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    Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
    Hallo Otto,

    für mich ist diese "Sau" K812pro noch lange nicht tot, wie Nomax gerade behauptet. Ganz im Gegenteil, soll doch erstmal jemand einen besseren KH zu diesem Preis vorweisen. Bis jetzt kann ich auf weiter Flur nichts entdecken...

    Morgen und übermorgen wird das Wetter hier so schön, da muss ich mich um den Garten bekümmern. Aber sobald es wieder mal regnet geht es natürlich mit dem Versuch weiter, an den Rhinelander statt des mickrigen Steckernetzteils eine richtige Stromversorgung anzuschließen, die dem des Linear zumindest ebenbürtig ist.

    Viele Grüße: Wolfgang...rost:
    Hab ihr das Mesh vor die Nase gehalten:grinser:.......und siehe da:huld:...sie ist von den Toten wieder auferstandem:rot:

    NOMAXrost:

    PS.ja so ein Ring bewirkt wahre Wunder:what:
    Zuletzt geändert von Nomax; 17.04.2018, 23:07.
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      Zitat von Nomax Beitrag anzeigen
      @Truesound.....funktioniert auch ohne Einmessung diesesmal:zwink:
      Jedenfalls um vieles besser als jede mir bekannte Crosfeed Schaltung....Spl,Meier,Nat,etc etc

      Sind ja einige Presets vorinstalliert,und das nicht zuwenig...sprich Digitalkabel reinstecken....Kopfhörer auf....und los gehts:daumen:

      NOMAXrost:

      PS.:zustimm:wer es jedoch ganz ganz genau haben möchte....kann sich für einen Betrag sein eigenes Ohr einmessen....aber selbst die Presets führen zu einem sehr sehr guten Ergebnis.......jedes Monat werden auch hunderte neue folgen zum Download:zwink:


      Natürlich kann man jede Lautsprecherabhörsituation auch im Privatbereich damit abnehmen und über Kopfhörer dann emulieren lassen....und umso korrekter die Abhörsituation die damit abgenommen und dann emuliert wird umso korrekter das Resultat am Ende...
      Die klanglichen oder akustischen Mängel oder sehr unruhige Frequenzgänge wenn entsprechend vorhanden werden auf die Emulation auch übertragen....so klingt jede Emulation natürlich dann auch anders aber nicht unbedingt richtiger...je nachdem wie gut die Abhörbedingungen bei der Emulation halt auch waren...

      Deswegen die Emulation von Abhörsituationen in entsprechend professionell bereiteten Räumen um auch zu sauberen Resultaten zu kommen.

      Grüße Truesound
      Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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        Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
        Natürlich kann man jede Lautsprecherabhörsituation auch im Privatbereich damit abnehmen und über Kopfhörer dann emulieren lassen....und umso korrekter die Abhörsituation die damit abgenommen und dann emuliert wird umso korrekter das Resultat am Ende...
        Die klanglichen oder akustischen Mängel oder sehr unruhige Frequenzgänge wenn entsprechend vorhanden werden auf die Emulation auch übertragen....so klingt jede Emulation natürlich dann auch anders aber nicht unbedingt richtiger...je nachdem wie gut die Abhörbedingungen bei der Emulation halt auch waren...

        Deswegen die Emulation von Abhörsituationen in entsprechend professionell bereiteten Räumen um auch zu sauberen Resultaten zu kommen.

        Grüße Truesound
        @True......meinte ganz was anderes damit.....nichts zu Hause einpegeln.....es sind schon fix vorprogramierte Hörkurven und auch Speaker Setups vorinstalliert...abgespeichert....und diese sind schon mehr als zufriedenstellend:daumen:....und übertreffen jeder mir bekannte Crossfeed Schaltung von Spl/Meier/Nat etc etcfeif:

        Und es werden Monat für Monat mehr zum Download zur Verfügung gestellt:daumen:

        NOMAXrost:

        PS.wer es haargenau auf sein Ohr maßgeschneidert haben möchte...ja ab ins Studio....aber wie gesagt für die meisten hier wird das der A16 schon mit an Board hat mehr als zufriedenstellend sein:daumen:
        Zuletzt geändert von Nomax; 18.04.2018, 00:45.
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          Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
          Hochtonüberbetonung...? Welche Hochtonüberbetonung meinst Du denn...? Der gesamte Hochtonbereich ist gegenüber dem Mittel- und unteren Mitteltonbereich um mindestens 5dB abgesenkt und damit deutlich zahmer als der HD800 den viele ganz toll finden. Seltsam...

