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Bryston BHA-1 Kopfhörerverstärker: Hörbericht

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    Bryston BHA-1 Kopfhörerverstärker: Hörbericht

    Hallo KH-Freunde,

    Wie bereits angekündigt, konnte ich mich vergangene Woche ganz dem Kopfhörerverstärker aus der kanadischen Schmiede Bryston widmen. Ein sowohl klanglich als auch von der Verarbeitung her erstklassiges Teil, für dessen Entwicklung, Prototypenstadium und Fertigstellung sich die Kanadier auch richtig Zeit ließen. Aber hat sich gelohnt - hat sich voll gelohnt. Meine Eindrücke:

























    Zuletzt geändert von lotusblüte; 14.09.2013, 12:43.
    Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

    #2
    Ein sehr interessanter Bericht. Der Bryston ist ein sehr sehr neutrales Gerät -keine Frage....an dem die einschlägigen guten Kopfhörer alle Spass dranne machen können! Ich kann dieses Gerät auch nur weiterempfehlen!

    Grüße Truesound
    Zuletzt geändert von Truesound; 02.12.2012, 16:51.
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #3
      Hallo Otwin,

      ein großes Lob von meiner Seite. Wie immer ein absolut tadellos aufbereitetes Review. Klasse!!!

      Viele Grüße,

      Matt

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        #4
        Hallo Otwin,

        wie immer klasse Bericht der aus meiner Sicht den Nagel auf dem Kopf trifft. Davon konnte ich mich gestern bei ATT-Saar selbst überzeugen.

        Aufgrund der Jecklin-Misere war ich ja wieder gezwungen mich neu zu orientieren. Deshalb kam mir das Angebot den Bryston mal ausgiebig einen ganzen Tag hören zu können gerade recht.

        Ich habe mit allen Hörern am Bryston meinen Spass gehabt und dennoch konnte ich meinen Favoriten sehr schnell finden: Sennheiser HD800 .

        Der Sennheiser HD-800 ist offensichtlich auf ein Verstärker angewiesen der im besten sinne neutral spielt. Erst dann zeigt er sein wahres Gesicht. Natürlich hat mir vor einiger zeit der HD-800 an der Triode schon einen besonderes Erlebnis vermitteln können aber es hatte ja auch seinen Grund warum ich wieder zu Stax wechselte.

        All die Seiten die ein HD-800 gezeigt hat wie z.B. etwas Nüchternheit, farblosere Wiedergabe, Grobkörniger Hochton etc. waren offensichtlich Amp-bedingt. Jedesmal wenn ein Amp den HD-800 mit einer bestimmten Richtung beaufschlagen wollte hat es der Senni auch gezeigt und es gab am Ende doch irgendwie ein nörgeln weil es nie ganz stimmte.

        Am Bryston sieht die Welt nun anders aus denn hier hörte ich den Sennheiser wie nie zuvor. Allein den glockenklaren Hochtonbereich hätte ich dem Senni vorher nie zugetraut. Gerade weil der Bryston so gerade, so exakt, so neutral spielt profitierte der HD-800 aus meiner Sicht am meisten von Ihm.

        Dennoch ist es vollkommen richtig genau darauf hinzuweisen das der Bryston alle Kopfhörer optimalbedient und sich so zum ersten mal jeder bei dem Kopfhörer bedienen kann der Ihm am meisten Sinn macht und eben nicht auf eine spezielle Kombination mehr angewiesen ist.

        Im übertragenden Sinne möchte sagen die "Spielwiese" ist eröffnet!

        Tolles Gerät,tolle Verarbeitung,Hohe Vielseitigkeit und was mir persönlich besonders wichtig geworden ist hohe Verlässlichkeit und da hinterlassen die Kanadier mit Ihrer Verarbeitung und dem von Otwin beschriebenen Test-Prozedere bevor ein Gerät Ihr Haus velässt bei mir ein höchst Vertrauensvolles Gefühl.

        Absolut Vorbildlich!

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          #5
          Chapeau! Otwin

          und vielen Dank für diesen Bericht.
          Ich hatte ja auf so etwas gehofft, bin aber dann doch wieder vollkommen beeindruckt.

