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Kopfhörer: Qualität und Abstimmung

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  • lotusblüte
    antwortet
    Die Beeinflussung ist allerdings nicht nur bei einem HD800 gegeben sondern bei allen Ohrumschließenden Kandidaten. Auch AKG oder beyer müssen an der Stelle am Ende betrachtet mit einem Kompromiss leben. Hinzu kommt noch die Abstimmung, das sogenannte Equalizing - auch wieder für jedes Modell geltend, denn abgestimmt muss werden.

    Man muss sich natürlich dann auch die Mühe machen und sich mit dem direkten Schall auseinander setzen und hierbei kommen wieder Gene ins Spiel, die aus meiner Sicht bezüglich HD800 als positiv zu werten sind. Der Hörer hat ein unverschämt hohes Maß an Souveränität - das was er macht, macht er nahezu leicht grenzenlos vom Eindruck her. Des weiteren auch das, was ich als übersichtliches Verhalten bezeichne. Der HD800 arbeitet ein Orchesterwerk so ab, dass immer das Gefühl gegeben ist, alles bleibt überschaubar und komplett mühelos begreifbar.

    Diese beiden Punkte macht ihm so schnell in der Art keiner nach. Das führt dazu, dass man nach den ersten Takten sofort dieses begreifbare in sich mühelose, stressfreie Erlebnis hat - bezogen auf die Darbietung als Ganzes.

    Auch das gehört alles für mich zu einem Orchesterwerk und seiner Wiedergabe. Man darf sich nicht zwei drei Erbsen heraus picken und den Rest einer wirklich erstklassig gelungenen Darstellung außen vor lassen. Allerdings, was auch stimmt und was ich bereits vor längerer Zeit in der Gegenüberstellung T1 und HD800 beschrieben hatte, war die detailliertere, auch feinsinnigere Arbeit des T1, was nichts anderes bedeutet als dass er näher und tontreuer am Signal ist.

    Von daher muss man sich überraschen lassen, wie diese Aufgaben gesamt ein K812 lösen wird.

    Aber, es soll ja nicht um die speziellen Kopfhörertypen gehen sondern mehr um das grundsätzliche, was jeder KH mit sich bringt.
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 08.11.2013, 21:14.

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  • Truesound
    antwortet
    An der Stelle schließt sich dann der Kreis.... ein geeigente Studioraumakustik ist etwas ganz anderes als ein unbehandelter Wohnraum. Studioakustik heißt möglichst viel Direktschall und das Unterdücken von Erstreflektion bzw. vor allem nahe der Lautsprecher. Der Grund dafür ist das der Tonmeister eben die Aufnahme besser und sicherer beurteilen und kontrollieren kann..... und möglichst nicht den Raum in dem er sitzt hört sondern die Aufnahme an sich....Macht auch Sinn da bei jedem Zuhause ein unbehandleter Raum immer etwas anders ist und man dafür nicht generell/universell mischen könnte....

    Es gab mal in den 70 er Jahren Ansätze den Wohnraum mit beim mischen einzubeziehen die man aber hat schnell wieder hat fallen lassen....Wie wollte man beispielsweise auch die Nachhallzeit einer Kathedrale in einem normalen Wohnraum implementieren? Also kommt die Nachhallzeit auf/in das Aufnahmematerial....und wird nicht versucht im Wohnzimmer durch den Raum zu erzeugen.... Der Wohnraum sollte dann im günstigsten Fall ein Nachhallverlauf über Frequenzgang aufweisen der nahe der gängigen Studionormen liegt.

    Da gibt es Abhandlungen ohne Ende drüber und man wird auch im Netz fündig dazu.....

    Kopfhörer wie der HD 800 sind eine bei Sennheiser "designte" eigene Klangwelt....nach der individuellen Klangvorstellung der Probanden und Entwickler. Schon klar das man dort es nicht so weit damit getrieben hat das "aus eine Flöte aufeinmal ein Trompete wird".... Sennheiser ist ja ein Fachunternehmen in Sachen Ton. Bei dem eine wird der Geschmack damit getroffen beim anderen wieder nicht..... oder halt nicht ganz....
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 08.11.2013, 16:42.

