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Blindtest mit unerwartetem Ergebnis

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    Blindtest mit unerwartetem Ergebnis

    Hier nachzulesen :

    http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm


    Bin gespannt auf Eure Meinungen dazu........rost:


    Beste Grüße
    Speedy

    #2
    Hallo Speedy,

    da gibt es viele Erklärungsmöglichkeiten.

    Ich kenne die Komponenten nicht, vielleicht passen sie ja nicht wirklich zusammen oder eine der Koponenten war defekt oder klingt einfach schlecht? Teuer heißt ja nicht zwangsläufig gut.

    Aber selbst ein gut zusammengestelltes High End System reagiert in meiner Erfahrung empfindlicher auf Kleinigkeiten, die im Extremfall z.B. einen tollen Klang ins Nervige kippen lassen können. Kleinigkeiten können unpassende Kabel sein, ein Mismatch von Amp und Lautsprecher, ein verpoltes Netzkabel, usw.

    Eine gute einfachere Kette ist u.U. gutmütiger.

    Oder was denkst du?

    LG
    Manfred

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      #3
      Ich hätte ehrlich gesagt nichts anderes erwartet.
      Es wird da jetzt natürlich immer irgendwelche Erklärungsversuche geben wie der Test war nicht realistisch, irgendwas stimmte da nicht, etc.
      Wenn man normal funktionierendes Equipment hat, was auch für die jeweiligen Gegebenheiten ausgelegt ist, dann ist der Unterschied nach meinen Erfahrungen marginal und teuer ist definitiv nicht immer besser.

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        #4
        Mir ist nicht klar, welche Schlussfolgerung nun am Ende steht.
        Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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          #5
          Ich denke man sollte so etwas nicht überbewerten, vermutlich würde der Test in unterschiedlichen Zeiträumen und unterschiedlichen Personen auch anders ausfallen. Natürlich ist teuerer nicht immer gleich besser, es kann auch durchaus schlechter sein, das sollte den meisten die lange genug das Hobby ausleben mittlerweile klar sein. Auch wehre ich mich gegenüber der Aussage das prinzipiell alles im Hifi Bereich überteuert ist, abgesehen davon wer definiert dies? Nach meiner Erfahrung hat jede! elektronische Komponente einen gewissen Eigenklang und es kommt eher auf die Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander an ob etwas gefällt oder nicht. Dies kann man zwar theoretisch durchspielen aber man kommt um einen praktischen Vergleich nicht herum da Theorie und Praxis desöfteren diametral gegenüber stehen. Wo man dann preislich im Endeffekt landet wird von Person zu Person unterschiedlich sein und sicherlich auch vorwiegend vom Budget getrieben. Leider ist meine Erfahrung so das ein nicht unwesentlich hoher monetärer Einsatz notwendig ist um eine gewisse qualitative Stufe zu erreichen die mich persönlich befriedigt, das mag sicherlich bei anderen anders sein. Es gibt aber auch immer wieder viele "Budget" Kombinationen am Markt die durchaus schon eine sehr gute Qualität erreichen, aber es bleibt meist nur bei "sehr gut".
          Zuletzt geändert von Inexxon; 04.07.2016, 09:37.
          Viele Grüße!

          Sören

          http://www.inexxon.com

          Stax Neu- und Gebrauchtgeräte / Zubehör / Verstärkersysteme / Gutachten

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            #6
            guten Morgen zusammen,

            wenn der Testaufbau so stimmt wurden wieder einmal alle nur möglichen Fehler bei diesem Test gemacht.
            Es wurden Lautsprecher benutzt die weder das komplette Frequenzspektrum abdecken noch den angeschlossenen Verstärker besonders fordern.
            Die Testhörerer sitzen wie Hühner durcheinander obwohl klar ist, das Unterschiede nur im Sweet Spot am deutlichsten hörbar sein sollten, und zwar alleine.
            Es ist davon auszugehen das Musikbeispiele verwendet wurden die dann alle hörten (weil ja mehrere Personen gleichzeitig hörten), hier wäre aber wichtig das die Hörer alleine, in Ruhe und mit drei ihrer am meisten gehörten Musiktitel testen.
            Dann, ich weiss es nicht genau, bin aber ziemlich sicher das der verwendetet Lautsprecher nicht gerade ein Wunder an Auflösungsvermögen sein dürfte (nicht auf Analytik getrimmt).
            Dann ist der Test subjektiv (was hat wem gefallen), der nächste Fehler, denn darum geht es nicht.
            Viel besser wäre gewesen objektive Musikbeispiele zu nehmen und diese auf eindeutige Positionierung im virtuellen Raum und-/oder Raushörbarkeit von Details zu testen.
            Das alles hat natürlich nichts mit billig oder teuer zu tun, trotzdem sollte klar seine das die einzelnen Komponenten deutlich unterschiedlich klingen.
            Es ist exakt wie Manfred sagt, die deutlichsten Unterschiede ergeben sich wenn Komponenten nicht zusammen passen, ein gutes Beispiel: eine Dartzeel Endstufe klingt mit einer nicht passiven Vorstufe (z.B. regelbarer CDP direkt angeschlossen) wie mit einem Handtuch verhangen, erst die richtige und passende Vorstufe kann aus der Endstufe das volle Potential schöpfen.

