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    #31
    @MLF
    Ja schön.
    Dann ist doch alles klar.
    LG
    Rolf
    AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
    Focal Utopia+WyWires Platinium

    SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
    Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

    LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
    Magneplanar 1.7

    Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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      #32
      Zitat von remue Beitrag anzeigen

      Hallo Marc,

      mit welchem Gehäuse bekommt man denn einen guten Tiefbass in die SABA Greencone? Ich war mal 2006 bei Johannes LeBong hier in Karlsruhe und hörte mir seine Saba Cello an. Er baute damals seine Triodenverstärker und CD Player passend dazu, kaufte auf der ganzen Welt nagelneue Saba Creencones dazu.
      ...


      Gruß, Reiner
      Hallo Reiner,

      ich mute den SABAs keinen Bass zu, den erledigt ein 12" PA Chassis in 70 L Bassreflex.
      Die SABAs wurden zunächst mechanisch optimiert, Dustcap raus (wie /warum stammt von Troels Gravesen), die Membranen wurden mit Instrumenten Öllack und die Sicken dämpfend beschichtet (mit dem klebrigen Zeug womit früher die Kalotten beschichtet waren).
      Nach den diversen Mods messen sich die Chassis deutlich linearer.
      Das Ganze dann in ein stabiles Gehäuse aus einem MDF / Buchen Multiplex mix (für die SABAs ohne Rückwand) und mit einer entsprechenden Weiche versehen.

      Gruss Marc
      Zuletzt geändert von boxworld; 01.08.2020, 06:28.
      Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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        #33
        Hallo Freunde,

        wenn die Anlage sehr tiefe Frequenzen übertragen kann, kommen mehr Informationen über den Aufnahmeraum rüber. Natürlich nur, wenn sie in der Aufnahme enthalten sind. Plötzlich steht eine Sopranistin auf einer großen Bühne.

        Gruß Charly
        Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
        Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

        Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
        https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

        Kommentar


          #34
          Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
          Hallo Freunde,

          wenn die Anlage sehr tiefe Frequenzen übertragen kann, kommen mehr Informationen über den Aufnahmeraum rüber. Natürlich nur, wenn sie in der Aufnahme enthalten sind. Plötzlich steht eine Sopranistin auf einer großen Bühne.

          Gruß Charly
          dieses einfache Statement kann man nicht oft genug wiederholen!

          Die Rauminformationen eines natürlichen Raumes sind in den tiefsten Frequenzen enthalten.

          Man kann dies sehr schön hören, wenn eine Aufnahme startet, aber noch kein Instrument bedient wird.
          Dann hört man ausschliesslich in den Raum hinein, in dem sich dann die Musiker verteilen, sobald das Stück anfängt.

          Idealerweise sollte der Lautsprecher deshalb im Raum die 20hz noch mit 0db übertragen können.
          Bei den typischen Messungen liegt dann der -3db Punkt bei zB 16hz.


          Für mich war die erste Erfahrung eines authentisch wiedergegebenen Raumes die Vorführung eines

          - Infinity Reference Standard Systems

          auf einer Messe in Frankfurt. Wer die Möglichkeit hat, ein solches System im restaurierten Zustand zu hören, wird meine Begeisterung auch aus heutigem Blickwinkel verstehen

          https://www.stereophile.com/content/...-audios-irs-vs

          Zum Glück hat Infinity die IRS auch in "klein" angeboten und so war für mich die Folge dieser Vorführung,
          dass ich mir beim damaligen Vertrieb (Hartmut Baier) seine privaten

          - Infinity IRS Beta Lautsprecher

          gekauft habe. Diese waren feinjustiert und spielten auf höchstem level.

          Die Beta war damals, neben Backen & Mueller, die einzigen Lautsprecher auf dem Markt mit geregelten BassLautsprechern, wobei bei der Beta die Endstufen Wahl frei war.

