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Die Bedeutung von Netzverkabelung

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    #46
    Eupen Kabel

    Hallo zusammen

    Ich habe auch eine Anwendung gefunden für Eupen Kabel.
    An BluRay Playern und günstigen Streamern, als auch MAC-Mini,
    die nur einen 2-Pol Rasierapparate-Stecker ( C7 ) haben, beruhigt es ganz ordentlich die Nervösität und entfernt Gezischel, falls vorhanden.
    Den weißen Baumwollschlauch konnte ich durch einen etwas weniger schmutzanfälligen Gewebeschlauch ersetzen, der ca 50% Baumwollanteil hat.
    Im Hörtest war keinerlei Nachteil zu entdecken. Für kleines Geld eine sehr empfehlenswerte Maßnahme.




    Gruss
    Stephan
    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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      #47
      Morgen Stephan,

      verwendest Du nur zwei Einzeladern oder ist in der Umhüllung das komplette Eupen Kabel drin...?

      Viele Grüße: Wolfgang
      ________________
      www.qas-audio.de

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        #48
        C7 Netzkabel

        Hallo Wolfgang

        Es ist das komplette Eupen verbaut. Auch der Kondensator zur HF-Abführung ist direkt am C7 Stecker zwischen Schutzerde und Abschirmung,
        was man auf dem Bild nicht erkennen kann. Der verwendete Stecker ist aufschraubar, mit Lötösen.

        Auch wenn ein Gerät nur 2 Pole hat, sprich keine Schutzerde, haben mehrere Hörvergleiche gezeigt, das ganz gleich welches Netzkabel daran,
        wenn es nur 2 Adern hat, immer eine erhöhte Nervösität einbringen. So als ob, frei gemutmaßt, in der Zuleitung, über Erde, irgendwas an Störung abgeführt wird.

        Deshalb lohnt dieses Kabel umso mehr, wenn das vom Werk beigelegte nur 2 Adern hat.

        Gruss
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          #49
          Danke...!rost:
          ________________
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            #50
            Originally posted by KSTR View Post
            @

            Wenn es damit subjektiv schlechter (ruhiger, weniger spritzig, weniger "Bühne", usw) klingt.... das kann schon sein. Es ist ein bekanntes Phänomen dass die allermeisten Audiophilen, als Klanghörer, nicht das technisch korrekte maximal neutrale Klangbild bevorzugen und das ist auch völlig legitim so. Bei Home-HiFi: besser ist was besser gefällt!
            Den Eindruck habe ich ab und zu einmal....aber wie gesagt Zuhause ist alles egal da entscheidet nur der persönliche Geschmack...
            Man hilft sich aber auf Dauer eben viel wenn man trotzdem das bewusst auseinander halten kann...zwischen dem was wirklich ist und dem was man als persönliches Sounding in dem ein oder anderen Fall dazutun kann.
            Bei einer anderen Aufnahme kann das eben aber auch schon wieder ganz anders aussehen wie es dann jeweils klanglich herüberkommt auch eigengeschmacklich betrachet...
            Was für die eine Aufnahme ein akustischer Schmaus bedeuten kann, kann für die andere Aufnahme auch wiederum sich als ein Graus auswirken. Ich glaube nicht an ein Universalsounding welches über alle Aufnahmen gültig dann jede Aufnahme schöner erklingen lässt...

            Grüße Truesound
            Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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              #51
              Wenn man den Tonträger so hinnimmt, wie er daherkommt, dann ergibt sich die ganze klangliche Palette - von wunderschön bis grauenhaft. So ist das nunmal, wenn Tontechniker Musik auf einen Tonträger bannen. Nicht jeder Tontechniker ist auch ein Meister darin, natürlichen Klang zu produzieren, und oft wünscht der Auftraggeber das auch gar nicht. Im Vordergrund steht doch eher die Frage: Wie kann ich das am besten verkaufen bei den Interessenten? Und da wird der Klang schon mal vergewaltigt. Mit dem loudness race fängt das schon an, da wird die mögliche Dynamik eingedampft, daß es auf jedem Küchenradio und iphone schon in`s Ohr schießt. Mit "Klangqualität" hat das alles nichts mehr zu tun.

