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Neuling sucht Hilfe in den DSP Einstieg

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    Neuling sucht Hilfe in den DSP Einstieg

    Hallo liebe Open End Gemeinde,

    da meine aktuell Hörsitation nicht so optimal ist, habe ich angefangen mich mit dem Thema DSP/Raumkorrektur auseinanderzusetzen.

    Meine beiden SpeakerHeavens stehen auf zwei Ikea Kallax Regalen (relativ hoch) und recht weit auseinander (ca. 3,80 Meter). Sie stehen auch leider recht wandnah und die Position ist alles andere als Optimal.

    Jetzt kam mir der Gedanke mit miniDSP, DRC oder anderen Tools "mal was zu versuchen". Aber wo fange ich da am besten an und hilft mir das in der aktuellen Situation überhaupt?

    Bin für jeden Tipp dankbar :zustimm:
    Viele Grüße vom plattenpuck...

    #2
    Grundsätzlich sollten die Lautsprecher eine ordentliche Stereodreieckaufstellung haben.... und eine Basisbreite von 3,8 Meter ist eher etwas für sehr sehr riesige Lautsprecher...
    Da kann auch DSP Technik nicht alles richten die kann nicht richten was physisch grundsätzlich nicht gut funktioniert...höchstens abmildern....
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #3
      Hallo Plattenpuck,

      Truesound hat schon recht...3,8m ist was für Hörentfernungen ab 4m und auch zu den Seiten- und Rückwänden sollte ja noch Platz neben und hinter der Box sein...

      Man kann selbst versuchen zumindest etwas zu verbessern (mit einem DSP - z.B. miniDSP-Geräte - und Mess-Software) oder direkt auf Komplett-DRC-Programme (DRC = Digital-Room-Correction) zu gehen (z. B. DIRAC).
      Je nach Programm ist da die Bedienung einfacher und auch das Ergebnis ist meist deutlich besser, als wenn man das "von Hand" selbser versucht. Solche DRC-Lösungen gibst auch in Kombination mit Hardwrae z. B. die DIRAC-Serie von miniDSP).

      Grüsse Joachim

      PS.: Es gibt auch eine recht gute Lösung einer Box die ins Kallax-Regal passt - vielleicht kannst Du da eher die Abstände verkleinern: https://www.hifi-selbstbau.de/

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        #4
        Hallo und ganz lieben Dank für Eure Kommentare rost:

        Der Hörabstand liegt bei knapp über 4 Metern. Ein Stereodreieck kann damit ganz gut herstellen. Der Abstand zur Wand liegt so bei ca. 30 cm und die Seiten der Lautsprecher sind frei. Die Bassreflexöffnung liegt an der Innenseite, so dass ich den Bass relativ gut unter Kontrolle bekomme.

        Ich hatte die Lautsprecher am Wochenende mal etwas dichter zusammenstehen und das klang einfach wesentlich besser :zustimm: nur kann ich sie so im Moment echt schlecht aufstellen.

        Hat jemand Erfahrungen mit diesen All-In-One DRC Systemen gemacht? Lohnt sich die sündhaftteure Anschaffung?
        Viele Grüße vom plattenpuck...

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          #5
          Zitat von plattenpuck Beitrag anzeigen
          Hat jemand Erfahrungen mit diesen All-In-One DRC Systemen gemacht? Lohnt sich die sündhaftteure Anschaffung?
          Hallo Marc,

          ich nutze DIRAC (als PC-Lösung) seit mehreren Jahren. Das war eine meiner besten Investitionen zur Anlagenoptimierung.
          Man erreicht damit - in Bezug auf die Investition - mehr als mit neuen Komponenten.
          Man sollte nicht vergessen, daß eine gute DRC-Lösung nicht nur die "Unzulänglichkeiten" des Raumes (inkl. Aufstellung der Boxen) teilweise egalisiert, sondern auch die der Anlage (speziell der Boxen - Impulsantwort und Symmetrie etc.).

