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    Die Beschichtung des Diaphragmas kann im Laufe der Zeit deteorieren. Oder es kann sogar anfangen, Löcher zu haben, was das Ungleichgewicht verursacht. Wenn die Kopfhörer von einem SRD-7 (Pro) -Adapter anstelle eines Stax-Verstärkers angetrieben wurden, scheint dies viel anfälliger für diesen Schaden zu sein.
    Dies ist häufiger bei älteren Kreistreibern mit normaler Spannung, wie dem SR-3 oder SR-X Mk3, der Pro-Kopfhörer scheint weniger zu leiden.

    Stax führt keine Wandlerreparaturen an ihren Kopfhörern durch. Bei älteren Lambda-Modellen ersetzen sie diese lediglich durch SR-404-Treiber, die bei einigen Lambda Signature-Kopfhörern häufig vorkommen (und durch den roten Ring gekennzeichnet sind).

    Das Zerlegen der Wandler, um zu versuchen, eine neue Beschichtung auf beide Membranen aufzutragen (um das Gleichgewicht zu halten), ist sehr schwierig und erfordert eine angemessene staubfreie Umgebung. Es gab einen Mann, der es geschafft hat, SR-Omega-Treiber wiederherzustellen, aber mit einem billigeren Kopfhörer lohnt es sich wahrscheinlich nicht.
    Die logische Lösung besteht darin, zu versuchen, eine Lambda-Signatur zu finden, die nicht unter diesem Problem leidet, es sei denn, man kann durch ein Wunder Ersatz-Originaltreiber finden, die perfekt funktionieren (ich habe einen gesehen, aber es waren ungefähr 10 Jahre vor...)

    Viele Grüße
    Adam

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      Hallo Adam,

      vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
      Mir bleibt allerdings unerklärlich, dass sich die Kanalungleichheit zwischendurch nach einiger Zeit der Nichtbenutzung und anschließendem Gebrauch zunächst einmal nicht mehr gezeigt, hat, um dann erneut aufzutreten.
      Wenn es sich um eine Auflösung der Diaphragmabeschichtung handeln würde, könnte es doch eigentlich nicht sein, dass der Kopfhörer temporär völlig normal spielt.
      Könnte das auch ein Kabelbruch sein, der sich jetzt, bei wärmeren Temperaturen, aufgrund der Ausdehnung des Kupferkabels im Unterschied zu kühleren Umgebungstemperaturen nicht bemerkbar macht?
      Denn merkwürdigerweise tritt der Fehler momentan auch bei längerer Nutzung nicht auf - im Winter wurde der linke Hörer nach einiger Zeit immer deutlich leiser, gab aber noch etwas von sich.

      Gruß Klaus

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        Schwer zu sagen. Es kann sich auch um eine "parasitäre" Ladung handeln, die über den Wandlern sitzt. Die vermeintliche Lösung besteht darin, die Kopfhörer häufig zu entfernen, nachdem sie nicht verwendet wurden. Wenn Sie dies mehrmals tun (indem Sie den Stecker am Kabel berühren), kann es verschwinden.
        Eine andere Möglichkeit ist, dass die Spannung des Diapgrahms mit der Zeit nachlässt, aber vielleicht kommt sie zurück, wenn sie ausreichend aufgeladen ist, um das Gleichgewicht zu reparieren. Wenn es gegen die Ohren gedrückt wird, "knallt" es nicht sofort, sondern langsamer, als wäre es "klebriger". Ich habe zwar ein Lambda damit, aber es scheint den Klang in keiner Weise zu beeinflussen. Es gibt auch ein kleines Kabelproblem, aber ich kann hören, dass das Kabel mikrofoniert ist, wenn die Balance leicht abfällt, daher möchte ich lieber auf ein Problem mit dem Schallkopf hinweisen.
        Aber ich bin kein Experte - und entschuldige mich für Fehler mit dem Übersetzer =)

        MfG, Adam

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          Danke auch für diese Erklärung, auch wenn ich zugeben muss, nicht alles verstanden zu haben.

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            Englische Seiten bieten viel mehr Informationen, und Google Übersetzer funktioniert wahrscheinlich auf einer Ebene, auf der es leicht zu verstehen ist.
            Hier ist ein sehr altes Thema über das Problem der "parasitären" Ladung.

            https://www.head-case.org/forums/top...not-to-charge/

            Ich glaube, ich hatte einen SR-007 mit so etwas, aber er ging ziemlich schnell weg und passierte nie wieder.

            https://www.head-case.org/forums/top...ega-prototype/

            Ich verknüpfe auch die zuvor erwähnte Restauration, die es wert ist, überprüft zu werden, wie die elektrostatischen Wandler aufgebaut sind, damit die potenziellen Probleme leichter zu verstehen sind. (Im Allgemeinen sind die meisten Stax-Kopfhörer wirklich kugelsicher und haben auch nach vielen Jahren keine Probleme.)