          Na klar, der k812pro ist (wenn man so will) spritzig und lebendig, etwas das ihn eher auszeichnet. Aber irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es eine Art "Hexenjagd" auf diesen Hörer gibt, weil einige eine Vorstellung von "angenehmer" Tonalität in sich tragen. Sorry, ich möchte eine solch´ schönfärbende, gedämpfte, unlebendig aufspielende "Muffelkiste" nicht, wie es sie mittlerweile zuhauf gibt.



          Hallo Janus,

          warum Hexenjagd auf den Kopfhörer?

          Die Frequenzgänge sind in der Erstellung optisch nicht gleich........ richtig. Man muß die Messbedingungen kennen wie Kopfhörer gemessen werden und womit unter welcher Norm und mit welchen Signal....
          Die gezeigten Messwerte sind innerhalb der Serienstreuung sehr gleich wenn man sie auf die jeweils angewendete Messmethode jeweils bereinigt .....

          Grüße Truesound
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          Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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            Das Urgestein.....der AKG BAP 1000......das Ende des Falschhörens......da waren es ja 9 Presets....nur das ganzes war vor langer langer Zeit,vor über 25 Jahren...und analogfeif:



            NOMAXrost:

            PS.und zwei davon traffen damals schon sehr gut meinen Hörnerv:daumen:....sogar mit dem K812feif:
            Zuletzt geändert von Nomax; 18.04.2018, 00:57.
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              Zitat von Nomax Beitrag anzeigen
              @True......meinte ganz was anderes damit.....nichts zu Hause einpegeln.....es sind schon fix vorprogramierte Hörkurven und auch Speaker Setups vorinstalliert...abgespeichert....und diese sind schon mehr als zufriedenstellend:daumen:....und übertreffen jeder mir bekannte Crossfeed Schaltung von Spl/Meier/Nat etc etcfeif:

              NOMAX:zwink:
              Der Vorgang beim Emulieren ist folgender:
              Es wird ein Signal über Lautsprecher abgespielt und dieses wird mit den in die Ohren gesteckten Mikrophone aufgenommen. Danach wird -immer noch die Mikrophone im Ohr steckend der Kopfhörer aufgesetzt und dann wird über diesen ein Signal abgespielt und aus diesen beiden Signalen wird dann die Korrektur und die Emulation der Lautsprecherabhörsituation emuliert und so hat man auch Unterwegens über Koprhörer immer die Akustik seines oder eines guten Masteringsstudio auf dem Kopf....


              Die Intention von Sonarworks ist es ja mit ihren Angebot des individuell vermessenen Kopfhörers und dessen DSP Korrektur unter Kopfhörer einen bis auf 1dB geraden Frequenzgang auf den Ohren zu haben..es bleibt aber eine eine reine Frequenzgangkorrektur ohne weitere Emulationen einer realen Lautsprecherabhörsituation.
              Es soll damit nur zuverlässig erhöhrt werden ob die Aufnahme tonale Auffälligkeiten hat die so nicht gut sind....
              Es bleibt aber ein typischen Hören unter Kopfhörer mit Sonarworks, während man über Smyth Realiser in der Art der Wiedergabe verblüffend dicht an die damit emulierte Lautsprechersituation kommt was auch sehr interessant ist.

              Natürlich kann man da aus Spass an der Freude sonst was für Presets bauen oder eigene Emulationen und so öfter mal das Preset wechseln und hat so eine klangliche "Abwechselung"/Veränderung das geht natürlich auch....

              Für mich persönlich ist es aber wichtig das ich gesichert weiss das das was ich da höre auch dem Inhalt der Aufnahme tatsächlich entspricht und nicht eine Effekt des Wiedergabeequipments ist...bzw. unter den ganzen Presets muss ich ein Preset zumindestens gesichert haben das sauber genug für die Tonbearbeitung arbeitet...und so ein Preset erstellt man am besten an Orten wo was die Abhörsituation und Raumakustik angeht an allen "Registern" gezogen werden konnte....