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  • Truesound
    antwortet
    HD-800....Das erinnert mich ein wenig an HDSX von Kronoton aus Hamburg. Da wurde ein Software-Algorithmus entwickelt der die Räumlichkeit und Definition beliebiger Stereoprogramme durch eine Neugewichtung von Direkt- und Diffusschall in ein positives Verhältnis setzt. Das Stereobild kann dadurch hörbar erweitert werden und die Räumlichkeit verstärkt werden.Dieser Effekt wird nicht durch den Zusatz künstlicher Effekte erzeugt, sondern entsteht ausschließlich durch Informationen die im Stereosignal enthalten sind. Bei Analog Devices im Entwickleraccount steht die Software zum Download bereit. Gedacht ist dieses in erster Linie um die Wiedergabe über Ohrstöpselkopfhörer oder Mini-Lautsprecher zu verbessern- eine bessere Klangumhüllung zu erreichen....

    http://www.kronoton.com/index.php/de/
    Zuletzt geändert von Truesound; 08.11.2013, 15:23.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi,

    Noch ein paar Worte bezüglich der Raumdarstellung des Kopfhörers. Ähnlich wie im Wohnraum auch, nur vergleichsweise in kleinsten Dimensionen stattfindend, gibt es beim Ohrumschließenden Modell einen eigenen Kopfhörerraum, der sich dann halt wie das indirekte Schallfeld bemerkbar macht. Dies ist der Raum innerhalb des Pads und Korbs, vom Treiber aus bis zum Ohreingang incl. dem Außenohr. Dieser Raum hat nichts mit dem akustischen Raum auf einer Aufnahme zu tun und beeinflusst natürlich in Form eines indirekten Schallfeldes die Aufnahmequalität.

    So lässt sich beispielsweise beim HD800 ein großer Raum auf Anhieb feststellen, bedingt durch die große räumliche Fläche innerhalb des Polsters, auch mit einer entsprechenden Tiefe versehen bis zur Membrane, jedoch handelt es sich dabei um den Raum, den der HD800 selbst erzeugt. Logisch ist, dass dann räumlich gesehen ein größeres Bild entsteht, da sich der Schall dieses akustische indirekte Feld zu nutze macht. Demnach gibt es räumlich betrachtet einen Mix aus direktem Schall mit der eigentlichen der Aufnahme zu Grunde liegenden Raumakustik und dem großen Pad-Raum des HD800. Das mischt sich und erzeugt dann, wie man unschwer hören kann, einen ausgedehnten großen Raum, obwohl ganz eng betrachtet hier nicht nur Wahrheit ansteht sondern auch durch diesen Mix bedingt, ein leichtes größer Ziehen der tatsächlichen Gegebenheit. Natürlich meckert darüber niemand, wer genießt nicht gerne eine solche räumliche Darstellung.

    Nun wird aber auch durch diesen eigenen erzeugten Raum mit seinem indirekten Schall der Toninformation, wie man es vom Zimmer her kennt, Anteil beigemischt, der dazu führt, dass der Gehalt an Echtheit abnimmt. Beim Kopfhörer ist all das wegen der immer noch verbleibenden Nähe zum Ohr kein großes Defizit, aber es ist nun mal auch nicht weg zu diskutieren. Ein K1000 hatte diesbezüglich einen größeren Echtheitsgehalt an den Tag gelegt, natürlich dann andererseits andere Problemchen mit sich geschleppt, wie ein weniger tiefer Bassbereich. Aber oberhalb dieser Zone klingt ein K1000 aus meiner Sicht immer noch am echtesten von allen dynamischen Kopfhörern. Er fährt das größte Maß an Authentizität. Sehr hoher Anteil an direktem Schall, auch das Außenohr mit einbeziehend und außer der Reflexionen bezüglich Kopfseite, Schulter und Außenohr, die wiederrum von Vorteil sind, keine weitere negative Schallbeeinflussung durch einen eigenen umschlossenen Raumaufbau. Dies ist, was die Tonechtheit anbelangt aus meiner Sicht konstruktionsbedingt der Königsweg beim Kophörer.