          Ich habe die Beta damals (1993) mit folgender Kette gehört:

          - Gryphon Antilion Stereo Amp
          - Gryphon S 100 Stereo Amp
          - Metaxas Opulence Pre
          - Oracle Delphi Laufwerk mit SME V Arm und Benz TA
          - DPA CD Laufwerk und DAC (jetzt Chord)
          - komplette Straight wire Virtuoso Verkabelung


          Das System war in der Lage, einen in jede Konzerthalle der Welt mitzunehmen, es gehörte zu den wenigen, bei denen man bei zB Billy Joel, die U Bahnen hören konnte, die unter dem New Yorker MusikStudio fuhren. Die Bassperformance der Beta habe ich bis zum heutigen Tage nicht erreicht, die Macht von 2 Basstürmen mit auf die Endstufe anpassbarer Regelung ist vom Aufwand her auch in heutiger Zeit nicht mehr im "bezahlbaren" Angebot, evtl würde die Gryphon Kodo in diese Bereich der Bassperformance vordringen.
          Die untere Grenzfrequenz (0db) in meinem Raum lag bei knapp unter 16hz.

          Alle folgenden "grossen" Lautsprecher lagen in der Grenzfrequenz deutlich höher und so habe ich die U Bahn nie wieder gehört, auch einige andere Bass Signale , an die ich mich noch gut erinnern kann, sind seitdem verborgen. Deutlich besser als die Beta sind die Lautsprecher aber im MitteHochtonbereich gewesen, so dass ich mit dem Kompromiss gut leben kann.

          Aber irgendwann mag ich diese Platten nochmal so hören, wie ich dies in Erinnerung hatte :-)

          Meine versuche mit "grossen" Lautsprecher schlossen zb die folgenden ein:
          B&M 35, Triangel Magellan grande, YG Anat II Ref Prof, Jadis Eurithmy, JBL K2 9800, Avalon Eidolon, Wilson Audio Maxx 3, hORNS Universum 3, Genesis 350SE, Vivid Audio Giya, Eggleston Savoy....
          und einige andere.

          Letztendlich fehlte mir aber immer die Kraft im Bassbereich, so dass ich die oben genannten System häufig mit grossen Subwoofern, zb 2x JBL 18" oder Velodyne 1812 unterstützt habe.
          Dabei ist mir bewusst geworden, dass ein Wechsel der Endstufe im Bassbereich klanglich immer kritisch ist, so dass ich in meinem heutigen Set Up eine solche Konstellation vermeiden wollte.

          Meine aktuellen Lautsprecher haben als "Im Raum" Frequenzgang eine untere Grenzfrequenz von 10db, der gemessene -3db Punkt liegt bei ca 16hz , 20hz werden mit -1dB gemessen.
          Damit erreichen die Lautsprecher nicht ganz die Performance der 2 Beta Tower, spielen sich aber fast in diesen Bereich vor. Viel mehr ist wohl aus Lautsprechern in einem Gehäuse, dh ohne separate Bass Tower nicht realisierbar.

          Bei meinen Erfahrungen mit verschiedenen Hornsystemen habe ich gelernt, dass ein hoher Wirkungsgrad zu einer sehr lockeren und freien Spielweise führt. Möchte man dies bei "normalen" Lautsprecher auch nur im Ansatz hören, sind sehr sehr hohe Leistungen notwendig. Diese sollten durchaus im Bereich von 500w / 8ohm sinus liegen.

          Jeh nach Lautsprecher Konzeption sollte die Endstufe einen eher hohen oder eher niedrigen Dmpfungsfaktor haben. Im Falle meiner aktuellen Lautsprecher ist ein hoher Daempfungsfaktor wichtig.

          So setzt sich meine aktuelle Anlage wie folgt zusammen:

          - Avalon Osiris Lautsprecher
          - 2x Jeff Rowland M825 Stereo Amp (vertikales BiAmping)
          - Jeff Rowland Criterion Pre
          - 2x Jeff Rowland Cadence Phono
          - Boulder 2008 Phono
          - Oracle CD 2000 CD
          - Brinkmann Nyquist II DAC
          - Innuos Zenith MkIII Music Server und Phoenix USB Clock
          - TechDAS AF3P Laufwerk mit Glanz, Ikeda, Sorane Armen und Mutech, MSL, Soundsmith TA
          - Furutech pure power 6 Verteilerleiste
          - Wireworld, MIT, NBS, JPS, telos Kabel
          - Telos, Entreq grounding
          - diverse Keces P8 Netzteile (zb am Router, am Bonn N8 Switch usw)
          - CMS, HRS, Accurion, Artesania Racks und Basen
          - Hofa, RD Acoustic, VM Acoustic Raumakustik



          Sobald es wieder Workshops geben darf, wird man sich diese Anlage auch wieder im grösseren Rahmen anhören können,
          im Moment geniesse ich diese primär für mich alleine oder mit einigen wenigen Freunden.