              Grüße Truesound
              Zuletzt geändert von Truesound; 18.04.2018, 01:04.
              Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                Zitat von Nomax Beitrag anzeigen
                Das Urgestein.....der AKG BAP 1000......das Ende des Falschhörens......da waren es ja 9 Presets....nur das ganzes war vor langer langer Zeit,vor über 25 Jahren...und analogfeif:



                NOMAXrost:

                PS.und zwei davon traffen damals schon sehr gut meinen Hörnerv:daumen:
                Heute kann man das sehr günstig digital umsetzten und auch noch viel präziser als damals analog und das gleich für eine Vielzahl an grundsätzlich geeigneten Kopfhörern.

                1990 also vor ca. 28 Jahren begann man sich digital an die Lautsprecherentzerrung zu machen....:

                Goertz A, Leckschat D (1990) Entzerrung von Lautsprechern mit einem Signalprozessorsystem in Echtzeit. Fortschritte der Akustik, DAGA 1990

                Goertz A, Leckschat D (1990) Digitale Lautsprecherentzerrung. 16. Tonmeistertagung, Karlsruhe.

                Der BRS Pozessor auch schon 20 Jahre her.....

                "Ein virtueller Surround Sound Abhörraum im Ü-Wagen Ulrich Horbach, Renato Pellegrini (Studer, CH-8105 Regensdorf), Uwe Felderhof, Günther Theile (Institut für Rundfunktechnik, 80939 München) Es wird ein virtueller Abhörraum für Mehrkanalton vorgestellt. Das Verfahren basiert auf einem speziellen Faltungsalgorithmus für die Auralisation, und es berücksichtigt die Bedeutung der spontanen Kopfdrehungen durch Einbeziehung eines Head-Tracking Systems. Es ist in der Lage, die binauralen Signale des drehbaren Kunstkopfes (Neumann KU 100) vollständig zu reproduzieren: Sämtliche relevanten Außenohrübertragungsfunktionen werden in einem gewünschten realen Abhörraum am Referenzort einer realen 3/2-Stereo Lautsprecheranordnung gemessen und stehen in einer Datenbank für die Faltung zur Verfügung. Im Gegensatz zu anderen Verfahren wird der virtuelle Abhörraum nicht synthetisch erzeugt, sondern er ist „geklont“, mit der realen Abhörsituation am gemessenen Ort identisch. - Der Tonmeister ist damit in der Lage, einen hochwertigen Abhörraum einschließlich der gewohnten Lautsprecher „mitzunehmen“, beispielsweise in den Ü-Wagen. Er ist natürlich auch in der Lage, die Abhörsituation durch Knopfdruck zu wechseln. Mögliche Anwendungsbereiche und Grenzen des Verfahrens werden diskutiert. "


                Grüße Truesound
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von Truesound; 18.04.2018, 01:13.
                Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                  Mann nehme dieses....fügt diesem einen Dac ....und einen KHV hinzu und voila A16:rot:

                  NOMAXrost:

                  PS.und funktioniert mir allen KH:zwink:
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                    Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                    Hallo Janus,

                    warum Hexenjagd auf den Kopfhörer?

                    Die Frequenzgänge sind in der Erstellung optisch nicht gleich........ richtig. Man muß die Messbedingungen kennen wie Kopfhörer gemessen werden und womit unter welcher Norm und mit welchen Signal....
                    Die gezeigten Messwerte sind innerhalb der Serienstreuung sehr gleich wenn man sie auf die jeweils angewendete Messmethode jeweils bereinigt .....

                    Grüße Truesound

                    Hallo Truesound,

                    das will ich auch nicht bezweifeln, aber mit den Messwerten ist das so eine Sache. Es ist schwierig bei einem Kopfhörer nur aus der Betrachtung eines Frequenzgangs-Schriebs auf den tatsächlich zu erwartenden Klang zu schließen. Wenn allerdings jemand einen Makel zu hören glaubt, dann wird er im Frequenzschrieb sicherlich irgendeine Stelle finden von der er annimmt, er können den Makel genau dieser Stelle anlasten. Das lässt sich übrigens leicht belegen. Setze jemandem einen Kopfhörer auf den er nicht kennt, und dann soll er bitte mal aufmalen bei welchen Frequenzen dort schmalbandige "Berge und Täler" im Frequenzgang hört.

