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    Hallo,
    Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
    Der Strom "als solcher" fließt aber nach wie vor im Metal. Das Dielektrikum hat nur einen Einfluss (bei Audio-Frequenzen), wenn der Antrieb hochohmig ist und die Leiter selber auch, vergleichsweise
    Das kann man auch anders sehen (vor allen Dingen, wenn man sich damit intensiver beschäftigt hat), aber das Thema hatten wir schon mehrmals ausführlichst durchdiskutiert (hier und woanders).
    Deswegen sollten wir hier auch garnicht auf die Trollversuche von @bugatti weiter eingehen...

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      Laßt ihr doch den armen Stephan in Ruhe, der versucht in eurem Fahrwasser einen mickrigen Umsatz zu machen.

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        Hallo zusammen

        Was habe ich denn nun wieder damit zu tun ?
        Wenn ich von einem erlebten Versuch berichte, und jemand meint, er könnte das lediglich mit seinem Wissen absolut nicht zulassen,
        ist das seine berechtigte Meinung. Die aufgrund fehlender eigener Versuche natürlich keinerlei Aussagekraft hat. Das Wort "raten" würde passen.
        Zu unterschiedlich sind die jeweiligen Situationen, Gegebenheiten, und nicht betrachtete Parameter.

        Ich denke, ein jeder hier will gute Musik genießen. Darauf kommt es letztendlich an.

        Nicht immer werden die Ursachen dafür verstanden,
        sie werden auch nicht zwingend benötigt. Die Praxis zeigt auch, das jeder "Profi-Denker" sehr selten eine Anlage vorführen kann, die genauso
        ultra-grandios aufspielt, wie geschriebene Theorien, und vereinfachte, rein technische Betrachtungen.
        Es gibt aber einige sehr bemerkenswerte Anlagen von Forenusern, wo Besucher ganz aus dem Häuschen sind, und so etwas teilweise noch nie
        gehört haben. Eigenartigerweise haben diese sehr selten diese ganzen Ferrit-, Filter-, Billigkabel-, und sonstige Störbetrachtungen zu 100% im Einsatz.
        Das wiederspricht sich absolut. Nun könnten böse Zungen mutmaßen, alle verfallen der HF. Demnach wären Emotionen HF gelenkt. Eine ganz neue
        Betrachtung.
        Schlage ich eine Brücke zu Dirks Aussage, wo er behauptet, mit Eupen klingen alle Digitalkabel gleich, und ziehe Thomas Aussage, das mit genügend
        Filterung alle Quellgeräte (so gut wie) gleich klingen, ist dies eigentlich die gleiche Aussage. Dies kann ein jeder ja selbst nachstellen.

        So halte ich nach wie vor die punktuelle Betrachtung für den eigentlichen Fehler, da eine Hifi-Anlage dem Kettengedanke folgt.
        Man muss schauen, was benötige ich wo, und warum. Jegliche Störgrößen sollten ganz klar außen vor gehalten werden,
        da kann ich mich sowohl Thomas, als auch Klaus/KSTR, nur anschließen. Das "Wie genau", unter Beibehaltung des klanglichen Aspekts,
        ist das eigentliche Problem. Dafür gibt es viele Ansätze, wie es z.B Klaus/Tuner mit Änderungen im Gerät, und angepasst darauf,
        ebenso, oder mit hoher Wahrscheinlichkeit, mit wesentlichem höherem Klanggewinn, erreicht. Es gibt bestimmt mehr als eine Lösung.

        Alles genannte Subjektiv, ohne Anspruch auf absolute Richtigkeit.

        Ich bleibe bei meine Grundeinstellung. Alles theoretische ist gut und schön, man muss es nach Einbau/Umbau auch einschalten,
        und sofort mit tollem Klang überzeugt werden. Sonst scheint mir da ein echter Denkfehler statt zu finden.

        Gruss
        Stephan
        Zuletzt geändert von SolidCore; 29.06.2020, 21:10.
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          Jau, das ist auch mein Grundproblem. Ich möchte das es gut klingt in meinen Ohren, ob unverfälscht oder nicht. Was heißt das eigentlich? Fängt im Tonstudio die Verfälschung nicht bereits an?

          Nochmals vielen Dank an dir tmr, dass du versucht hast meine Fragen zu beantworten. Mich würde eine Turmalin/Ferrit/ JSSG Abstimmung zuhause wirklich gern einmal anhören, gegen mein bestehendes System um mir eine umfassende Meinung zu bilden.
          So ein Workshop fänd ich auch interessant.

