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Triode Corporation TRV-84HD Kopfhörerverstärker

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi,

    Nach ein wenig Netzstöbern bin ich in Japan bei verschiedenen Anbietern auf mehrere Fotos gestoßen, auf denen man die Abdeckung sieht. Selbige kann natürlich abgenommen werden.

    Die folgenden Fotos sind bei phileweb.com gelehnt:









    Mitlerweile taucht der Amp aber auch auf der japanischen Herstellerseite auf.

    www.triode.co.jp/tri/pma.html

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 27.04.2013, 22:11.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi Kopfhörerfreunde,

    Vor geraumer Zeit stieß ich auf benanntes Röhrenjuwel aus dem Hause Triode Corporation. Die Produktion des schönen roten Teilchens mit dem schicken Sieb über den Röhren wurde leider eingestellt und auf meine Nachfrage hin beim Chef der Schmiede, hieß es, es werde ein Nachfolger kommen. Nun ist es soweit und ich bin ehrlich gesagt froh, dass das Design soweit beibehalten wurde. Nur das Sieb ist zum Opfer gefallen - die Röhren stehen nun frei, was allerdings diejenigen, die öfters mal verschiedenes ausprobieren möchten, freuen dürfte. Allerdings deuten die vier Befestigungsbolzen doch noch auf eine Abdeckung hin, vielleicht eine viereckige Abdeckung. Ich hab nur dieses eine Foto zur Zeit und kann nicht sagen, ob eine Abdeckung dazu gehört, aber durchaus denkbar.

    Im Netz gibt es noch keine weiter Information zum Nachfolger und ich kann auch zur Zeit noch nicht sagen, was sich schaltungsmäßig wo verändert hat gegenüber dem Vorgänger. Dazu wirds sicher noch Info geben. Der aktuelle Amp TRV-84HD MKII liegt bei rund 1800€.

    LS-Betrieb mit typisch wirkungsgradstarken LSP wie beim Vorgänger möglich.

    Soweit die Information zum Nachfolger.

    Gruß,
    Otwin

    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 22.04.2013, 22:57.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von Sam Beitrag anzeigen
    Hallo Otwin,

    Nein, das Triode/HD800 Gespann füllt die Töne eben aus dem Inneren herraus und behält dennoch äußerlich eine klare Linie.
    Hi Sam,

    Eine ganz ganz wichtige Bemerkung und klanglich mit das wichtigste überhaupt. Das ist die hohe Schule oder große Kunst. Deshalb wirkt ein HD800 so am natürlichsten, ohne sich selbst im Wege zu stehen. Und weil dieses Zusammenspiel klanglich so umwerfend natürlich ist, entstehen dann auch musikalische Zusammenhänge, die anders teilweise untergehen bzw. nicht im entsprechend passenden Kontext erscheinen.

    Nutze die sich ergebenden zeitlichen Zwischenräume so oft es nur geht.

    Gruß,
    Otwin

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  • pronatural
    antwortet
    Hallo Otwin,

    deine Berichte und Kommentare sind oft (wie dieser) so vielschichtig,
    dass ich oft gar nicht weiß wo ich ansetzen soll.
    Zu erst zum MF-Electronic TA845, ohne diesen Thread hier kapern zu wollen,
    der ist „recht ordentlich“ … mit leichter Tendenz zum absoluten Höhenflug ...
    Ok, mehr zu diesem Thema an der richtigen Stelle.
    Zum Thema „Goldente“ bzw. Akamai könnte ich an dieser Stelle einen literarischen
    Grundkurs in Sachen italienisch für unerschrockene geben. Ich habe oersöhnlich
    seit mehreren Jahren Kontakt zum Entwicklerteam in Sachen „BLACKNOTE“ und
    kann aus eigener Erfahrung nur mit einer positiven Beleumundung kontern.
    Ich bevorzuge in der digitalen Welt immer noch die oft verkannte DSS Lösung
    der Experten aus Norditalien Ecke „Verona“. Also aus meiner Richtung, viel Spaß mit „einer“
    Komponente aus diesem Haus.
    Ich bin Prophet und habe auch nicht mein Wissen (Unwissen) mit dem Löffel gegessen.
    Aber, in den letzten Jahren habe ich ein paar sehr nette und gute Hersteller von
    HiFi-Komponeten kennen und schätzen gelernt.
    Kurzum, viel Spaß mit dem JJ Float, den ich sehr gerne gehört hätte.
    So und jetzt Schluss mit dem Abschweifen ...