                    Ich jedenfalls kann dieses ganze Gerede über "Hochtonüberhöhung" und "Schärfe im Klangbild" einfach nicht nachvollziehen. Der Kopfhörer klingt an meinem Equipment perfekt ausgewogen. Was will man denn mit "Einebnung" a la Sonarworks daran noch verbessern...? Ihn ruhiger, müder und uninspirierter klingen zu lassen, das wird damit sicherlich funktionieren..., aber es dürfte wohl kaum gelingen ihn durch Einebnung lebendiger, anspringender und noch livehaftiger zu machen. Und mit dieser Einschätzung dass der Hörer von Hause aus bereits neutral und ausgewogen klingt bin ich ja nicht alleine. Hier einige Zitate:

                    *Die Fachzeitschrift „professional audio“ erfreut sich am herausragenden Klang des AKG K812. In der Spitzenklasse nimmt der Kopfhörer eine führende Position ein, was er seinem neutralen Klang zu verdanken hat, der kein Detail einer Aufnahme weglässt. Doch nicht nur seine analytischen Fähigkeiten sind hervorragend, auch die räumliche Darstellung setzt Maßstäbe. Insgesamt ergibt sich ein ausgewogenes Klangbild.


                    *Klanglich dürfte der K812 für viele Nutzer ganz neue Welten aufstoßen. Sein Detailreichtum ist extrem hoch, selbst kleinste Nuancen werden messerscharf dargestellt. Der Frequenzgang ist über den gesamten menschlichen Hörbereich gleichmäßig die Dynamik ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Der Sitz ist überaus luftig, selbst bei langen Sessions fängt der Kopfhörer nie an, zu stören.


                    * Neutraler Referenzklang, präziser und sehr tief hinabreichender Bass, vollkommen ausgewogene, unangestrengte Abbildung mit hohem Informationsgehalt, der nie nervt.
                    Minus: Kabel nicht mit Profiüblichem 6,3mm-Klinken-, oder XLR-Stecker.


                    * Mit dem AKG K812 bekommt der Anwender einen der besten am Markt erhältlichen Kopfhörer, der in allen relevanten Kategorien Bestnoten erhält. Alle soundtechnisch kritischen Anwendungen im Studio oder zu Hause bis hin zum Mastering kann der K812 auf der Abhörseite bedienen.


                    * Top Klang, hoher Tragekomfort, hochwertige Komponenten - das Ergebnis rechtfertigt die Materialschlacht von AKG durchaus.


                    * In seiner Präzision ist AKGs K812 ein absolut ehrlicher und sehr detailgetreuer Weggefährte. Seine komplett ohrumschließende Konstruktion bezieht alle Reflexionszonen an den Ohrmuschelwölbungen in die akustische und räumliche Wiedergabe ein. Im Tiefbassbereich gibt es keine Interferenzen zu den unteren Mittellagen. Einerseits belohnt der K812 mit knackigen Impulsen, andererseits legt er aber auch schludrig gemachte Aufnahmen gnadenlos offen.


                    * Der AKG K812 ist ein fantastischer Kopfhörer, der mit hochfeiner Auflösung, hervorragender Trennschärfe, exzellentem Impulsverhalten bei bemerkenswerter Signaltreue das aktive Klangschaffen und das bewusste Musikgenießen zum besonderen Erlebnis macht.


                    * Wenn Neutralität und Präzision auf höchstem Niveau gefordert sind, ist der AKG K812 das geeignete Instrument. Wer einige Aufmerksamkeit in die Auswahl der Elektronik investiert, kommt mit diesem Kopfhörer nahezu überall hin. In den Genuss des exzellenten Tragekomforts kommt man auf jeden Fall.


                    * Weiter und weitestgehend ausgewogener Frequenzgang; Klar separierte, exakt lokalisierbare Einzelschallereignisse; Sehr hohe Impulstreue für einen ‚trockenen‘ Sound; Direktes Klangbild mit hoher Sprachverständlichkeit; Perfekt verarbeitet mit feinen Materialien.


                    * Er gehört dynamisch mit zu den besten Hörern und bringt die in dieser Preisklasse nötige hohe Auflösung mit. Im wichtigen Mittenbereich überzeugt er mit großer Natürlichkeit in der Wiedergabe. Er spielt im gesamten Frequenzbereich linear und sehr ehrlich und zeigt stets die Eigenschaften des Quellmaterials und der vorgeschalteten Kette.