    Da jedoch auch eine gewisse Substanz, vor allem im Bassbereich mit hinein gehört, um nahe bei einer realistischen Wiedergabe zu sein, hat man bei solch einer K1000-Konstruktion an genau der Stelle seinen Kompromiss zu schließen. Auf der anderen Seite punkten die Ohrumschließenden Modelle hier mit ihrer Fülle oder Substanz auch nicht nur. Ein klein wenig aufgepfropftes Etwas, meist im Bass, hängt auch hier immer mit als Bäuchlein dran, anders gesagt, etwas dicker oder volumiger als es tatsächlich ist.


    Deshalb denke ich, dass das Maß, was der K1000 an Echtheit bezüglich seiner Konstruktion den Tönen verleiht schwerer wiegt, als das kleine substanzielle Manko hauptsächlich im Tieftonverhalten, weshalb er in Summe immer noch näher an einer realistischen Darstellung liegt.

    So etwas in der Art könnten wir im Bereich Kopfhörer durchaus wieder gebrauchen. Die Kandidaten, die ohrumschließend weiterhin kommen, werden es nicht einfach haben, über das Qualitätsmaß hinaus, das uns unsere momentanen Topseller bescheren, zu punkten. Weil egal, wie viel Ausgefuchstheit an reiner Tonqualität sich noch bemerkbar macht - es sind eh keine riesigen Dimensionen - am Ende bleibt ein Stück Qualitätsbremse in Form des Ohrumschließenden Raumes stehen.

    Etwas schwierig in der Gesamtbeurteilung innerhalb diesem Padthema stellt sich beispielsweise der Grado-Fall dar. Die höchste Qualitätsstufe als Ohraufliegender Hörer fährt der limitierte PS1 pro und das Serienmodell RS1(i). Parallel zum RS1 mit anderer Raumdarstellung und etwas mehr Gewicht stellt sich der GS1000(i) dar - bedeutet aber qualitativ gesehen nicht unbedingt nun die Klasse über einem RS1, weshalb ich ihn hier außen vor lasse. betracchtet man sich das Flaggschiff, den PS1000, so hat man es gegenüber einem RS1 mit einem Qualitätszuwachs des KH selber zu tun und mit einem Ohrumschließenden Kandidaten.

    Und da würde es dann interessant werden, wobei sich das indirekte Pad-Schallfeld hier immer noch kleinvolumiger darstellt gegenüber einem HD800. Ein RS1 bringt das direktere, unverblümtere Signal, während ein PS1000 Ohrumschließend die höhere Qualität fährt, diese aber wiederum bezüglich indirektem Schall um ein Stück verringert. Auf was konzentriert man sich so? Auf die Ausbeute insgesamt incl. dem etwas eingebremsten direkten Bezug oder auf das direkte Ereignis mit weniger Beeinflussung und mit einem Stück weniger an eigener Qualität?

    Das ist keine einfache Angelegenheit, ein bißchen Ähnlichkeit zum K1000 ist hierbei gegeben und zwar in der Form, dass es heute sicher rein qualitativ betrachtet einen ergiebigeren Treiber gibt, als den des K1000 und obwohl dies der Fall ist, punktet er immer noch mit seiner tonalen Echtheit. Vielleicht lässt sich so auch der Fall RS1/ PS1000 in einen ganz interessanten Vergleich bringen, wenn man sich mal frei macht von dem, was gleich so an Ausreizung ins Ohr springt. Etwas tiefer und weniger vordergründig sich dem nähern, was als Information vorliegt, sprich, mehr in das Wesen selbst hören.

