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Der neue JJ Float QA: Die Legende lebt!

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    Der neue JJ Float QA: Die Legende lebt!

    Hallo Kopfhörerfreunde,



    Wer kennt oder kannte ihn nicht, den guten alten Jecklin Float Elektrostat, der seit seiner Einführung im Jahre 1972 bis heute nichts an Ausstrahlung verloren hat. Genau genommen schrieb man das Jahr 1969, als der Schweizer Tonmeister Jürg Jecklin benanntes Kopfhörermodell entwickelte. Stellt man sich die Frage nach seinem damaligen Ansporn, so fällt die Antwort recht einfach aus: " Ziel der Entwicklung war vor allem eine bessere Überwachbarkeit der Regiemanipulationen bei Aufnahmen, als dies bei Abhörkontrollen mit Lautsprechern in akustisch nicht optimalen Regieräumen möglich ist." (Zitat fono forum Sonderdruck von 9/1971).

    In der darauf folgenden Zeit wurde das Float-Electrostatic-Modell weitere zweimal überarbeitet, was allerdings bezüglich dem Kopfhörer weniger mit einer technischen Verbesserung zu tun hatte, als vielmehr der Tatsache geschuldet war, dass über die Jahre andere Werkzeuge bei der Herstellung zum Einsatz kamen.

    Da ein solcher Elektrostat aber nicht einfach an die Lautsprecheranschlüsse oder die Klinkenbuchse eines Verstärkers angedockt werden kann - man benötigt eine entsprechend hohe Versorgungsspannung, die von mehreren hundert - bis hin zu über 1000 Volt reichen kann - braucht es ein zusätzliches Speiseteil, in welchem einerseits dem Hörer das Musiksignal gereicht wird und andererseits die Netzspannung hochtransformiert wird.


    Bildquelle: Quad-music.de

    So kennt man es: Hörer und typisches Speiseteil. Übrigens kümmert sich Quad-music seit Jahren liebevoll um das restaurieren von in die Jahre gekommener Jecklin Float-Hörer.

    Aber auch das Speiseteil wurde in den Jahren nach seiner Entwicklung mehrmals überarbeitet und diese Überarbeitung hatte dann im Gegensatz zum Hörer tatsächlich mit technischer Verbesserung zu tun, denn das Kästchen zeigte sich nicht an allen Verstärkern nur von seiner besten Seite. Die Frage nach Übertragerqualität stand immer im Fokus, wobei es auch nicht zu guter letzt darum ging, die Qualität des Hörers vor allem im Bassbereich zu steigern, indem selbiger Frequenzbereich nach unten hin erweitert wurde. Soweit der Rückblick in Kurzform.

    Just zum 40. Geburtstag nun also das neue Modell, dass sich da Jecklin Float QA nennt - QA bedeutet Quad-Atelier, eine kleine Spezialabteilung innerhalb der Quad-Musikwiedergabe. Tonmeister Jürg Jecklin selbst hatte vor knapp zwei Wochen in der Schweiz auf deren feiner, regelmäßig stattfindenden Hifi-Messe "Klangschloss" seine neue Kreaktion dem Publikum vorgestellt.


    Bildquelle: avguide.ch

    Außer dem Altmeister selbst kann, glaube ich, niemand anders als Manfred Stein von Quad-music, besser Auskunft darüber geben, welchen Anstrengungen die Entwicklung des neuen Float-Modells unterlag. Hier wurden sich wirklich Gedanken gemacht und die Anforderungen, die vor ca. 2 Jahren mit Jürg Jecklin dabei definiert wurden, kann man in etwa so zusammen fassen:

    der neue float muß bequem werden

    der neue float soll leichter werden und das Gewicht soll sich so
    verteilen, dass der Tragekomfort verbessert wird


    die möglichen Übertragungseigenschaften der eigentlichen
    elektrostatischen Wandler sollen voll erhalten bleiben, die
    umschliessende Muschel darf also keine negativen Einflüsse haben


    das Speiseteil (indem bei bisherigen Versionen die verwendeten
    Trafo`s das Limit darstellten) soll kompromißlos mit den besten
    Trafo`s aufgebaut werden


    die Steckverbindung soll leicht sein, mechanisch stabil und in Bezug
    auf Hochspannung langzeitstabil


    Nun ist Papier ja bekanntlicherweise geduldig - Definition von Standards oder Anforderungen ist das eine, die Umsetzung das andere. Somit begann dann für Manfred Stein und sein Team eine interessante Phase, voller Studien, Veränderungen


    Zwei Studien von etlichen

    bis hin zu den ersten Prototypen - es war richtig Arbeit angesagt.