                    Da muss sich doch jeder selber die Frage stellen, warum ausgerechnet er etwas ganz anderes hört, warum ausgerechnet bei ihm der KH zu hell, zu hart, zu unausgewogen, zu Höhenlastig usw. klingt. Technische Gründe gibt es dafür sicherlich viele. Denkbar wäre auch, dass sich jemand im Lauf von mehreren Jahren an den gesofteten, betont musikalisch abgestimmten Klang vieler Kopfhörer gewöhnt hat, und diesen nun für neutral hält, obwohl er in Wirklichkeit nur gefällig ist. Woran es wirklich liegt, ich weiß es nicht...:traurig:

                    Viele Grüße: Janus...
                    ________________
                    www.qas-audio.de

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                      Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen

                      * Neutraler Referenzklang, präziser und sehr tief hinabreichender Bass, vollkommen ausgewogene, unangestrengte Abbildung mit hohem Informationsgehalt, der nie nervt.
                      :lol:

                      Hier gibt es wirklich viele Leute die Probleme damit hatten....:teach: Es wird halt nicht wahrer egal wie oft du dich wiederholst.

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                        Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                        Das verstehe ich nicht, Nomax.

                        Mehr als genau denselben Klang zu erzeugen wie er im Studio gewollt war und erreicht wurde, also das was Sonarworks verspricht, kann ein Gerät doch gar nicht bewirken. Wenn durch ein Gerät davon wieder abgewichen wird, wenn es damit angeblich noch viel besser klingt als das Original, dann ist es doch nichts weiter als ein DSP-Spielzeug zum rumspielen, doch nichts das versucht mehr Realismus zu erzeugen. Dass unerfahrene Hörer sich durch solche Spielereien beeindrucken lassen ist klar, aber das geht auch mit jedem beliebigen Effektgerät von (z.B.) Thomann.
                        Mir scheint, Ihr verwechselt „Geradebiegen des Frequenzganges“
                        mit „künstlichem Raumklang“ - das sind zwei völlig verschiedene Parr Schuhe!
                        Fritz
                        KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                        Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                          Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                          Der Vorgang beim Emulieren ist folgender:
                          Es wird ein Signal über Lautsprecher abgespielt und dieses wird mit den in die Ohren gesteckten Mikrophone aufgenommen. Danach wird -immer noch die Mikrophone im Ohr steckend der Kopfhörer aufgesetzt und dann wird über diesen ein Signal abgespielt und aus diesen beiden Signalen wird dann die Korrektur und die Emulation der Lautsprecherabhörsituation emuliert und so hat man auch Unterwegens über Koprhörer immer die Akustik seines oder eines guten Masteringsstudio auf dem Kopf....


                          Die Intention von Sonarworks ist es ja mit ihren Angebot des individuell vermessenen Kopfhörers und dessen DSP Korrektur unter Kopfhörer einen bis auf 1dB geraden Frequenzgang auf den Ohren zu haben..es bleibt aber eine eine reine Frequenzgangkorrektur ohne weitere Emulationen einer realen Lautsprecherabhörsituation.
                          Es soll damit nur zuverlässig erhöhrt werden ob die Aufnahme tonale Auffälligkeiten hat die so nicht gut sind....
                          Es bleibt aber ein typischen Hören unter Kopfhörer mit Sonarworks, während man über Smyth Realiser in der Art der Wiedergabe verblüffend dicht an die damit emulierte Lautsprechersituation kommt was auch sehr interessant ist.

                          Natürlich kann man da aus Spass an der Freude sonst was für Presets bauen oder eigene Emulationen und so öfter mal das Preset wechseln und hat so eine klangliche "Abwechselung"/Veränderung das geht natürlich auch....

                          Für mich persönlich ist es aber wichtig das ich gesichert weiss das das was ich da höre auch dem Inhalt der Aufnahme tatsächlich entspricht und nicht eine Effekt des Wiedergabeequipments ist...bzw. unter den ganzen Presets muss ich ein Preset zumindestens gesichert haben das sauber genug für die Tonbearbeitung arbeitet...und so ein Preset erstellt man am besten an Orten wo was die Abhörsituation und Raumakustik angeht an allen "Registern" gezogen werden konnte....