    Solche Aufgaben sind immer schwierig, weil das, was direkt aufmacht ein wenig dem im Wege steht, was sich einem auf den zweiten akustischen Blick hin erst vermittelt. Auf jeden Fall fährt der RS1 eine sehr hohe Magie in seiner Wiedergabe und die hat eher mit seiner Direktheit zu tun als mit einer Abstimmung, die Grado meist als hausbacken vorgehalten wird. Mag sein, dass man diesen Teil so stehen lassen darf, jedoch, das super klare und auch etwas magisch anmutende Bild baut der RS1 durch seine Direktheit bzw. Nähe zum Signal hin auf.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 08.11.2013, 14:55.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
    Danke für die Info, Otwin.
    Es ergibt sich dadurch ein klareres Bild. Weniger bewegte Masse, erhöhte Fußdichte (weil der Magnetspalt etwas schmaler werden konnte, offenbar), daurch immer noch ähnliche Dämpfung... resultiert dann idT in ähnlichem Bass/Mitteltonverhalten aber etwas mehr Output in den Höhen (wegen der geringeren Masse).
    So ja.

    Es gab seiner Zeit ein wenig Austausch mit der technischen Abteilung, da ich versuchte, mich mit den klanglichen Unterschieden zwischen DT880 250 Ohm und 600 Ohm so gut es ging, auseinander zu setzen. Desweiteren betraf es die Umstellung auf vierpol-Betrieb, beide Treiber separat angesteuert, wodurch die Verbindung über den Bügel überflüssig wurde.

    Ich konnte damals bei der 600 Ohm Variante eigentlich nur einen klanglichen Nachteil sehen dergestalt, dass dem Klangbild aus meiner Sicht zu viel Fülle bzw. Substanz verloren ging. Alles wurde schwebender, etwas leicht luftiger und wie du auch schon aufgeführt hast, mit etwas mehr Output in den Höhen, aber für mich stimmte das Gesamtverhältnis so nicht mehr. Macht man etwas auf der einen Seite, so muss man es auch auf der anderen Seite entsprechend mit berücksichtigen.

    Ein T1 mit seinen 600 Ohm macht das dann so, dass für mich das Verhältnis zwischen luftigem Klangeindruck und dem Körperlichen sowie der Grundsubstanz wieder stimmt.

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  • KSTR
    antwortet
    Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
    Welchen Messverstärker nimmt der eigentlich...der Messverstäker sollte schon sehr niederohmig und dabei linear sein....? Beim Tieftonverhalten braucht man noch das Phasendiagramm vom KH....
    Niederohmig... unbedingt. Bei einem 32Ohm KH an zB 32Ohm Ausgangsimpedanz ergeben sich uA eine andere elektrische Dämpfung (weniger, nämlich die Hälfte) und uU mehr Höchstton (weil Spuleninduktivität weniger auswirkenden Effekt hat) und anderes Großsignal-Verzerrungverhalten im Bass. und uU insgesamt leicht anderes Verzerrungsverhalten. Anderseits folgt daraus auch, dass der KH mit der vom Hersteller emfohlenen Ausgangsimpedanz betrieben werden sollte wenn er das tun soll was die Designer ihm beigebracht haben.

    KH sind minimalphasig, im Bass erst recht, also reicht der Amplitudenfrequenzgang, der Phasengang folgt unmittelbar daraus.

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  • KSTR
    antwortet
    Danke für die Info, Otwin.
    Es ergibt sich dadurch ein klareres Bild. Weniger bewegte Masse, erhöhte Fußdichte (weil der Magnetspalt etwas schmaler werden konnte, offenbar), daurch immer noch ähnliche Dämpfung... resultiert dann idT in ähnlichem Bass/Mitteltonverhalten aber etwas mehr Output in den Höhen (wegen der geringeren Masse).