          Jürgen
          Innuos Zenith MK3,Biophotone USB 10. Singxer-SU-1 solidcore modifiziert ,Pioneer LX800,Sugden DAC 4, Auralic Taurus Pre,Plinius P8 Endstufe. Audium Comp 3 Lautsprecher/Sunfire Atmos. Kuzma Stabi/Stogi/S,TAD Excalibur Black,Goldnote PH10.Denon 9200,Hifiman HE1000V2,Lehmann Black Cube mit Upgrade,Biophotone NF8,Wired Audio Conductors Strom,Digital und NF, HMS Suprema,Fortissimo,bfly, Audiophil Schumann Generator, Quantum Noise Resonator

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            #6
            Hi,

            Vielen Dank für die Blumen, aber ich konnte nur versuchen, das einigermaßen ins Bild zu setzen, was der Bryston an Eindruck hinterließ. Und es war alleine bereits erstaunlich genug, dass man in Verbindung mit der Abacus bereits eine ganze Menge der positiven Eigenschaften einer Geithain stemmt. Man muss sich dabei einfach mal überlegen, dass so zu einem Gesamtpreis von 2700€ (Bryston + Abacus) eine ganz feine Kombination wächst, die A auf den Punkt spielt und B auch bestens an die Räume anpassbar ist. Und weil das selbst in meinem KH-Raum so völlig problemlos ging - wir reden da über 11m² - sich keine Bassläufe verirren, es zu keinen stehenden Wellen kommt, nichts überschlägt sich, hat all dieses Handling auch einen riesen Spaß gemacht. So mag ich das. Einfach, unkompliziert und mit einem sofort verifizierbaren gesunden Ergebnis verbunden, wo der Kopf nichts zu überlegen hat.

            Nun, die KH-Wiedergabe, die ja eh räumlich keiner Beeinflussung ausgesetzt ist, war natürlich das Hauptanliegen. Und die sorgte dann wiederrum für Verblüffung, weil der BHA-1 wirklich alle Kopfhörer ohne sich eine Synergie zunutze machen zu müssen, sauber antrieb und dementsprechend oder besser gesagt in diesem Fall mal tatsächlich überhaupt kein Ausgleich notwendig ist. Eben so etwas, wie dieser KH läuft aber ein Stück optimaler mit KHV X und jener macht am meisten Sinn über KHV Y. Kann man sich getrost schenken. Der Bryston macht sofort unmißverständlich klar, dass dies gar nicht nötig ist. Wenn man egal welchen Kopfhörer man fährt, einfach nicht absetzen kann, weil das Klangbild völlig eingerastet in sich rund und gesund ist, genug Magie, Flair und was weiß ich im Spiel ist, Linie, Korrektheit und genau das Lot aus allem, dass die Natürlichkeit vermittelt, gegeben ist, hat man eine wirklich schöne und saubere Sache am laufen, ein echtes Hörvergnügen.

            Es war ja nicht nur der DT880 als Kopfhörer aus dem unteren Preissegment, der völlig klar und ausbalanciert auftrat, sondern auch ein K701 oder ein HD600. Auch die kamen an die Reihe. Der HD600 beispielsweise läuft sowas von klar, von oben bis unten, griffig fest, mit sauberem Bass und nichts mit übermäßigem Sennheiser Plüsch. Wie weg gefegt. Aber immer genug Wärme und einen schönen Grundton bietend. Nur der Knackpunkt ist, die Klarheit, die Linie und dadurch auch mehr Farblichkeit. Großer Raum, wirklich großer Raum für HD600 Verhältnisse. Es ist wie wenn ein deutlich audiophilerer, erwachsenerer Kopfhörer arbeitet. Und deshalb hört man ihm dann auch mit einer ganz anderen Glaubwürdigkeit zu.

            Und so war es bei allen Modellen, durch die Bank.

            Dann beispielsweise das Einstöpseln eines LCD-3 per Vierpol, während am Dreipol der HD800 eine Person im Moment ganz im Bann hat. Und nichts passiert. Es wurde nicht mal registriert, dass auf den Moment ein weiterer KH eingestöpselt wurde. Unangetastet, was unangestastet heißt. Ich habs extra mit anstehender Lautstärke so umgesetzt und der Kollege hat mir auch bestätigt: Es passierte nichts, gar nichts. Keine Klangeinbuße, kein Absacken, keine räumliche Veränderung. Und hier reden wir dann über zwei völlig unterschiedliche Wandler, die den Amp schon vor zwei verschiedene Situationen stellen.