                          Grüße Truesound
                          Man müsste „Geradebiegen des Frequenzganges“ und „Raumklang für Kopfhörer“ mit einem DSP durchführen. Mit ausreichender Rechenleistung dürfte das aber kein Problem darstellen.
                          Fritz
                          KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                          Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                            Zitat von music is my escape Beitrag anzeigen
                            Hallo Sven,

                            Ich vermute, dass genau da der Hase im Pfeffer liegt: mein 812er hat keine für mich hörbare wie auch immer geartete Betonung im Höhenbereich sondern klingt durchaus ausgewogen.

                            Dass das bei anderen Musikfreunden anders aussieht, ist kein Geheimnis und ein Großteil der vom 812er veröffentlichten Messschriebse legt ebenfalls nahe, dass da eine gewisse Höhenlastigkeit vorliegt, welche dann mit den gemittelten Werten von Sonarworx eingeebnet wird. Sollte ich u.U. serienstreuungsbedingt an ein Modell geraten sein, welches von Haus aus keine großartige Überbetonung besitzt, wirds durch die Anwendung des PlugIns dann natürlich zuviel der Korrektur.

                            Andererseits weisen auch andere Kopfhörer dieses Verhalten mit PlugIn auf, was darauf hindeuten könnte, dass mir eine Höhenlastigkeit eher entgegenkommt als eine Mumpfmuschel...

                            Grüße,
                            Thomas
                            Ihr vergesst dabei einen wichtigen Umstand - die Ohrmuscheln und Ohrgeometrie ist bei jedem Menschen verschieden. Da der Kopfhörer einen abgeschlossenen engen Raum bildet, ist daher der Einfluss bei jedem Menschen anders. Daher auch der Frequenzgang des Kopfhörers.

                            Darum sollte - auf die Spitze getrieben - die Korrektur direkt am Kopf eingemessen werden. Klar, ist nicht immer einfach durchzuführen.

                            Mit DSPs, wie sie RME einbaut, müssten beide Korrekturen „in einem Aufwasch“ doch möglich sein.
                            Zuletzt geändert von FritzS; 18.04.2018, 07:46.
                            Fritz
                            KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                            Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                              Zitat von FritzS Beitrag anzeigen

                              Darum sollte - auf die Spitze getrieben - die Korrektur direkt am Kopf eingemessen werden. Klar, ist nicht immer einfach durchzuführen.
                              Ein gscheiter Mensch meinte zu mir , nicht auf oder am Ohr , sondern im Ohr müsste die Messung / Kalibrierung stattfinden . Ein Umstand der so einfach nicht zu lösen wäre .

                              Thema der Diskussion DSP bei KH .

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                                Zitat von goodnews Beitrag anzeigen
                                Ein gscheiter Mensch meinte zu mir , nicht auf oder am Ohr , sondern im Ohr müsste die Messung / Kalibrierung stattfinden . Ein Umstand der so einfach nicht zu lösen wäre .

                                Thema der Diskussion DSP bei KH .
                                Doch..., das ist ganz einfach, nämlich genau so wie ein Ohrenarzt oder ein Hörgeräteakustiker es macht: Er spielt dem Probanden mit dem Kopfhörer Signale auf die Ohren und fragt dann, ab wann dieser das jeweilige Signal hört.

                                Nicht anders funktioniert das bei kompletten Kopfhörern und dem gesamten Hörspektrum: Man setzt dem Probanden verschiedene Kopfhörer auf, spielt ihm sehr gut bekannte Musiktitel auf die Ohren und fragt dann, bei welchem Hörer dieser das für ihn ideale Klangbild hört.

                                Dadurch kommt das beste Messgerät, der beste und anspruchvollste Computer zum Einsatz den man sich nur vorstellen kann, ein Computer der wirklich alle Faktoren berücksichtigt, vom individuellen FG eines HK über die vorgeschaltete Elektronik, die Quelle, die Kopfform, die Form der Ohrmuscheln, der Gehörgänge, der Trommelfell, der Nervenbahnen zum Gehirn, die Interpretation des Gehirns selber, ja selbst die Hörgewohnheiten und der individuelle Geschmack des Hörers werden dabei berücksichtigt. Mit welcher noch so aufwendigen technischen "Mess- und Korrekturvorrichtung" will man das denn bitte erreichen...:zwink:

                                Viele Grüße: Wolfgang...rost:
                                Zuletzt geändert von Janus525; 18.04.2018, 09:09.
                                ________________
                                www.qas-audio.de

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