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Der FAIRE Blindtest-Universal-Tread, Schwerpunkt Suggestion

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    Morgen,
    Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
    Ja, im Video fallen mehrere Sätze dieser Art. Dass bei kurzem Hinhören es sehr schwierig ist Unterschiede zu erkennen und richtig einzuordnen...
    Das liegt hier u.a. auch daran, daß die Ausgangssituation für einen verblindeten Vergleichstest ziemlich absurd ist.

    Ich lasse jemanden in einen Mini-Basotect-RAR singen, in dem sich ein Mikrofon mit einer Doppelkapsel befindet.
    Durch Variation der jeweiligen Kapselspannungen kann ich verschiedene Richtcharakteristiken nachbilden.
    Die Unterschiede werden in einem Quasi-RAR kaum hörbar sein, dazu benötigt man Räume mit Reflektionen.
    Genau sinnlos wie der Vergleich von Richtcharakteristiken unterschiedlicher Lautsprecher im RAR durch jeweils eine einzige Frontalmessung...

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      Morgen Thomas,

      das stimmt natürlich, und wer sich ein bißchen auskennt erkennt natürlich die Unlogik/Schwachstelle in der Versuchsanordnung. Bitte bedenke aber: Dieser Thread wurde ja eigens für diejenigen geschaffen, die sich mit der ganzen Materie BT nicht auskennen, denen es dennoch ermöglicht werden soll etwas zu schreiben das nicht richtig ist, das nicht gut bedacht oder gar unsinnig ist.

      Soweit ich es beurteilen kann ist (außer dem TE selber) StudioPro der erst der diese Möglichkeit genutzt hat, in sofern freue ich mich über seinen Beitrag, so abwegig das Video als Beispiel für die BT-Thematik auch gewesen sein mag.

      Viele Grüße: Wolfgang
      ________________
      www.qas-audio.de

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        Zitat von StudioPro Beitrag anzeigen
        hier ein kleines video (werbung) von der anderen seite, mit mini blindtest https://www.youtube.com/watch?v=wHcxQLRRGpU sehr nett und sollte einige nachdenklich stimmen
        Morgen StudioPro,

        mich würde interessieren: Was an diesem Video hat Dich denn nachdenklich gestimmt bzw. zu welchen Ergebnissen könnten denn die durch das Video nachdenklich Gestimmten gelangen...? Diesen Satz hast Du doch bestimmt nicht "nur so" geschrieben sondern wolltest doch vermutlich auf etwas Bestimmtes hinweisen. Was hattest Du damit gemeint...? Ich würde mich darüber freuen wenn Du weiter mitdiskutieren würdest.

        Viele Grüße: Wolfgang...rost:
        ________________
        www.qas-audio.de

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          Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
          Dieser Thread wurde ja eigens für diejenigen geschaffen, die sich mit der ganzen Materie BT nicht auskennen, denen es dennoch ermöglicht werden soll etwas zu schreiben das nicht richtig ist, das nicht gut bedacht oder gar unsinnig ist.
          :diablo:.....
          Gruß

          Patrik


          Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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            Für den Eigengebrauch finde ich blinde Tests eine feine Sache.

            Nicht aber zwecks einer öffentlichen Beweisführung. Schon weil es schwierig ist, viele Tester mit neutraler Einstellung zu zu versammeln. Meistens sind dann entweder Befürworter oder Gegner irgend einer These versammelt. So etwas geht selten gut.

            Und über die Schwierigkeiten bei der Ausgestaltung eines solchen Versuches wurde ja schon allerhand geschrieben.
            Es grüßt Ingo https://www.open-end-music.de/vb3/co...ies/tongue.pngrost:


            -----------------------------------------------------------


            In Gedenken an die Opfer von 74 :traurig:

            Edit: Im HiFi Forum hat man diesen Avatar und das Avatarfoto verboten. Mit der Begründung es wäre belästigend.

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              Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
              Nicht aber zwecks einer öffentlichen Beweisführung. Schon weil es schwierig ist, viele Tester mit neutraler Einstellung zu zu versammeln. Meistens sind dann entweder Befürworter oder Gegner irgend einer These versammelt.
              Hallo Ingo,

              umso wichtiger ist es solche BTs öffentlich, sozusagen unter Beobachtung von ideologischen Gegnern durchzuführen. Und der/die trainierten und sehr gut vorbereiteten Testhörer*innen müssen völlig ungestört und lange genug hören können bevor er/sie ihr Urteil abgeben muss. Dann kommt sehr schnell heraus ob sich die verglichenen Geräte oder was auch immer klanglich unterscheiden oder nicht. Befürworter oder Gegner hin oder her, wenn der BT fair und unbeeinflußt durchgeführt wurde müssen beide Seiten das Ergebnis akzeptieren. Steht ja alles (ab) hier im Detail nachzulesen:

              http://qas-audio.de/html/bt_cd-player_klang.html

              Viele Grüße: Wolfgang
              .
              ________________
              www.qas-audio.de