          Der aktuelle level liegt deutlich über meinen letzten "Versuchen" und befindet sich noch in der finalen Abstimmung, speziell der analoge Bereich bedarf noch etwas "Arbeit",
          so habe ich zB noch nicht das finale PhonoKabel gefunden. Auch bei den Tonabnehmern werde ich noch weitere ausprobieren.
          Die digitale Kette hingegen spielt bereits auf hohem level und wird vorerst unverändert so bleiben.


          Gruss
          Juergen

          ps
          auf vielfachem Wunsch nun auch von mir mal eine Geräteaufstellung ohne die UVP Preise :-)















          Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
          TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

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            #35
            Hallo Jürgen,

            mit 3 Velodyne 1812, geschickt im Raum verteilt und gut implementiert wären die Spatzen gefangen. Habe diesen Subwoofer schon in Aktion erlebt.
            Die automatische Einmessung ist aber nicht perfekt.

            Gruß Charly
            Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
            Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

            Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
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              #36
              Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
              Hallo Jürgen,

              mit 3 Velodyne 1812, geschickt im Raum verteilt und gut implementiert wären die Spatzen gefangen. Habe diesen Subwoofer schon in Aktion erlebt.
              Die automatische Einmessung ist aber nicht perfekt.

              Gruß Charly
              wie oben beschrieben hatte ich den Velodyne 1812 ja bereits im Einsatz gehabt, in der Tat manuell eingestellt. Prima Teil, für mich der beste Velodyne, aber leider hat man den Eindruck, dass der Sub unter 20hz ausgeblendet wird, dh einen integrierten Subsonic Filter hat (kann man ja schnell mit eine "Rumpel" LP beurteilen), diesen integrieren SubSonic Filter wird man ja auch bei drei 1812 nicht los.
              Von den Daten hätte es eigentlich passen müssen, der 1812 hat den -3dB Punkt bei 15hz angegeben. Das ist auf jeden Fall tiefer, als beim JL Gotham, dem einzigen Konkurrenten, der blendet sich bei 19hz aus.

              Bleibt immer noch das Problem der integrieren "Fremdendstufe", was ich klanglich als glücklich empfinde. Bei meinen 18" JBL Subwoofern hatte ich den identischen Endstufen typ eingesetzt, wie auch an den Hauptlautsprechern (Jeff Rowland 8 & 9), was sich deutlich "integrierter" anhörte.

              Da mein Zimmer im Moment aber schon ziemlich voll ist, mag ich mir mehrere Subwoofer im Moment gar nicht erst vorstellen :-)

              Gruss
              Juergen



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                #37
                Mal ehrlich jetzt: Möchte man denn wirklich die U-Bahn bei Billy Joel hören? Wobei von hören" ja gar nicht wirklich die Rede sein kann. Töne < 35 Hz - kann kein Mensch hören, er spürt sie. Es sind auch keine Töne, eher Infraschall. Übrigens auch nicht gesund. Gut, wer das braucht, soll es haben. Es sollte nur klar sein, daß jedes Medikament auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Dann mal viel Spaß beim Herrichten der Raumakustik, die die vibrationsfreie Wiedergabe solcher Schallanteile ermöglicht. Manche mögens aber auch, wenn´s so richtig scheppert. Schon oft so erlebt.

