. Es sind eben nicht alle Bauteile für den Einsatz in Audioschaltungen geeignet.
                  sigpic

                  Kommentar


                    Zitat von Robodoc Beitrag anzeigen
                    Nein, bei Dominiks Umsetzung im T1 geht der Röhrencharakter eben nicht verloren. Von einer Reduzierung der Durchhörbarkeit zu sprechen ist hier ebenso falsch, technisch wie klanglich.

                    Du kannst ja ruhig deine Meinung zu den 10M90S haben und behalten, aber Dominiks konkrete Umsetzung kennst du ja nun nicht. Und man sollte nichts kritisieren, was man nicht kennt. Finde ich.
                    Was ich in
                    https://www.open-end-music.de/vb3/sh...postcount=2929
                    bemerkte, gilt trotzdem. Es ändert sich meiner Meinung das Kennlinienverhalten der Röhren.
                    Konstantstromquellen bedeuten für die Röhre sehr, sehr hohen Arbeitswiderstand. Die Ohmsche Komponente tritt im Hintergrund, die Kapazitive Komponente der Elektrostatischen Wandler tritt im Vordergrund.

                    Elektrostatischen Wandler stellen im Prinzip vereinfacht Kondensatoren dar.

                    Ganz genau gesehen bestehen ausnahmslos alle Komponenten aus C, L, R (Kondensatoren, Induktivitäten, Widerständen). Sogar die Leiterbahnen einer Printplatte. Ein Physiker würde eine real aufgebaute Schaltung noch differenzierter sehen, da gesellen sich noch Nicht-Lineare Effekte hinzu.
                    Nur sind diese Sachen alle mehr unter minder unterm Grundrauschen (Thermorauschen) verborgen - daher unhörbar.

                    Ein Spagat den es zu bewältigen gilt. Zuerst messen, dann hören!
                    Fritz
                    KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                    Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

                    Kommentar


                      Zitat von highamp Beitrag anzeigen
                      Ich hatte den 10M90S in verschiedenen Schaltungen im Einsatz, unter anderem im Sirius, dort als Konstantstromquelle in der 2. Stuffe und 3. Stufe und als Source-Follower in der 3. Stufe. Immer hatte sich das Klangbild in die beschriebene Richtung geändert. Ich glaube auch nicht daß sich die Klangänderung auf die Verschiebung der Klirranteile reduzieren lässt.

                      Anderes Beispiel: die Kleinsignaltransistoren 2SC2705, 2SC1845, 2SC1815 sind sich in den Parametern ähnlich und haben alle eine lineare Hfe-Kurve. Trotzdem unterscheiden sie sich im Klang vollständig voneinander. Der 2SC1815 hat eine phänomenal gute Auflösung, klingt aber wie der 10M90S kalt und technisch. Es sind eben nicht alle Bauteile für den Einsatz in Audioschaltungen geeignet.
                      Wie wärs mit MOSFETs? Leistungs J-FETs mit hoher Spannungsfestigkeit gibt es leider nicht mehr!
                      FETs würde meiner Meinung mit Röhren besser harmonieren.
                      Fritz
                      KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                      Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

                      Kommentar


                        Ich gebe Dir vollkommen recht. Eine Konstantstromquelle stellt eine hochohmige Last dar und verschiebt die Arbeitsgerade im Ausgangskennlinienfeld einer Röhre zu einer Waagerechten. Da der Ausgangswiderstand einer Röhre im Gegensatz zum Transistor relativ niederohmig ist ändert sich die Spannungsverstärkung deshalb nicht wesentlich. Was ich mit dem Beispiel der Kleinsignaltransistoren sagen wollte ist, daß die Klangverfärbung unabhängig von der Kennlinie mit dem Bauteil kommt.
                        Einen geeigneten MOSFET habe ich auch nocht nicht gefunden. Die, die ich getestet hatte verursachten einen flachen, hochtonlastigen Klang.
                        sigpic

                        Kommentar


                          Schau mal bei Pass-Diy vorbei. Nelson Pass baut mit seinem ZEN Konzept nur Kopfhörer Verstärker für dyn. KH, trotzdem interessant was es da einsetzt.

                          Eine andere Quelle ist audioXpress, da findet man auch einige alte Projekte online.

                          Und HeadWize findet man auch noch im WEB Archiv.

                          Kevin Gilmore
                          All-Triode Direct-Drive Amps for Electrostatic and Electret Headphones
                          https://web.archive.org/web/20140719...m/?page_id=138

                          Besonders diese Schaltung:
                          Blue Hawaii Hybrid Electrostatic Amplifier for Stax Omega II Headphones
                          https://web.archive.org/web/20140719073717/http://headwize.com/?page_id=751

                          PS: Ich habe beide WEB Seiten zur Sicherheit als PDF gesichert.
                          Zuletzt geändert von FritzS; 28.01.2019, 18:43.
                          Fritz
                          KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                          Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

                          Kommentar


                            Wenn sowas bauen könnte, würde ich meinen Urlaub dafür gerne "opfern". Für mich das das leider (fast) nur chinesisch.

                            Habe mal vor X Jahren einen kleinen KHV gebaut - total simple Kiste - das könnte wahrscheinlich jeder.

                            Aber sowas....ich habe den falschen Beruf :traurig: - :grinser:

                            Kommentar


                              Hier die Schaltung von
                              Blue Hawaii Hybrid Electrostatic Amplifier for Stax Omega II Headphones
                              https://www.open-end-music.de/vb3/at...1&d=1548697481
                              Angehängte Dateien
                              Fritz
                              KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                              Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

                              Kommentar


                                Baust du dir nun einen?

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X