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    Bei Tonmeistern, Toningenieuren, Studioleuten, etc. ruft dieses Thema ein eher müdes gequältes Lächeln hervor.

    Wenn man bedenkt, wie viele Meter „Kabeln“ äh Leitungen ein Signal vom Mikrophon weg schon hinter sich hat,...
    Das sollte man schon differenziert sehen. Während das Kabelthema im High-End-Bereich längst übertrieben wird, ist es im Studiobereich noch nicht ganz angekommen. Sicher gibt es unter den "High-End"-Kabeln viele (vielleicht sogar die meisten), die nichts weiter sind als überteuerte Scherzartikel, aber es ist nicht alles Unsinn. Vielfach werden in Tonstudios teure Mikrofone über so miserable Kabel angeschlossen, dass man sich die teuren Mikrofone auch sparen könnte.
    http://www.audio-optimum.com/

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      Hallo,
      Originally posted by FritzS View Post
      Bei Tonmeistern, Toningenieuren, Studioleuten, etc. ruft dieses Thema ein eher müdes gequältes Lächeln hervor.
      Früher mal, heute werdens immer weniger.
      Die abgelieferte Qualität (und nur danach läßt sich Kompetenz und Qualifikation beurteilen) beweist dannn auch sehr oft die Ignoranz in Sachen Klangqualität ("Schei$$egal - we'll fix it in the mix").:diablo:
      Da hat man dann als Konsument noch nicht mal ein "müdes gequältes Lächeln" übrig.
      Originally posted by FritzS View Post
      Wenn man bedenkt, wie viele Meter „Kabeln“ äh Leitungen ein Signal vom Mikrophon weg schon hinter sich hat, bis es letztendlich in der „Konserve“ landet, das grad bei Klassik Aufnahmen in großen Sälen.
      Es ist durchaus nachvollziehbar, daß man früher sich über Probleme, die man sowieso nicht lösen konnte, auch keine Gedanken gemacht hat.

      Das ändert sich aber.
      Der Trend geht zu Mikrofonen mit eingebautem DAC (Neumann) und überhaupt zu drahtloser Übertragung.

      Viele Masteringstudios sind mittlerweile ziemlich "audiophil" ausgestattet.

      Aber schon in den Neunzigern, als DENON in Deutschland sehr viele Klassikaufnahmen gemacht hatte, haben die japanischen Ingenieure ihr eigenes audiophiles Equipment mitgebracht (zur großen Verwunderung der lokal angeheuerten deutschen Tonleute), sie haben sogar bei uns (TMR) Netzfilter und Netzkabel gekauft.
      Das Ergebnis läßt sich hören.
      Die DENON-Klassikaufnahmen gehören zu den gelungensten, die ich kenne.
      Die Tonmeister und Toningenieuren der DG hätten sich locker jeweils drei Scheiben davon abschneiden können und wären immer noch nicht bei dieser Qualität gelandet.
      Originally posted by FritzS View Post
      Nur ein Versuch, für jene „Mutigen“ die die Möglichkeit dazu hätten und XLR verwenden können. Nehmt mal jeweils 1m Meter dieses „Klingeldrahtes" = zwei isolierte und verdrillte Kupferdrähte und lötet das in XLR Stecker ein und vergleicht das mit Euren sonstigen XLR Verbindungen.
      Ich denke mal, das haben fast alle Kabelbastler schon hinter sich.
      Klar funktioniert das, warum denn nicht, im Gerät als Zuleitung zu den Buchsen funktioniert es ja auch. Es geht aber dann schon noch besser zu machen.
      Originally posted by FritzS View Post
      „Hartgesottene“ haben das gerüchtehalber schon mit isolierten und verdrillten Blumendraht (Eisen) probiert - auch mit überraschenden Ergebnis.
      Alter Hut.
      So überraschend ist das wieder auch nicht, die Musik als solche wird schon erkennbar gewesen sein.