    Und auch die Prototypen, die in mühelvoller Arbeit entstanden, wurden immer wieder überprüft sowie weiter verfeinert, bis es dann endlich vor ein paar Wochen so weit war, und die ersten fertigen Modelle entstanden.

    So in etwa wird er ausschauen, der Neue:



    Gedulden müssen wir uns aber noch ein wenig bis zur Einführung - Manfred Stein arbeitet noch am letzten Schliff bezüglich des Kopfpolsters. Der Rahmen des Jecklin Floats besteht aus gefrästem Birkensperrholz, die Kopfauflage aus Neopren und die beiden Bügel sind aus Aluminium. Leichter ist er geworden, stellt aber mit seinen 550g bezüglich der Kopfhörer, die wir kennen, kein Leichtgewicht dar. Schließlich hat das Material der für KH-Verhältnisse nach wie vor gigantischen Treibern ja auch seinen Anteil. Die Anschlüsse sind besser, wertiger geworden - beispielsweise in Form einer LEMO-Steckverbindung - und auch klar, dass das Speiseteil verbessert wurde. Beispielsweise durch den Einsatz hochwertigerer Transformatoren, deren Übertragungseigenschaften ohne nennenswerten Abfall hinunter bis 20Hz reichen.


    Was bleibt mir am Ende noch zu zu sagen, außer, dass ich mich als Kopfhörerfreund riesig freue über diese fantastische Meldung? Am besten ein paar bemerkenswerte Sätze von Manfred Stein, denen ich mich gerne anschließe und denen es auch aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen gilt.

    "Das Ziel der Arbeit im QUAD Atelier soll es stets sein, die in den Produkten enthaltenen lange bewährten Eigenschaften zu erhalten und im Sinne der Erfinder "weiter zu denken". Wenn Produkte über derart lange Zeiträume gebaut werden, haben diese längst bewiesen, dass ihre Entstehung einzigartig war. Es kann also nur darum gehen, untergeordnet unter der ursprünglichen Idee, die Produkte über Anpassungen "in die Zukunft zu bringen".

    Ich bleibe weiter am Ball und vielleicht ergibt sich ja demnächst ein Besuch beim Hersteller - übrigens wird der Float QA hierzulande gefertigt. Die Kombi dürfte preislich bei rund 2000€ liegen, aber bitte mich nicht mit dieser Angabe nageln - da sind bis zur Einführung auch noch Veränderungen möglich. Demnach bitte nur als groben Richtwert sehen. Dann schauen wir mal und hoffen, dass die nächsten 6-7 Wochen wie im Fluge vergehen.

    Die Legende lebt!

    Hersteller-Webseite: http://www.quad-musik.de

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 26.04.2012, 19:31.
    Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

    #2
    Hi,

    Noch ein weiteres Foto des Kopf-/Ohrlautsprechers mit dem vom Gehäuse her noch unfertigen Speiseteil.



    Die Versorgungsspannung des Floats liegt bei 1400V. Dann wollte ich noch kurz zu bedenken geben: Bitte nicht allzu hart mit der Fotoqualität ins Gericht ziehen. Dies hier sind alles Aufnahmen von Entwicklerseite aus, die mal einen ersten Eindruck des Wirkens, der Studien sowie von den Prototypen verschaffen sollen und nicht so geschossen, um ein Produkt zu präsentieren oder ins perfekte Licht zu setzen. Ich bin sehr dankbar und habe mich auch gefreut, überhaupt dieses Material bzw. die Eindrücke zur Verfügung gestellt zu bekommen. Im Moment also ein wenig Nachsicht - es wird noch besseres Material kommen.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 27.04.2012, 01:04.
    Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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      #3
      Hallo Otwin,

      kannst du mir sagen wo in etwa der alte Float mit Speisteil heute anzusiedeln wäre? Oder ist er so speziell das man ihn nicht mit aktuellen KH vergleichen kann?

      LG Gerry
      Legastheniker

      www.gerry-fischer.at

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        #4
        Danke für die Info, das sieht richtig interessant aus.

        Gruss

        David
        We are stuck with technology when what we really want is just stuff that works.