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                Guten Morgen Wolfgang,

                ich glaube dass es gar nicht wichtig ist, dass der eine dem anderen irgend was beweisen muss. Warum glauben das nur so viele? Es kann doch durchaus sein, dass sich Dinge manchmal gleich und manchmal unterschiedlich anhören.
                Wenn du Leute in so einem Test hast, die aber genau ständig immer nur das eine oder das andere als Dauerzustand beweisen wollen, wirst du niemals auf einen grünen Zweig kommen. Egal wie so ein Test auch immer ablaufen wird. Es wird dann hinterher auf jeden Fall irgend etwas geben, was kritisiert wird.
                Es grüßt Ingo https://www.open-end-music.de/vb3/co...ies/tongue.pngrost:


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                In Gedenken an die Opfer von 74 :traurig:

                Edit: Im HiFi Forum hat man diesen Avatar und das Avatarfoto verboten. Mit der Begründung es wäre belästigend.

                Kommentar


                  Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
                  Egal wie so ein Test auch immer ablaufen wird. Es wird dann hinterher auf jeden Fall irgend etwas geben, was kritisiert wird.
                  Das stimmt...:daumen:Wenn jemand etwas nicht wahrhaben WILL, dann lässt sich daran auch nichts ändern.

                  Viele Grüße: Wolfgang
                  ________________
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                    Eine Kollegin von mir ist Psychologin, die auch ein bisschen Ahnung von Hifi hat. Ich habe mit ihr mal von den Blindtestkriterien erzählt.

                    Sie meinte, dass das Humbug ist, weil stress die Wahrnehmung des sensorischen Apparats stark verändert, so dass gemerkte klangeindrücke nicht mehr passen.

                    Vergleicht man nun den Vor-Stress klangeindruck, mit dem „gestressten“ hört man eine ganz andere Kompnente als die, die man gehört hat.

                    Es ist wie zwei Weine vergleichen, die man eigentlich gut kennt - nachdem man sich die Zähne geputzt hat. Die Zahnpasta verändert den PH-wert im Mund, daher ist der Geschmack komplett verändert, und er stellt sich erst wieder ein, wenn der Ph-Wert wieder richtig ist.
                    "Guns Dont kill People! - Death kills People!"

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                      Sie meinte übrigens dass Gruppentests sinnvoller wären, wo anonym abgestimmt wird. Und dass in jeder Hörgruppe ein Gerät immer mit dem andern verglichen werden sollte, also immer beide geräte, und nie ein Gerät nur mit sich selbst.

                      Es gibt also immer zwei Druchläufe mit „a“ und „b“ und die Probabnden sollen dann entscheiden, welches a und b ist. Es darf nicht „a“ mit „a“ und „b“ mit „b“ verglichen werden.

                      Kk
                      "Guns Dont kill People! - Death kills People!"

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                        Zitat von Killkill Beitrag anzeigen
                        Sie meinte, dass das Humbug ist, weil stress die Wahrnehmung des sensorischen Apparats stark verändert, so dass gemerkte klangeindrücke nicht mehr passen.
                        Hier muss man nach meiner Auffassung zwei Zielsetzungen strikt voneinander unterscheiden.

                        Wer a) versucht per Blindtest herauszufinden, welche Komponente besser oder schlechter klingt als eine andere, ist mit der BT-Methode völlig auf dem Holzweg. Ebenso ist es komplett unsinnig per BT nachweisen zu wollen, dass sich zwei Komponenten klanglich nicht voneinander unterscheiden lassen. Wer einen BT heutzutage immer noch als das Mittel der Wahl für seine Kaufentscheidungen ansieht hat m.E. nichts verstanden, und denkt und handelt in simplen und längst überholten Kategorien die schon vor Jahren ad absurdum geführt wurden.

                        Wer b) reale Klangunterschiede im BT entdecken will, muss zunächst in enorme Vorleistungen investieren. Nicht nur im Bezug auf Planung, Organisation und Durchführung des Tests selber, sondern insbesondere in die Vorbereitung der Testhörer und in die Mehodik des Hörens. Im BT sind völlig andere Vorgehensweisen erforderlich als diese bei den vielen ebenso sattsam bekannten wie ergebnislos (kein Unterschied erkannt) verlaufenen BTs angewendet wurden.

                        Zu Recht merkt Deine Kollegin den Faktor Streß an, der im BT mit dem vergleichbar ist den wir empfinden, wenn wir mit geschlossenen oder verbundenen Augen, und ohne uns dabei am Geländer festzuhalten, eine bekannte Treppe die wir schon hunderte Male gegangen sind, zügig hinauf oder hinunter laufen sollen. Wer mir nicht glaubt kann das ja gerne mal probieren.

                        Das will ebenso intensiv trainiert werden wie das Hören im BT, das sich grundlegend vom üblichen Hören vor der heimischen Anlage unterscheidet. Wer sich der Mühe nicht unterziehen will, der kann auch so - also ohne jemals einen BT durchgeführt zu haben - einfach behaupten Komponente A klinge anders/besser als Komponente B..., oder beide klingen identisch. So wie jemand das je nach Ideologie gerne möchte.

