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ZMFs Closed Backs Eikon + Atticus

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    ZMFs Closed Backs Eikon + Atticus

    Da es hierzu noch kein Thema gab habe ich mal eines eröffnet, um diesen beiden wunderschönen und klanglich ausgezeichneten Geschlossenen Kopfhörern von ZMF einen eigenen Diskussionsthread zu widmen.

    Bei diesem schönen Wetter höre ich nun schon seit einigen Stunden draußen. Heute Abend werde ich mich zu den klanglichen und sonstigen Aspekten des Atticus noch äußern.


    #2
    Der ZMF Atticus ist ein sehr robust und solide verarbeiteter Kopfhörer. Mit seinem Gewicht von ca. 540gr zählt er nicht gerade zu den Leichtgewichten, jedoch sorgt der Anpressdruck gepaart mit den bequemen Ohrpolstern für einen guten Komfort und Sitz. Geliefert wird er aktuell mit den Ori Lederpads (darauf hat Zach ihn abgestimmt) sowie alternativen Ori Suede Textilpads.


    Ich war einige Zeit mit Zach Merbach in Kontakt bevor ich mich für den Atticus entschied. Wie die meisten wissen hat Zach zwei Geschlossene gleichzeitig auf den Markt gebracht, den Atticus und den Eikon. Auf meine Frage hin was er denn für Metal Musik bevorzugen würde kam ganz klar die Antwort: Atticus! Der Eikon ist die Interpretation von Zach für einen neutralen Kopfhörer und der Atticus ein sehr warmer hochmusikalischer Kopfhörer mit Anhebung besonders im Oberbassbereich und sehr smoothen Höhen. Der Atticus ist nicht neutral so viel schon mal vorab. Er kann jedoch mit den beiden Padtypen klanglich stark verändert werden. Dazu später mehr.


    Wenn ich schon einen Geschlossenen Kopfhörer kaufe sollte er auch sehr gut isolieren. Das war neben dem Klang das größte Kaufargument für den Atticus. Und er enttäuscht mich in dieser Disziplin auch nicht. Sehr gute Isolation von Außengeräuschen und minimaler leakage nach außen. Damit liegt er auf Ether C Flow Niveau und deutlich über einem XC. Einzig allein ein Ultrasone der Signature Reihe besitzt hier selbst bei höheren Lautstärken keinen leakage nach außen, isoliert jedoch Außengeräusche etwas schlechter als ein C Flow, Aeon oder Atticus.


    Zum Lieferumfang gehört ein kurzes Klinkenkabel. Sieht fast so aus wie die früheren Audeze Kabel und diese sind auch allesamt kompatibel zu den beiden ZMF Kopfhörern Atticus und Eikon. Ich betreibe den Atticus mit einem 4 Pin XLR Kabel vom LCD4 am V280. Der Atticus mag ordentlich Leistung. Ich muss das Poti fast soweit aufdrehen wie beim LCD4. Ob er an einem DAP eine ordentliche Leistung abliefert konnte ich nicht testen. Aber für portable Zwecke würde ich ihn aufgrund der Größe auch nicht empfehlen.


    Kommen wir nun zum Klang. Mein erster Eindruck war: „Der ist ja ganz schön warm“. Die ersten Tage betrieb ich ihn mit den Ori Lederpads. In der Tat spielt er mit diesen Pads um einiges wärmer als mein LCD4. Erinnerungen an meinen früheren LCD2 kamen auf. Der Bass besitzt eine deutliche Betonung im Oberbassbereich und schlägt sehr sehr hart. Jetzt könnte man meinen eine sehr warme Darstellung mit so einem starken Bassbereich klingt bestimmt verwaschen und muffig. Aber so ist es nicht. Denn der Atticus ist schnell und impulsiv.:daumen: Instrumente und Stimmen werden klar umrissen und bilden eine Einheit. Der Mittenbereich wird etwas schärfer gezeichnet als bei eher neutralen Kopfhörern. Einen so harten und trotzdem kontrollierten Punch kenne ich nur vom Abyss. Durch das geschlossene Prinzip beim Atticus und den Resonanzen des Korpus hat man jedoch noch mehr diesen „rumbling“:huld: Effekt. Bei Metal schafft man es kaum den Kopf ruhig zu halten.:dancer: Der Abyss Bass klingt jedoch luftiger atmet mehr. Überhaupt denke ich, dass die Resonanzen des Holzkorpus hier genutzt wurden um dem Kopfhörer mehr Charakter im Klang zu verleihen. Diese leichten Verfärbungen sorgen für eine sehr schöne Darstellung von Stimmen und Akustikinstrumenten.
    Der Atticus spielt eher smooth und keinesfalls aggressiv mit einer sehr guten Räumlichkeit. Besonders die suggerierte Tiefenstaffelung beeindruckt. Hier schlägt er sogar einen C Flow. Die Höhen sind ultrasanft und hier nervt er selbst bei den hellsten und zischigsten Aufnahmen niemals. Der Bereich der S-Laute ist abgesenkt was ihn angenehmer aber eben nicht mehr neutral macht. Es ist ein Kopfhörer zum Genießen und nicht als Akustiklupe zu verwenden. Was ich an dieser Abstimmung erstaunlich finde ist diese Kontrolle, der Speed und die Auflösungsqualitäten des Atticus. Letztere ist wirklich aller erste Sahne. Nein er hat nicht den Speed eines SR009 oder Utopia und nicht die Auflösung von diesen aber er ist gar nicht so weit weg. Gut, dass er diese Klarheit in den Höhen und Mitten besitzt, so dass selbst warme Aufnahmen nicht ins muffige abdriften was bei meinem damaligen LCD2 Rev.2 manchmal der Fall war.