                Natürlich ist erlaubt, was gefällt. Ich brauch sowas zum Glück nicht, um die Räumlichkeit einer Aufnahme zu erfahren. Und zwar so, daß sie mich beeindrucken kann. Den akustischen "Müll" - ich überzeichne jetzt mal bewußt - brauch ich für ein ansprechendes Musikerlebnis nicht. Es genügt mir, wenn die tiefsten Frequenzen eines Musikinstruments realistisch anmutend rüberkommen. Und da ist < 30 Hz nunmal nichts.

                Aber mein Verständnis von "Bass" ist eh nicht forenkompatibel.

                Gruß
                Franz
                Zuletzt geändert von Franz; 01.08.2020, 12:40.

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                  #38
                  Zitat von shakti Beitrag anzeigen

                  Infinity Reference Standard Systems
                  ....

                  Meine versuche mit "grossen" Lautsprecher schlossen zb die folgenden ein:
                  B&M 35, Triangel Magellan grande, YG Anat II Ref Prof, Jadis Eurithmy, JBL K2 9800, Avalon Eidolon, Wilson Audio Maxx 3, hORNS Universum 3, Genesis 350SE, Vivid Audio Giya, Eggleston Savoy....
                  und einige andere.
                  Hallo Juergen,

                  eine sehr imposante Aufstellung von echten Lautsprecher-Legenden... Wirklich sehr beeindruckend!


                  Zitat von shakti Beitrag anzeigen

                  Letztendlich fehlte mir aber immer die Kraft im Bassbereich, so dass ich die oben genannten System häufig mit grossen Subwoofern, zb 2x JBL 18" oder Velodyne 1812 unterstützt habe.
                  Dabei ist mir bewusst geworden, dass ein Wechsel der Endstufe im Bassbereich klanglich immer kritisch ist, so dass ich in meinem heutigen Set Up eine solche Konstellation vermeiden wollte.
                  Dazu eine Frage:

                  Auch ich bin mit einem Velodyne Subwoofer aus der DD-Reihe nicht vollends glücklich geworden. Bei mir war es der kleinere DD-15, der sich von den Einstellungs- und Bedienungsmöglichkeiten aber nicht von dem DD-1812 unterscheidet.

                  Eine Kleinigkeit hat mich da immer gestört. Das Klangbild war zusammen mit den Hauptlautsprechern nicht so richtig aus einem Guss. Für mein Empfinden waren dafür allerdings Timing-Probleme verantwortlich.

                  Hier > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...667#post376667 und

                  hier > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...249#post346249

                  hatte ich mal etwas darüber geschrieben.

                  Richtig gut hat das meiner Meinung nach unser Forenkollege modmix gemacht > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...770#post376770

                  Deswegen die Frage, bist Du sicher, dass es der Wechsel der Endstufe im Bassbereich war, der klanglich kritisch ist?
                  Da mit jedem aktiven Subwoofer ein Wechsel der Endstufe im Bassbereich verbunden ist, wäre das ja ein K.O.-Urteil für alle aktiven Subwoofer.


                  Zitat von shakti Beitrag anzeigen

                  Sobald es wieder Workshops geben darf, wird man sich diese Anlage auch wieder im grösseren Rahmen anhören können,
                  im Moment geniesse ich diese primär für mich alleine oder mit einigen wenigen Freunden.
                  Deine aktuellen Avalon Osiris würde ich sehr gerne einmal hören. An dem nächsten Workshop, den Du (irgendwann) veranstalten wirst, wäre ich gerne dabei.

                  VG Uli


                  Zuletzt geändert von maasi; 01.08.2020, 13:05.

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                    #39
                    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                    ich mute den SABAs keinen Bass zu, den erledigt ein 12" PA Chassis in 70 L Bassreflex.
                    Gruss Marc
                    Hallo Marc,

                    so habe ich es mit meinen Breitbändern auch gemacht. Die Chassis laufen ohne jede Weiche direkt an den Endstufen bis ins natürlich "rolloff" im Horn ab etwa 150Hz nach unten sanft aus. Darunter siehst Du im Foto eines der beiden Eckhörner, die im Tieftonbereich werkeln, die mit eigener aktiver Entzerrung, mit Notchfiltern und eigenen Leistungsverstärkern das wiedergeben was die Breitbänder nicht können. Die Greencones kenne ich übrigens auch durch Michael Methe, die Dinger klingen - richtig eingesetzt - saugut in Sinne von natürlich...