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        .
                        ________________
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                          Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
                          Guten Morgen Wolfgang,

                          ich glaube dass es gar nicht wichtig ist, dass der eine dem anderen irgend was beweisen muss. Warum glauben das nur so viele? Es kann doch durchaus sein, dass sich Dinge manchmal gleich und manchmal unterschiedlich anhören.
                          Wenn du Leute in so einem Test hast, die aber genau ständig immer nur das eine oder das andere als Dauerzustand beweisen wollen, wirst du niemals auf einen grünen Zweig kommen. Egal wie so ein Test auch immer ablaufen wird. Es wird dann hinterher auf jeden Fall irgend etwas geben, was kritisiert wird.
                          :daumen::daumen::daumen:
                          Gruß

                          Patrik


                          Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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                            Gestern ist auf ZDF Info eine Doku gelaufen. Es ging zwar nicht um Hifi. Aber viele Dinge die gezeigt wurden passen gut zum Thema. Zum Beispiel das mit dem Erinnern. Auch die Sache mit der Meinungsbildung und der Aufspaltung in festgetretene Standpunkte.
                            https://www.zdf.de/dokumentation/zdf...m-ich-100.html
                            Es grüßt Ingo https://www.open-end-music.de/vb3/co...ies/tongue.pngrost:


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                            Edit: Im HiFi Forum hat man diesen Avatar und das Avatarfoto verboten. Mit der Begründung es wäre belästigend.

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                              Zitat von IN_GO_OUT_ Beitrag anzeigen
                              Es ging zwar nicht um Hifi. Aber viele Dinge die gezeigt wurden passen gut zum Thema.
                              Hallo Ingo,

                              ganz verschwitzt: hatte mir das gestern mal angesehen. Das mit dem Erinnern ist in der Tat auch bei Hörtests (egal ob verblindet oder nicht) tatsächlich ein Knackpunkt. Sind die Abstände zu lang, kann genau das eintreten, was in dem Film zu sehen war. Hinzu kommt, dass unser Gehirn (hier vermeidlich) überflüssige Dinge auch relativ schnell wieder aus dem Gedächtnis löscht, wie etwa, wie oft wir unseren Kaffee in der Tasse vor 20 Minuten umgerührt haben (Schwarzdrinker mal außen vor :lol. Und da sprechen wir nur von einer Sache.

                              Umgekehrt können aber auch zu kurze Umschaltintervalle problematisch sein, da man sich dann unter Umständen nicht intensiv genug auf einen Hördurchlauf einstellen kann.

                              Diesbezüglich das richtige Maß (heraus)zu finden, ist die große Kunst.
                              Gruß

                              Patrik


                              Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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                                Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                                Hier muss man nach meiner Auffassung zwei Zielsetzungen strikt voneinander unterscheiden.

                                Wer a) versucht per Blindtest herauszufinden, welche Komponente besser oder schlechter klingt als eine andere, ist mit der BT-Methode völlig auf dem Holzweg. Ebenso ist es komplett unsinnig per BT nachweisen zu wollen, dass sich zwei Komponenten klanglich nicht voneinander unterscheiden lassen. Wer einen BT heutzutage immer noch als das Mittel der Wahl für seine Kaufentscheidungen ansieht hat m.E. nichts verstanden, und denkt und handelt in simplen und längst überholten Kategorien die schon vor Jahren ad absurdum geführt wurden.

                                Wer b) reale Klangunterschiede im BT entdecken will, muss zunächst in enorme Vorleistungen investieren. Nicht nur im Bezug auf Planung, Organisation und Durchführung des Tests selber, sondern insbesondere in die Vorbereitung der Testhörer und in die Mehodik des Hörens. Im BT sind völlig andere Vorgehensweisen erforderlich als diese bei den vielen ebenso sattsam bekannten wie ergebnislos (kein Unterschied erkannt) verlaufenen BTs angewendet wurden.

                                Zu Recht merkt Deine Kollegin den Faktor Streß an, der im BT mit dem vergleichbar ist den wir empfinden, wenn wir mit geschlossenen oder verbundenen Augen, und ohne uns dabei am Geländer festzuhalten, eine bekannte Treppe die wir schon hunderte Male gegangen sind, zügig hinauf oder hinunter laufen sollen. Wer mir nicht glaubt kann das ja gerne mal probieren.

                                Das will ebenso intensiv trainiert werden wie das Hören im BT, das sich grundlegend vom üblichen Hören vor der heimischen Anlage unterscheidet. Wer sich der Mühe nicht unterziehen will, der kann auch so - also ohne jemals einen BT durchgeführt zu haben - einfach behaupten Komponente A klinge anders/besser als Komponente B..., oder beide klingen identisch. So wie jemand das je nach Ideologie gerne möchte.

                                Viele Grüße: Wolfgang
                                .

                                Wolfgang

                                Damals :

                                sowas funktioniert ziemlich Streßfrei , wenn man den Zeitfaktor „ausweitet“

                                Bandmaschine M15

                                Andererseits bin ich durch dieses Training ein Kurz Entscheider geworden !

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