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Die Bedeutung von Netzverkabelung

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    Die Bedeutung von Netzverkabelung

    Originally posted by SolidCore View Post
    Darauf aufbauend lag ich ja dann genau richtig, als ich anmerkte, an der Groundingbox brachte ein Silberkabel zum Gerät die beste Wirkung, und das gleiche im Turmalinstecker. Nun wundere ich mich wieder, wieso du dann Kupfer verbaut hast. Gruss Stephan
    Morgen Stephan,

    wie Du weißt habe ich als Verbindung zwischen dem Sternverteiler und der Groundbox auch Kupfer verwendet. Die Vergoldung der Oberfläche diente dabei nur dem Anlaufschutz und, na ja, auch der Optik. Meiner Meinung nach hat die vergleichsweise riesige Oberfläche, die eine Art "HF-Autobahn" darstellen soll, größere Vorteile als die kleine Oberfläche eines dünnen Kabels aus besser leitendem Material. Aber okay, funktionieren tut es, die positive Wirkung des Turmalins in der Groundbox ist in meiner Anwendung zweifelsfrei vorhanden.

    Anders die Auswirkung des Eupen Kabels, mit dem ich mich nach wie vor nicht wirklich anfreunden kann. Falls Thomas Recht damit hat, dass ein leiserer, engerer, entfernterer, weicher, langsamer und müder wirkendes Klangeindruck bei mir ausschließlich auf das Fehlen von HF-Einflüssen zurückzuführen ist, dann taugen folglich die verwendeten Geräte bzw. die Zusammenstellung der verwendeten Geräte nichts. Das wäre die logische Konsequenz. Kann ich mir bei der momentanen ASUS/Audio Optimum/STAX-Konfiguration im Signalweg kaum vorstellen, aber okay, so weit so gut..., bzw. nicht gut...f:

    Ich überlege schon die ganze Zeit ob es nicht einen Weg gäbe, eine dauerelastische Ferritbeschichtung um ein anderes/besseres Leitermaterial herum zu bekommen. Eigentlich sollte das möglich sein, indem man geeignetes Ferritpulver (Bild 1) in HF-Abschirmfarbe (Bild 2) einrührt und seine Kabel damit mehrfach einstreicht. Nun werden einige fragen wozu denn...? Mit dem Eupen Kabel gibt es das doch schon.

    Stimmt..., aber auf diese Weise ließe sich erstens herausfinden, ob das Leitermaterial selber und die PVC-Umhüllung des Eupen tatsächlich keinen negativen Einfluss auf den Klang haben, und zweitens könnte dieser Mehrfach-Anstrich noch mit in dauerelastischen Lack eingerührtem Turmalinpulver überstrichen werden. Der Mühe wird sich vielleicht kaum jemand unterziehen wollen, zumal das (außer für Versuchszwecke unter kontrollierten Bedingungen) für Laien auch zu gefährlich wäre, nur um an solche Kabel heranzukommen. Aber es würde m.E. mehr Klarheit bei der konträren Diskussion hinsichtlich Eupen ja oder nein bringen.

    Was meinst Du, sollten wir das nicht mal versuchen...? Die schirmende Wirkung der Farbe scheint ja ganz ordentlich zu sein (Bild 3) und die zusätzliche Turmalinbeschichtung täte ein Übriges. Wäre doch gelacht wenn wir "den letzten Meter" nicht auch HF-mäßig in den Griff bekämen, ohne auf ein Billigkabel zurückgreifen zu müssen. Anders hört der Disput sonst ja niemals auf...rost:
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    ________________
    www.qas-audio.de

    #2
    Die Farbe von YSCHIELD muss laut Datenblatt noch geerdet werden.

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      #3
      Hallo,
      Originally posted by Janus525 View Post
      Falls Thomas Recht damit hat, dass ein leiserer, engerer, entfernterer, weicher, langsamer und müder wirkendes Klangeindruck bei mir ausschließlich auf das Fehlen von HF-Einflüssen zurückzuführen ist, dann taugen folglich die verwendeten Geräte bzw. die Zusammenstellung der verwendeten Geräte nichts.
      Sehe ich auch so,
      Einen entsprechenden Test kann man auch anders machen:
      Man sorgt durch hochwirksame Netzfilter vor der Anlage dafür, daß kaum HF durch die Netzkabel fließen muß.
      Der Unterschied zwischen normalen Netzkabel und Ferritkabel ist dann deutlicher geringer.
      Allerdings muß man dafür Sorge tragen, daß die Geräte hinter dem Netzfilter nicht selbst zuviel HF produzieren, die dann am Netzfilter reflektiert wird und den Test unwirksam werden läßt.
      Also noch ein Netzfilter direkt vor das Gerät.