            Sowas nenne ich dann einfach sauber und sowas macht mir Spaß. Das sind Umsetzungen, mit denen man gerne arbeitet. Das macht den BHA-1 auch einfach zu einem absolut zuverlässigen Arbeitsgerät.

            So, während vorne zwei unterschiedliche Wandler eingestöpselt waren, hing gleichzeitig hinten am Ausgang auch die Abacus dran. Probiert man dann einfach mal aus, natürlich die Lautstärken auf diesen Moment hin so eingestellt, dass man verifizieren kann, ob sich etwas gegenseitig qualitativ beeinflußt bei diesem Mehrfachbetrieb, lässt sich locker und schnell festhalten: Nichts!

            Und weil das alles hier in diesem Gerät an Bord ist, macht mir dieser Amp allein schon richtig Sinn und Freude. Es macht Spaß, mit dem Teil zu hantieren. Auch das Regler-Drehen oder das Betätigen der Kippschalter - alles sauber und ein Gefühl vermittelnd, dass wirkliche Könner ein solches Gerät bauen, sich Gedanken gemacht haben und auch bis ans Ende für die Qualität Sorge getragen haben.

            Ein ganz feiner Amp ist dabei entstanden. Einer, den man voller Überzeugung weiter empfiehlt und bei dem es längst Spaß macht, bevor der erste Ton erklingt.

            Gruß,
            Otwin
            Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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              #7
              Hallo Otwin,

              besten Dank für den fundierten und sachkundigen Bericht! Hoch erfreut über das Ergebnis bin ich schon deshalb, weil ich seit 14 Tagen einen BHA-1 mein Eigen nenne und zu meiner größten Zufriedenheit am 4-Pin XLR einen T1 betreibe.
              Schön, daß Dein Bericht mich darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.:grinser:

              Gruß


              Martin

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                #8
                Zitat von Rumtreiber Beitrag anzeigen
                Hallo Otwin,

                besten Dank für den fundierten und sachkundigen Bericht! Hoch erfreut über das Ergebnis bin ich schon deshalb, weil ich seit 14 Tagen einen BHA-1 mein Eigen nenne und zu meiner größten Zufriedenheit am 4-Pin XLR einen T1 betreibe.
                Schön, daß Dein Bericht mich darin bestärkt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.:grinser:

                Gruß


                Martin
                Hallo Martin,

                Ich kann deine Zufriedenheit vollkommen verstehen - kein Gramm anders stellte sich für mich die Situation dar. Am liebsten würde man mit allen Hörern abwechselnd genießen, weil jeder etwas hat und genau dieses "Etwas" vom Bryston dort gelassen wird, wo es hingehört - nämlich in der KH-Auslegung selbst und nicht damit ein Früchtespiel der Synergien aufbereitet wird. Das ist es, was mir den Bryston über das Gefühl eines ganz soliden Handlings hinaus, sehr wertvoll macht. Und natürlich hat er auch die Power, den Dampf unter der Haube, um nicht nur als neutrales Teil klanglich grad aufzutreten, sondern auch versteht, die sogenannte Erwachsenheit in Bühne und Klang darzustellen. Unsere Top-Hörer sind Hörer, die richtig Größe, Ausdruck, Energie können. Die können eine Wagner-Bühne auch angemessem hinstellen - dafür sind es große Kaliber, ähnlich wie im LSP-Bereich auch.

                So, und wenn sie eine Bühne genau so hinstellen, passt dann auch der körperlich erwachsen wirkende Tenor oder Bass exakt da rein. Habe ich beispielsweise ein großes KH-Kaliber, angetrieben von einem Anp, der sich ebenfalls einer neutralen Verstärkung verschreibt, das gesamte Szenario aber auf 50% Größe und Ausdruck reduziert, dann bleibt so zwar immer noch ein tonal köstlicher Ohrenschmaus über, aber im Prinzip passiert so folgendes: Eigentlich möchte ich die Bühne eines Stax Omegas, bekomme aber die Bühne der ganz kleinen Stax-Kombi. Es ist immer noch sauber und klar und auch Farbe und Transparenz drin und irgendwie auch alles immer noch an der Schnur - nur es werden dann Teenager daraus bzw. ein ausgewachsener Tenor wirkt wie ein Bub aus dem Knabenchor vom Körper und vom Ausdruck her.

                Und das ist für mich ein sehr bedeutsamer Unterschied. Wenn ich ein große Karosse unterm Hintern habe, dann soll sie sich auch gefälligst so fahren wie eine große Limousine und nicht den Eindruck eines Kleinwagens machen.