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi Sam,

    Ja, das alles kann ich sehr gut verstehen. Wenn man mal einen solchen Verbund an Qualität und Musikalität erreicht hat, kommt man auch schlecht davon los. All das zeigt doch recht deutlich, wie wichtig es ist, wenn man nicht nur erfahren möchte, dass ein bestimmter KH zur Topmannschaft gehört, sondern auch das erfahren möchte, was ein Gespann bzw. die daraus resultierende Musik mit dem gewissen Etwas auszeichnen kann. Die Sache ist es aus meiner Sicht ganz einfach wert.

    So finde ich beispielsweise die Audeze's richtig gut aufgehoben an einem Cavalli, die Hifimänner gut aufgehoben symmetrisch am HD53N oder Violectric V181 - sicherlich hätte bei denen ein Bryston oder Auralic auch noch ein gewichtiges Wort mitzureden - und einen HD800 perfekt am Punkt an unserer schönen Triode. Da bleibt es dann noch abzuwarten, was uns demnächst der liebe Helge zu berichten hätte bezüglich HD800 und dem MFE 845.

    Nun, und für mich bleibt dann noch abzuwarten, wie sich ein Jecklin Float QA zu behaupten versteht. Etwas, das ich hoffe, morgen bei Quad-Musik erfahren zu können.

    Spannend bleibt es so oder so für uns KH-Fans. Und über die Vielzahl gelungener Kombinationsmöglichkeiten braucht sich niemand mehr zu beschweren - dieses Thema gehört der Vergangenheit an. Es gibt ja noch vielmehr. Beispielsweise war ich gestern noch bei Attsaar, weil noch ein paar Dinge zu klären waren vor der Fahrt morgen zu Quad-Musik. Dort spielt sich seit ein paar Tagen ein Kopfhörerverstärker der Marke Goldenote warm.

    http://www.goldenote.com/index.php?o...id=100&lang=en

    Das Teil nennt sich HP-7, liegt glaube ich bei 500€ und hat anständiges zu bieten. RCA/ XLR-Line-Eingang/- Ausgang und sogar einen regelbaren Vorverstärkerausgang als RCA und XLR. Auf der Front Klinkenbuchse und die Lautstärkeregelung, die ebenfalls auch per Fernbedienung arbeitet. Die Stellung wird im Display angezeigt. Der Amp ist soweit sauber verarbeitet und obwohl ich nicht viel Zeit hatte, konnte ich doch feststellen, dass er an unseren üblichen Kopfhörern einen tonal sauberen Schnitt hinlegte. Das Klangbild hat nicht den größten Groove, die größte Tiefe oder Schwere in den Tönen, läuft aber allürenlos sauber durch, auch mit guter Räumlichkeit. Mehr Zeit war dann auch nicht für mich.

    Allerdings wird die Firma zukünftig ein separates Netzteil bringen, mit dem dann der KHV nochmals unter die Arme gegriffen bekommt.

    Wollte aber nicht diese KHV-Geschicht hier ausdehnen - dazu könnte man einen gesonderten Thread eröffnen. Auf jeden Fall recht interessante Sache und bestimmt für den ein oder anderen gerade in dieser Preisklasse das, was er gesucht hat. Vor allem auch wegen fernbedienbarer Lautstärkeregelung und dem Vorverstärkerausgang. Die Amps kommen mitlwerweile so schnell aus dem Boden, dass man gar nicht mehr nachkommt.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 07.05.2012, 19:56.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo Otwin,

    trotz Renovierung finde ich immer noch ein bisserl Zeit um mit meinem HD-800 und der Triode Musik zu lauschen.