        Kommentar


          #5
          Zitat von soundfanfischer Beitrag anzeigen
          Hallo Otwin,

          kannst du mir sagen wo in etwa der alte Float mit Speisteil heute anzusiedeln wäre? Oder ist er so speziell das man ihn nicht mit aktuellen KH vergleichen kann?

          LG Gerry
          Hallo Gerry,

          Das ist sehr schwer zu beantworten. Meine Erfahrungen gehen auf die 70er Jahre und noch ein wenig in den 80er Jahren mit Jecklin zurück - also ne ordentlich lange Zeit her. Hinzu kommt noch die Auswahl an gutem Verstärker - ich meine halt nicht den Standard Yamaha, Pioneer, Kenwood von damals, der mit dem Jecklin soweit ganz nett zu Werke ging, sondern man wollte ja auch ein Stück weit mehr Audiophilität ernten. Und das kostete Geld. Heute ist die Situation eine andere. Heute bekomme ich beispielsweise an den LSP-Klemmen eines HD53N mit seinen 14-18Watt Leistung die gleiche Qualitätsgüte hingestellt, wie er sie vorne am symmetrischen KH-Ausgang auch hat und das für 1000€. Nur ein beispiel von vielen.

          Der Jecklin muss an den Vollverstärker oder die Endstufe, oder kann auch wie in meinem Beispiel an einen HD53N - vielleicht sogar an meine kleine Triode, wer weiß.

          Dann denke ich, hat man im Teamwork (Jürg Jecklin und das Team um Manfred Stein) nochmal an guten Schräubchen gedreht, nicht nur an dem Speiseteil. Wie man sieht, betrafen die Gedanken die komplette Konstruktion. Das Birkensperrholz beispielsweise ist das Ergebnis etlicher Studien, die betrieben wurden - ganze zwei Jahre ist da experimentiert, verbessert, verfeinert worden. Im Vordergrund standen dabei nicht nur das Gesamtgewicht, dass man gerne reduzieren wollte, sondern auch die klare Anforderung an eine möglichst von negativen Einflüssen befreite Übertragungseigenschaft des elektroststischen Wandlers.

          Wo er sich klanglich demnach heute genau im Vergleich einordnet - schwer zu sagen. Aber in zwei Wochen weiß ich es, da ich dann bei Quad-Musik bin. Mit seiner sehr großen Treiberfläche und durchdachter Konstruktion samt kräftigem Netzteil ist alles drin an Möglichkeiten. Ich bin sehr gespannt.

          Ganz speziell würde ich gefühlsmäßig das zu erwartende Klangergebnis nicht bezeichnen wollen. Speziell ist die Konstruktion bzw. eine freie, nicht ohrumschließende Schallentfaltung, deshalb auch passender die Bezeichnung Ohr-Lautsprecher - das kennen wir ja außer dem Jecklinmodell auch vom K1000 her. Nur, dass im hiesigen Falle eine weit aus größere Wandlerfläche gegeben ist. Bei einem solchen Ohr-Lautsprecher, vor allem mit der Wandlergröße, ist die Cahnce recht groß, dass rein gefühlt für den ein oder anderen ein räumlich Lautsprecher ähnlicherer Bezug wächst - immerhin erreichen hier Schallanteile beider Seiten auch die gegenüberliegende. Die gesamte Kopfseite ist mehr in die Reflexionen mit integriert sowie auch sogar Hals- bzw. Schulterbereich. Das sind keine riesigen Dimensionen, aber auch nicht wegzudiskutieren.

          Die daraus resultierenden Klangeindrücke kann und darf man natürlich bezüglich einem großen KH-Bereich, der sich durch Ohr aufliegende - bzw. Ohr umschließende Modelle definiert, sicher als speziell bezeichnen. Unterschiedlich wird dann die Wirkung bei verschiedenen Personen ausfallen. Für den einen werden genau die speziellen Gegebenheiten auch zu einem sehr wichtigen Klangbestandteil - für den nächsten vielleicht weniger wichtig ausfallen. Wenn es richtig gut gemacht ist, kann ein sehr freier und auch großer Raum resultieren mit astreinem kopffreiem Orchesteraufbau. Interessant bleibt dann außer der Betrachtung, wie sauber und ausgewogen das Frequenzband durchlaufen wird, das Verhältnis zwischen klarer Wiedergabe und dem Schuss Wärme sowie auch der Klangfarbe, den wir brauchen, damit aus einer Wiedergabe das musikalische Futter für die Seele wird.

