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    Danke Dir! Vielleicht komme ich da bald mal drauf zurück! Heute ist die Siemens 88cca eingetroffen (wohl in Ungarn gefertigt). ich kann nur sagen, dass der Paltauf mit der „falschen“ Siemens sensationell spielt. Auch im Vergleich zu den sicherlich nicht schlechten NOS Amperex/Mullard.

    Der Paltauf ist aber auch eine Wucht. Jetzt ergibt der STAX 007 Mk2 erstmals wirklich Sinn. Eine tolles tonales Feuerwerk. Der bläst gerade alles weg. Zuvor Klassik, jetzt gerade Nirvana. Diese Fülle. Dieser trockene und satte Bass. Diese Bühne. Diese Musikalität. ich bin schwer beeindruck. Bisher war KH immer eine Notlösung. STAX hin oder her. Aber jetzt gehts ab.

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      88cca sind schon eine Bank - da ist man auf der sicheren Seite, wenn man nicht spielfreudig ist.
      Auf alle Fälle tut sich da ein neues Fass auf - andere sagen Vorhang dazu - einfach eine andere Klasse
      Sollte man unbedingt probieren.

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        Originally posted by zeitlos View Post
        Danke Dir! Vielleicht komme ich da bald mal drauf zurück! Heute ist die Siemens 88cca eingetroffen (wohl in Ungarn gefertigt). ich kann nur sagen, dass der Paltauf mit der „falschen“ Siemens sensationell spielt. Auch im Vergleich zu den sicherlich nicht schlechten NOS Amperex/Mullard.

        Der Paltauf ist aber auch eine Wucht. Jetzt ergibt der STAX 007 Mk2 erstmals wirklich Sinn. Eine tolles tonales Feuerwerk. Der bläst gerade alles weg. Zuvor Klassik, jetzt gerade Nirvana. Diese Fülle. Dieser trockene und satte Bass. Diese Bühne. Diese Musikalität. ich bin schwer beeindruck. Bisher war KH immer eine Notlösung. STAX hin oder her. Aber jetzt gehts ab.
        Manche geben halt gerne ein paar Tausender mehr für einen berühmteren Namen oder ein schickes Gehäuse aus. Ich zitiere noch einmal: „ Ich bin zu billig, um ernst genommen zu werde.“
        Bei der Siemens 88 brauchst nicht mehr weiter suchen.


        Die habe ich noch probiert, bin aber wie gesagt bei den Originalen Genalex geblieben. Die Siemens waren mir zu warm und rund. Die TAD müsste ich noch einmal vergleichen. Kann nicht mehr sagen, wie die waren. Gut schon, aber?


        HP, SOTM USBUltra, Stefan‘s USB, audioquest Diamond, Meitner DA1 V2, Paltauf Universal-KHVerstärker, Stax SRD-X pro, Chord Mojo, ifi iCAN SE, Stax 009, 007 mk1, 4070, 507, SR 404 LE, 404, 300LE, Signature, Lambda Pro, Sigma Pro, Lambda Normal, SR-X Mark3, Sennheiser HE60, Mysphere 3.2, AKG K1000, Ergo AMT, Abyss 1266, Audeze XC, Sennheiser HD 800 DuPont, HD 600, 580, AKG k812, Grado GH2, Oriolus 2nd., Nordost, Synergistic Research Basen, Harmonix, Shun Mook; PS Audio P500, Isotek Aquarius

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          Höre gerade zwei geniale limitierte CDs von Audio Stax. Jedoch nicht mit einem Stax. ​​​​​​
          Und ich dachte Chesky hätte hier technisch soweit die Nase vorn. Nö das konnte Audio Stax schon in den 80er genauso gut.
          Click image for larger version  Name:	919QeIQ1LlL._SX355_.jpg Views:	0 Size:	46,6 KB ID:	534731Click image for larger version  Name:	s-l300.jpg Views:	0 Size:	20,9 KB ID:	534732

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            Originally posted by ronaldp View Post


            Ich habe den L700 seit 2016 bis Juli 2019 fast täglich am SRM-600 Limited gehört, war bis auf das "Knarzen des Anschlußkabels" maximal begeistert und bilde mir ein den L700 recht gut zu kennen.

            Nun hat mir der Vertrieb im September den L700 gegen den SR-L700 MK2 getauscht.

            Nach umfangreicher Einspielphase mit "rosa Rauschen" klingt der MK2 auch absolut top, es gibt nichts auszusetzen.