          Ich fänd dazu auch shaktis Meinung interessant der sich weltweit mit den feinsten Hifi-Kram eindeckt um eigentlich nur fest zu stellen, dass er völlig HF verseucht verfälschte Musik mit seinen Geräten genießt.
          Das ist jetzt echt nicht böse gemeint, oder ironisch. Die Diskussion, auch wenn sie teilweise sehr wissenschaftlich geführt wird und ich sie nicht folgen kann, werde das Gefühl nicht los, dass, egal wie "RICHTIG" Musik aus der Hifi-Anlage kommt, der Spass diese zu hören, vielleicht auf der Strecke bleibt. Da ich aber keine Erfahrung habe mit der ganzen HF-Vernichtung, ist es eine reine Annahme.

          Ich weiß nur, dass ich meine Anlage früher auf "neutral" getrimmt hatte und glücklich war, bis ich keine Musik mehr hörte. Heute ist die ganze Kette kunterbunt zusammen geworfen mit der Absicht wieder Spass zu haben an der Musik.
          Dazu gehört für mich aber auch Kabel zu testen.
          Und wenn ich könnte, würde ich gern zu den ca. 30 Digitalkabeln die ich getestet habe, nochmal 30 testen da ich mehr Sicherheit haben möchte mich für das Richtige entschieden zu haben.

          Schön ist, dass es wieder eine weitere Möglichkeit gibt mit Ferrist, Turmalin und Co sich auszuprobieren. Es bleibt also alles spannend.

          bis denn


          PS: Man muss mir wirklich vorführen dass man mit Eupenkabel und Billig-Digitalkabel mit Freude Musik hören kann und es durch HF Vernichtung nicht mehr besser gehen kann




          Musik kann gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

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            Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen

            ......................
            ....................
            PS: Man muss mir wirklich vorführen dass man mit Eupenkabel und Billig-Digitalkabel mit Freude Musik hören kann und es durch HF Vernichtung nicht mehr besser gehen kann



            Hallo
            Sag bescheid, da will ich mitkommen. Das bei Digitalkabeln z.B keinerlei Unterschiede, egal welcher Güte und Preis, zu hören sind,
            habe ich sogar einige male erlebt. Leider! nur in Ketten, mit denen man nach maximal 5 Minuten nicht weiterhören würde.

            Finde aber deine Grundeinstellung, das es letztendlich in der eigenen subjektiven Wahrnehmung "gut" klingen soll, vollkommen richtig.
            Auf welche Weise man dort landet, muss nicht zwingend auf den logischen Betrachtungen beruhen.
            Sonst hätte wohl kaum noch jemand eine Röhrenvorstufe. Dennoch sind sie relativ beliebt. Nutze selbst eine mit Transistor,
            auch wieder, Musik läd damit zum längerem Hören ein. Somit gekauft.

            Gruss
            Stephan



            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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              Morgen,

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Jau, das ist auch mein Grundproblem. Ich möchte das es gut klingt in meinen Ohren, ob unverfälscht oder nicht.
              Dann kannst du alles machen, zu was du Lust hast. Das dauert u.U. ewig und du wirst vielleicht nie zufrieden sein.

              Oder du gehts den harten Weg nach Lehrbuch - Raumakustik, Aufstellung, Stromversorgung usw. optimieren.
              Manche Zwischenschritte werden dich vielleicht nicht 100% zufriedenstellen, aber da muß man eben durch.
              Mit etwas Erfahrung (kommt mit der Zeit) lernt man dann auch, die Dinge und das Gehörte richtig einzuordnen.

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Was heißt das eigentlich? Fängt im Tonstudio die Verfälschung nicht bereits an?
              Nein, natürlich nicht. Das Produkt, das das Studio erstellt hat, ist das "unverfälschte Original". Ob einem das immer gefällt, ist eine andere Sache.

              Aber dazu gibt es eben unterschiedliche Aufnahmen.

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Mich würde eine Turmalin/Ferrit/ JSSG Abstimmung zuhause wirklich gern einmal anhören, gegen mein bestehendes System um mir eine umfassende Meinung zu bilden.
              Das ist keine Abstimmung, sondern eine Entstörung. Entstörung nach Gehör machen nur Anfänger. Da fällt man dann zwangsläufig auf Kompensationseffekte herein.

