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    >>>Für die meisten Menschen ist das Musikhören vor der Anlage der Normalfall, der Konzertgang ein exklusiver Sonderfall.


    Ein Sonderfall, den man nur zu gerne vermeidet.
    Husten
    Tastentöne bei wichtigen Messages von Egozentrikern
    Telefonklingeln und so tun, als ob es nicht das eigene wäre
    2 Freundinnen die sich lange nicht gesehen haben und es nicht erwarten können, sich in der Pause auszutauschen
    Ökofussis, mit Pullovern die regelmässig alle 3 Jahre gewaschen werden
    Leute mit Parfüms, die glauben, mehr des Guten ist immer besser
    ...

    Da setze ich lieber meinen Stax auf und verzichte auf Mithörer und Raumeinfluss


    Ausnahme: open air mit Rammstein - da hört man kein Geschwätz :clowni:

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      Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
      Das Messen der Lautsprecher im schalltoten Raum hat nichts damit zutun das man hinterher in einem schalltoten Raum auch dann hören sollte sondern hat was damit zu tun das Abstrahlverhalten des Lautsprechers während der Entwicklung zu optimieren....und möglichst wenige Messirritation dabei zu haben....

      Man könnte auch sagen Freifeldmessung sind das.Freifeld ist immer das gleiche Freifeld aber jeder Raum in dem hinterher ein Lautsprecher steht ist jedes mal individuell und anders. Im Tiefbassbereich unter 80 Hz sind aber auch solche Räume oft nicht mehr schalltot...dann müsst man bei günstiger Gelegenheit draußen im Freien weiter messen.....

      Grüße Truesound
      Moin,

      die finale Anstimmung erfolgt dann ja (hoffentlich) per Gehör und da schadet es nicht einen guten Hörraum zu haben der dem späteren Einsatzort klanglich nah kommt.

      Gruss Marc
      Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

      Kommentar


        Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
        Nicht einen Parameter herauspicken und der ist es dann der es macht sondern alle Parameter müssten möglichst günstig bedient bzw. beeinflusst werden...

        Das Ziel ist es nicht unbedingt das man hinterher so einen EBU Raum da stehen hat sondern sich optimierend in die richtige Richtung zu bewegen und man findet dann für sich den Punkt schon ganz alleine wo man beim Hören sagt das reicht jetzt dicke für mich....für Zuhause...und um Nachhallzeiten von 0,1 Sekunden im Tieftonbereich braucht man sich nicht viel sorgende Gedanken Zuhause machen weil der Aufwand für so etwas exorbitant wäre und ich würde da auch nicht darauf pochen ob 0,3 oder 0,4s sondern wie sehen dann die anderen Parameter der genannten vor Ort tatsächlich aus...Erste Reflexionen etc. Betriebschallpegelkurve um den Hörplatz herum...die Gleichmäßigkeit der Nachhallkurve etc etc.

        Die "religiöse Erhebung" eines einzelnen Parameters über alles ist meistens Bullshit...sondern eine ganze Reihe an Parametern müssen möglichst sich in einem annehmbaren Toleranzfeld liegen...und das sorgt dann für einen akkuraten Klang ob beim Raum oder auch beim Lautsprecher.


        Grüße Truesound


        So,

        und nun denken wir uns das Ganze unter qualitativen Gesichtspunkten!

        • Welche "Qualität" hat der vom Lautsprecher abgestrahlte Schall? Klang = Formen der Schwingungen
        • Welche Qualität hat eine Reflexion? Wie sieht deren Schwingungsform aus?
        • Welche Charakteristik haben Raummoden? Wie klingt das alles zusammen?
        • Wie klingen (schwingen) alle Wände, Fenster, Gegenstände des Raumes? Wie klingt mein Raum?


        EBU und Hifi-Norm sagen nicht viel über die Qualität, den Klang aus. Sie normieren nur wenige quantitative Aspekte.
        Wenn ich ein Auto kaufen möchte, gehe ich ja auch nicht zum Händler und sage, "ich hätte gerne 1.500 kg Auto mit 4 Rädern und 5 Sitzplätzen".

        Gruß
        AIR


        gewerblicher Teilnehmer
        www.weidlich-audio.de

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          Zitat von Truesound Beitrag anzeigen

          Das man in solchen Räumen mit wenig Mühe jeden "Schlunz" aus einer Aufnahme heraushört ist dort auch sinnvoll weil an der Stelle zum einen noch eine Korrektur erfolgen kann und wenn man mit wenig Mühe das heraushört hält man bei der Bearbeitung auch zeitlich länger konzentriert durch. Das ist jetzt nicht unbedingt die Anforderung die Zuhause zum entspannten Musik hören in dem Maße notwendig ist.... An jener Stelle findet ein arbeitendes Hören statt und was wir hier für uns meistens wollen ist ein reines "Genußhören" und da muss jeder nach seinem Empfinden gehen...

          Alles schön und gut. Trotzdem bewahrt das den Tontechniker nicht davor, üble Arbeit zu machen. Unbedingt hinzukommen muß ein Verständnis und Gefühl für die Musik. Letzten Endes hängt es davon ab, ob ein Tonprodukt gelingt oder nicht. Da nützt der ganze EBU-normierte Raum nichts, wenn der Kerl am Mischpult seinen Job nicht versteht. Und daß einige dieser tonschaffenden Zunft es nicht können, dafür kann ich dir genügend abschreckende Beispiele vorführen. Es gibt allerdings auch richtige Koryphäen auf diesem Gebiet. Das verdanken die aber nicht der Tonraum-Ausstattung, sondern vielmehr ihrem Geschick und Gespür für die Musik.