            Allerdings können meine Ohren keinen Unterschied zum L700 ausmachen. Ist wohl der Tatsache geschuldet, dass ich 2 Monate ohne Hörer verbringen mußte bis der neue MK2 kam.


            Gruß Ronald
            Ich konnte neben meinem SRM-006II einen fast unbenutzten SRM-600 Limited ergattern.
            Muss der Verstärker auch erst „einbrennen“ wie ein Kopfhörer? Ich habe noch viel zu kurze Zeit die beiden Speiseteile miteinander an meinem L500 verglichen...Ich habe aber bisher den Eindruck, dass der doch ältere und viel mehr genutzte SRM-006tII etwas feiner und heller klingt als der SRM-600.
            Dafür hat der 600er etwas mehr Punch, mehr Druck.. Alles spielt sich nur in Nuancen wieder, aber kann es sein, dass der SRM-600 auch noch etwas Einspielzeit benötigt?

            Grüsse, Olaf

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              Stax / Eine schöne Möglichkeit in den klanglichen Olymp aufzusteigen -

              Stax SR-007MK2, SR-009(BK), SRM-007t opti.



              Es gibt großartige Kombinationen aus Quelle, Kopfhörer und Kopfhöererverstärker, mit denen man sich auf den Weg machen kann, um den klanglichen Olymp dieser High-End Hörgattung zu erklimmen.



              Über über kurz oder lang kommt man in der Regel auf der Frage nach Kopfhöer und Verstärker auch mit den Produkten der japanischen Firma Stax in Verbindung.

              Meine Meinung ist, dass egal mit welchen subjektiven Vorlieben jeder im einzelnen zu Werke geht und welche Musik gehört wird, mit einem Stax kann man grundsätzlich nicht wirklich falsch liegen.



              Es gibt viele Möglichkeiten die unterschiedlichen Modelle mit Verstärkern von Stax oder Drittherstellern zu kombinieren. Sinnvoller Weise richtet man sich, wenn man sich geplant für diese Möglichkeit entscheidet, an den subjektiven Vorlieben bezüglich Komfort, Hörverhalten und der persönlichen Signatur aus.



              Bei mir verlief der Entscheidungsprozess, wie so oft bei meinen Komponenten, etwas anders, An einem Abend vor einigen Jahren hörte ich mir auf der Suche nach einem Kopfhörersetup viele sehr gute Kopfhörer wie HD800, AkG812, die großen Beyer, Denon usw. bei einem größeren Händler an. Der Verkäufer merkte, dass mich keiner der Kandidaten wirklich zu 100% berührte. Er erzählte mir, dass er vor ein paar Minuten eine Kombination aus SR-007 MKII und SRM-007t MK2, von einem Kunden zurück erhalten hatte, weil sich dieser sich für den SR-009 mit einem Malvalve Verstärker entschieden hat. Meiner Bitte, dass ich mir dieses Kombi, die zwar deutlich über meinem angedachten Budget lag, vielleich auch einmal anhören dürfte, kam er gerne nach. Der Rest ist Geschichte. Mit den ersten Tönen meiner Testaufnahmen hatte ich, angetan von der Klangentwicklung der Elektrostaten ein Lächeln im Gesicht. Das war die Art, wie ich Musik hören wollte. So entschied ich mich spontan aus dem Bauch heraus für Stax und habe habe ich dieses Entscheidung bislang nicht bereut.



              In der nachfolgenden Zeit habe ich dann auch Erfahren, dass in der großen Kopfhörer-Community die unterschiedlichsten Meinungen über den richtigen Verstärker für welchen Stax Kopfhöer auch immer existieren.



              Inspieriert von den vielen Diskussionen habe ich mir dann auch weitere Kombinationen angehört, um die unterschiedlichen Aussagen, von "Super Toll" - bis "geht überhaupt nicht" und gibt es "viel besseres", für mich einordnen zu können.





              Grundsätzlich sind viele der Aussagen, "klingt dumpf und muffig" - "fehlt der Bass" - "zu leise" - "kein Druck" - "sehr brilliant" - "seidenweich" u.v.m für mich aber durchaus nachvollziehbar und valide, jedoch nicht wie oft dargestellt allgemeingültig.



              Für mich sind beispielsweise die Modelle aus der Lambda-Serien bauformbedingt ungeeignet. Die passen nicht ohne weiteres entspannt auf meinen Kopf. Ganz anders ist z.B. für mich der SR-007 für mich einer der komfortabelsten Hörer ever. Leicht, ideal einstellbar Höhe und Polster. Damit kann ich stundenlang hören. Ich merke nach wenigen Sekunden nicht, dass ich einen Kopfhörer anhabe.