    Jedesmal gerate ich über das dargebotene ins staunen.

    Ein Beispiel anhand der Denon One Point "Sonata for Piano in G Major,..."

    Die Triode mit HD-800 schafft das Kunststück den Flügel mit völlig natürlichen Klangfarben und förmlich vibrierender Energie als dreidimensionales Objekt in den Raum zu stellen, aber so das der Flügel auch Flügel bleibt und nicht wie z.B. mein alter Tandbergreceiver der bei aller Farbe und Musikalität leider den Flügel plötzlich zum Sattelschlepperformat hat mutieren lassen.

    Nein, das Triode/HD800 Gespann füllt die Töne eben aus dem Inneren herraus und behält dennoch äußerlich eine klare Linie.

    Das ist es was dieses Gespann zu etwas ganz besonderem für mich macht,etwas das ich wie ein kleines Kind sein Teddy am liebsten noch mit ins Bett nehmen würde weil man einfach nicht davon lassen kann.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hallo,

    Gestern hatte ich mich nochmal gezielt dem Hifiman HE-6 am TRV-84HD gewidmet. Und da sich die Hifimänner ja bekanntlich am potenten Amp wohlfühlen, sollte man sie am Lautsprecherausgang des Tri anschließen - ganz besonders gilt das für den HE-6, der bezüglich potentem Amp die größten Ansprüche stellt.

    Leistungsdefizite konnte ich dann auch nicht feststellen. Der Tri hat den HE-6 im Griff. Der Gesamtklangeindruck ist okay, allerdings aus meiner Sicht nicht in der Art eines runden, stimmigen Klangbildes, wie ich es vom HD800 an selbigem Amp gewohnt bin. Wenn man es nicht weiß, würde man den Eindruck über HE-6 und Tri gar nicht kritisieren, weil wie bereits erwähnt sowohl die Leistung als auch klanglich alles grundsätzliche soweit okay ist. Bis auf das gänzliche Einrasten.

    Bei dem, was ich bereits zu Beginn bemerkt hatte, muss ich demnach bleiben - wohlgemerkt, sehr weit oben angesetzt, auf der völligen Zufriedenheitsskala. Es gibt aus meiner Sicht drei Kopfhörer bzw. drei Linien, die am Tri ganz einrasten - wo es bingo macht und man sich völlig entspannt zurücklehnt, um in die Musik abzutauchen: Das konnte ich beim DT880 so erleben, beim AKG K701 - bei beiden Hörern das Abtauchen natürlich auf die jeweilige Qualitätsklasse bezogen - und in ganz besonderem Maße beim HD800. Der HD800 ist dann daran das Modell, wo vom Qualitätsansruch bezüglich des Hörers und der Klangharmonie in Verbindung mit dem Amp die Spatzen gefangen sind.

    Es sei denn, es kommt zu einer passenden Zusammenarbeit und ein qualitativ besserer Hörer würde dem Ganzen noch eins drauf setzen. Könnte ja passieren. Abgesehen davon, halte ich die drei erwähnten Hörer am Tri für einen optimalen Fall, woran auch ein HE-6 nichts ändern konnte. Gleiches gilt auch in etwa für die Audeze's. Es wird nicht ganz das Einrasten, wie über DT880, K701 oder HD800. Rein qualitativ wird ein LCD-2 oder LCD-3 sicher auch am Tri einem DT880 und K701 zeigen, was noch geht oder sich auftun kann, nur was nutzt das, wenn der Gesamtschnitt der erwähnten zwei Hörer der bessere ist? Wenn man zwar irgendwo weniger Ausreizen hat, allerdings das stimmigere Bild? Nichts nutzt das natürlich am Ende.