            So gesehen war der Test reine Zeitverschwendung...

            Gruss Marc
            Zuletzt geändert von boxworld; 04.07.2016, 09:51.
            Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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              #7
              Hallo Freunde,

              wenn jemand mit egal welchem Verfahren für sich zu einem tragfähigen Ergbnis bezüglich der Auswahl seiner Geräte kommt, ist das für ihn doch OK. Er darf nur keine Allgemeingültigkeit ableiten. Ansonsten sagt so ein Test überhaupt nichts. Je nachdem, wie man gestrickt ist, kann man dran glauben oder auch nicht.

              Grüßle vom Charly
              Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
              Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

              Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
              https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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                #8
                Hallo

                Blindtests und offene Kurzzeittest sind nie wirklich zielführend.
                Aber darüber streitet die Szene seit 35 Jahren.

                Kommentar


                  #9
                  Nach meiner Erfahrung hat jede! elektronische Komponente einen gewissen Eigenklang und es kommt eher auf die Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander an ob etwas gefällt oder nicht.
                  Das ist auch meine Meinung. Und jeder Hörer unterscheidet sich in Maßen in dem, was ihm gefällt. Deshalb stimme ich ausdrücklich Charly zu, der festhält:

                  wenn jemand mit egal welchem Verfahren für sich zu einem tragfähigen Ergbnis bezüglich der Auswahl seiner Geräte kommt, ist das für ihn doch OK. Er darf nur keine Allgemeingültigkeit ableiten. Ansonsten sagt so ein Test überhaupt nichts.

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                    #10
                    Ist das Ergebnis wirklich unerwartet?

                    Es ist grundsätzlich ein bisschen schwierig, derartige Versuche zu beurteilen, weil man ja einerseits Respekt für den durchaus hohen Aufwand, der betrieben wurde, zollen will/muss, aber andererseits es sehr schade ist, das (immer noch?) so wenig Wert auf die Grundlagen in Sachen sinnvoller Testung gelegt wird.

                    Es beginnt damit, dass am Anfang der Experimentplanung eine vernünftige Hypothese formuliert werden sollte, die im Zuge der Operationalisierung die Grundlage für ein passendes Experiment bildet.

                    Das ist im "Matrix-Fall" nicht gegeben; aufgrund der Schlussfolgerung am Ende der Webseite, würde ich vermuten, das sie gelautet hätte " An dem gleichen LS eingesetzt, muss eine Anlage aus teuren Komponenten (wie auch immer zusammengestellt) immer als besser beurteilt werden, als eine Anlage aus billigen Komponenten (wie auch immer zusammengestellt)" .

                    Auf der Basis z.B. beurteilt, finde ich zumindest das Ergebnis nicht so überraschend.

                    Da es aber sowohl an Positiv- wie auch an Negativkontrollen mangelt, und zusätzlich die Ausweichantwort "X" möglich war, ist es überdies schwer zu beurteilen, was bei den Hörer insgesamt tatsächlich vorlag:

                    -) beide Anlagen gleich gut
                    -) beide Anlagen gleich schlecht
                    -) ein Teil der Hörer präferiert tatsächlich die "teure", der andere Teil präferiert die "billige"
                    -) Wiedergabequalität ingesamt zu schlecht zur Beurteilung (warum auch immer)
                    -) Hörer nicht ausreichend an diese Beurteilungsbedingungen gewöhnt
                    Gewerblicher Teilnehmer;
                    Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.

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                      #11
                      Zitat von dr.audio Beitrag anzeigen
                      Blindtests und offene Kurzzeittest sind nie wirklich zielführend.
                      Richtig gemachte Blindtests für die jeweilige Aufgabe, bzw Parameter die man testen will, sind mE sehr wohl zielführend.
                      Aber natürlich nicht solche geselligen Veranstaltungen und dergl.
                      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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                        #12
                        Hallo Manfred,

                        Zitat von mannitheear Beitrag anzeigen
                        Oder was denkst du?
                        für mich hat jede Aussage im Netz bezüglich erlebter klanglicher Unterschiede (oder auch nicht erlebter) den gleichen Stellenwert.

                        Ich glaube natürlich den Menschen wenn sie so etwas schildern. :zustimm:

                        Allerdings gibt es meistens Zweifel hinsichtlich der Umstände, ist ja hier auch der vorherrschende Tenor.

                        Bezüglich der Sache glaubt sowieso jeder was er will, da ändern irgendwelche Tests selten etwas dran.

                        Ich reihe mich da ein. :zwink:

                        Beste Grüße
                        Speedy

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