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                #52
                Einsatzbereiche von Ferritkabeln

                Hallo zusammen

                Ich möchte nochmal auf das in Beitrag 46 gezeigte Ferrit-Stromkabel eingehen.

                Heute besuchte ich einen alten Bekannten, der 90% Surround schaut/hört.
                Für Stereo hat er einen Meridian G06.2, der wunderbar aufspielt.
                Als Bluray-Player einen 300,- Panasonic, mit 2-poligem C7 Stromanschluss (wie Rasierapparat). So nahm ich also mal das Eupen 3G1 mit.
                Grade die günstigeren Hifi- und Videogeräte mit Schaltnetzteilen bringen gerne mal Gezischel, Spratzel,
                kraftlosen Bass und eine innere Unruhe mit.
                Genau so klang sein BluRay-Player auch im Vergleich zum Meridian.
                So tauschten wir das vom Werk mitgelieferte Stromkabel vom BluRay gegen ein Eupen 3G1, welches Geräteseitig noch einen kleinen
                Kondensator bekam.
                Ich mag Hörvergleiche, die nach 10 Sekunden eigentlich bereits entschieden sind.
                Das Eupen zeigte sofort weniger Gezische, Gespratzel, Tiefbass wurde druckvoller und Schwärzer.
                Sänger gewannen an Klangfarben, wirkten erwachsener.
                Das Klangbild gewinnt zusätzlich an Ruhe. Wogegen das gleiche Kabel am Meridian, der von Haus aus um ein mehrfaches besser
                aufspielt, eher für ein bedeckteres, verwascheneres Klangbild mit leichtem Rückgang der Bühnenbreite sorgte.
                Es verbessert kein Gezischel, weil keins vorhanden ist, es sorgt nicht für innere Ruhe, die war bereits da.
                Der Tiefbass wird nicht schwärzer, eher im Gegenteil, er wirkt ausgedünnter.
                Somit verbleibt es nun an seinem BluRay-Player, wo es eine sofort hörbare Verbesserung erzeugt. Für einen Materialpreis von ca 25,- passt es auch in der Relation wunderbar.
                Am ausgereiften Meridian konnte es absolut nicht punkten, der aber in allen Verkabelungsvarianten stehts mühelos
                am BluRayer-Player vorbeizog.

                Gruss
                Stephan
                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                  #53
                  Morgen,
                  Originally posted by SolidCore View Post
                  Das Eupen zeigte sofort weniger Gezische, Gespratzel, Tiefbass wurde druckvoller und Schwärzer.
                  Sänger gewannen an Klangfarben, wirkten erwachsener.
                  Das Klangbild gewinnt zusätzlich an Ruhe. Wogegen das gleiche Kabel am Meridian, der von Haus aus um ein mehrfaches besser
                  aufspielt, eher für ein bedeckteres, verwascheneres Klangbild mit leichtem Rückgang der Bühnenbreite sorgte.
                  Es verbessert kein Gezischel, weil keins vorhanden ist, es sorgt nicht für innere Ruhe, die war bereits da.
                  Der Tiefbass wird nicht schwärzer, eher im Gegenteil, er wirkt ausgedünnter.
                  Somit verbleibt es nun an seinem BluRay-Player, wo es eine sofort hörbare Verbesserung erzeugt. Für einen Materialpreis von ca 25,- passt es auch in der Relation wunderbar.
                  Am ausgereiften Meridian konnte es absolut nicht punkten, der aber in allen Verkabelungsvarianten stehts mühelos
                  am BluRayer-Player vorbeizog.
                  Ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn ein Ferritkabel mit HF konfrontiert wird.
                  Dieser Effekt ist hier ja schon x-mal beschrieben worden, ebenso wie die dazu gehörigen Erläuterungen.