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
    Dann ist doch alles in Butter, und ich hatte in diesem konkreten Fall hierunrecht.
    Mir war halt so beim Lesen, als würdest du auf den allgemeinen Fall bezug nehmen, ob der vorausgehenden Zeile "Interessant ist es auch an Hand der nächsten Grafik zu sehen, wie sich das Abstimmungsverhältnis verändert, wenn sich bei gleichbleibender Treiber-Qualität lediglich die Spulenimpedanz ändert."... es hat sich eben mehr als die Spulenimpedanz geändert, nämlich auch Kerndaten des ganzen Systems. das war halt nicht offensichtlich.
    Hi,

    Im Falle beyerdynamic ist es tatsächlich so, dass die Spulenmasse beim 600 Ohm Modell incl. größerer Drahtlänge und der ersten Lackschicht sowie der darüber liegenden thermischen Schicht um ca. 7% leichter ist als bei der 32 Ohm Variante. Die magnetische Dichte wächst auch um ca. 7-8%. Würde man es als Gesamtertrag zusammenfassen, läge die Ausbeute bei etwa um die 15%. Noch tiefer rein werde ich jetzt aber nicht gehen.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 06.11.2013, 12:16.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
    Otwin man könnte es aber auf der Homepage von innerfidelity bzw headphone.com in einem Grundlagenartikel erläutern was dahintersteckt....

    Es geht dann nicht darum das dort ein Leser mal eben einen Masterstudiengang durchzieht, sondern das zumindestens die Grundzusammenhänge klarer werden....

    Den Grundzusammenhang was bei KHVs mit größerer Ausgansimpedanz passieren kann hatte ich an der Stelle schonmal kurz und knapp umschrieben...
    http://www.open-end-music.de/vb3/sho...17&postcount=8
    Truesound (Mensch, ich würd dich mal lieber bei deinem Vornamen nennen, immer die blöden Nicks)

    Das ist mir alles klar und glaube mir, eine begrüßenswerte Sache, an Hand von Messungen nicht im dunkeln tappen zu müssen - abgesehen von dem, was man sich nun wirklich unschwer mit zwei gesunden Ohren erarbeiten kann, ohne das subjektive Teufelchen ran zu lassen.

    Aber, aber, aber - du weißt doch selbst, zu was das am Ende führt. Wenn es einmal los geht, die technische Erklärung, Erläuterung, Zusammenhang, dann folgt doch auf ein Post das nächste. Im yAudio Thread hast du doch gesehen, wie schnell dann bei elektrischen Zusammenhängen ein Post das nächste jagt.

    Das ist aber hier nicht Sinn und Zweck der Angelegenheit. Es soll hier in erster Linie immer noch ein Bereich sein, in welchem all das, was wir per Gehör erfahren, auch als Themenfokus bestehen bleiben, auch wenn der Techniker das so nicht alles übernehmen kann.

    Und außerdem, du siehst doch selbst an Hand einem simplen Beispiel - der Funk Platine. Am Ende würde es genau darüber Streit geben, geben müssen ganz einfach. da geht gar kein Weg dran vorbei.

    Du beweißt mir per Daten, dass da nicht noch das ist, über was ich "schwurbele", wenn ich von erwachsenem Kino rede, das die Funk so nicht hinlegt - aus meiner Sicht.

    So und ich sage dir dann trotz all deiner Messdaten - Teenagerliga.

    Wo bitte denkst du denn, sollte eine solche Thematik enden? Über ganze Jahre hinweg wird sich um genau dieses Thema gestritten mit welchem Ende? Doch dem, dass die größere Akzeptans beim rein gemessenen bleiben wird, weil der Techniker mit dem datenblatt winkt und doch durch die Blumen sagt: Alles weitere ist für mich nicht greifbar, nicht beweißbar und dad jibbet dann och net.