              Im Verlauf der Zeit habe ich u.a. auch diverse Stax Verstärker Transistor und Röhre z.B. SRM-717 oder 727 gegenüber meinem SRM-007t MK2 hören können. Jeder Verstärker hat, auch wenn es vielleicht nicht sein sollte, einen eigenen Charakter, der mehr oder weniger in Verbindung mit den Kopfhörern gefällt oder halt nicht.

              Auch haben sich die diversen Dritthersteller ergiebig mit dem Thema beschäftigt, was sich in einer entsprechenden Auswahl von Geräten, in der Regel oberen Preisklasse, oft detulich über dem Stax-Sortiment niederschlägt.




              Da mir die Signatur meines SRM-007t MKII hat mir immer sehr gut gefallen, die Ausgangsleistung in Bezug auf die Kontrolle des SR-007MK2 war mir jedoch etwas zu grenzwertig ausgelegt. Mit diesem Ansatz hatte ich dann recht schnell den Kontakt zu Sören (Inexxon) aufgenommen und nach kurzer Abstimmung wurde mein Kopfhöerverstärker von Ihm von den originalen 6CFV Röhren auf 4x 6s4s umgebaut. Was sich so unspektakulär liest, ist ein recht aufwändiger Akt, bei dem nebst Röhren diverse Leitungen und die Sockel komplett getauscht wurden.

              Diese Operation war für mich die richtige Entscheidung. Die Signatur hat im Vergleich zu vorher deutlich an Kontur gewonnen und das mehr an Leistung >20% kommt dem SR-007MkII sehr zu gute. Während eines High-End Workshops im Kölner Westen, empfahl mir Shakti, viele kennen Ihn, ein Finetuning mit "Röhren-Socken" zu versuchen. Auch wenn ich ursprünglich sehr sekeptisch war, die neuen Röhren mit diesen, aus einem speziellen Geflecht bestehenden kleinen Hülsen zu überziehen, würde ich diese heute nicht mehr missen wollen. Es sind unterm Strich die Nuancen die sich im Klangbild ändern, die mir auffallen und auf die ich nicht mehr missen möchte, besonders nachdem ich zusätzlich dem SR-009 näher kenne und derzeit als Aniversery Model SR-009 BK mit im Bestand habe.



              Klanglich ist der SR-009 BK, durch den ich meinen SR-009 ersetzt habe, für mich der beste Stax den ich bislang hören durfte.

              Das der SR-009, der sich bekanntlich preislich deutlich über dem schon nicht ganz billigem (nichts bei Stax ist billig) SR-007MKII bewegt.



              Mit Verlaub, wenn dieser Kopfhörer nicht deutlich besser spielen würde als der schon sehr gute SR-007, würde etwas nicht stimmen. So ist neueste Flagschiff der Stax-Kopfhörerverstärkerflotte, klanglich eine Weiterentwicklung, preislich mehr als doppelt so teuer als der SR-007tMKII. Ob man nun bereit ist die klanglichen Unterschiede der diversen Kopfhörerverstärker bezahlen, muss jeder für sich an hand seinem Bedarf, Gusto und Geldbeutel entscheiden.



              Die Feinheiten in den Tests herauszufinden, macht Spass ist aber sehr Zeit und unter Umständen kostenintensiv. So relativiert sich auch schnell, die Empfehlung "Ausprobieren", da man nicht oft die Möglichkeit hat, solche Boliden entspannt im Vergleich zu hören.



              In diversen Westdrift-Hörsessions oder auch auf den letzten Audiovista-Messen, hatten wir die Möglichkeit und konnten die klanglichen Qualitäten dieser Kopfhörer auch im Vergleich erleben, kommt schließlich nicht ganz so oft vor, dass man an der gleichen Quelle mehrere Kombinationen zu Verfügung hat. .Sich auf Augenhöhe eines SR-009 oder gar darüber zu bewegen, was zwar auch möglich ist, Bedarf allerdings auch eines vergleichbaren oder deutlich höheren Invests. Auch gefallen die Signaturen der Kombinationen subejktiv mal besser oder sind einfach nur anders.



              Ich könnte mir als Alternative zu meinem Kopfhöer Verstärker klanglich auch sehr gut einen Audiovalve Luminare / Solaris klanglich in meinem Setup vorstellen, wobei die schmale Bauform des Stax bei mir ideal passt.