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Eckhornlinks40-2.jpg
Ansichten: 224
Größe: 171,1 KB
ID: 558258
                    ________________
                    www.qas-audio.de

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                      #40
                      Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                      Mal ehrlich jetzt: Möchte man denn wirklich die U-Bahn bei Billy Joel hören? Wobei von hören" ja gar nicht wirklich die Rede sein kann. Töne < 35 Hz - kann kein Mensch hören, er spürt sie. Es sind auch keine Töne, eher Infraschall. Übrigens auch nicht gesund. Gut, wer das braucht, soll es haben. Es sollte nur klar sein, daß jedes Medikament auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Dann mal viel Spaß beim Herrichten der Raumakustik, die die vibrationsfreie Wiedergabe solcher Schallanteile ermöglicht. Manche mögens aber auch, wenn´s so richtig scheppert. Schon oft so erlebt.

                      Natürlich ist erlaubt, was gefällt. Ich brauch sowas zum Glück nicht, um die Räumlichkeit einer Aufnahme zu erfahren. Und zwar so, daß sie mich beeindrucken kann. Den akustischen "Müll" - ich überzeichne jetzt mal bewußt - brauch ich für ein ansprechendes Musikerlebnis nicht. Es genügt mir, wenn die tiefsten Frequenzen eines Musikinstruments realistisch anmutend rüberkommen. Und da ist < 30 Hz nunmal nichts.

                      Aber mein Verständnis von "Bass" ist eh nicht forenkompatibel.

                      Gruß
                      Franz
                      nun ja, die die Rauminformationen der meisten natürlichen Räume befinden sich halt zwischen 15hz und 35hz. Der CD Standard geht ja nicht ohne Grund bis 20hz.
                      Deine Aussage

                      "Ich brauch sowas zum Glück nicht, um die Räumlichkeit einer Aufnahme zu erfahren."

                      ist somit faktisch schlicht und ergreifend dahingehend falsch, dass ein Rauminformation nix mit Glück zu tuen hat, sondern einfach mit Physik. Ist da nix, kann man da auch nix hören.

                      Es ist wahr, dass akustische Instrument nicht in diesem Frequenzkeller spielen, manches elektronische Instrument reizt dies aber auch durchaus aus.

                      "Dann mal viel Spaß beim Herrichten der Raumakustik, die die vibrationsfreie Wiedergabe solcher Schallanteile ermöglicht."

                      Das habe ich in der Tat, deshalb stehen in meiner Anlagenzusammenstellung ja auch die Marken der raumakustischen Maßnahmen.
                      Mein Raum ist weitestgehend schepperfrei.


                      "Aber mein Verständnis von "Bass" ist eh nicht forenkompatibel."

                      Dies kann ich nicht beurteilen, habe noch kein Foren kompatibles Hörverständnis kennen gelernt,
                      magst Du das erklären?

                      Gruss
                      Juergen






                      Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
                      TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

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                        #41
                        Hallo Jürgen,

                        der Trick liegt in den mehreren Subwoofern an den geeigneten Stellen im Raum. Ist sehr aufwändig.

                        Gruß Charly
                        Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
                        Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

                        Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
                        https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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                          #42
                          Jürgen63 ,

                          wieso sollte ich die Rauminformationen, die auf einer CD gespeichert sind nicht erfahren können? Meine Lautsprecher kennen keine untere Grenzfrequenz, sind also in der Lage tief herunterzuspielen. Natürlich mit eingeschränktem Pegel nach tief unten, ist doch völlig normal.
                          Wer 2o Hz bei - 3 dB wiedergeben kann, den möchte ich sehen. Papier ist geduldig.

                          Also,

                          Ich brauch sowas zum Glück nicht, um die Räumlichkeit einer Aufnahme zu erfahren."