                  Auch der Meridian besitzt ein Schaltnetzteil und reagiert somit ziemlich heftig auf die Entfernung des HF-Anteils im Netz.

                  Der Unterschied zwischen den Geräten ist eben, daß bei Meridian als klangorientiertem Hersteller sowas schon vorher auskompensiert wurde.

                  Interessant wäre, den Meridian mit dem Ferritkabel als reines Laufwerk mit einem externem DAC zu versuchen.
                  So könnte man den Punkt der Kompensation ein wenig eingrenzen.

                  Übrigens, am Materialpreis würde ich die Qualität nicht festmachen wollen, beim Eupenkabel sind sämtliche spezifischen Investionen nach dreißig Jahren ununterbrochener Produktion längst wieder drin, es ist zudem ein professionelles Großserienprodukt ohne Highend-Preisaufschlag.

                  Gruß

                  Thomas
                  http://www.highfidelity-aus.berlin/
                  Gewerblicher Teilnehmer

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                    #54
                    Stecker

                    Originally posted by SolidCore View Post
                    Hallo zusammen

                    Ich habe auch eine Anwendung gefunden für Eupen Kabel.
                    An BluRay Playern und günstigen Streamern, als auch MAC-Mini,
                    die nur einen 2-Pol Rasierapparate-Stecker ( C7 ) haben, beruhigt es ganz ordentlich die Nervösität und entfernt Gezischel, falls vorhanden.
                    Den weißen Baumwollschlauch konnte ich durch einen etwas weniger schmutzanfälligen Gewebeschlauch ersetzen, der ca 50% Baumwollanteil hat.
                    Im Hörtest war keinerlei Nachteil zu entdecken. Für kleines Geld eine sehr empfehlenswerte Maßnahme.




                    Gruss
                    Stephan



                    Alle die diese Stecker verwenden sollten unbedingt die Senkschraube am Schukostecker kontrollieren und nachziehen. Da wird der Ein- oder Andere eine Überraschung erleben....

                    Gruss Stefan

                    Comment


                      #55
                      Originally posted by SolidCore View Post
                      Das Eupen zeigte sofort weniger Gezische, Gespratzel, Tiefbass wurde druckvoller und Schwärzer. Sänger gewannen an Klangfarben, wirkten erwachsener. Das Klangbild gewinnt zusätzlich an Ruhe.

                      Wogegen das gleiche Kabel am Meridian, der von Haus aus um ein mehrfaches besser aufspielt, eher für ein bedeckteres, verwascheneres Klangbild mit leichtem Rückgang der Bühnenbreite sorgte. Es verbessert kein Gezischel, weil keins vorhanden ist, es sorgt nicht für innere Ruhe, die war bereits da.

                      Gruss
                      Stephan

                      Morgen Stephan,

                      könnte das des Rätsels Lösung sein...? Ich meine, könnte das erklären weshalb so mancher die Veränderung durch das Eupen-Kabel als wohltuende Verbesserung wahrnimmt, während andere (zu denen ich auch gehöre) es klanglich als eher negativ empfindet...? Wohl gemerkt, ich spreche nicht von der Wirkung des Turmalins, die ich für ganz ausgezeichnet halte, sondern lediglich vom Kabel. Der Unterschied bestünde dann darin, dass eine Anlage, die zuvor nicht gut geklungen hätte, durch das Eupen profitiert, während eine Anlage, die schon vorher ausgezeichnet geklungen hat, dadurch verschlechtert wird...?