                Das Streben geht demnach also klar in beide Richtungen. Klangqualität und Größe. Auch ein T1 macht genau das ohne wenn und aber klar. Ich hab ihn schon mehr Teenagermäßig erlebt und ich hab ihn aber auch mit Größe erlebt. Er kann beides, je nachdem, wie er gefüttert wird. Und wenn er richtig gut gefüttert wird, wird er immer grenzenloser. :grinser: Genauigkeits- und Spaßmaschine in einem.

                Dann noch etwas in eigener Sache bzw. als Nachtrag zu sehen, da ich grad im Moment von einem Forenuser im Telefonat darauf angesprochen wurde:

                Bilder, die man Im Netz sieht, auch auf der Bryston-Webseite, spiegeln mitunter nicht den aktuellen Stand. Die Mühlen mahlen ein wenig langsamer bezüglich Fotomaterial. Also, der BHA-1 hat ganz klar aktuell seinen XLR-Vorstufenausgang. Fotos von der Rückseite des Gerätes auf der Webseite zeigen noch einen Stand an, wie er ursprünglich geplant war. Es kam also nicht vor geraumer Zeit bereits ein BHA-1 als Seriengerät ohne diesen Ausgang raus und man brachte danach dann den Nachfolger.

                Das wäre falsch interpretiert. Es gab lediglich bereits jede Menge Bilder im Netz, bevor das Gerät in Serie ging. Man sieht das beispielsweise auch in meinem Bericht, wo ich ein Firmefoto nutze auf der Anfangsseite, welches die Klinkenbuchse noch auf der rechten Seite darstellt. Tatsächlich sitzt sie aktuell links neben den symmetrischen Ausgängen. Sonst passt alles. Dann werden leistungsmäßig noch 6 Watt bei 32 Ohm in den Daten auf der Webseite angegeben, es sind aber 2,9Watt. Das Gewicht des Gerätes beträgt auch keine 3,6kg sondern 2kg mehr.

                All diese Dinge werden aber aktualisiert.

                Gruß,
                Otwin
                Zuletzt geändert von lotusblüte; 03.12.2012, 16:39.
                Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                  #9
                  Ein wunderbar zu lesender Hörbericht Otwin, vielen Dank!

                  Wie immer merkt man mit welcher Gründlichkeit, Mühe, Freude und Leidenschaft der Verfasser an das Thema herangegangen ist. Chapeau!

                  Ein schönes Detail für mich war die Erinnerung an die "Eroica" mit Bernstein; eine CD die wahrscheinlich seit ihrer Veröffenlichung in meiner Sammlung schlummert. Das war für heute Abend eine schöne Wiederentdeckung und ein herrlicher Klanggenuß.

                  gruß, matthias.

                  Gruß, Matthias.

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                    #10
                    Bryston for ever [:-)

                    Hallo Otwin,

                    was soll ich sagen … ein Bericht, ein Mann! :huld:

                    Du legst die „Berichtsmarke“ immer eine Marke
                    höher. :zustimm:

                    Glückwunsch, nein, dass reicht nicht … hochachtungsvoll
                    aus dem „Loch“ an den Meister. :rot:

                    Du hast mir die Vorzüge dieses Amps präsentiert wie kein anderer.
                    Ohne ihn gehört zu haben kann ich mir ein sehr exaktes Bild von
                    diesem „Bruder“ machen. :dank:

                    Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

                    Pronatural
                    {:-)

                    Bleibt wie Ihr seid ...

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von pronatural Beitrag anzeigen
                      Du legst die „Berichtsmarke“ immer eine Marke höher. Glückwunsch, nein, dass reicht nicht … hochachtungsvoll aus dem „Loch“ an den Meister. Du hast mir die Vorzüge dieses Amps präsentiert wie kein anderer. Ohne ihn gehört zu haben kann ich mir ein sehr exaktes Bild von diesem „Bruder“ machen.
                      Ja ja, wenn der Otwin nicht gewesen wäre, dann hätten wir uns so einen Bericht glatt aus den Fingen saugen müssen, dann hätten wir nie und nimmer auch nur annähernd erfahren, was für eine Wahnsinnskiste uns hier serviert wurde. Erst wenn der Otwin zu Papier und Bleistift greift, hält die Welt den Atem an, da bleibt kein Auge mehr trocken! f:

                      Mann, ich faß es nicht, das ist doch nur ein Artikel über ein Produkt, das nun endlich Serienreife erlangt hat. Muß so etwas gleich in einen schwülstigen Huldigungsthread ausarten? Ist ja toll, wenn er so ambitioniert ist und sich Mühe gibt was druckfähiges zu verfassen, aber muß das gleich so ausufern, daß man das Produkt selbst dabei fast aus den Augen verliert?!

