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Pflanzentöpfe und LS-Ständer als Klangkiller ;)

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    Pflanzentöpfe und LS-Ständer als Klangkiller ;)

    Oh Mann, es gibt Themen, die in Foren einfach zu kurz kommen! rost:

    Etwas, das ich so schlicht nicht auf dem Schirm hatte, obwohl ich der Raumakustik schon immer eine große Bedeutung beimesse, brachte deutliche Klangfortschritte: die mechanische Beruhigung von LS-Ständer und Pflanzentöpfen. Dazu habe ich günstiges Ton-Granulat genutzt.

    Dem LS-Ständer habe ich nie große Bedeutung beigemessen, weil er ja nur für die Rear-LS ist. Also wurde es ein hübscher, aber nicht wirklich stabiler... Und die Pflanzentöpfe sind alle hart (Keramik, Ton...). Die Klopftests brachten kleinere Reaktionen, aber es schien mir nie wirklich wichtig. Aber beim Klopfen erwischt man ja auch nicht die Resonanzfrequenzen...

    Wenige Stunden Arbeit und minimaler Materialpreis brachten also schöne Klangfortschritte. Die Wiedergabe wurde nochmal genauer in der Abbildung (v. a. in Höhe und Tiefe) und das Hören gerade bei höheren Pegeln deutlich entspannter. Und der Bass gewann auch an Präzision und klang kräftiger, vermutlich weil höhere Frequenzen jetzt im Raum weniger angeregt werden. Ich habe übrigens zwischendurch Probegehört: sowohl LS-Ständer als auch die Pflanzentöpfe brachten für sich bereits klar hörbare Fortschritte.


    Manchmal kann Hifi so einfach sein! :dancer:


    LG

    CompEx
    Zuletzt geändert von CompEx; 09.06.2019, 11:06.

    #2
    Hallo,
    Zitat von CompEx Beitrag anzeigen
    Etwas, das ich so schlicht nicht auf dem Schirm hatte, obwohl ich der Raumakustik schon immer eine große Bedeutung beimesse, brachte deutliche Klangfortschritte: die mechanische Beruhigung von LS-Ständer und Pflanzentöpfen.
    Guter Punkt.

    Das letzte, was ich mache, bevor ich raumakustische Maßnahmen für beendet erkläre: mit einem kontinuierlich durchstimmbaren Tongenerator als Quelle langsam das Spektrum in der vorgesehenen Abhörlautsstärke durchfahren.

    Mit entsprechend gefühlvoller Feinabstimmung lassen sich so sämtliche resonierenden Gegenstände orten.
    Das können zu fest oder zu locker geschraubte Diffusorpaneele, Schranktüren usw. sein.

    Leider macht das nur mit einem per Hand und Potentiometer durchstimmbaren Hardware-Funktiongenerator Sinn, den allerdings fast niemand, der nicht gerade Elektronikbastler ist, zu Hause hat.

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      #3
      Zitat von tmr Beitrag anzeigen

      Leider macht das nur mit einem per Hand und Potentiometer durchstimmbaren Hardware-Funktiongenerator Sinn, den allerdings fast niemand, der nicht gerade Elektronikbastler ist, zu Hause hat.

      Gruß

      Thomas
      Hallo Thomas,

      was spricht gegen Signale vom Laptop oder PC?
      Sollte in jedem Haushalt vorhanden sein...

      Gruss Marc
      Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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        #4
        Auf die Schnelle und ohne Aufwand:

        https://m.youtube.com/watch?v=qNf9nzvnd1k

        Wenn man den einfach durchlaufen lässt kann man schon ziemlich genau die Resonanzfrequenzen erkennen. Am auffälligsten dabei sicher Raummoden......
        Gruß
        söckle

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          #5
          Mit Messignalen von Acourate und REW habe ich öfter gearbeitet. Da war mir nie was aufgefallen... Sonst wäre ich schon vor Jahren hierzu aktiv geworden.


          @TMR: hast du mal einen Produktlink? Ich würde gerne noch weiter nach Störstellen suchen.



          LG

          CompEx

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            #6
            ...als bei mir im damals noch unbehandelten Raum zum ersten Mal der Acourate sweep durchlief, waren die Moden recht deutlich zu hören. Nicht nur im Bass, auch die Flatterechos...
            Gruß
            söckle

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              #7
              Die preiswertesten und besten Maßnahmen sind oft die, welche die Raumakustik berücksichtigen. Es ist gar nicht solange her, dass auch bei mir die Boxen in den Raumecken standen, auf dem Parkett kein Teppich lag und ein Fußhocker für schönste Schallverteilung sorgte. Nur nicht zum Hörer.

              Mit Acourate konnte ich das erstemal die akustischen Auswirkungen messen:



              Kohärenz ist nun mal für Stereo wichtig. Selbst nach der Aufstellungsoptimierung mischt der Raum weiter die Musik auf. Ohne Raumkorrektur höre ich daher keine Musik mehr.
              StreamFidelitys HiFi Setup

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                #8
                Hallo Marc,
                Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                was spricht gegen Signale vom Laptop oder PC?
                Sollte in jedem Haushalt vorhanden sein...
                Wenn nix anderes da ist, gehts natürlich auch mit einem PC, aber das ist dann meist nicht mehr so einfach.
                Das Aufpüren von schmalbandigen Resonanzstellen (hier ist das Maximum wichtig) erfordert ein feinfühliges Hin- und Herdrehen der Frequenz um die festgestellte Resonanz herum. Das geht am besten mit einem stufenlosen Poti.

                Früher ging das analog tatsächlich stufenlos, gibts aber für wenig Geld heute nicht mehr, d.h. bei heutigen digitalen Funktionsgeneratoren man hat immer eine kleine Stufung bei der Frequenzwahl drin - aber besser als garnichts.

                @compEx:
                Bei der Auswahl der Geräte sollte man auf geringen Klirr achten, die Detektion von mechanischen Resonanzen ist meist durch Pegel- und Klirranstieg gekennzeichnet, daher ist geringer Eigenklirr wichtig.
                Funktiongeneratoren mit geringem Klirr sind nicht billig, also alles eine Preisfrage.
                Daher mal Googlen "NF-Funktionsgenerator" und vergleichen...

                Gruß
                http://www.highfidelity-aus.berlin/
                Gewerblicher Teilnehmer

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