      Gruss

      Thomas
      http://www.highfidelity-aus.berlin/
      Gewerblicher Teilnehmer

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        Originally posted by Franz View Post
        Qualität in der Wiedergabe läßt sich objektiv erkennen. Heinz Josef Nisius hat das seinerzeit recht anschaulich auch beschrieben. Habe dieses tolle Buch schon des öfteren empfohlen und tue dies wieder: https://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=27&t=282
        Interessant - vieles davon war mir schon bewusst.
        Fritz
        KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
        Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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          Originally posted by FritzS View Post
          Bei Tonmeistern, Toningenieuren, Studioleuten, etc. ruft dieses Thema ein eher müdes gequältes Lächeln hervor.

          Wenn man bedenkt, wie viele Meter „Kabeln“ äh Leitungen ein Signal vom Mikrophon weg schon hinter sich hat, bis es letztendlich in der „Konserve“ landet, das grad bei Klassik Aufnahmen in großen Sälen.

          .
          In Live mit erlebt , wie das ankommende Signal am Mischpult „aufgehübscht“ wurde.

          Dennoch existieren in normal möblierten Hörräumen , raumakustisch Defizite , die im Studio/Konzertsaal so nicht gibt und wenn , am Pult korrigiert wurden .

          Bi Home :
          Dazu um den Bogen zu LS Kabel wieder zu bekommen , gehören Leitungen die Energie transportieren u.a. auch LS Kabel .

          Die ganz Schlauen argumentieren mit der Korngröße / Metallstruktur und das eine Signalstreuung daran stattfinden würden . Aus diesem Grund soll auch eine Biegung von Kabel vermieden werden .

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            Hallo zusammen,

            hier mal eine recht laienhafte Überlegung meinerseits, aber sicherlich haben sich schon mal Experten damit auseinander gesetzt.

            Nehmen wir einmal an, unterschiedliche Materialien oder was auch immer hätten einen Einfluss auf die Laufzeiten einzelner Frequenzen. Messtechnisch ersichtlich würde das nach meinem (unprofessionellen) Verständnis der Thematik ja nur dann, wenn man exakt zum selben Zeitpunkt an der identischen Signalstelle eine Art "Shot" mit unterschiedlichen Produkten durchführt.

            Wurde so etwas schon mal gemacht und (falls ja) mit welchem Ergebnis bei welchen Kabeln ?
            Gruß

            Patrik


            Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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              Originally posted by keinkombigerät View Post
              Hallo zusammen,
              hier mal eine recht laienhafte Überlegung meinerseits, aber sicherlich haben sich schon mal Experten damit auseinander gesetzt.
              Nehmen wir einmal an, unterschiedliche Materialien oder was auch immer hätten einen Einfluss auf die Laufzeiten einzelner Frequenzen. Messtechnisch ersichtlich würde das nach meinem (unprofessionellen) Verständnis der Thematik ja nur dann, wenn man exakt zum selben Zeitpunkt an der identischen Signalstelle eine Art "Shot" mit unterschiedlichen Produkten durchführt.
              Wurde so etwas schon mal gemacht und (falls ja) mit welchem Ergebnis bei welchen Kabeln ?
              Signallaufzeit detto auch Gruppenlaufzeit lassen sich messtechnisch einwandfrei erkennen.
              Weiter führend:
              https://de.wikipedia.org/wiki/Delta-Distribution
              https://de.wikipedia.org/wiki/Impulsantwort
              https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenlaufzeit

              Wie komplex dieses Thema bei HF und digitalen Signalen bei hoher Frequenz ist, ist hier ansatzweise dargestellt:
              http://alt.ife.tugraz.at/LV/Skripten/gemp1_kap7.pdf
              Zum Glück liegen die Audio Frequenzen weit darunter. Rechteckimpulse sind in der Musik auch sehr rar. Deren Flankensteilheit wäre ja sowieso durch die begrenzte Übertragungsrate von Audio Signalen eingegrenzt.