    Mit den Ori Lederpads klingt er um einiges wärmer als der LCD4. Ich denke für viele wird das „too much“ sein. Gut, dass es für diese Zwecke noch die Ori Suede Textilpads gibt! Diese senken den Oberbass um eine gehörige Portion und lassen den Tiefbass mehr durchscheinen. Außerdem wirkt er um mindestens 2-3 Nuancen heller und spielt klangfarbenmäßig ähnlich zum LCD4. Der Oberbass ist weiterhin zu Genüge vorhanden und auch etwas stärker als beim LCD4. Seit gestern höre ich mit den Suede Textilpads und diese bleiben jetzt erstmal drauf. Er wirkt so ausgewogener. EDM meistert er vorzüglich, da er mit diesen mehr Tiefbassfundament besitzt und etwas „rumble“ vom Oberbassbereich in den Tiefbassbereich verlagert. Es gibt jedoch Aufnahmen die sind mit den Leder Oripads zum Zunge schnalzen und gepaart mit diesem starken „rumble“ macht er schon tierisch Spaß. Die Suede Textilpads machen ihn jedoch zu einem Allrounder. Ganz neutral ist der Atticus aber auch mit den Suede Textilpads nicht.


    Zum Abschluss kann ich sagen, der Atticus ist ein Genuss für Akustikmusik und Stimmenwidergabe sowie ein wahrer Metal King!
    Zuletzt geändert von Replace-T; 14.05.2018, 12:37.

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      #3
      Hallo Thomas,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Hörbericht zum ATTICUS.:dank:
      Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, selbigen unter "Testberichte & Rezensionen" zu veröffentlichen, da er dort wahrscheinlich als Test mehr Beachtung finden würde.:zwink:

      Lieben Grußrost:
      Wolfgang
      Meet the Musicalhead.de

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        #4
        Zitat von fidelio Beitrag anzeigen
        Hallo Thomas,

        vielen Dank für deinen ausführlichen Hörbericht zum ATTICUS.:dank:
        Vielleicht wäre es sinnvoller gewesen, selbigen unter "Testberichte & Rezensionen" zu veröffentlichen, da er dort wahrscheinlich als Test mehr Beachtung finden würde.:zwink:

        Lieben Grußrost:
        Wolfgang
        Danke Wolfgang! rost:
        Ja gerne können die Admins den Thread in Testberichte verschieben.

        Vielleicht schreibt auch noch unser netter Forumianer sacredgates was zum Eikon, den er ja schon lange besitzt! :daumen:rost:

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          #5
          Ich habe am Wochenende nun auch einen Atticus (im wunderschönen Barnyard Cherry Finish) auf dem Gebrauchtmarkt ergattern können. Nun beginnt leider die Zeit des Wartens.

          Nachdem ich nun schon die verschiedensten geschlossenen Kopfhörer (TH600, Ether C Flow, K872, T5P 2nd, Aeon closed) hier hatte, lässt mich dein Bericht nun noch mehr hoffen, dass die Suche nun endlich vorbei ist.

          Da der Rest meiner Ami-Kette (Schiit Gungnir MB + Eddie Current Black Widow) auch schon leicht warm und "punchy" ist, sollte ich wohl auch noch ein paar Suede Pads ordern. Alleine schon die Abstimmung durch die Pads je nach Laune und Aufnahme ändern zu können, wäre eine feine Sache.

          Danke für den Bericht und weiterhin viel Spaß mit dem Atticus!