          Eine DRC kann zwar keine Wunder vollbringen, aber generell ist meine Erfahrung (ich kenne mehrere Anlagen die mit DIRAC optimiert wurden), je ungünstiger die Anlagen-Raum-Situation, desto mehr bringt einen DRC-Lösung.

          Grüsse Joachim

          PS.: Wichtig ist, daß die DRC-Lösung auch (bzw. vor Allem) im Zeitbereich korrigieren kann - nur mit Korrekturen im Frequenzbereich kommt man nicht weit, speziell bei Raummoden. In diesem Punkt unterscheiden sich die verschiedenen Lösungen.
          Auch ein nicht zu unterschätzender Punkt ist die Bedienung solcher Lösungen - wie einfach ist das Messen und das Erstellen von Korrekturfiltern in der Praxis...
          Viele Lösungen kann man vor dem Kauf testen (DIRAC z. B. bietet 2 Wochen Testbetrieb an). Man braucht allerdings ein Messmikro (kann man ggf. auch leihen oder für ca. 80 Euro kaufen (z. B. das USB-Mikro von miniDSP)... das ist in jedem Fall einen gute Investition, die man ja für jede DRC-Lösung benötigt...egal wie und was man macht.
          Zuletzt geändert von Diskus_GL; 21.06.2016, 08:34.

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            #6
            Das klingt alles echt toll :zwink:

            Damit ich aber sowohl Analog, als auch Digital, den Vorteil der Raumkorrektur nutzen kann, brauche ich wohl ein externes Gerät. Allerdings sind die ganzen Geräte schon sehr verwirrend für mich st:

            Im Prinzip habe ich ja nur den DAC und den Phonopre, bei denen ich das Signal optimieren muss. Der miniDSP 2x4 wäre ja ausreichend, aber dann brauche ich auch noch die passende Software dazu oder?
            Viele Grüße vom plattenpuck...

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              #7
              Hallo,

              als Hardware (inks. DIRAC Lizenz) gibts z. B. von miniDSP dieses hier: https://www.minidsp.com/products/dirac-series/ddrc-22da

              Damit kann man analog und digital rein (per FB umschaltbar).
              Für die Filtererstellung brauchst Du aber immer noch einen PC mit Messmikro. Mit dem misst Du Deine Anlage im Raum (einmalig) und danach werden die berechneten Filter in das Gerät kopiert (max. 4 Filter - z. B. für unterschiedlcihe Hörplätze, die dann auch per FB gewechselt werden können). Ab dann läuft das wieder ohne PC...

              Grüsse Joachim

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                #8
                Als Alternative darf hier Acourate nicht fehlen.

                Dort kann man auch unverbindlich mal 2 Songs bearbeiten lassen um das mal auszutesten.
                http://www.audiovero.de/testangebot.php

                Ps. Der Service ist dort wirklich erstklassigrost:

                Kommentar


                  #9
                  Sorry, aber erstmal selber einlesen/ einarbeiten und dann gezielt Fragen stellen, das wäre zielführend. Meine Bescheidene Meinung . :mussweg:

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Jacks Beitrag anzeigen
                    Sorry, aber erstmal selber einlesen/ einarbeiten und dann gezielt Fragen stellen, das wäre zielführend. Meine Bescheidene Meinung . :mussweg:
                    Das einlesen/einarbeiten ist nicht das Problem. Wir sind doch hier in einem Hobby-Forum und teilen alle eine Leidenschaft. Also warum nicht einfach mal in die Runde fragen, wie und wo man am besten anfängt mit dem Thema?
                    Viele Grüße vom plattenpuck...

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                      #11
                      Zitat von Trab Beitrag anzeigen
                      Als Alternative darf hier Acourate nicht fehlen.

                      Dort kann man auch unverbindlich mal 2 Songs bearbeiten lassen um das mal auszutesten.
                      http://www.audiovero.de/testangebot.php

                      Ps. Der Service ist dort wirklich erstklassigrost:


                      ...schade, schneller; dieser Link:daumen: wird doch, sonst immer, von mir empfohlen.






                      m.A.E. - Stop People Killing Whale´s And Dolphis

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