              Eine "Analyse nach Gehör" macht man als Profi dann, wenn man meßtechnisch schwer erfassbare diskrete Verfärbungen, die sich durch alle möglichen Musikgenres als roter Faden hindurchziehen, dingfest machen will, um sie dann gezielt bekämpfen zu können.

              Ansonsten kann man auf einer "nach Gehör" abgestimmten Anlage nur seine drei, vier Testplatten abspielen.
              Kommen neue Platten hinzu, beginnt die Unruhe und der Drang, nachabzustimmen - eine Schraube ohne Ende.

              Sauberer Strom ist elementare Voraussetzung, erst wenn das gewährleistet ist, kann man seine Anlage nachhaltig abstimmen.

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Ich fänd dazu auch shaktis Meinung interessant der sich weltweit mit den feinsten Hifi-Kram eindeckt um eigentlich nur fest zu stellen, dass er völlig HF verseucht verfälschte Musik mit seinen Geräten genießt.
              Der "feinste Hifikram" zeichnet sich meist auch dadurch aus, daß er besonders aufwenig konstruiert ist, um alle möglichen Störeinflüsse zu eliminieren (ich erwähnte es schon).
              Selbstverständlich gehört da auch eine aufwendige Stromfilterung dazu.

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Die Diskussion, auch wenn sie teilweise sehr wissenschaftlich geführt wird und ich sie nicht folgen kann, werde das Gefühl nicht los, dass, egal wie "RICHTIG" Musik aus der Hifi-Anlage kommt, der Spass diese zu hören, vielleicht auf der Strecke bleibt. Da ich aber keine Erfahrung habe mit der ganzen HF-Vernichtung, ist es eine reine Annahme.
              Sowas wird gerne von "interessierter Seite" kolportiert, ich kann dir aber versichern, daß das Gegenteil der Fall ist.
              Dazu gibt und gab es genug Stimmen, auch aus dem Forum.

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Ich weiß nur, dass ich meine Anlage früher auf "neutral" getrimmt hatte und glücklich war, bis ich keine Musik mehr hörte. Heute ist die ganze Kette kunterbunt zusammen geworfen mit der Absicht wieder Spass zu haben an der Musik.
              Da mach ich mal ein großes Fragezeichen hinter. Viele Leute verstehen unter "neutal" langweilig, farblos , lahm... usw.
              Sowas will niemand, auch und gerade die Leute nicht, die sich um die Störungsbeseitigung in ihrer Anlage bemühen.

              Der Endzustand sollte sein, daß die Anlage keinen Eigenklang besitzt und die unterschiedlichen Aufnahmen und Tracks voll differenziert dargestellt werden können.

              Deswegen ist ja auch eine "Abstimmung nach Gehör" letztendlich Blödsinn, weil ja die Quellen eigentlich zu unterschiedlich sind (wenn die Anlage gut ist).

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              Dazu gehört für mich aber auch Kabel zu testen.
              Und wenn ich könnte, würde ich gern zu den ca. 30 Digitalkabeln die ich getestet habe, nochmal 30 testen da ich mehr Sicherheit haben möchte mich für das Richtige entschieden zu haben.

              Schön ist, dass es wieder eine weitere Möglichkeit gibt mit Ferrist, Turmalin und Co sich auszuprobieren. Es bleibt also alles spannend.
              Wenn die Anlage hf-mäßig weitestgehend entstört ist, spielen die Digitalkabel, sofern sie die richtigen Anschlußparameter besitzen und auch selbst gut genug geschirmt sind, keine Rolle mehr.
              Kann ich dir aus eigener Erfahrung berichten (allerdings nur mit optimaler Raumakustik und optimierter Stromversorgung).

              Zitat von superÖhrchen Beitrag anzeigen
              PS: Man muss mir wirklich vorführen dass man mit Eupenkabel und Billig-Digitalkabel mit Freude Musik hören kann und es durch HF Vernichtung nicht mehr besser gehen kann.
              Wozu? Du mußt das Ganze selbst für dich in deinen Räumen, an deiner Anlage und mit deiner Musik herausfinden.
              Wir im Forum können nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

              Die Erfahrung zeigt auch, daß man bei Vorführungen und Workshops sehr schnell und leicht auf gruppendynamische Manipulationen hereinfällt, selbst im eigenem Heim.
              Auch beim schnellen Solotest zu Hause besteht immer die Gefahr, daß man auf Bluffer hereinfällt (kurzzeitig sehr überzeugend, langzeitmäßig aber nervend).