    Haben wir alles hinter uns mit bisher keinem Erfolg. Deshalb muss man sich entscheiden, entweder für das eine oder das andere. Es gibt keinen Techniker, der auf mehr schwört als seine Messergebnisse.

    deshalb, das bringt aus meiner Sicht nichts.

    Ich nehme hier mal einen Satz von dir aus einem gerade laufenden anderen Thread - der Kontext spielt dabei jetzt keine Rolle:

    "Hören kann jeder wie und womit er will -keine Frage....besser ist aber wenn die Entscheidung dann auch auf bewußtem Wissen beruht"

    Siehst du. Das meine ich. Du wirst niemals etwas anderes gleichsetzen dem, auf was sich deine ganze Überzeugung aufbaut. Und genau deshalb würden so ellenlange technische Abhandlungen die nächsten bedingen usw. Und du müßtest am Ende immer genau gegen das an übers Gehör entstandener Aussage halten, dort wo laut deinen Daten nichts sein kann.

    :stop:

    Nein, möchte ich so nicht, ganz davon abgesehen, dass es für mich eh nicht aussagekräftig genug ist. Was man aber tun könnte, da ich dir nicht unrecht gebe, lediglich keinen Sinn darin sehe, diese Dinge im gleichen Thread unter zu bringen, wäre das, was du oben gemacht hast, einen entsprechenden Link setzen. Einen Link zu einer Abhandlung, die aus technischer Sicht Licht in das Thema bringt. Dem wäre ich nicht abgeneigt. Oder mach ganz einfach einen Thread, beispielsweise: Kopfhörer und technische Zusammenhänge. So könnte man beim entsprechenden Thema auf diesen Thread immer einen Link setzen.

    Gruß,
    Otwin
    Zuletzt geändert von lotusblüte; 05.11.2013, 10:48.

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  • Truesound
    antwortet
    Zitat von lotusblüte Beitrag anzeigen
    Ja, aber du weißt doch selbst, dass unter der Betrachtung einer veränderten Impedanz - nun versetze dich in die Lage eines Laien, der sich außer der Veränderung der Ohm Zahl keinen weiteren Rückschluss auf weitere Daten bilden kann - zunächst nur diese 32 Ohm, 250 Ohm, 600 Ohm zur Kenntnis genommen werden. Würde man nun beginnen, dies exakt in Abhängigkeit zu ebenfalls veränderten Größen zu sehen, käme dies einer Abhandlung gleich, die richtig ins Detail geht. Das können Personen wie du leisten, weil du dafür den gesamten Kenntnisstand zur Verfügung hast und auch das dazu notwendige Verständnis mitbringst, um solche Dinge auch ableiten zu können.

    Das mein Lieber wäre aber genau genommen ein Thema, wo sich glaube ich jeder Normalo oder Laie verabschieden müßte, weil

    Klaus, ich weiß das schon, was du drauf hast.

    Gruß,
    Otwin
    Otwin man könnte es aber auf der Homepage von innerfidelity bzw headphone.com in einem Grundlagenartikel erläutern was dahintersteckt....

    Es geht dann nicht darum das dort ein Leser mal eben einen Masterstudiengang durchzieht, sondern das zumindestens die Grundzusammenhänge klarer werden....

    Den Grundzusammenhang was bei KHVs mit größerer Ausgansimpedanz passieren kann hatte ich an der Stelle schonmal kurz und knapp umschrieben...
    http://www.open-end-music.de/vb3/sho...17&postcount=8
    Zuletzt geändert von Truesound; 04.11.2013, 23:38.

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  • Truesound
    antwortet
    Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
    Kleine Korrektur : bei gleicher Abstimmung, also gleich ausgelegter Membran-Bedämpfung (an 0R Quelle) und gleichem leistungsbezogenem Wirkungsgrad ist die Kupfermasse der Schwingspule zwangsläufig identisch, egal welche Kennimpedanz verwendet wird. Und wenn, wird eher die hochohmige Variante schwerer, da die Lackisolierung dort mehr Fläche und Volumen verbraucht. Natürlich wissen wir nicht, was Beyer genau gemacht hat... und nicht, wieviel Unsicherheit in den Messungen von headphone-com ist....
    Welchen Messverstärker nimmt der eigentlich...der Messverstäker sollte schon sehr niederohmig und dabei linear sein....? Beim Tieftonverhalten braucht man noch das Phasendiagramm vom KH....