                      Das wäre ein völlig anderer Ansatz als die Vorstellung, das Eupen Kabel würde den Klang einer Anlage grundsätzlich verbessern, und wenn das nicht der Fall wäre, dann solle man geflissentlichst die Anlage bzw. deren Komponenten eben austauschen. In letzter Konsequenz würde das bedeuten:

                      Eine Anlage die noch nicht ausgereizt ist, deren Potenzial noch Luft nach oben aufweist, profitiert davon..., eine Anlage die bereits auf hohem Niveau spielt, kann man sich damit möglicherweise versauen. Das Beispiel zeigt mal wieder, dass die diversen Aussagen dazu nicht allgemeingültig sind, nach meiner Ansicht auch nicht allgemeingültig sein können. Es zeigt aber auch wie enorm hoch die Bedeutung der Netzverkabelung anzusiedeln ist. Als ich seinerzeit meine Seite aufgebaut habe, war mir das durchaus bewusst, wenn auch nicht in dieser Konsequenz.

                      ZITAT: "Einige unangenehme Effekte - dazu gehören mangelnde Auflösung, scharfe S-Laute, kaum zu benennende Lästigkeiten im Klangbild sowie einige andere, zum Teil unterschwellige Irritationen - sind nicht selten der Stromversorgung zuzurechnen. Damit sind nicht nur die von der Industrie und unzähligen privaten und kommerziellen Verbrauchern hervorgerufenen Verunreinigungen des Stromnetzes gemeint, sondern eine Reihe klanglich relevanter Einflussgrößen, deren Ursachen sich unmittelbar in Ihrem Haus oder in Ihrer Wohnung verbergen können.

                      Diese Ursachen lassen sich - falls erforderlich mit Hilfe eines Elektrikers - leicht und ohne allzu großen finanziellen Aufwand ausschalten. Meine Erfahrung besagt allerdings, dass viele HiFi - Anhänger hohe Summen zu investieren bereit sind, wenn es um die Anschaffung neuer Geräte, neuer Lautsprecher oder anderer Kabel geht. Einen ortsansässigen Elektriker damit zu beauftragen, ein paar simple Veränderungen an der Stromversorgung vorzunehmen, davor schrecken die allermeisten Betreiber einer HiFi - Anlage zurück. Die Gründe hierfür mag ein jeder bei sich selbst hinterfragen.

                      Fazit: Fehlerquellen in der Stromversorgung Ihrer HiFi - Anlage können Ihnen den erwünschten Klang wesentlich gründlicher verderben, als es von vielen (insbesondere technisch / wissenschaftlich orientierten) Musikliebhabern für möglich gehalten wird." ZITAT ENDE

                      Der letzte Satz ist seinerzeit unter dem Eindruck des massiven Bombardements entstanden, dem ich im HiFi-Forum aufgrund solcher Aussagen massivst ausgesetzt war.

                      Viele Grüße: Wolfgang
                      .
                      ________________
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                        #56
                        Originally posted by tmr View Post
                        Der Unterschied zwischen den Geräten ist eben, daß bei Meridian als klangorientiertem Hersteller sowas schon vorher auskompensiert wurde.
                        Morgen Thomas,

                        ich sehe gerade, Du hast schon eine plausible Erklärung dazu geliefert.

                        Viele Grüße: Wolfgang


                        Übrigens: Noch ein kleiner Tip für all diejenigen, die zwar enormen Aufwand mit Ihren Netzkabeln und Stromleisten treiben, die sich jedoch beständig darüber ärgern, dass in ihrer Mietwohnung zwischen Sicherungskasten und Wandsteckdose keine separate Leitung verlegt wurde und auch nicht problemlos zu Testzwecken verlegt werden kann, ohne jedesmal die Hilfe eines Elektrikers in Anspruch zu nehmen. Für die gibt es eine (wie ich finde) einfache Lösung.