                      Die eigentlichen Helden in dieser Geschichte sind doch John Russell und seine Söhne, sie haben das Gerät schließlich gebaut. Ehemalige NASA-Techniker haben mich schon immer beeindruckt, sie sind grundsätzlich darauf trainiert mit kompromißloser Methodik ein Problem zu lösen. Diese Vorgangsweise spiegelt sich bei diesen Leuten in praktisch allen Lebenslagen wieder. Kein Wunder also, daß uns hier ein wahrhaft gelungener Wurf vorliegt. :daumen:
                      Zuletzt geändert von SoundMagic; 05.12.2012, 00:14.

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                        #12
                        Hi SoundMagic,

                        Hast ja recht, ich kann allerdings nichts dafür. Sicherlich freut man sich darüber, wenn man sieht, dass Zeilen gut aufgenommen werden, ich stell mich jedoch nicht auf ein Podest, und rufe nach standing ovation's. Es ist, wie du zu recht bemerkst, ein Verdienst der Familie Russell und macht demnach Sinn, dort wieder hinzukommen.

                        rost:

                        Die Tage hier beschäftige ich mich ein wenig intensiver mit dem HD600 am BHA-1 und der Senni macht es mir verdammt schwer, mich abends oder besser gesagt nachts, von der Kombi zu lösen. Liegt es am gesamt sauberen, klaren Klang oder am Eindruck eines konturierten Klangbildes, an der pfeilschnellen Wiedergabe oder am Mix, bestehend aus klarer Linie und ziemlich ideal gesetzter Grundtonwärme ... ich weiß es nichtmal. Wahrscheinlich liegt es an allem. Ich weiß nur, dass der Senni genau den Anteil von etwas leicht übertriebenem Klangplüsch los ist, der auch nicht von den Aufnahmen her kommt und darüber hinaus von oben bis unten über sehr klare Linien und sehr viel mehr Präzision lebt. Damit ist er um ein gutes Stück ernst zu nehmender geworden.

                        Ich betreibe ihn symmetrisch am BHA-1, was sich im Prinzip nicht nur anbot, sondern bereits geklärt war, da ich in der Vergangenheit mit HD600/ HD650 bezüglich sinnvollerem XLR-Andocken zu klaren Ergebnissen kam. Den Sennis hat es viel ausgemacht, gerade weil das Klangbild einen ordentlichen samtigen Schlag hat. Und man weiß eben dann nicht auf den Punkt, wieviel samtige Wärme auf Grund der Abstimmung vertretbar bleibt und wieviel davon noch unnötig hinzukommt. Na ja, auf jeden Fall ist so ein HD600 symmetrisch am BHA-1 bereits ein richtig gutes Brett.

                        Ich werd wohl noch ein paar Tage mehr mit ihm verbringen oder besser, Nächte.

                        Dann noch ein Hinweis in eigener Sache, wobei ich das Zustandekommen ein wenig erläutern möchte: Logisch ist, dass man während so einer Testphase Austausch hat mit den Personen, die man A gut kennt und die B besonders in die KH-Welt involviert sind. So kam es dann auch, dass die Mannen von attsaar klar am Gesamteindruck vom BHA-1 interessiert waren. Und wie es bereits aus einem zurückliegenden Post hervorgeht, packte ich den Amp ein und fuhr dorthin, damit man sich vor Ort ein eigenes Bild machen konnte. Es kam zu einem sehr überzeugenden Bild - das ging auch wirklich ratz fatz - und das Interesse an Bryston war dadurch sehr schnell geweckt.

                        Ohne an der Stelle irgendeinem Verlauf vorzugreifen, wird es wohl so sein, dass Attsaar als sehr gute KH/KHV-Adresse bestrebt ist, Bryston in ihre Produktlinie aufzunehmen, was zu begrüßen ist. Mir ist es wichtig, den zustande gekommenen Verlauf exakt darzustellen, um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen, wenn Bryston auf der Webseite von Attsaar auftaucht. Genau so hat es sich zugetragen - damit kein Geheimnis und für jeden nachvollziehbar.