      Sprich:
      Steckdose-> Netzfilter-> zu testendes Netzkabel -> Netzfilter -> Gerät.

      Gruß

      Thomas

      P.S.

      Manchmal sind auch garnicht die Geräte oder deren Kombination unpassend, sondern der Hörgeschmack des zusammenstellenden Hörers.
      Und über Geschmack muß man nicbt streiten. :grinser:
      Last edited by tmr; 28.04.2019, 11:09.
      http://www.highfidelity-aus.berlin/
      Gewerblicher Teilnehmer

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        #4
        Originally posted by tmr View Post
        Hallo,
        Sehe ich auch so,
        Einen entsprechenden Test kann man auch anders machen:
        Man sorgt durch hochwirksame Netzfilter vor der Anlage dafür, daß kaum HF durch die Netzkabel fließen muß.
        Der Unterschied zwischen normalen Netzkabel und Ferritkabel ist dann deutlicher geringer.
        Allerdings muß man dafür Sorge tragen, daß die Geräte hinter dem Netzfilter nicht selbst zuviel HF produzieren, die dann am Netzfilter reflektiert wird und den Test unwirksam werden läßt.
        Also noch ein Netzfilter direkt vor das Gerät.

        Sprich:
        Steckdose-> Netzfilter-> zu testendes Netzkabel -> Netzfilter -> Gerät.

        Gruß

        Thomas
        Hallo Thomas eine Verständnisfrage...
        An anderer Stelle wird davor gewarnt Netzfilter hintereinander zu schalten, da unberechenbarer Resonanzen Bauteile durch Überlastung zu Bersten bringen können.

        Comment


          #5
          Hallo,
          Originally posted by phono72 View Post
          Hallo Thomas eine Verständnisfrage...
          An anderer Stelle wird davor gewarnt Netzfilter hintereinander zu schalten, da unberechenbarer Resonanzen Bauteile durch Überlastung zu Bersten bringen können.
          Das gilt u.U. für schlecht konstruierte Netzfilter mit aktiven Bauteilen, übliche passive Netzfilter sind diesbezüglich ausreichend bedämpft.
          Das Hintereinanderschalten von Netzfiltern ist der Normalfall, in jedem Gerät sitzen mehr oder wenige effektive Netzfilter,
          Dazu vielleicht spaäter mehr, ich muß jetzt weg...

          Gruß

          Thomas
          http://www.highfidelity-aus.berlin/
          Gewerblicher Teilnehmer

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            #6
            @Janus,
            Es gibt mehrere Möglichkeiten für mehradrige Ferrit-Kabel:
            a - nur mit Ferritschicht um alles, fast nur Gleichtakt-Drosselwirkung.

            b - Ferritschicht um jeden Einzelleiter. Wirkt eher wie ein Netzfilter mit Drosselwirkung auf dem eigentlichen Signal und weit weniger Gleichtaktwirkung.

            c - Ferritschicht um jeden (der drei) Einzelleiter und Schirmung über alles. Besonders wenn man den Schirm beidseitig mit dem PE-Innenleiter verbindet (über Kondensator oder direkt) hat man praktisch gar keine Gleichtaktwirkung mehr weil der Schirm die Drossel aussenrum sehr effizient überbrückt.

            a kann man mit Ferrithülsen oder Ringen auf dem Kabel "emulieren" (mit wesentlich stärkerer und breitbandigerer Wirkung). Und das ist auch die Methode, ein b- und vor allem ein c-Kabel effektiver zu machen. Oder auch jedes andere normale Kabel

            Denn, zu Störbeseitigung braucht man beide Wirkungen, die differentielle (direkt auf das Signal zwischen L, N und PE) und die gleichtaktmäßige (gemeinsames Stör-Signal auf L, N und PE).