              Da ich eine Vielzahl an Musik bereits mit diesen Kopfhörern gehört habe, möchte ich hier nicht direkt auf einzelne Titel eingehen, sondern etwas allgemeiner bleiben.



              In der Summe verfügt mein Stax Verstärker nun über genügend Leistungspotential um entsprechend der Membranfläche die Kopfhöer mit ausreichend Druck und Kraft zu versorgen. Auch wenn es einem manchmal nicht so vorkommt, aber man kann mit recht hohen, gern auch zuhohen Lautstärken hören, wenn man es möchte.



              Was die Auflösung angeht versteht es der Verstärker über den gesamten Hörbereich zu gefallen und sowohl in der Tiefe als auch in Höhen und Mitten klar auflösend die Musik bereitzustellen, ohne dass hier ein Hauch von Schärfe oder Agressivität zu vernehmen ist. Vergleiche ich meinen Stax SRM-007tMK2 opt. mit dem Luminare so wirkt der Stax so etwas weniger plakativ, räumlich etwas trockener ohne dass an Details etwas verloren geht. Eine Erkenntnis beim Testen hat mir gezeigt, dass mit ein paar % Crossfeed z.B. über Foobar2000 sich beide klanglich schon sehr stark annähern.



              Da ich eher ein Fan einer etwas wärmeren Signaturausrichtung eines Setups bin, kommt mir die etwas veränderte Ausrichtung der BK Ausgabe des SR-009 entgegen. Hinzu kommt, dass die Polster für mich jedenfalls deutlich komfortabler als bei meinem früheren SR-009. Für mich war dieser Wechsel eine gute Entscheidung.

              Ich merke, dass ich immer öfter dem SR-009BK auch bei Stimmen und instrumentalen Jazz-Stücken den Vorzug gegenüber dem SR-007MKII gebe.

              Dies war mit dem Vorgänger noch etwas anders. Nichtsdestotrotz zeigt sich dennoch die immer wieder auch die Eigenständigkeit und ganze Klasse des SR-007MK2 im direkten Vergleich mit SR-009BK oder SR-009.

              Wohlgemerkt ich benutze hier nicht die Begrifflichkeiten "besser" oder "schlechter".



              Dem SR-007 sein Potential zu entlocken ist sicherlich nicht ganz so einfach, deshalb meine Empfehlung, wer einen SR-007 sein eigen nennt und ihm die Signatur gefällt, dem würde ich empfehlen, sich gerne auch mal auch ein paar andere Kandidaten an Verstärkern anzuschauen. Ganz vorn sehe den Inexxon Sirius, Luminare und den von Inexxon optimierten SRM-007tMK2. Der Luminare verfügt neben dem Anschluss für den Stax auch noch über einen Klinken Ausgang, was ihn auch zu einem Allrounder für andere Kopfhörer macht.




              Ein SR-009 am standard SRM-007tMK2 ist noch machbar, den SR-007 daran zu betreiben, heist ihn unter seinem Potential zu bewegen. Der Bass verliert deutlich, die Höhen und Mitten kommen im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten verhalten.



              Final sollte man im Hinterkopf behalten: wenn man keinen Vergleich hat oder diesen anstellt, ist man mit fast jeder Kombi bestens und weit oben unterwegs.



              Es verhällt sich wie auch bei den High-End Verstärker - Lautsprecher Anlagen, ein weiterer wichtiger klanglicher Aspekt ist die Qualität der Zuspielung, aber das ist ja eine andere Geschichte.
              Last edited by maldix; 24.01.2020, 23:38.
              ciao

              Maldix

              Caution, the audience is listening!

              rost:

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                Guten Tag maldix .

                Danke für den Interessanten Einblick in Deine Kopfhörerwelt .


                Man merkt und spürt Deine Begeisterung für Stax .


                Ja , mindestens ein Stax Kopfhörer sollte in jeder Sammlung

                nicht fehlen . Vom Komfort ist der 007 wirklich eine geniale

                Konstruktion . Auch klanglich einer der besten jemals gebauten

                Hörer . Und das entwickelt vor Jahrzehnten !

                Mit dem richtigen Verstärker kann man noch einiges an Feintuning

                betreiben , keine Frage . Der Hörer 007 und der 009 BK ,

                ich denke da kommt selten ein Gedanke nach einem anderen

                Kopfhörer auf


                Wünsche Dir weiterhin viel Freude ,

                Klangvolle Grüße , Peter

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