          Was tut man dann beim durchchecken? Ganz locker und unvoreingenommen an das Klangergebnis herangehen. Da viele von uns mittlerweile - du kennst ja deine eigene Situation besser als jeder andere und weißt, wie gut du durch deine Probanden verwöhnt wirst - richtige KH-Topware besitzen, wird das Eis natürlich auch immer dünner. In den 70er und selbst den 80er Jahren sah eine adäquate Vergleichsmöglichkeit noch ganz anders aus. Ich will damit sagen wir sind bereits sehr verwöhnt und unsere Ansprüche an Klanggüte sehr hoch. Per LCD-3 oder HD800 an einem Cavalli ein wirklich großes Kino zu erzeugen, ist kein Problem mehr. Wie oder mit was wollte man das beispielsweise in den Siebzigern in einen Vergleich schicken? Ging nicht wirklich.

          Aber, und da kommt halt das aber, wie immer. Nicht nur allein Größe, anständig Fundament und dergleichen sind für eine Klanggüte verantwortlich. Locker leicht könnte man sich heute eine groß und stark im Antritt aufspielende Kombination zusammenbretzeln und ein alter Stax Lambda würde ihr doch noch die Kelle zeigen in Bezug auf andere wichtige Klangakzente. Nurmal als Beispiel. Oder ein K1000 würde zeigen, wie es gerader geht. Auch nur ein Beispiel.

          Einerseits sind wir und unsere Equipmentmöglichkeit gewachsen, gereift, andererseits gibt es aber Dinge, die bereits in der Vergangenheit im Kern, direkt an der Wurzel unverschämt gut waren. Wenn Solches dann sinnvoll in die heutige Zeit transportiert wird, ja, dann kann es durchaus auch im positiven Sinne krachen.

          Gruß,
          Otwin
          Zuletzt geändert von lotusblüte; 27.04.2012, 15:50.
          Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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            #6
            Zitat von soundfanfischer Beitrag anzeigen
            Hallo Otwin,

            kannst du mir sagen wo in etwa der alte Float mit Speisteil heute anzusiedeln wäre? Oder ist er so speziell das man ihn nicht mit aktuellen KH vergleichen kann?

            LG Gerry
            Hallo Gerry,

            Was mir dazu noch einfällt: Der alte Float unterschied sich über die Jahre schonmal bezüglich dem Einsatz des aktuellen Speiseteils - die Einspeisung unterlief mehrerer Veränderungen. Und dann kam es auch darauf an, an welchen Amp der Jecklin angeschlossen wurde. Wenn ich ihn beispielsweise an einem Vollverstärker damals betrieb, der ein mehr runderes und mit etwas weniger Feinsinn gesegnetes Klangbild aufwies, war das Ergebnis per Jecklin auch nicht anders zu erwarten. Betrieb ich ihn hingegen an einem Amp, der mehr Feinsinn schaffte, bekam ich auch mehr Feinsinn in mein Float-Klangbild.

            Heute ist da etliches möglich, vor allem auch im durchaus bezahlbaren Bereich, weshalb ich auch nicht mehr die Probleme vom andocken her sehe, mit denen ich früher selbst konfrontiert war. Das passt schon. Und dann muss er halt zeigen, aus welchem Holz er ist, der Neue - ich werds sehen und hören.

            Gruß,
            Otwin
            Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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              #7
              Hallo Zusammen!

              Anfang der 70er Jahre war der Jecklin schon eine Hausnummer.Von 1973 bis heute hat sich aber eine ganze Menge Fortschritt im Bereich der dynamischen Kopfhörer getan und das über eine Zeitspanne von 40 Jahren. Wer hätte sich vor 40 Jahren das real vorstellen können was aus einem dynamischen KH noch herauszuholen ist....bleibt abzuwarten und wenn es soweit ist den neunen Jecklin Probe zu hören. Der ein oder andere könnte sicher daran Gefallen finden.