          Und daß das Erarbeiten von Tongestaltung im Studio etwas anderes ist als das Anhören dieses fertigen Werkes zu Hause ist doch eine Binsenweisheit. Es bedarf zu Hause deshalb auch nicht der gleichen Bedingungen.

          Kommentar


            Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
            Moin,

            die finale Anstimmung erfolgt dann ja (hoffentlich) per Gehör und da schadet es nicht einen guten Hörraum zu haben der dem späteren Einsatzort klanglich nah kommt.

            Gruss Marc
            Natürlich werden Lautsprecher in der Entwicklung auch gehört....
            Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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              Zitat von Franz Beitrag anzeigen
              Alles schön und gut. Trotzdem bewahrt das den Tontechniker nicht davor, üble Arbeit zu machen. Unbedingt hinzukommen muß ein Verständnis und Gefühl für die Musik. Letzten Endes hängt es davon ab, ob ein Tonprodukt gelingt oder nicht. Da nützt der ganze EBU-normierte Raum nichts, wenn der Kerl am Mischpult seinen Job nicht versteht. Und daß einige dieser tonschaffenden Zunft es nicht können, dafür kann ich dir genügend abschreckende Beispiele vorführen. Es gibt allerdings auch richtige Koryphäen auf diesem Gebiet. Das verdanken die aber nicht der Tonraum-Ausstattung, sondern vielmehr ihrem Geschick und Gespür für die Musik.


              Und daß das Erarbeiten von Tongestaltung im Studio etwas anderes ist als das Anhören dieses fertigen Werkes zu Hause ist doch eine Binsenweisheit. Es bedarf zu Hause deshalb auch nicht der gleichen Bedingungen.


              Franz logisch....das ist aber mit allem so...nur eine gute Kelle macht noch keinen guten Maurer und ein gutes Multimeter alleine macht noch keinen guten Elektriker...aber eben gute Arbeitsbedingungen in Verbindung mit dem fachlichen Können helfen enorm weiter für beste und sichere Resultate....

              Grüße Truesound
              Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                Zitat von AIR Beitrag anzeigen
                So,

                und nun denken wir uns das Ganze unter qualitativen Gesichtspunkten!

                • Welche "Qualität" hat der vom Lautsprecher abgestrahlte Schall? Klang = Formen der Schwingungen
                • Welche Qualität hat eine Reflexion? Wie sieht deren Schwingungsform aus?
                • Welche Charakteristik haben Raummoden? Wie klingt das alles zusammen?
                • Wie klingen (schwingen) alle Wände, Fenster, Gegenstände des Raumes? Wie klingt mein Raum?


                EBU und Hifi-Norm sagen nicht viel über die Qualität, den Klang aus. Sie normieren nur wenige quantitative Aspekte.
                Wenn ich ein Auto kaufen möchte, gehe ich ja auch nicht zum Händler und sage, "ich hätte gerne 1.500 kg Auto mit 4 Rädern und 5 Sitzplätzen".

                Gruß
                AIR




                Die EBU Norm und was in diesen Parametern steckt inklusive der definierten Eigenschaften von Regielautsprechern sagt schon deutlich mehr aus als die Umschreibung "1500kg Auto mit 4 Rädern und 5 Sitzplätzen".......

                Das sind dort nur "definierte Mindestbedingungen" das muss man in Summe aller Parameter überhaupt also erst mal erreichen was in der Realität Zuhause sich oft als sehr sehr schwierig schon erweist und meistens so auch nicht erreicht wird- in der Realität....
                Lese mal die Anhänge genau durch:
                http://www.open-end-music.de/vb3/sho...&postcount=704

                Da kann man schon recht genau herauslesen was grundsätzlich vermieden werden sollte bzw. wo eine weitere Minimierung und Optimierung sinnvoll ist...
                Klar der beste Raum ist eben kein Raum oder der so optimiert wurde das in diesem Freifeldbedingungen herrschen.....

                Die Norm und die praktische Realität wird nicht dazu führen das man am Ende zwei Räume hat in die man verblindet reingeführt wird und wo man nicht heraushören kann das man in unterschiedliche Räume geführt wurde....sie wird aber sinnvoll angewandt dazu führen das man in beiden Räumen sehr aussagekräftig etwas über Klang und Beschaffenheit einer Aufnahme sagen kann....

                "[*]Welche Qualität hat eine Reflexion? Wie sieht deren Schwingungsform aus?[*]Welche Charakteristik haben Raummoden? Wie klingt das alles zusammen?[*]Wie klingen (schwingen) alle Wände, Fenster, Gegenstände des Raumes? Wie klingt mein Raum?"

                Das ist eher der Ansatz wie schlimm darf es sein das es irgendwie noch einigermaßen geht....
                Raummoden sind so weit es irgendwie geht zu minimieren, Eigenschwingungen von Wänden,Fenstern, Gegenständen sollten so gut es nur geht vermieden werden...umso besser das gelingt in Summe umso akkurater auch das Resultat....
                Im Zweifel vor Ort immer die Störgrößen so klein wie möglich in Summe halten....



                Grüße Truesound
                Zuletzt geändert von Truesound; 10.08.2018, 13:08.
                Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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