              Bei Übertragung per Cinch oder zum Lautsprecher wird aber keine Leistungsanpassung (angepasste Leitung) verwendet, somit könnte es theoretisch auch Signalreflektionen geben. Diese würden rein theoretisch auch von den Eigenschaften der Verbindungsleitung (die hier ja nicht genormt ist) abhängig sein.
              https://de.wikipedia.org/wiki/Reflex...chen_Leitungen
              https://de.wikipedia.org/wiki/Angepasste_Leitung
              https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung
              Reflexion in Leitungen, angepasste Leitungen, Leistungsanpassung sind eher ein Thema für Hochfrequenz, Funkamateure, SAT Anlagen aber auch bei Übertragung von digitalen Signalen über längere Strecken (z.B. Ethernet Leitungen). Beim Computer mit den hohen Taktraten auch am Motherbord bei den Verbindungsleitungen zwischen den einzelnen ICs.
              Fritz
              KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
              Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                Für die Kohle kann man sich auch Kabel auch aus Gold extra anfertigen lassen in den normalen Längen die man bräuchte....:grinser:

                Grüße Truesound
                Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                  Originally posted by Truesound View Post
                  Für die Kohle kann man sich auch Kabel auch aus Gold extra anfertigen lassen in den normalen Längen die man bräuchte....:grinser:

                  Grüße Truesound
                  Doch nicht Gold, da gibt es besseres. :teach:

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                    Originally posted by oncle_tom View Post
                    Doch nicht Gold, da gibt es besseres. :teach:
                    Hast es schon zum Patent angemeldet?
                    Wenn ja, so kannst es ja erzählen. :lol::dank::daumen::mussweg:
                    Fritz
                    KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                    Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                      Hallo,
                      Originally posted by FritzS View Post
                      Hast es schon zum Patent angemeldet?
                      Brauch man nicht. Man nimmt einfach Cu, hat eine bessere Leitfähigkeit und ist billiger.

                      Au-Kabel sind nur was für russische Oligarchen.

                      Gruss

                      Thomas
                      http://www.highfidelity-aus.berlin/
                      Gewerblicher Teilnehmer

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                        Mal eben hier einklinken...welches Lautsprecherkabel könnt Ihr empfehlen für Innenverdrahtung zu den Chassis und ca. 40cm zur Überbrückung von einem zweiteiligem Lautsprecher?

                        Reicht dort 2.5 mm oder sind 4mm besser? Klangneutrales Kabel bitte.feif:

                        Vorschläge?

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                          Originally posted by tmr View Post
                          Hallo,Brauch man nicht. Man nimmt einfach Cu, hat eine bessere Leitfähigkeit und ist billiger.
                          2x 2 bis 4 mm DM CuLL OFC (doppelt lackiert) mit Bohrmaschine verdrillt und Du hast eines der Besten und Günstigsten LS Kabeln. Alternativ kannst jeden Leiter noch vor dem Verdrillen mit einem Teflon Schlauch überziehen.
                          Fritz
                          KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                          Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                            Hallo,
                            Originally posted by FritzS View Post
                            2x 2 bis 4 mm DM CuLL OFC (doppelt lackiert) mit Bohrmaschine verdrillt und Du hast eines der Besten und Günstigsten LS Kabeln. .
                            Woher weißt du das und womit hast du das verglichen?

                            Gruss

                            Thomas
                            P.S.
                            Dicke Cu-Kabel sind klanglich das letzte....:grinser:
                            http://www.highfidelity-aus.berlin/
                            Gewerblicher Teilnehmer

                            Comment


                              Originally posted by tmr View Post
                              Hallo,Woher weißt du das und womit hast du das verglichen?

                              Gruss

                              Thomas
                              P.S.
                              Dicke Cu-Kabel sind klanglich das letzte....:grinser:


                              Moin Thomas,

                              das kannst Du doch nicht so sagen, wo Fritz doch die Ahnung hat, da er allem wissenschaftlich auf den Grund geht:mussweg:

                              VG Andi

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                                Originally posted by tmr View Post
                                Hallo,Woher weißt du das und womit hast du das verglichen?
                                Dicke Cu-Kabel sind klanglich das letzte....:grinser:
                                War vor etlichen Jahren in der HiFi Fachpresse zu lesen.
                                Kannst Dich nicht mehr erinnern?
                                Eh klar, dass solche Basteleien den Fachhändlern nicht gerade taugen. :clowni:
                                PS: Und aus welchen Leiter-Formen bestehen nun die Bahnen auf den Printplatten, die Spulen in den LS Weichen und die Wickeldrähte der Schwingspulen?
                                Fritz
                                KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                                Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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