            Rein technisch gibt es nicht zuviel Entstörung bzw zuviel Abkopplung der Geräte unterneinander, weil der Idealzustand ist ja vollständige Abkopplung, jedes Gerät läuft im autarken Batteriebetrieb, es gibt keinerlei effektive Verbindung zwischen den Geräten ausser den Signalkabeln. Mit richtig guten (zwei Schirmfolien) genau passend dimensionierten und optimal angeschlossenen (erste Schirmung jeweils an eingehendes PE, zweite Schirmungen alle miteinander verbunden) Trenntrafos kommt man dem am nächsten wenn die Geräte nicht selbst für ausreichende Isolation/Entstörung sorgen (leider praktisch nie der Fall bei Consumer-HiFi-Geräten), plus etwas an HF-Maßnahmen (wieder Differential-Mode und Common-Mode). Mit guten Netzfiltern plus massiv HF-dämpfenden Kabeln am zweitnächsten.

            Wenn es damit subjektiv schlechter (ruhiger, weniger spritzig, weniger "Bühne", usw) klingt.... das kann schon sein. Es ist ein bekanntes Phänomen dass die allermeisten Audiophilen, als Klanghörer, nicht das technisch korrekte maximal neutrale Klangbild bevorzugen und das is auch völlig legitim so. Bei Home-HiFi: besser ist was besser gefällt!
            Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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              #7
              Originally posted by phono72 View Post
              Die Farbe von YSCHIELD muss laut Datenblatt noch geerdet werden.
              Yepp. Ist ja auch nur ein -- eher schlechter -- Ersatz für echte metallische Schirmung (Geflecht oder Folie), und es gelten die selben Gesetze (Wirkung für HF nur wenn beidseitig angeschlossen).
              Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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                #8
                Es ist ein bekanntes Phänomen dass die allermeisten Audiophilen, als Klanghörer, nicht das technisch korrekte maximal neutrale Klangbild bevorzugen und das is auch völlig legitim so. Bei Home-HiFi: besser ist was besser gefällt!

                Völlig richtig erkannt. Das hab ich schon so oft gesagt. Es ist ein Gewöhnungsprozess, wir sind nicht mit möglichst unverfälschter Wiedergabe großgeworden, haben uns an so manche Fehler in der Wiedergabe schon so gewöhnt, daß wir vieles davon gar als besser halten, weil das andere uns klanglich gar nicht bekannt ist. Besser ist in der Tat, was besser gefällt. Man lernt aber auch dazu, wenn man es will und für sich mal erkannt hat, wie schön unverfälschte Musik tönen kann.

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                  #9
                  Turmalin

                  Originally posted by Janus525 View Post
                  Morgen Stephan,

                  wie Du weißt habe ich als Verbindung zwischen dem Sternverteiler und der Groundbox auch Kupfer verwendet. Die Vergoldung der Oberfläche diente dabei nur dem Anlaufschutz und, na ja, auch der Optik. Meiner Meinung nach hat die vergleichsweise riesige Oberfläche, die eine Art "HF-Autobahn" darstellen soll, größere Vorteile als die kleine Oberfläche eines dünnen Kabels aus besser leitendem Material. Aber okay, funktionieren tut es, die positive Wirkung des Turmalins in der Groundbox ist in meiner Anwendung zweifelsfrei vorhanden.
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                  Was meinst Du, sollten wir das nicht mal versuchen...? Die schirmende Wirkung der Farbe scheint ja ganz ordentlich zu sein (Bild 3) und die zusätzliche Turmalinbeschichtung täte ein Übriges. Wäre doch gelacht wenn wir "den letzten Meter" nicht auch HF-mäßig in den Griff bekämen, ohne auf ein Billigkabel zurückgreifen zu müssen. Anders hört der Disput sonst ja niemals auf...rost:
                  Hallo Wolfgang

                  Der Disput wird nie aufhören. Thomas und Klaus haben die Gründe ja bereits genannt. Einer mag weiträumig, einer Doppelmono-ähnlich (scherzhaft). Oder aus der Sicht der Gegengruppe: Einer mag überzogen, einer das Richtige.
                  Hatte ja mit Thomas zuletzt die Diskussion, das auch er Silber für die sogar besser HF-filternde Methode hält, mir persönlich auch klanglich besser gefällt, er jedoch aufgrund des anderen Klangverhaltens lieber Kupfer einbaut. Erlaubt ist, was gefällt.
                  Und zum dritten mal erwähne ich, das man sowohl Turmalin Cinchstecker, als auch Groundingboxen, mit gleicher Kapazität und Wirkweise dennoch mit verschiedenen Klangsignaturen bauen kann. Auch hier wieder, der eine mag Version A, der andere B.
                  Das kannst du selbst ausprobieren, indem du einfach die Verbindung zwischen Trident und G-Box mit unterschiedlichen Kabeln verbindest.
                  Am besten noch 1m oder mehr, um es noch deutlicher zu machen. Ist ja nur ein Versuch.
                  Zwischen Solid Silber und einer silikonummantelten Messgeräteschnur gleichen Leiterquerschnitts sollte man den gravierensten Unterschied heraushören. Von dickwandigen Kupferstangen oder Röhrchen bin ich null begeistert. Andere wiederum genau das Gegenteil.
                  Ich möchte auch betonen, keine Variante für "die richtige" einzustufen.
                  Gruppe A wird immer sagen: hau ab mit B, und B immer sagen, A taugt weniger.
                  Das Thema ist einfach noch nicht ausgereift. Hier mal ein Tip, was alles über den Haufen wirft. Bring in deine G-Box einfach Shungit mit ein, und aus "Wolldecke über Box" wird plötzlich Auflösung. Ist das nicht schwer bescheuert ?