              Daher bin ich bei den teilweise hier kolportierten Anekdoten sehr skeptisch.
              Um nachhaltige Ergebnisse zu erhalten, muß man sich einfach Zeit lassen.

              Die Ansprüche sind zusätzlich sowieso noch sehr unterschiedlich.
              Ein Jazz- und Klassikhörer wird da viel mehr auf Unverfälschtheit und Natürlichkeit legen als jemand, dessen Musik elektronisch erzeugt oder nur über Pickup/Verstärker/Lautsprecher aufgezeichnet wird.

              Gruß

              Thomas
              Zuletzt geändert von tmr; 30.06.2020, 06:25.
              http://www.highfidelity-aus.berlin/
              Gewerblicher Teilnehmer

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                Guten Morgen!

                @Thomas/ TMR: schön, dass Du Dich die letzten Tage wieder öfter hier blicken lässt.

                Die Anmerkung von Klaus/ KSTR mit der mit Klappferriten vollgeknallten 50m-Trommel Eupen vor jedes Gerät würde bei modernen Anlagen mit All-In-One-Quelle und Aktiv-LSP insgesamt keine 2k Eur kosten, wenn man das 1,5er nimmt.
                Allein mit einem Test verliert man auch nicht viel, da man das Kabel bei Nichtgefallen sicher mit nur geringem Wertverlust wieder verkauft bzw. sogar vom Händler zurückgenommen bekommt, da die Länge ja praktisch unverändert des Neuzustandes bleibt.
                Ergänzend zu den üblichen Kabeltests in der heimischen Anlage wäre das bei genügend Platz sicher einen Versuch wert und <600,- Eur pro Gerät für die u.U. 'endgültige' Verkabelung erscheint mir durchaus angemessen.

                Beste Grüße,
                Thomas

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                  Hallo Thomas,

                  schön, von dir wieder mal was zu lesen. Wie immer von dir wieder mal ein sachlich fundierter Beitrag. Insbesondere deine Quintessenz:

                  Der Endzustand sollte sein, daß die Anlage keinen Eigenklang besitzt und die unterschiedlichen Aufnahmen und Tracks voll differenziert dargestellt werden können.

                  Deswegen ist ja auch eine "Abstimmung nach Gehör" letztendlich Blödsinn, weil ja die Quellen eigentlich zu unterschiedlich sind (wenn die Anlage gut ist).
                  kann ich nur unterstreichen. Ziel jedweder Maßnahme sollte immer die Vermeidung bzw. Ausmerzung des Eigenklanges sein. Man will schließlich die Aufnahme des Tonträgers möglichst unverfälscht hören. Das verstehe ich jedenfalls unter High Fidelity. Was "klingt" ist die Musik und keine Effekte, herbeigeführt durch Gerätschaft oder Kabel bzw. deren Interaktion. Die einen kommen auf diesem Weg weiter, andere verzetteln sich. Dafür tauschen sie dann in regelmäßigen Abständen ihre Gerätschaft und erzählen untereinander, wie toll das doch sei. Auf diesem Irrweg war ich auch mal. Dank dir und sincos hab ich hier einiges dazugelernt. Dafür nachträglich von mir nochmal:

                  Gruß
                  Franz
                  Zuletzt geändert von Franz; 30.06.2020, 09:31.

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                    Hallo zusammen

                    Also diese ganzen Begrifflichkeiten wie Eigenklang ausmerzen, unverfälscht hören, Sounding umgehen, Effekthascherei und was weiss ich
                    seh ich als schwer selbst eingeredet, wieso auch immer.
                    Besonders Lautsprecher sind je nach Hersteller schon nach unterschiedlichen Philosophien abgestimmt. Geräte haben ihre Signaturen,
                    je nach Güte und Hersteller, Kabel ebenso. Von Aufstellung und Raumakustik ganz zu schweigen.

                    Man hört bei so gut wie allen Änderungen in der heimischen Kette Unterschiede, aber was genau davon nun "Pur" oder "unverfälscht"
                    darstellen soll, ist mir schleierhaft. Man kann sich generell nur annähern, und sich auf sein Gefühl verlassen.
                    Ein simples Beispiel fängt doch schon mit kleinen Breitbändern an, mit denen man Pauken darstellen will. Das mag zumindest halbwegs ähnlich klingen,
                    aber steht man mal real vor einer, fällt doch auf, man ist weit davon entfernt. Das vermag ein PA Lautsprecher wohl besser hinzubekommen,
                    der wiederum bei Echtheit von Tönen nachlässt. Das Spiel kann man nun unendlich fortführen.