                        Gruß,
                        Otwin
                        Zuletzt geändert von lotusblüte; 05.12.2012, 14:02.
                        Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

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                          #13
                          ... [:-) ...

                          Hallo SoundMagic,

                          ich denke, dass es mehr als legitim ist einem KH-Freund für einen Bericht zu danken,
                          den es in der gängigen „Presse“ so nicht geben wird. Zumindest in „D“ bzw. „EU“ nicht.
                          Otwin kämpft an dieser stelle auf einsamer Front, dass „Bryston“ klasse Amps produziert ist
                          rühmlich und vor allem wenn es sich um KHV handelt aber auf der anderen Seite ein Pflicht
                          und somit nicht überraschend!
                          Auf welchem Niveau sich der Amp tatsächlich bewegt hat Sam und Otwin nach eigenem
                          extremst geschultem Gusto wiedergegeben.
                          Fall der Eindruck entstanden ist das es hier, weil du meine Zeilen zitierst, nur um eine oberflächliche Floskel geht kannst du beruhigt sein. Mir geht es immer um die Menschen
                          die hinter den Produkten und Beschreibungen stehen, alles andere ist Kaffeekränzchen.


                          Und an dieser Stelle noch einmal:


                          KLASSE OTWIN DAS DU SOLCH EINEN BERICHT VERFASST HAST, DER EINFACH
                          ALLES AUSSAGT UND EINEN TEIL DEINER HIFISELE WIEDERSPIEGELT.

                          Ich wünsche noch viele schöne Erlebnisse

                          Pronatural
                          {:-)

                          Bleibt wie Ihr seid ...

                          Kommentar


                            #14
                            Hallo,

                            also jeder der mal ernsthaft versucht hat einen Bericht zu einem Gerät zu verfassen weiß wieviel Arbeit so etwas macht. Es ist ja nicht nur das verfassen von irgendwelchen Zeilen, nein vor dem Verfassen steht ja auch die Hörarbeit. Auch hier zählt nicht nur die direkte Arbeit für das anstehende Review sondern auch die persönliche Arbeit die über die Jahre im Fall von Otwin bereits Jahrzehnte eben genau die sichere Grundlage bieten um solche Reviews auf den Punkt zu verfassen. Es ist eben die Zeit die man bereit ist für etwas zu investieren.

                            Ich freu mich jedenfalls solche Berichte zu lesen und wünsche mir das noch viel mehr den "faulen Sack" in sich überwinden um uns auch an Ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen.


                            In diesem Sinne können wir ja nun weiter über den tollen Bryston BHA-1 schreiben.
                            Zuletzt geändert von Replace-W; 06.12.2012, 11:37.

                            Kommentar


                              #15
                              Kein Kopfhörer vermochte am vergangenen Samstag bei ATT-SAAR den Bryston in irgendeiner Form aus dem Tritt zu bringen . Immer zeichnete sich das Klangbild durch eine komplett selbstverständliche lockere Gangart aus. Der Bryston sorgte mit seiner irwitzigen Schnelligkeit für ein Rhytmus und Timing genau auf dem Punkt. Dadurch erhielt ich den Eindruck als gäbe es Ihn eigentlich garnicht und jede Musik entfaltet sich ganz genau so wie sie ist.

                              Ihr kennt doch bestimmt auch das Gefühl das manche Gerätekombinationen für eine bestimmte Musik scheinbar passender als für andere ist.

                              Ich bin mir sicher das dies ein Trugschluss ist. Egal was ich einer Anlage an Material vorsetze sie sollte immer das eigentliche Wesen der jeweiligen Musik bringen.

                              Genau an diesem Punkt trennt sich nämlich die Spreu vom Weizen.

                              Wenn nämlich dieser Punkt angetastet wird kann die Anlage noch soviel Qualität mit sich bringen und ein riesen Kino drum herum erzeugen,es nützt rein garnichts da das Wesen bereits zerstört ist.

                              Genau hier liegt die Stärke des Brystons da er genau dieses Wesen
                              bei den Hörnern packt und serviert.

                              Erst jetzt kommen wir nämlich zum ganz großen Kino welches der Bryston BHA-1 genau aus dieser Basis herraus entwickelt.

                              Chapeau nach Kanada!!!

                              :dank:
                              Zuletzt geändert von Replace-W; 06.12.2012, 12:34.

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