                          ist somit faktisch schlicht und ergreifend dahingehend falsch, dass ein Rauminformation nix mit Glück zu tuen hat, sondern einfach mit Physik. Ist da nix, kann man da auch nix hören.
                          Die Physik ist mir insoweit bekannt. Ich meinte damit, daß ich nicht mehrere Waschmaschinen-große subwoofer brauche, um die Räumlickeit einer Aufnahme zu erfahren. Das geht sogar ohne jeden subwoofer. Subwoofer halte ich nur für sinnvoll, wenn ich Filme schauen möchte. Da braucht es für gewisse Effekte diesen "akustischen Müll", wo kein Ton mehr hörbar wird, aber die Hosenbeine anfangen zu flattern. Es steht aber jedem frei, das für erstrebenswert zu halten.

                          "Aber mein Verständnis von "Bass" ist eh nicht forenkompatibel."

                          Dies kann ich nicht beurteilen, habe noch kein Foren kompatibles Hörverständnis kennen gelernt,
                          magst Du das erklären?
                          Nein, besser nicht. Dann würde mein "Beliebtheitslevel" hier in`s Unermeßliche steigen. Muß ich mir nicht antun. Bin eh schon "Außenseiter" hier.

                          Gruß
                          Franz
                          Zuletzt geändert von Franz; 01.08.2020, 13:33.

                          Kommentar


                            #43
                            Hallo Franz,

                            wäre gut, wenn du nicht anderer Menschen Hörwünsche ala akustischen Müll bezeichnen würdest.

                            Gruß Charly
                            Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
                            Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

                            Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
                            https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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                              #44
                              Deren akustische Wünsche habe ich auch nicht als "Müll" bezeichnet. Bitte korrekt lesen. Da steht was von tiefen Frequenzen, die nicht mehr als Töne wahrgenommen werden können und von Filmton, wo so etwas - oft als Infraschall - nur noch körperlich spürbar erfahren werden kann. Und da steht außerdem, wer auf sowas nicht verzichten möchte, es doch für sich so umsetzen kann.

                              Warum ist es hier nicht mehr möglich, ganz unbefangen über Physik zu schreiben? Sobald man etwas schreibt, was einem nicht paßt, schon geht`s los. Nochmal. Jeder kann tun und lassen, wie er will. Und ich darf - hoffentlich noch - schreiben, was tiefe Frequenzen in der Musik sind und was nicht. Was man hören kann und was nicht. Das ist nunmal Physik, von der man mir immer unterstellt, ich hätte keine Ahnung davon.

                              Man kann hier aber bald sowieso schreiben, was man will. Irgendeiner stört sich immer daran. Deshalb auch das "foreninkompatibel" von mir. Ich weiß hier schon, woran ich bin. Das ist aber mittlerweile überall so. Du wirst es jetzt wieder "Corona" nennen. Dabei ist es nur meine Meinung. Und die deckt sich sogar mal mit der Physik. Hier wird das sofort als "Spaßverderber" wohl aufgefaßt. Am besten gibt man zu bestimmten Dingen, von denen man eine Vorstellung und Meinung hat, überhaupt keinen Kommentar mehr ab. Dann kann auch niemand etwas falsch verstehen oder muß es erst gar nicht lesen, um den Inhalt zu erfassen.

                              Gruß
                              Franz

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                                #45
                                Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                                Wobei von hören" ja gar nicht wirklich die Rede sein kann. Töne &lt; 35 Hz - kann kein Mensch hören, er spürt sie. Es sind auch keine Töne, eher Infraschall. Übrigens auch nicht gesund. Gut, wer das braucht, soll es haben. Es sollte nur klar sein, daß jedes Medikament auch unerwünschte Nebenwirkungen hat. Dann mal viel Spaß beim Herrichten der Raumakustik, die die vibrationsfreie Wiedergabe solcher Schallanteile ermöglicht. Manche mögens aber auch, wenn´s so richtig scheppert. Schon oft so erlebt...()...Ich brauch sowas zum Glück nicht, um die Räumlichkeit einer Aufnahme zu erfahren. Und zwar so, daß sie mich beeindrucken kann. Den akustischen "Müll" - ich überzeichne jetzt mal bewußt - brauch ich für ein ansprechendes Musikerlebnis nicht. Es genügt mir, wenn die tiefsten Frequenzen eines Musikinstruments realistisch anmutend rüberkommen. Und da ist &lt; 30 Hz nunmal nichts.
                                Aber mein Verständnis von "Bass" ist eh nicht forenkompatibel.
                                Gruß
                                Franz
                                Hallo Franz,