                    Bewegt man sich mit seiner Kette in günstigen Preisregionen, und besucht einige der gut aufgestellten Forenuser, als Beispiel mal Shakti (muss jedoch raten, war nie bei ihm),
                    stellt dies alles in Frage. Man meint eher, seine eigene Kette seih kaputt, als "unverfälscht".

                    Von daher sollte man sich darauf beschränken, zufrieden und unangestrengt stundenlang interessiert Musik genießen zu können.
                    Unsere eigene Empfindung darüber liegt oft gar nicht so falsch. Unser Gehirn kompensiert ein übriges.
                    Ob das wirkliche Original dabei nur annähernd getroffen wird, ist fragwürdig.

                    Gruss
                    Stephan
                    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                      Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen


                      Also diese ganzen Begrifflichkeiten wie Eigenklang ausmerzen, unverfälscht hören, Sounding umgehen, Effekthascherei und was weiss ich
                      seh ich als schwer selbst eingeredet
                      Das magst du so beurteilen, ich beurteile das ganz anders. Manche Hersteller bekommen das mit ihren Gerätschaften hin, entwickeln diese genau in diese Richtung, andere wollen bewußt einen ihnen gefälligen "sound" kreieren. Trifft man damit den Geschmack des Hörers, wird er ihnen auch zusagen.

                      Klingen soll die Musik, möglichst unverfälscht durch die Gerätschaft - das ist schwer genug, weil nur sehr schwierig hinzubekommen, wenn überhaupt - aber das sollte das Ziel von hoher Klangtreue sein. Alles andere ist reines Geschmackshören. Was ja auch gefallen darf. Jeder so, wie er möchte.

                      Gruß
                      Franz

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                        Hallo,

                        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                        Also diese ganzen Begrifflichkeiten wie Eigenklang ausmerzen, unverfälscht hören, Sounding umgehen, Effekthascherei und was weiss ich seh ich als schwer selbst eingeredet, wieso auch immer.
                        Nein, hohe Wiedergabetreue ist die genaue Übersetzung von High Fidelity.
                        High End bezeichnet dieselbe Bestrebung ohne Rücksicht auf Kosten und Aufwand.

                        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                        Besonders Lautsprecher sind je nach Hersteller schon nach unterschiedlichen Philosophien abgestimmt.
                        Nein, keine Philosophie und keine Abstimmung im Sinne von Sounding.
                        Das war früher häufiger, aber heute ist eine halbwegs neutrale "Abstimmung" Standard (zu sehen an den Spezifikationen und Meßwerten).

                        Es gibt nur unterschiedliche Wege zur High Fidelity und unterschiedliche Hör- und Wohnsituationen.
                        Im übrigen bemüht sich jeder Hersteller, die nötigen technischen Spezifikationen soweit wie möglich einzuhalten. Manchmal müßen Kompromisse gemacht werden.

                        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                        Man hört bei so gut wie allen Änderungen in der heimischen Kette Unterschiede, aber was genau davon nun "Pur" oder "unverfälscht" darstellen soll, ist mir schleierhaft.
                        Das kann ich gut nachvollziehen.
                        Man braucht dazu u.a. ein Gefühl, wie sich natürlich erzeugter Klang im Raum entwickelt (Konzertbesuche sind hierbei hilfreich) und natürlich Erfahrung und daraus resultierend "Hörbildung".
                        Das dauert seine Zeit.