              Grüße Truesound
              Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                #8
                Hallo Otwin,

                wie du weist, bin ich kein normaler „Fan“ der Marke „Jeklin Float“, sondern ein
                infizierter Jünger, der in den 90'gern seinen JJ Float abgöttisch geliebt hat.
                Die Suche bzw. die Auswahl war damals nicht besondere groß, aber nicht minder
                interessant, da ein AKG K1000, STAX'es und besagter JJ Float für den KH Fan schon
                exotische Spitzenklasse waren. Vergleiche?!, gab es damals nicht „en masse“,
                zumindest für mich nicht, da die dynamische Welt eigentlich keine wirkliche HiFi'istische
                Existenz für einen KH Freak darstellte.
                Für mich war, aus der Erinnerung, der JJ Float eine musikalische Soundmaschine mit
                dem nötigen Schmelz und musikalischen Feingefühl. Ich bete und hoffe, dass der „Neue“
                ebenfalls die Topliga des KH-Olymps erreicht und eine „elektrostatische Größe“ wird,
                wie er es damals für mich war.
                Kurz um, ich komme nicht umhin den eidgenössischen KH mal wieder zu testen, oder
                im besten Fall zu bestellen.
                Der Kopfhörergemeinde sei gesagt, dass dieser KH eine wirkliche Spaßmaschine in allen
                Bereichen war und hoffentlich wieder ist. „Spaßmaschine“ = „Formula 1“ also professionelles
                Equipment mit absolutem TOP-Liga-Anspruch im KH Himmel.

                Ach ja, der JJ Float war mir persönlich am Tube-Amp immer am liebsten … welch Zufall …:lol:
                Viele Grüße an alle „Lord Helmchen“.

                Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

                Pronatural
                {:-)

                Bleibt wie Ihr seid ...

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                  #9
                  Zitat von pronatural Beitrag anzeigen
                  Ich bete und hoffe, dass der „Neue“
                  ebenfalls die Topliga des KH-Olymps erreicht und eine „elektrostatische Größe“ wird,
                  wie er es damals für mich war.
                  Hallo Helge,

                  Er muss mehr werden als das. Wenn er heute neben dem, was es gibt, qualitativ von sich reden machen will, muss er in Summe mehr zeigen. Und da denke ich gehen die Anstrengungen auch hin. Dafür denke ich hat man sich an den Tisch gesetzt und begonnen, sich Gedanken zu machen. Der Kern der Sache würde genügen, um einem T1 oder auch HD800, einem Audeze oder auch Hifiman, zu zeigen, was noch gehen kann. Da sehe ich nicht das Problem. Die alle sind zwar super, bilden für uns die Topliga, bedeutet aber nicht, dass sie nicht zu stemmen sind. Dass man es am Ende versteht komplett so umsetzen, wird sich zeigen müssen. Das ist die Kunst. Ein so großer Elektrostat hat das Zeug im Wesen dazu, um die entscheidende Schippe drauf zu setzen - der Entwickler muss es umsetzen können.

                  Ein sogenannter Kopflautsprecher und das sehe ich nun sicher konstruktiv nicht nur als problemlose Zone, kann einen anderen tonalen Schnitt erzeugen, auch einen freieren, glaubwürdigeren Raum servieren, als ein ohrumschließendes Modell. Diese Möglichkeiten bestehen - sie müssen am Ende nur als Ganzes sinnvoll erscheinen. Deshalb bleibt es für mich spannend. Der Float QA kann eine gute Alternative werden, er kann es aber auch richtig krachen lassen im Gebälk gegenüber dem bisherigen. Und zwar so, dass man sich gesamtklang- und gesamtklangbildlich nicht für etwas entscheiden müßte, sondern ein KH ein in allen Belangen geeintes Bild aufbauen kann.

                  Nicht die eierlegendewollmilchsau, weil es die nie geben kann, aber das KH seitige völlig beruhigte Buch zuschlagen können. Aus tiefster Überzeugung heraus.

                  Das ist anständiger Tobak, aber warum nicht? Ich bin einfach offen und lasse mich überraschen, wohin die Reise geht.

                  Gruß,
                  Otwin
                  Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                    #10
                    Hallo Otwin,

                    eine Reise ist immer ein gewisses Risiko, bzw. ein Abenteuer.
                    Ich würde mich sehr gerne auf ein „JJ Float QW“ Abenteuer einlassen,
                    da dieses meine Interesse an Veränderung derzeit am meisten erreicht.
                    Ich werde diesem KH die nötige Aufmerksamkeit widmen, da dieser
                    KH an jedem handelsüblichen Verstärker zeigen kann wo er hin will.

                    Es liegt jedem in der Hand zu entscheiden welcher Verstärker der „richtige“
                    ist. An dieser Stelle wird die Auswahl aber eher die konventionellen LS Verstärker
                    betreffen, da diese sehr gut mit diesem KH-Konzept harmonieren.