                  Mit der Beschichtung eines Kabels bin ich bei Dir, ich wollte es mal mit einem Digitalkabel versuchen. Verenn dich nicht in Überlegungen mit Lack.
                  Einfach das Kabel entweder mit Polfett, Mineralöl oder sonstiges ganz dünn bestreichen, Turmalin in feinster Mehlform damit "pudern", und eine Lage Teflonband außenrum. Fixiert, isoliert, hält ewig, und hat keine schlechteren di-Elektrischen Eigenschaften.


                  Gruss
                  Stephan
                  Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                    #10
                    Hallo Thomas,

                    dass der letzte Meter vor der Anlage äußerst wichtig ist, steht für mich auch außer Frage.
                    Sehr interessant ist hier auch die Abhandlung „Das Phänomen der letzten eineinhalb Meter“ von Herrn Strassner, Fa. HMS.
                    Der Mann ist eine Koryphäe auf dem Gebiet Strom und ihm ist es immer sehr wichtig, die Gründe und die Wirkweise seiner Produkte zu erklären.

                    Schönen Gruß rost:
                    Carsten

                    Originally posted by thomas2 View Post
                    Guten Morgen,

                    zuerst vielen Dank für die vielen Beiträge.
                    Ich glaube der Thread hat gezeigt, wie wichtig der berühmte "letzte Meter" an einer Anlage ist.

                    Für mich war dieser letzte Meter ein großer Schritt in der klanglichen Weiterentwicklung meiner Anlage. Wollte ich vor 6 Wochen noch alles verkaufen, so bin ich derzeit mehr als sehr zufrieden.

                    Ich habe jetzt zwei hervorragende Referenz- Netzkabel von Swoboda gekauft
                    und werde nach meinem Urlaub und einer Ansparphase da noch mal einsteigen und mit Swoboda einen weiteren Termin machen.


                    Viele Grüße und viel Spaß bei eurer klanglichen Weiterentwicklung.

                    Thomas
                    PS Audio P3, Ayon CD-10 II Signature , AudioValve Solaris, Abyss AB 1266 Phi TC mit JPS SuperConductor, Hifiman HE1000 V2 mit Cardas Clear und Lavricables Master Silver, PS Audio AC12, HMS Suprema Netz- und XLR-Kabel.

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                      #11
                      ...dennoch, zwischen zu Tränen gerührt und alles verkaufen entscheidet nicht (nur) der letzte Meter.
                      Meine Meinung....feif:

                      Solange es "besser" ist, ist es immer richtig rost:

                      Comment


                        #12
                        ... auch wenn „der letzte Meter“ nicht unwichtig ist, bin ich da komplett bei Dir!

                        Schönen Gruß
                        Carsten
                        PS Audio P3, Ayon CD-10 II Signature , AudioValve Solaris, Abyss AB 1266 Phi TC mit JPS SuperConductor, Hifiman HE1000 V2 mit Cardas Clear und Lavricables Master Silver, PS Audio AC12, HMS Suprema Netz- und XLR-Kabel.

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                          #13
                          Originally posted by Franz View Post
                          Völlig richtig erkannt. Das hab ich schon so oft gesagt. Es ist ein Gewöhnungsprozess, wir sind nicht mit möglichst unverfälschter Wiedergabe großgeworden, haben uns an so manche Fehler in der Wiedergabe schon so gewöhnt, daß wir vieles davon gar als besser halten, weil das andere uns klanglich gar nicht bekannt ist. Besser ist in der Tat, was besser gefällt. Man lernt aber auch dazu, wenn man es will und für sich mal erkannt hat, wie schön unverfälschte Musik tönen kann.
                          Ich denke, dass der eigene Weg zur unverfälschten und authentischen Musikwiedergabe immer mal wieder ein Umdenken erfordert und gewisse Änderung der Strukturen in der Anlage erfordert. Dies sukzessive zu verbessern, macht für mich auch den Reiz des Musikhörens aus.