          Gruß
          Alex

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            #6
            Hallo Alex,

            Ich bin schon gespannt wie du ihn finden wirst.
            Zach präferiert aktuell die Eikon Suede Pads für den Atticus. Sie klingen ähnlich den Ori Suede Pads aber durch die geringere Tiefe der Pads kommen die Mitten noch voller rüber. Jedenfalls hat man viele klangliche Möglichkeiten durch die verschiedenen Pads beim Atticus. :zustimm:
            Hör ihn Dir aber erstmal in Ruhe mit den Leder Ori Pads an und genieße diese genialen Mitten und den brachialen Slam! :daumen:

            Gruß
            Thomas

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              #7
              @ Trance Gott

              sehr guter sachlicher Bericht. rost:
              u. a. erfolgreich mit Boo Wazoo, Didi, Fidelio, Klaus63 u. Nomax gehandelt.rost:

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                #8
                Muss mich beim Gewicht des Atticus etwas korrigieren. Das ist abhängig von der verwendeten Holzsorte. Meine Kirschholz Variante ist die Leichteste mit etwa 490gr. Padauk Holz kann bis zu 100gr schwerer sein.

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                  #9
                  Heute laufen zum Test die schnellsten Metal Stücke die ich besitze.
                  Der Atticus puncht und slamt was das Zeug hält und behält dabei immer die Übersicht. Die transienten response ist echt richtig gut. Ich wunder mich, dass sie drüben im sbaf den Atticus als verbesserten HD650 ansehen. Der Sennheiser HD650 war mein erster Kopfhörer und der klang so muffig und langsam kein Vergleich zum Atticus. Es war aber eine der erste Versionen des Sennheiser und das am Röhren amp Little Dot MKIII. Ja so fing alles bei mir an. :rot:
                  Jetzt nach diesem tollen Atticus interessiert mich der Eikon von Zach ja auch sehr. Aber er soll nicht so impulsiv sein wie der Atticus und gerade das fesselt mich so sehr an dem Atticus! :huld:

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                    #10
                    In einigen Wochen bekomme ich die Möglichkeit den Atticus direkt mit dem Eikon zu vergleichen. :dancer:
                    Für mich persönlich ist der Atticus das erste Highlight dieses Jahr. Nach Tylls durchwachsenen Reviews über beide ZMF Kopfhörer hatte ich den Atticus und Eikon schon aus den Augen verloren. Durch sbaf bin ich aber wieder auf diese KH aufmerksam geworden und zum Glück habe ich dann beim Atticus zugeschlagen!
                    Ein fantastisch fesselnder Klang gepaart mit meinen Anforderungen an Isolation + Leakage. Was will man mehr.

                    Ich bin schon sehr gespannt auf den Eikon.
                    Die Eikon suede pads bekomme ich auch noch und werde diese am Atticus testen.

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                      #11
                      Review ZMF Eikon Camphor

                      Seit 3 Wochen spielt nun auch der zweite Geschlossene Kopfhörer von ZMF, der „Eikon“ in meinen heimischen Gefilden. Nachdem ich den Atticus so sehr lieb gewonnen habe wollte ich unbedingt wissen, wie der Eikon klingt.

                      Im Gegensatz zu einer TPE Membran wie beim Atticus verwendet der Eikon einen ganz anderen Treiber. Hierbei handelt es sich um einen Biozellulose Treiber wie er auch von Fostex bzw. Denon verwendet wird. Dieser hier ist etwa 50gr schwer. Laut Zach der wohl schwerste bisher verwendete Biozellulose Treiber im Kopfhörer Markt!

                      ZMF würde keinen zweiten Kopfhörer auf den Markt bringen wenn es keine Unterschiede gibt. Geplant war eigentlich laut Zach nur der Eikon. Als er aber diese TPE Membran testete und begutachtete entstand parallel der Atticus. Der Vorteil der TPE Membran ist der massiv punchige und trotzdem smoothe Klang während ein Biozellulose Treiber mit den sehr starken Magneten den saubereren und kontrollierteren Klang aufgrund besserer Verzerrwerte liefert.

                      Der Eikon ist aus der neuesten Serie mit Holzmuscheln aus Camphor. Diese sehen wirklich fantastisch aus mit tollem Finish. Gefällt mir besser als die Kirschholzmuscheln von meinem Atticus. Der Eikon verwendet ein Scharnier mit eine stufenbasierten Verstellung (Einrastfunktion) für den Kopfbügel. Diese ist etwas leichtgängiger als die stufenlose Verstellung beim Atticus. Bombenfest sitzen sie einmal eingestellt beide. Die Lederohrpolster des Eikon unterscheiden sich etwas. Diese sind von der Auflagefläche her größer aber besitzen eine etwas geringere Tiefe wie die Ori Lederpolster des Atticus. Zach bietet zwar Eikon Suede Pads zum Kauf an empfiehlt diese aber nicht für den Eikon. Vielmehr sind diese aktuell die präferierten Alternativpads für den Atticus. Ich habe mir diese auch mitbestellt. Klanglich ähneln sie beim Atticus den Ori Suede Pads mit etwas direkterem Klang aber trotzdem um einiges heller als mit den Ori Lederpads.