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
    es hat sich eben mehr als die Spulenimpedanz geändert, nämlich auch Kerndaten des ganzen Systems. das war halt nicht offensichtlich.
    Ja, aber du weißt doch selbst, dass unter der Betrachtung einer veränderten Impedanz - nun versetze dich in die Lage eines Laien, der sich außer der Veränderung der Ohm Zahl keinen weiteren Rückschluss auf weitere Daten bilden kann - zunächst nur diese 32 Ohm, 250 Ohm, 600 Ohm zur Kenntnis genommen werden. Würde man nun beginnen, dies exakt in Abhängigkeit zu ebenfalls veränderten Größen zu sehen, käme dies einer Abhandlung gleich, die richtig ins Detail geht. Das können Personen wie du leisten, weil du dafür den gesamten Kenntnisstand zur Verfügung hast und auch das dazu notwendige Verständnis mitbringst, um solche Dinge auch ableiten zu können.

    Das mein Lieber wäre aber genau genommen ein Thema, wo sich glaube ich jeder Normalo oder Laie verabschieden müßte, weil

    Klaus, ich weiß das schon, was du drauf hast.

    Gruß,
    Otwin

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  • KSTR
    antwortet
    Zitat von lotusblüte Beitrag anzeigen
    Aus der technischen Abteilung heraus kam die Stellungnahme, dass es Ziel sei, den Treiber mit 600 Ohm von der Gesamtmasse her leichter zu gestalten, um insgesamt das Gesamtkonstrukt leichter, schneller reagieren zu lassen. Da es sich hier aber um die identische Membrane handelt, blieb einzigst über, das Gewicht der Spule zu verringern. Und da die Spule mit der Membrane in direkter Verbindung steht, kann die Membrane mit weniger Gewicht als Rucksack leichter arbeiten. Nun muss ich erst mal davon ausgehen, dass diese Schilderung auch der Wahrheit entspricht.
    Dann ist doch alles in Butter, und ich hatte in diesem konkreten Fall hierunrecht.
    Mir war halt so beim Lesen, als würdest du auf den allgemeinen Fall bezug nehmen, ob der vorausgehenden Zeile "Interessant ist es auch an Hand der nächsten Grafik zu sehen, wie sich das Abstimmungsverhältnis verändert, wenn sich bei gleichbleibender Treiber-Qualität lediglich die Spulenimpedanz ändert."... es hat sich eben mehr als die Spulenimpedanz geändert, nämlich auch Kerndaten des ganzen Systems. das war halt nicht offensichtlich.

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  • lotusblüte
    antwortet
    Hi Hubert,

    http://www.head-fi.org/t/57805/history-of-the-akg-k1000

    Gruß,
    Otwin

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  • lotusblüte
    antwortet
    Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
    Wieder einmal ein sehr interessanter Bericht von Dir, Otwin.
    Danke für Deine Arbeit.

    Gruß,
    Oliver
    Oliver,

    Keine Ursache. Die Zeilen sollten ein wenig auf diese beiden Bereiche hinweisen. Tiefste technische Hintergründe, warum auf den Millimeter gesehen das eine mit dem anderen wie in Abhängigkeit steht, kann ich eh nicht liefern - erstens hab ich so tief den Plan nicht davon, ich bin kein Techniker und zweitens geht es da um Dinge, die jeder Normalverbraucher nicht mehr begreifen würde. Man braucht sich nur mal die Zeilen des "mit K1000-Entwicklers" auf Headfi durchzulesen, um zu begreifen, wie schnell da Ende ist.

    Gruß,
    Otwin

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