                          Je weniger Fehler behaftet die einzelnen Komponenten sind, umso einfacher kann man diesem Ziel näherkommen. Hieraus entstehen Hörpräferenzen, die einige mit einem teilen, andere auch nicht.

                          Gruß, remue
                          Myro Xamboo, Sauermann Doppelmonos, Young DAC (modifiziert), Fidelizer 8,4, Jplay Classic, Foobar, Silberkabel aus eigener Herstellung, Schenker Dock 15 (modifiziert) Biophotone Tuning.

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                            #14
                            Ja, Musik hören, erleben und empfinden ist etwas sehr Individuelles. Und mit einer vermittelten Musik über eine Anlage ist es umso schwieriger, ein natürliches Musikerlebnis zu bekommen. Vieles ist doch sehr künstlich, angefangen mit der Aufnahme. Man kann also nur den eigenen Vorstellungen von "guter Musik" folgen. Und da führen in der Tat viele Wege nach Rom. Wenn an weiß, wie man selbst hören möchte und wie man dieses Ziel am besten verfolgt, damit man an`s Ziel kommt, dann ist es gut.

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                              #15
                              Originally posted by Franz View Post
                              Das hab ich schon so oft gesagt. Es ist ein Gewöhnungsprozess, wir sind nicht mit möglichst unverfälschter Wiedergabe großgeworden, haben uns an so manche Fehler in der Wiedergabe schon so gewöhnt, daß wir vieles davon gar als besser halten, weil das andere uns klanglich gar nicht bekannt ist.
                              Da stimme ich Dir sofort zu, Franz...:daumen:

                              Wenn man über die Zeit hinweg Deine Beiträge verfolgt, dann hast Du ja auch schon sehr oft geglaubt (und das auch so geschrieben): "Jetzt klingt es bei mir richtig..., jetzt ist es natürlich und unverfälscht..., so muss sich das anhören..." usw. Tatsächlich aber war es so, dass bei jeder Deiner Veränderungen eine Verbesserung stattgefunden hat wie Du selbst oft geschrieben hast. Hierfür gibt es m.E. nur nur eine Erklärung:

                              Du selber hast zuvor jedesmal erneut geglaubt und warst davon überzeugt, das ist es jetzt. Ich habe zwar nicht mitgezählt wie oft das in der Vergangenheit bei Dir der Fall war, vielleicht fünf oder sechs Mal, könnte das aber nochmal heraussuchen. Wenn es also jedesmal besser geworden ist, muss es zuvor ja jedesmal schlechter gewesen sein, nicht wahr. Wenn es also z.B. fünf Qualitätssprünge nach oben gegangen ist, muss es also zuvor fünf Qualitätsstufen nach unten schlechter geklungen haben. Simple Logik halt.

                              Bei mir ist es eher (leider) umgekehrt. Viele der Versuche die ich in letzter Zeit durchgeführt habe, egal ob mit dem Tausch von Geräten, mit anderen Verkabelungen, jetzt mit den ganzen HF-Bekämpfungsversuchen, es wurde stets schlechter. Das scheint mir aber eher ein Indiz dafür zu sein, dass da im Rahmen meiner Möglichkeiten kaum noch Luft nach oben ist. Zwei rühmliche Ausnahmen davon gibt es aber: Die Groundbox mit Turmalin wirkt sich bei mir überall marginal positiv aus. Dass sich damit noch ein kleines bißchen mehr aus einer Anlage herausholen lässt, das wusste ich nicht weil ich es nicht kannte. Und die XLR-Kabel von Stefan haben sich bei mir ebenfalls positiv ausgewirkt, allerdings eher als eine kompensatorische Maßnahme gegen die Nachteile des Eupen Kabels im Sternverteiler.

                              Und ganz genau: Wenn man selber genau weiß wie man hören möchte, dann führen viele Wege nach Rom. Volle zustimmung...:daumen:

                              Viele Grüße: Wolfgang...rost:
                              .
                              Last edited by Janus525; 28.04.2019, 14:26.
                              ________________
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