                        Es gibt Steckdosen, die ohne zusätzliche Installationsmaßnahmen einfach auf die Schiene im Sicherungskasten geklickt werden können. Von dort aus kann ein langes Kabel (zum Beispiel Eupen) quer durch die Räume provisorisch verlegt werden. Geht der Versuch positiv aus, muss das Kabel nur noch hinter Fuß- und/oder Deckenleisten verlegt werden. Gefällt das Ergebnis nicht, kann die Steckdose dennoch im Sicherungskasten verbleiben und für zukünftige Versuche mit anderen Kabeln genutzt werden.
                        .
                        Attached Files
                        Last edited by Janus525; 04.05.2019, 09:46.
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                          #57
                          Eupen Kabel

                          Hallo zusammen

                          Nochmal zum Eupen Kabel:
                          Ich denke, Thomas seine Erklärung passt wunderbar. Ich habe nun mehrmals genau diesen Effekt festgestellt. Wenn ein Hersteller bei der Entwicklung penibel gegen HF vorgegangen ist, zeigt sich ein Ferritkabel entweder Neutral, oder auch Nachteilig. Mein letzter Bericht zeigte dies wieder.
                          Obwohl der Meridian ein Schaltnetzteil hat, ist klanglich nichts davon zu hören. Ich selbst habe noch ein Meridian 598 mit Analogausgängen hier stehen. Dieser hat ebenfalls ein Schaltnetzteil. Schon damals beim Kauf wunderte ich mich, wieso man es absolut nicht heraushört. Das einzige, was ich darüber fand, das es als Ersatzteil >100,- von einem Fremdanbieter kostet. Eventuell ist es für Hifi optimiert. So nehme ich für mich den Gedanken mit, wenn ein Gerät klanglich die erwähnten Eigenschaften aufzeigt, auch mal ein Eupen Kabel zu probieren.
                          Gegenversuche an meiner eigenen Anlage, und Geräten von Bekannten, bestätigen diesen Effekt. So ist Ferrit kein Allheilmittel, sondern muss da eingesetzt werden, wo es vonnöten ist.

                          Gruss
                          Stephan
                          Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                            #58
                            Ein "Ferritkabel" wird sich nicht nachteilig auswirken. Wie denn auch? Von HF-Absoption kann man nicht genug haben.Und wenn, liegt es nicht am Kabel sondern an etwas anderem in der Anlage. Was man hört und bewertet, ist und bleibt aber individuell. Und die Maßstäbe der Bewertung hat man sich im Laufe der Jahre des Hörens erworben. Sie müssen aber nicht objektiv korrekt sein. Wir glauben immer, daß das, was wir hören, die Wahrheit sei. Ist es aber nicht. Es ist nur das, wovon wir denken, so gehöre es sich, so müßte es sein.
                            Last edited by Franz; 04.05.2019, 11:17.

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                              #59
                              Hallo,
                              Originally posted by SolidCore View Post
                              Nochmal zum Eupen Kabel:
                              Ich denke, Thomas seine Erklärung passt wunderbar. Ich habe nun mehrmals genau diesen Effekt festgestellt. Wenn ein Hersteller bei der Entwicklung penibel gegen HF vorgegangen ist, zeigt sich ein Ferritkabel entweder Neutral, oder auch Nachteilig.
                              Nein, da hast du was mißverstanden.

                              Meridian ist nicht "penibel gegen HF vorgegangen", sondern hat nur die oberflächlichen klanglichen Symptome bekämpft, sonst würde nämlich Ferrit keine Wirkung zeigen.

                              Das ist alles längst erprobt und getestet.
                              Wenn man konstruktiv dafür sorgt, daß HF keinen Einfluß hat (ich gebe zu, daß man als Laie da kaum eine echte Chance hat), zeigt auch Ferrit keine Wirkung.

                              Gruß

                              Thomas
                              http://www.highfidelity-aus.berlin/
                              Gewerblicher Teilnehmer

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                                #60
                                Ferrit

                                Hallo Thomas

                                Zumindest erklärt es, wieso die Meinungen zum Kabel so unterschiedlich sind.
                                Ist ja auch schon was.

                                Gruss
                                Stephan
                                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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