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              Danke, Adam, für die interessanten Links!
              Weitere eventuelle Antworten oder Ratschläge haben sich hiermit erledigt.

              Zu dem Problem habe ich ATR in Mülheim a.d.R. kontaktiert - bei dieser Firma habe ich letztes Jahr meinen SR 507 gekauft und man hat in dem Zusammenhang kostenlos meinen alten SRM T1 überprüft.
              Der defekte Lambda Signatur wird nach einer für mich nachvollziehbaren Fehlerdiagnose dort repariert.
              ATR kann man besten Gewissens empfehlen, da man sich dort vorbildlich, kompetent und zügig um die Belange der Kundschaft kümmert.

              Gruß Klaus

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                Hallo Klaus

                Wie lautet denn die Fehlerdiagnose von denen.
                Ich dachte schon mal an Steckkontakt Probleme.

                Gruss. Klaus

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                  Hallo Klaus,
                  mit deiner Vermutung liegst du ungefähr richtig.
                  Gruß Klaus

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                    Hallo Stax Freunde,

                    mit Neuigkeiten ist es bei uns ja ziemlich rar, ein von Stax selbst auf der High End 2019 angekündigter Nachfolger des SR-007 lässt auch auf sich warten.
                    Heute bin ich dann bei der Suche nach mehr Infos zu den Ende letzten Jahres vorgestellten zwei neuen KHV SRM-700T/S auf zwei Reviews gestoßen.
                    Einmal zum 700T:
                    https://audiophilestyle.com/ca/revie...adphones-r901/
                    und 700S:
                    https://www.soundstageaustralia.com/...hone-amplifier

                    Ich habe mich voll in meinem Hörempfinden, Erfahrungen und Begeisterung, was Elektrostaten betrifft, wiedergefunden.

                    Hallo Sören, wenn du vielleicht selbst schon die Möglichkeit hattest die zwei neuen Verstärker zu hören, wie schlagen sie sich im Vergleich zu den bisherigen Stax KHV?


                    Viele Grüße
                    Holger

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                      Zitat von swsport Beitrag anzeigen

                      Hallo Sören, wenn du vielleicht selbst schon die Möglichkeit hattest die zwei neuen Verstärker zu hören, wie schlagen sie sich im Vergleich zu den bisherigen Stax KHV?


                      Viele Grüße
                      Holger
                      Hallo Holger,

                      leider hatte ich die neuen Verstärker noch nicht hier, den SRM-700T werde ich demnächst mal probieren und dann hier berichten. Für die Modelle SR-009/BK/S wird vermutlich der SRM-700T und für den SR-L700 Advanced Lambda der SRM-700S eine gute Wahl sein.

                      Viele Grüße!

                      Sören

                      http://www.inexxon.com

                      Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Gutachten

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                        Zu den neuen Verstärkern müsste doch Ingo (Fairkaeuflich) was sagen können. Er hat sie vorführbereit in seinem Studio. Ich hab sie leider auch noch nicht gehört. Aber wenn ich jetzt zu Ingo ginge, käme ich aus dem Laden nicht mehr raus, weil da ja auch noch der T+A steht und dann kommt man aus der Vergleicherei gar nicht mehr raus....

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                          Guten Abend alle miteinander,

                          heute habe ich meinen reparierten alten Stax Lambda Signature von Audiotrade (ATR) zurückbekommen - auf eine höchst bemerkenswerte Art:
                          Ich bin schon lange ein Fan dieses mustergültigen Unternehmens, aber die heutige Erfahrung übertrifft bei weitem alles.
                          Es begann mit einem Anruf eines sehr freundlichen Mitarbeiters, der mir mitteilte, dass man den Fehler nach längerer Untersuchung endlich gefunden habe. Dieser Fehler bestand darin, dass der linke Hörer nach einer gewissen Betriebszeit plötzlich deutlich leiser wurde. Wenn man den Kopfhörer eine Weile nicht benutzte und dann wieder verwendete, spielte dieser erst ganz normal, um dann erneut das gleiche Fehlerbild zu zeigen. Bei wärmeren Umgebungstemperaturen trat der Fehler merkwürdigerweise nicht mehr auf.
                          Die Ursache bestand letztlich in zwei kalten Lötstellen - das Kolophonium des Lötzinns und die Alterung führten zu einer allmählichen Kontaktunsicherheit unter bestimmten Bedingungen.
                          Der Fehler wurde kostenlos behoben - der kompetente Mitarbeiter war der Ansicht, dass dies einen Verarbeitungs-bzw. Herstellungsfehler darstelle, den nachträglich zu instandzusetzen er sich sozusagen verpflichtet fühlte.
                          Der ATR-Mitarbeiter brachte den reparierten Kopfhörer, da er privat in meiner Gegend unterwegs war, bei mir zu Hause vorbei - ich war sprachlos.