    Gruß,
    Otwin

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi,

    Mal ein Bildchen vom Eingang von Triode Corporation samt dem Chef J. Jamazaki(rechts im Bild):


    Bildquelle: diyAudio.com

    Gruß,
    Otwin

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hallo Henry,

    Kein Problem. Wenn auch nicht der KHV, dann doch immer noch ein Gerät aus der gleichen Schmiede. Falls du noch nicht selbst darauf gestoßen bist, anbei die Test-PDF aus dem Magazin "LP". Die Phono ist mit knapp 4000€ kein Pappenstiel, aber offensichtlich auch nicht von schlechten Eltern.

    Im Prinzip verhält es sich im großen und ganzen bei allen Tri-Geräten so. Fast schade, dass mein hauptsächlicher Wiedergabebegehr nicht mehr über den KH-Betrieb hinaus geht. Bei den schönen Geräten könnte man direkt schwach werden. Auf jeden Fall konnte mir der 84HD über die KH-Freude hinaus auch eine weitere Erkenntnis vermitteln: Würde ich wieder vollends LSP- und vielleicht auch Analogbetrieb fahren, wüßte ich heute, wohin mein Blick geräteseitig fiele.

    Nun ja, darben muss ich aber auch so nicht - der Tri-KHV-Betrieb ist dazu eine viel zu verlockende Angelegenheit. Und mal sehen, vielleicht findet sich ja für meine Dynaudios zwischendurch ein Tri-Amp ein.


    Gruß,
    Otwin
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 23.04.2012, 21:41.

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  • Caribou
    antwortet
    Hallo Otwin,

    dank dir für den Link.

    Ich konnte dort einen unbekannten Phono Pre TRV-EQ3SE enddecken.

    Ist ja nicht das Thema hier, deshalb will ich nicht weiter drauf eingehen.
    Aber lecker ist der schon. :zustimm:

    Gruß
    Henry

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi,

    Übrigens hat der deutsche Triode-Vertrieb hifi2die4 seine Webseite überarbeitet,

    http://www.hifi2die4.de/triode_start.html

    und aus meiner Sicht die Triode-Gerätepalette auch besser ins verdiente Licht gesetzt.

    Gruß,
    Otwin

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi Sam,

    Schade, aber kann man dann halt nicht ändern - wie du ja bereits bemerkt hast. Es war lediglich ein Versuch, ob sich am eh gelungenen Klang, noch in einem begreifbaren Bereich ein paar Dinge sagen wir verfeinern (positiv auf die sogenannte Spitze getrieben werden), ohne aber den Rest zu verändern. Wenn die PSVANE komplett ein wenig den Charakter ändert, in dem aus dem Gefühl einer völlig tonal eingebundenen Situation ein Stück einer stärkeren Bündelung mit aneinandergesetzten Dominanzen wird, selbst wenn nur mit leichtem Eindruck dahin, nutzt alles nichts. Das bisherige Flair wäre für dich damit dahin.

    Okay, dann ab damit. So konnte ich mir dann die Ausgabe ersparen. Danke für deinen Test und die Mühe.

    Gruß,
    Otwin

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Psvane Röhren 12AU7, EL84 im Kurztest

    Psvane Treiber Röhren 12AU7
    Psvane Leistungs Röhren El84


    Hallo,

    die Psvane Röhren hatten nun über 50 std Zeit sich einzulaufen und zeigten bereits zu Beginn eine Richtung die sich im weiteren Verlauf bestätigte. Selbst wenn durch weiteres Einspielen noch minimales zu erwarten wäre würde sich an der grundsätzlichen Richtung nichts mehr ändern. Diese Erkenntnis muss man auch irgendwann akzeptieren da hilft alles wenn und aber nichts.

    Wie spielen Sie denn nun?