                                nicht nur das, es ist auch sachlich nicht richtig was Du schreibst. Töne von knapp über 20Hz kann man durchaus hören. So bei 22Hz..., 23Hz..., bekommt nicht nur der Körper das mit, sondern auch die Ohren nehmen das wahr. Das haben wir oftmals ausprobiert, zum Beispiel mit dieser Versuchanordnung:

                                https://www.youtube.com/watch?v=Cwld0pAEdMQ

                                16Hz kann ich nicht hören, auch 20Hz noch nicht. Bei 21Hz ist es hart an der Hörbarkeitsgrenze..., 22Hz sind dann bereits hörbar..., und 23 Hz auf alle Fälle. Das kannst Du selber problemlos ausprobieren, auch wenn Du keinen physischen Tongenerator hast, zum Beispiel mit diesem hier:

                                https://www.szynalski.com/tone-generator/

                                Unten siehst Du ein Foto von der Benutzeroberfläche und die Erklärung wie man ihn verwendest. Bevor Du ihn startest solltest Du unbedingt den auf 75% voreingestellten Pegel erstmal auf 10% oder 15% runterregeln, so wie ich es im Bild gemacht habe, wir wollen ja nicht dass etwas kaputtgeht...

                                Was Du über "Nebenwirkungen" schreibst ist leider Unsinn, 20 Hz sind kein gesundheitsschädlich Infraschall. Oder willst Du etwa behaupten Herr Müller baut und vertreibt gesundheitsschädliche Lautsprechere...? Deren Frequenzbereich wird nach unten ab 20Hz elektronisch extrem steilflankig begrenzt, auch bei dem Winzling den Du vorher hattest..., aber runter bis 20Hz bleiben sie alle linear.

                                Ähnliches gilt für das Scheppern: Ich fahre regelmäßig mit dem Tongenerator die unteren Frequenzbereich ganz langsam mit höheren Pegeln durch. Alles was da sirren, klirren, rasseln und scheppern kann, wie z.B. Dekorationsgegenstände, Möbelverglasungen, Heizkörperverkleidungen, herumliegende Kugelschreiber oder kleine Schraubendreher , CD-Hüllen, nicht festgedrehte Verschraubungen ungenutzter Lautsprecher- oder Geräte-Terminals, im Schloss steckende Schlüssel von Innentüren, Gläser in den Schränken usw., resonieren im Bereich zwischen etwa 40 Hz bis gut 100Hz, also oft unentdeckt im Hintergrund dessen was Du hören möchtest. Auch das kannst Du problemlos überprüfen, einen Tongenerator hast Du ja jetzt.

                                Und ob Du "sowas" zum Glück brauchst oder nicht, Du hast es jedenfalls. Deine Lautsprecher spielen herunter bis in diesen Frequenzbereich, ob Du das willst oder nicht. Oder begrennzt Du etwa deren Übertragungsbandbreite nach unten mit irgendeinem Gerät...? Nee, oder...? Und es reicht überhaupt nicht aus - auch das ist eine Fehleinschätzung - dass unter 30Hz "nichts" ist. Bei jeder Aufzeichnung eines Konzertes sind Frequenzen enthalten die deutlich tiefer sind als die tiefsten Töne eines der Instrumente. Erst die extrem tiefen Töne sind es die Auskunft über den Raum geben. Und wenn es bei Dir realistisch, plastisch und räumlich klingt, dann nicht zuletzt deswegen.

                                Ich weiß Franz, das alles weißt Du nicht, musst es bei Deinem ehemaligen Bewruf auch nicht wissen. Deshalb sei bitte nicht böse über den Beitrag und werte das bloß nicht als Kritik, meine (und die Hinweise anderer) sind nur als gut gemeinte Hilfestellung beim Verstehen der Zusammenhänge gedacht.

                                Viele Grüße: Wolfgang

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