                    Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

                    Pronatural
                    {:-)

                    Bleibt wie Ihr seid ...

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                      #11
                      Hallo liebe KH ähh Ohrlautsprecher:zwink: Freunde,

                      Wahnsinn was da so alles für unsere Spezies gebrezelt wird.

                      Während ich mich seit einigen Tagen einfach genußvoll zurücklege und mein Gespann genieße platzt hier plötzlich eine Bombe die selbst wenn ich es wollte nicht ignoriert werden kann. Das ist eben kein Peng von einem Chinaböller, hier reden wir schon über einen Granateneinschlag!

                      Jecklin Float is back.:huld:

                      Bevor nun jemand fragt ob ich die alten Floats denn schon gehört hätte muss ich dies schnell mit einem Nein beantworten allerdings hat mich dieser "Helm" bereits als kleiner Junge fasziniert. Wann immer der Name Jecklin fiel, konnte man die tiefe Bewunderung förmlich spüren.

                      Schön das ich wohl doch noch in den Genuss kommen werde einen echten JF zu erleben!!!:dancer:

                      Was mich beim JF so bewegt ist schlicht seine Konstruktion die mit nichts anderem am Markt vergleichbar ist. Einfach einzigartig.

                      Ohrfreies Hören über eine elektrostatische Fläche die doppelt so groß wie z.B. ein Stax 009 ist ...

                      ...also ich bin wirklich sehr gespannt und hoffe das Otwin nach seinem Besuch das richtige berichten wird...

                      @Helge
                      kannst schonmal MFE mitteilen, dass der Umbau des 845 Röhrenvollverstärkers auf Klinke bzw. Normalkopfhörerbetrieb wohl doch erstmal zurück gestellt werden kann...:mussweg:

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Sam Beitrag anzeigen

                        Was mich beim JF so bewegt ist schlicht seine Konstruktion die mit nichts anderem am Markt vergleichbar ist. Einfach einzigartig.
                        Hi,

                        Ja, und da spielen auch die Gedanken, die man sich in den letzten beiden Jahren gemacht hat, eine nicht unerhebliche Rolle. Auf Anhieb meint man so: Ach, ne sehr einfache Konstruktion. Und das ist richtig. Bei diesen Wandlern ist es wirklich angebracht, alles außerhalb liegende auf ein wirklich einfaches Maß zu reduzieren. Je weniger dort Einfluss nehmen kann, um so besser. Die beiden großen Teile spielen die Rolle und der Rest soll wirklich am besten so einfach es geht, nur seine Funktion erfüllen - nicht den ersten Preis in Extravaganz oder Design sowie Formschönheit gewinnen. Weniger Enge am Kopf, keinen Wärmestau.

                        Klanglich sich richtig gut in Szene setzen und dann darüber die Konstruktion begreifen als wichtigen Bestandteil der Klangentfaltung. Das wäre der Weg. Und ich hätte beileibe nichts dagegen.

                        Gruß,
                        Otwin
                        Zuletzt geändert von lotusblüte; 03.05.2012, 20:28.
                        Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

                        Kommentar


                          #13
                          Hi,

                          So, wenn nichts dazwischen kommt, sollte wohl der Besuch bei Quad-Music am übernächsten Dienstag stattfinden. Ich bin sehr neugierig auf den Float. Einfach wird es allerdings nicht für ihn werden, denn mein Betrieb mit dem Triode TRV-84HD und Sennheiser HD800 ist eine wahrlich große Hürde. Dieses Klangbild, welches selbst bereits über ein hohes Maß an vergleichbaren elektrostatischen, besten Tugenden lebt, wird auf gar keinen Fall einfach zu knacken sein. Einen Gesamtschnitt bestehend aus einer äußerst sauberen und natürlich klingengen Wiedergabe und der dreidimensionalen Raumdarstellung nochmals zu stemmen, ist richtig heftig.

                          Somit muss der Float demnach ganz ganz ordentlich zupacken - definitiv. Da geht kein Weg dran vorbei. Die Gesamtarbeit zwischen dem Tri und dem HD800 ist in allen Belangen so am Punkt, dass ich mich mit genau der Kombi für die kommenden Jahre ganz entspannt und fast schon frei von jeglicher Neugier auf irgend etwas anderes, zur Ruhe setzen würde. Und das gab es für mich in den vergangenen Jahren so nicht. Nicht in der Form.