    Sie liefern ein eher "moderneres" Klangbild, welches durch eine gebündeltere Gangart entsteht, die ein sehr standfestes sowie kraftvolles Bild erzeugt und somit stets die Aufmerksamkeit des Hörers direkt auf die wirklich phänomenal kraftvollen Impulse lenkt. Der Preis für diese kraftvolle Vorstellung ist natürlich das etwas Bindung und somit Lieblichkeit bzw. Magie auf der Strecke bleibt.

    Das kann natürlich Gaudi machen aber ich sagte es bereits die Magie die Mr. Yamazaki mit der Wahl der eingebauten Röhren bereits erzeugt, lass ich mir um keinen Preis nehmen da hilft auch der Nachbrenner von Psvane nicht.

    Die Psvane Röhren sind deshalb keine schlechten Röhren, bitte nicht falsch verstehen nur eben nicht das was ich mir vorstelle.

    Also ab in die Bucht damit...
    Zuletzt geändert von Replace-W; 23.04.2012, 09:20.

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  • pronatural
    antwortet
    Hallo Otwin,

    dass ist genau mein Reden. Jeder Mensch hat das Recht auf Selbsterfüllung. Warum?
    Ich denke, dass es eher diese Frage, sein sollte die sich stellt: „Warum nicht?“
    Ein Entscheidung, wie auch immer geartet, hat bei durchschnittlich begabten Menschen
    immer viel Einflüsse zu betrachten und abzuwägen.
    Ich möchte gar nicht weiter ins Detail gehen, da jeder von uns weiß, welche Grenzen und
    Kompromisse er persönlich bereit ist zu gehen. Ich spreche nicht nur die monetären Grenzen
    an, sonder auch die moralischen Grenzen, die sich jeder nach eigenem Gusto setzt.
    Ich setze mir oftmals zweckgebunden die Grenzen sehr eng, um den Überblick und die
    Bodenhaftung nicht zu verlieren. Als bekennender Individualist ist es einfacher neue Pfade zu
    gehen bzw. den ausgetrampelten Mainstream zu verlassen und sich rein um die Erfüllung der
    eigenen Wünsche zu bemühen.
    An diesem Punkt sind aber viele gerade im HiFi Bereich noch lange nicht angekommen
    und ob Sie dort jemals ankommen werden ist zum Teil sehr Fraglich.
    Mir geht es nicht um reine Klangerlebnisse, die jeder Mensch für sich selber macht und bewertet,
    sondern um die Einordnung dieser Erfahrungen in eine Schublade die letztendlich ein „Ideal“
    beschreibt und somit die Spitze und das Ziel der eigenen Wünsche darstellt.
    Egal was auf dem „Mark“ passiert, die eigenen Ideale sollten schlussendlich immer eine Art
    Rückzugszone oder besser Fundament sein auf dem alles andere gründet und somit nicht jegliches
    handeln bzw. den Istzustand in Frage stellt.
    Röhrenverstärker sind genauso up to day wie z.B. ein Digitalverstärker, wenn man diese Erkenntnis
    verinnerlicht hat lässt es sich besser leben und entscheiden was einem besser liegt.

    Und Otwin, bei dir habe ich die allerwenigsten bedenken, dass du nicht weißt was du willst.
    Wenn jemand eine Entscheidung fällen und begründen kann, dann bist du es.
    Es geht ja nicht um eine technische Einordnung von verschieden Gegenständen, sondern um
    den „Menschen“ der diese zur Erfüllung seiner persönlichen Ziele benutzen möchte und so zur
    Erfüllung seiner Genüsse im Rahmen seines Hobbys kommt.
    Grenzen haben oft nichts mit finanziellen Möglichkeiten zu tun, sondern eher mit der
    eigenen, vollständigen Erreichung von Sachzielen die eine Markierung bilden um
    nicht verloren zu Irren sonder, den Zustand von Zufriedenheit einleiten der nötig ist um
    die eigenen Entscheidungen auf ein solides Grundgerüst zu stellen.