                      Der Eikon entspricht im Großen und Ganzen dem Klang den Zach die letzten Jahre gesucht und nun mit diesen genialen Treibern verwirklicht hat. Der Vorgänger, der ZMF Blackwood auf T50RP Treiberbasis war das Maximum was mit dem T50RP Treiber rauszuholen war. Diese Abstimmung hat er nun mit dem Eikon auf ein neues Level gebracht! Die Interpretation eines neutralen Referenzkopfhörers, der zu jedem Zeitpunkt genug Bassfundament liefert und dabei angenehm smooth bleibt. Da es bis heute keine neutrale Kopfhörerkurve gibt, die in Stein gemeißelt ist kann man nicht sagen, ob eher ein dünner klingender HD800 richtig ist oder ein fülligerer Eikon. Kohärent über alle Frequenzbereiche ist der Eikon in meinen Augen allemal.

                      Der Bassbereich ist zu jedem Zeitpunkt mit genug Fundament behaftet. Im Gegensatz zum Atticus, der eher Midbasslastig ist liegt der Fokus beim Eikon auf den gesamten Bassbereich ohne Einbrüche im Tiefbassbereich. Er erzeugt mehr Rumble in den ganz tiefen Frequenzen als im Midbass. Für EDM präferiere ich den Eikon. Qualitativ ist der Bass beim Eikon präziser als beim Atticus. Harte Bassanschläge können beide. Der Atticus schlägt noch härter. Im Kopfhörerbereich fallen mir da nur noch ein Abyss und TH900 ein, die einen so harten und federnden Midbassbereich besitzen wie der Atticus.

                      Der Eikon klingt so wie ich mir den TH900 immer gewünscht habe. Diesen starken Bassbereich gepaart mit deutlich kontrollierteren und wärmeren Mitten. Zwei Attribute, die der TH900 nicht besitzt. Besonders dessen splashige Höhen haben mich immer genervt wenn ich mal lauter hören wollte. Der Eikon hat einen sehr guten Höhenbereich. Man hört Sibilanten heraus sie schreien einen aber nicht direkt an. Der Atticus kaschiert sie dagegen ganz aus.

                      Die Mitten des Eikon sind absolut perfekt timbriert und völlig ungefärbt. Er gibt das wieder was auf der Aufnahme zu finden ist. Ob gut oder schlecht es wird nichts beschönigt. Mit dem Atticus lassen sich schlechte Aufnahmen noch einigermaßen genießen. Der Eikon verzeiht nichts. Die Mitten des Atticus sind auch wenn nicht ganz neutral ein absoluter Hochgenuss. Es scheint als wenn hier noch Resonanzen der Holzmuschel ins Spiel kommen, die eine wahnsinnig gute Stimmenwidergabe erzeugen. Die Mitten des Atticus sind außerdem etwas fülliger, euphorischer und wärmer.

                      Bei der Hochtonwidergabe hat der Eikon die Nase ganz klar vorn. Hier macht sich die Absenkung der mittleren Höhen beim Atticus bemerkbar. Trotzdem wirkt dieser etwas flinker und spritziger, da der Bereich von 8Khz-10Khz stark angehoben ist.

                      Insgesamt klingt der Eikon sauberer als der Atticus. Dadurch erfolgt eine bessere Separierung der Instrumente und somit eine bessere Ortbarkeit einzelner Schallquellen. Die Bühnenabbildung beim Eikon ist in der Breite etwas kleiner aber die suggerierte Tiefenabbildung gelingt ihm besser.

                      Mit dem Eikon hat Zach einen superben Geschlossenen Referenzkopfhörer kreiert, der zudem eine sehr hohe Isolation bietet mit minimalem sound leakage. In dieser letzten Disziplin schlagen die ZMFs alle Geschlossenen Kopfhörer außer den Ultrasones der Signature Serie. Technisch ist der Eikon sicherlich der bessere Kopfhörer. Er präsentiert die Musik ehrlich und neutral ohne langweilig und dünn zu klingen. Soundmäßig ist der Atticus jedoch der musikalischere Hochgenuss. Diese genialen Mitten gepaart mit den hammerstarken Midbassattacken zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Wenn diese beiden Kopfhörer noch offener und luftiger klingen würden, hätten viele TOTL Kopfhörer massive Probleme! Das können die ZMFs bauartbedingt aber nicht leisten. Jedoch hat Zach dafür auch schon ein Eisen im Feuer. Der ZMF Auteur, der offene Referenzkopfhörer auf Basis des Biozellulose Treibers, der auch im Eikon verwendet wird.