                          Um so spannender, wenn der Float gegen eine außerordentlich starke Hausnummer anzutreten hat - dann macht das Ganze auch richtig Sinn. Ich freue mich darauf.

                          Gruß,
                          Otwin
                          Zuletzt geändert von lotusblüte; 03.05.2012, 20:29.
                          Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                            #14
                            Hallo Otwin,

                            ich bin mehr als gespannt wie sich das Thema entwickelt. Als Verstärker wüste ich schon einen
                            potenten Spielpartner, falls die Triode nicht ausreichen sollte .
                            Trotzdem, oder genau deshalb wird der JJ Float es wahrscheinlich nicht all zu einfach gegen
                            die TRV-84HD/HD800 Kombi haben.
                            Aber das ist alles Poker ohne Karten.

                            Der JJ Float war immer eine Granate und wenn er auf den Spuren seiner Vorgänger wandelt, bzw.
                            diese verlässt und einen gelungenen Sprung in die Zukunft
                            gegangen ist, wird er als „Elektrostatische-Alternative“ für mächtig
                            Wirbel in der KH Welt sorgen.
                            Ich freue mich schon auf die Eindrücke von dir.:zustimm:

                            Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

                            Pronatural
                            {:-)

                            Bleibt wie Ihr seid ...

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                              #15
                              Zitat von pronatural Beitrag anzeigen
                              Hallo Otwin,

                              ich bin mehr als gespannt wie sich das Thema entwickelt. Als Verstärker wüste ich schon einen
                              potenten Spielpartner, falls die Triode nicht ausreichen sollte .
                              Trotzdem, oder genau deshalb wird der JJ Float es wahrscheinlich nicht all zu einfach gegen
                              die TRV-84HD/HD800 Kombi haben.
                              Hi Helge,

                              Ich werd da ganz entspannt rangehen. Sagen wir mal so: Ich persönlich müßte niemals darben, egal wo sich genau der neue Float nun einordnen würde. Denn egal wie er sich zeigt, nimmt mir das kein Gramm von der Qualität des Verbundes Tri-HD800. Würde er am End all das noch toppen, muss er dieses Vermögen nicht unbedingt am Tri zeigen, weil dieser Amp eventuell doch ein wenig zu schwach wäre - er muss es dann an einem für ihn geeigneten Amp zeigen können.

                              Schafft er das Kunsstückchen auch am Tri, na um so besser. Das wäre für mich natürlich super. Vorne der HD800 und an den LSP-Klemmen der Float und es wäre nichts anderes zu tun, als den Kippschalter auf Position zu bringen. Und zwar auf den Hörer, mit dem man Lust auf sein Konzert hat. Ich möcht noch gar nicht an eine solche Überraschung denken.

                              Halt eins nach dem anderen.

                              "Der JJ Float war immer eine Granate und wenn er auf den Spuren seiner Vorgänger wandelt, bzw. diese verlässt und einen gelungenen Sprung in die Zukunft gegangen ist, wird er als „Elektrostatische-Alternative“ für mächtig
                              Wirbel in der KH Welt sorgen."

                              Das wird er dann zweifelsfrei, wenn er richtig zuschlägt. Und er muss sehr gut sein. Immerhin bewegen wir uns samt dem Speiseteil, welches nunmal zum KH dazu gehört und auch deshalb beide Komponenten wie ein Teil gesehen werden müssen, bei rund 2000€. Dafür muss dann ganz objektiv betrachtet, bevor man sich also dem widmet, was für einen persönlich eine ganz besondere Zuneigung ausmachen könnte, alles Grundsätzliche ohne Fragen daher kommen. Das ist der Anspruch, der gundsätzliche Anspruch oder anders gesagt: Objektiv müssen qualitativ die Spatzen gefangen sein.

                              Wenn er es dann darüber hinaus noch versteht, eine musikalisch stimmige Sonne aufgehen zu lassen, so dass man nicht anders kann, als ihn bloß nicht abnehmen, das völlige muss haben demnach Einzug hält, dann kann er erneut Geschichte schreiben und dann würde er auch berechtigterweise wieder Geschichte schreiben.

                              Immerhin hat dieser Kopfhörer eine mächtige Story an Bord. Es ist nicht einfach ein Teil, dass neuerdings wie ein Pilz aus dem Boden wuchs, sondern es steht ein Name dahinter und was für einer!

                              Gruß,
                              Otwin
                              Zuletzt geändert von lotusblüte; 30.04.2012, 23:58.
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