                          Was mir bei ATR gut gefällt, ist, dass man dort auch betagte Geräte wertschätzt und repariert.
                          Auch ist erfreulich, dass einem nichts aufgeredet wird - man riet mir im Gegenteil dazu, meinen betagten SRM T1 zu behalten, als ich vor einiger Zeit nachfragte, ob es sinnvoll sei, ihn gegen ein neueres Modell auszutauschen.
                          Man ist dort auch der Meinung, dass der alte Lambda Signature auch nach heutigen Maßstäben sehr gut klinge und es keinen Grund gebe, ihn beispielsweise gegen einen aktuellen L700 zu tauschen.

                          Jetzt freue ich mich darüber, meinen alten Stax, an dem ich sehr hänge, wieder hören zu können.

                          Gruß Nescio

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                            Zitat von Nescio Beitrag anzeigen
                            Man ist dort auch der Meinung, dass der alte Lambda Signature auch nach heutigen Maßstäben sehr gut klinge und es keinen Grund gebe, ihn beispielsweise gegen einen aktuellen L700 zu tauschen.
                            Jetzt freue ich mich darüber, meinen alten Stax, an dem ich sehr hänge, wieder hören zu können.

                            Gruß Nescio
                            Hallo Nescio,

                            losgelöst von diesem wirklich überzeugenden Service den Du beschreibst, haben die ATR - Leute mit ihrer Einschätzung auch nach meiner Überzeugung völlig Recht. Ich selbst habe den Fehler gemacht, meinen vorzüglichen Lambda Signature von 1987 sowie das Versorgungsteil SRM T1 vor etlichen Jahren zu verkaufen, und mir nach längerer Stax Abstinenz einen L700 und ein SRM 006tS zu gönnen. Für mich, der an den alten Signature gewöhnt war, stellte der L700 eine herbe Enttäuschung dar, so dass ich ihn nach einigen Monaten mit hohem Verlust wieder verkauft habe. Das SRM 006tS ist geblieben, und an dem läuft jetzt wieder..., Du kannst es erraten... ;-) Links im Bild der L700 der gehen musste, rechts im Bild der neue (alte), von INEXXON komplett überarbeitete Signature.

                            Weiterhin viel Spaß mit Deinem tollen Kopfhörer: Wolfgang

                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: STAX-Signature-1.jpg Ansichten: 0 Größe: 118,3 KB ID: 550420
                            Angehängte Dateien
                            ________________
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                              Hallo Nescio

                              Glückwunsch zur erfolgreichen Störungsbeseitigung.
                              Da sieht man doch wie wichtig guter Service ist , prima.
                              Da lag ich ja gar nicht so daneben mit meiner Fernfehlerdiagnose.

                              Lieben Gruss. Klaus

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                                Danke für eure Rückmeldungen!
                                Die ganze Angelegenheit ist wirklich äußerst erfreulich verlaufen und du, Klaus, warst mit deiner Diagnose dicht dran.
                                Meinen SRM T1 will ich auch behalten - das Einzige, was ich für das Gerät überlege, ist, ob ich zusätzliche Sicherheitswiderstände einbauen soll.
                                Nach einem Rat von ATR ist es aber vollkommen unnötig, die Elektrolytkondensatoren auszutauschen, wenn sie noch in Ordnung sind. Auch diese gegen modernere Typen zu tauschen, kann aufgrund anderer Eigenschaften nicht unbedingt ratsam sein.
                                Es gibt ja auch jemanden, der einen Umbau auf ECC99-Röhren anbietet - was mich persönlich stören würde, wäre, dass für diesen Typ meines Wissens kein NOS- Ersatz verfügbar ist.

                                Gruß Nescio

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