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                        #12
                        Hallo Thomas,

                        danke für den sehr ausführlichen und aussagekräftigen Testbericht zu den beiden ZMF's.:dank:

                        Bitte weiter so...


                        Lieben Grußrost:
                        Wolfgang
                        Meet the Musicalhead.de

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                          #13
                          Danke Wolfgang!
                          Freut mich, dass Dir das Review zum Eikon gefällt.
                          Gerade hab ich den Atticus wieder auf dem Kopf. Wenn ich mit einem Geschlossenen KH hören will/muss fällt es mir jedesmal schwer für welchen der beiden ZMFs ich mich entscheiden soll. Beide sind für meinen Geschmack einfach großartig!
                          Demnächst hält ein Röhren Vorverstärker bei mir Einzug. Eigentlich primär für mein Stax Setup gedacht. Aber vielleicht entpuppt sich dieses Glied in der Kette bei den anderen Kopfhörern auch als Glücksgriff.

                          Gruß
                          Thomas rost:
                          Zuletzt geändert von Replace-T; 26.07.2018, 15:40.

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                            #14
                            Wer sich an die neuen ZMF dynamischen Kopfhörer freut sollte sich unbedingt der (halb)offenen ZMF Auteur anhören. Ich habe mit diesen Kopfhörer nach viele Jahren suchen meine Referenz gefunden und höre seit einige Monate fast nur noch über diesen Kopfhörer.
                            Ich wollte schon länger einen Bericht schreiben, habe allerdings viel Arbeit am Moment und meine bescheidenen Deutschkentnisse bremsen dann doch die Motivation...
                            Wenn english kein Problem ist: auf Superbestaudiofriends findet man genügende und fundierte Informationen und Impressionen.

                            Ich hatte der Eikon für einigen Monaten und auch der Atticus für eine Woche. Der Auteur übertrifft Beiden, auch wenn der Atticus einen Spasshörer mit Süd-Amerikanishen Temperament ist und der Eikon mit etwas mehr Rumble-Fähigkeiten herkommt.

                            Der Auteur darf mann durchaus neutral nennen. Er ist etwas körperhafter und voller wie analytischen hörer wie SR009 oder HD800, bleibt aber mit Detailauflösung nur unweit entfernt. Die Details sind da, nur etwas weniger direkt ins Ohr geschleudert und mit etwas weniger Höhenbetonung.
                            Der Auteur hat für mich keine Schwäche... nirgendwo! Es gibt Kophörer mit besseres in bestimmte Bereiche, aber fast immer mit für mich gravierende Defizite in andere Bereiche.

                            Bisher war es ein bisschen schwierig für uns Europäer, weil man die ZMF Kophörer nur aus der USA beziehen konnte.
                            Das hat sich letzte Woche geändert mit zwei Verkaufsstellen in Europa (auch wenn die Auswahl etwas eingeschränkt ist):
                            1) Gross-Brittanien: acornaudio
                            2) Niederlanden: hifisolutions

                            Wer auf der Suche ist nach (s)einen TOTL Kopfhörer der irgendie die Quadratur des Kreises schafft: gib der Auteur eine Chance.
                            Leider ist er aber nichts für DAP Freunde. Der Auter hat gerne einen kräftigen KHV, am besten Röhrenbestückt. Meinen Trafomatic Head 2 harmoniert ausgezeichnet...
                            Bitte verzeihe mir meine Schreibfehlern...
                            1) Elac Discovery (+ Keces P3) und Roon Essentials / Tidal oder Denon CD DCD-CX3 >> Soekris Dac1541 >> Trafomatic Head 2 mit NOS Röhren >> ATH-W3000anv (stark modifiziert) + ZMF Auteur Blackwood (weiter: Jupiter Audio Research JAR-650, Sennheiser HD 540 modifiziert, AKG K550, Ortofon E-Q5)
                            2) Consonance Röhren CD >> Octave V40 >> Aurum Cantus Leisure 3SE
                            3) Netzleiste Vibex Two 6 R

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                              #15
                              Ja das sagte ich in meinem Review auch schon. Der Auteur wird noch luftiger und offener klingen und damit ein Killer KH sein da vertraue ich voll und ganz Zach.

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