    Das Leben kann einfach sein, wenn man das Rückgrat hat die eigenen Endscheidungen
    zu akzeptieren und zu leben.

    In diesem Sinne viel Spaß bei der Ausübung des wunderbaren Hobbys „Head-Fi“ {:-).

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von pronatural Beitrag anzeigen
    Hallo Otwin,

    es ist wirklich schön zu lesen, dass du eine Kombination gefunden hast, die den HD800
    in ein musikalisches Licht rückt.
    Hallo Helge,

    Exakt darum ging es ja. Ansonsten oder technisch, qualitativ gesehen brachte der HD800 soweit alles mit, was man braucht. Dieses Vermögen kristallisierte sich bei ihm nach seiner Einführung recht schnell heraus. Immer war es die musikalische Seite, vielleicht auch ein gewisses Flair, um ein anderes Wort zu benutzen, das nicht vollends überzeugen wollte. Wie du ja selbst bereits bemerktest: Ein wenig Technokrat.

    Seiner Wiedergabe mehr Seele einzuhauchen oder mit seiner Wiedergabe mehr die Seele des Zuhörers erreichen - darum ging es. Und wie bereits erwähnt, wäre ich zur Zeit seiner Einführung diesbezüglich bereits voll auf meine Kosten gekommen, wäre er geblieben. Leider kam es zunächst anders - manchmal sind Wege komplizierter, als man sie sich wünscht. Aber was solls, Ende gut.

    Übrigens, und das dürfte im Vorfeld diejenigen, die eventuell etwas Lust auf den Tri-Amp bekommen haben, freuen: Laut meiner letzten Info aus Japan, wird der Nachfolger bis auf die Röhrenabdeckung unverändert kommen. Keine Ahnung, wie der Schutz dann aussehen wird. Vielleicht werden ja die vier Röhren anders angeordnet, hinten die größeren EL84 und davor die 12AU7 und der Schutz wäre dann einfach abnehmbar, weil röhrenseitig die Optik was hergeben würde. Dazu müßten dann natürlich die Röhren schöne Sockel haben und auf Höhe des Gehäuses die Sockel platziert sein.

    Dies ist aber alles noch Spekulation. Ich denke, das Wichtige dabei ist, dass es den Tri schaltungstechnisch und vom Einsatz der Röhren her gesehen, unverändert wieder geben wird. Man darf gespannt sein.

    Helge hatte es in seinem "Leben"-Thread ja kurz angesprochen: Wichtig ist, dass man seinen Hafen findet. Das kann per Transistor sein, per Hybrid oder Vollröhre. Es muss für einen persönlich passen. Die Röhrenumsetzungen kamen hiesig in der Vergangenheit dabei zu kurz, was auch daran lag, dass für uns hierzulande keine großartigen Möglichkeiten bestanden. Über tolle Transistorkollegen und deren Auswahl brauchen wir uns mitlerweile nicht mehr zu beklagen und mal ehrlich: Jeder kann sich an fünf Fingern abzählen, dass auch ein Bryston oder Auralic ganz sicher nicht rückwärts arbeiten werden. Damit ist der Transistorbereich nochmals an Möglichkeiten gewachsen. Es muss oder sollte aber auch im Bereich der Vollröhrenamps Auswahl bestehen. Sehr oft paart sich mit dem Klanggenuss ein optischer Leckerbissen und sorgt doch dadurch am End dafür, dass man sich auch optisch über die Jahre bestens am Erwerb erfreuen kann.

    Darum ging es mir immer und geht es mir. Um Klangqualität einerseits und um das richtige Feeling andererseits.

    Und diese beiden Seiten sorgen bei mir auch zur Zeit für die wirklich große Freude. Es ist die Klangqualität und es ist aber auch das, auf was ich drauf schaue, wenn ich das Zimmer betrete - ein unwahrscheinlich gutes Gefühl.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 22.04.2012, 13:10.

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