                        Gruß

                        Thomas
                        Zuletzt geändert von tmr; 03.07.2020, 10:56.
                        http://www.highfidelity-aus.berlin/
                        Gewerblicher Teilnehmer

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                          Am Ende geht es mir darum meinen Geschmack zu treffen, allein schon deshalb, weil mir die Referenz zum Original fehlt. Bin kein Klassikhörer, gehe eher auf Rock/Pop-Konzerte, und wenn ich da höhre, klingt es eigentlich immer besser zuhause. Aber aus Klanggründen gehe ich auch nicht auf so ein Konzert. Bei Klassik mag es anders sein.
                          Wie ich meinen Musikgeschmack treffe, ob mit Ferrit, Turmalin und Co, oder ohne auskomme, ist mir eigentlich egal. Deshalb probiere ich auch gern mal etwas aus, wenn es die Zeit zuläßt.
                          Mit dieser Einstellung hat sich bei mir die reine Zeit Musik zu genießen, stark erhöht. Das es wahrscheinlich immer besser geht, gerade wenn das Wissen über unterschiedliche Materialien steigt und man heute durch moderne Technik wie 3D Drucker, Teile schaffen/kreieren kann, die es so nie gab, wird es in Zukunft sicherlich immer besser werden. Ob es mir gefällt? Das werde ich mir anhören.

                          bis denn
                          Musik kann gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

                          Kommentar


                            Hallo!

                            Ich empfehle grundsätzlich alle Komponenten selber anzuhören und dann zu entscheiden.

                            Bei mir habe ich das natürlich auch gemacht, auch bei dem elektr. Digitalkabel (Cinch) vom CD-Player zur Vorstufe.

                            Vor zu nicht allzu langer Zeit, hatte ich eine Luxman C03 / M03 in Betrieb und beim Vergleich verschiedener Kabel konnte ich keine für mich hörbaren Unterschiede beim Digitalkabel feststellen, bei den Analogkabeln allerdings schon und es kam dann doch wie es kommen mußte, nach Umstellung auf die Mark Levinson Vor- und Endstufe habe ich leider doch Unterschiede feststellen müssen.

                            Ich hatte mein altes, damals teures, Audioquest-Kabel (1 m) gegen ein ganz kurzes neues Kabel (25 cm) getauscht. Der theoretische Vorteil der kürzeren Verbindung war nicht nur nicht da, sondern das kurze Kabel "klang" schlechter. Mein Fazit: Es gibt durchaus auch bei digitalen Verbindungen Unterschiede die man hören kann, allerdings sind sie geringer als bei analogen Verbindungen. Außerdem zeigt es mal wieder, welch großen Einfluß ein Verstärker auf die Musik hat.

                            Gruß aus dem Taunus!
                            Mark Levinson No. 38, Mark Levinson ML 331, Parasound DAC 2000 Ultra, Denon DCD 3520, Arcus TL 300, Sony TV

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                              Zitat von ML Fan Beitrag anzeigen
                              Hallo!

                              Ich empfehle grundsätzlich alle Komponenten selber anzuhören und dann zu entscheiden.

                              Bei mir habe ich das natürlich auch gemacht, auch bei dem elektr. Digitalkabel (Cinch) vom CD-Player zur Vorstufe.

                              Vor zu nicht allzu langer Zeit, hatte ich eine Luxman C03 / M03 in Betrieb und beim Vergleich verschiedener Kabel konnte ich keine für mich hörbaren Unterschiede beim Digitalkabel feststellen, bei den Analogkabeln allerdings schon und es kam dann doch wie es kommen mußte, nach Umstellung auf die Mark Levinson Vor- und Endstufe habe ich leider doch Unterschiede feststellen müssen.

                              Ich hatte mein altes, damals teures, Audioquest-Kabel (1 m) gegen ein ganz kurzes neues Kabel (25 cm) getauscht. Der theoretische Vorteil der kürzeren Verbindung war nicht nur nicht da, sondern das kurze Kabel "klang" schlechter. Mein Fazit: Es gibt durchaus auch bei digitalen Verbindungen Unterschiede die man hören kann, allerdings sind sie geringer als bei analogen Verbindungen. Außerdem zeigt es mal wieder, welch großen Einfluß ein Verstärker auf die Musik hat.

                              Gruß aus dem Taunus!
                              Hallo,

                              in diesem Thread geht es um Digitalkabel - also um Kabel, die „Nullen und Einsen weiterleiten“ (zum DAC).

                              Ich habe den Eindruck, dass Du unter „Digitalkabel“ etwas Anderes verstehst. Oder ist in Deiner Vorstufe ein DAC integriert (bei ML No. 38 meines Wissens nicht)?

                              VG Uli

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                                Ich habe mich verschrieben, ich meinte natürlich in meinen externen Wandler, Parasound 2000 Ultra, ändert aber auch nichts.
                                Mark Levinson No. 38, Mark Levinson ML 331, Parasound DAC 2000 Ultra, Denon DCD 3520, Arcus TL 300, Sony TV

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