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Innenverkabelung von Lautsprechern

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    Innenverkabelung von Lautsprechern

    Hi Leuts


    angeregt durch das Thema in einem anderen Thread finde ich dieses Thema sehr interessant. Denn es ist ja wirklich absurd bis zum Terminal des LS alles zun tun um dann aufzuhören.

    Das doofe ist nur, das niemand wirklich weis wie denn der LS nachher klingt und kann es auch nicht einfach mal zurückbauen, so wie bei einem Netzkabel z.B.

    Vergleiche werden da auch sehr schwierig.


    Trotzdem kann ich mir vorstellen das viel Potential, gerade wenn ich so in meine Glenairs schaue noch darin schlummert.


    Bela hat mir mal engeboten alles zu veränder. Also nicht nur Kabel, sondern auch Weiche und Dämmung.
    So gibt es natürlich bei einem LS auch viele Stellschrauben um etwas zu verändern.


    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Kabel nehme ich denn jetzt für den Umbau und machen sie wirklich was besser. Was ist, wenn die Firma mit genau dem eingebauten Kabel schon das beste Ergebnis erreicht hat, usw.usw.
    Ein weites Feld.


    Ich könnte mir vorstellen erst nur Kabel zu wechseln, z.B. Reinsilber von Axmann und alles genau so zu belassen. Auch wenn die Weiche nicht die Beste ist.
    Was halten unsere Spezialisten von solchen kruden Ideen!


    bis denn
    Musik kann gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

    #2
    DAS Thema interessiert mich auch sehr - vielen Dank fürs Eröffnen! rost:

    Grüße, David

    Kommentar


      #3
      Hallo


      Ich weiß von Bela, daß er die Glenair komplett umbaut und das dies eine Heidenarbeit ist.Anschließend würdest Du die Glenair nicht mehr wiedererkennen.Momentan hat er aber mit seinen Netzteilen soviel Arbeit, daß er für die nächste Zeit für den Umbau einer Glenair keine Zeit hätte.
      Bist Du denn mit dem Klang der Glenair im Originalzustand unzufrieden?
      LG
      Rolf
      AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
      Focal Utopia+WyWires Platinium

      SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
      Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

      LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
      Magneplanar 1.7

      Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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        #4
        Moin
        Das Thema hatte ich ebenfalls im Kopf.
        Wo Du gerade Axmann erwähnst:
        Da ich selbige als LS-2 an den LS habe, lag die Entscheidung nahe, ebenfalls die Innenverkabelung mit identischem Material auszuführen.
        Getan und nicht bereut.
        Wie Du weißt, Axmann ist auch für kleine Lösungen gut.
        Ob mal eben 90cm für die Brücken (HT > MT) oder mal eben 1,40m für Innenverkabelung, auch als reine Strippen sind diese binnen kurzer Zeit in der Post.
        Die Innenverkabelung war Kupfer, so umgehe ich konsequent den Materialmix.
        Thema sind noch als Nadelöhr die Anschlüsse.
        Hier kommen bald Reinsilber Terminals zum Einsatz.

        Bela ist aber ein guter Typ und kann Dir garantiert weiter helfen, was Dämmung oder Weichen anbetrifft.

        Gruß
        Guido
        ...mehr Senf...

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          #5
          Hi


          ne, bin zufrieden mit dem Glennies, aber wenn ein paar Kabel das Niveau etwas anheben könnten, wäre es doch eine gute Investition.


          Es geht aber nicht um die Glennies als Problem sondern um die Innenverkabelung der LS im allgemeinen.


          bis denn
          Musik kann gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

          Kommentar


            #6
            Moin,

            zu dem Thema könnten neben Bela auch Nofu (Markus) oder auch MuSiGo (Harald) ganz sicher eine Menge zu beitragen. Beide habe das schon erfolgreich gemacht.

            Ich kann nur sagen, da liegt eine Menge Potential.

            VG Andi
            Zuletzt geändert von Andi; 03.01.2019, 20:08.

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              #7
              Hier mal mein Umbau der B&W 803 D1.

              http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=9509
              Gruß Harald

              Quelle: Ripnas V5 mit Roon als Core, Oppo 205, Tidal Hifi, Linn G-HUB
              Wandler: G-Esoteric D03
              Vorverstärker: Cocktail Audio HA 500H
              Kopfhörer: Audioquest Nighthawk
              Boxen: Dynaudio 600 XD
              Netzleiste: eine mit OCC Kupfer Verkabelung und Furutech Gold Buchsen, eine mit OFC Silber Verkabelung und Furutech NCF Rhodium Buchsen
              Kabel: Netzkabel - MuSiGo PC 1, 2 und 3, NF Kabel - Transparent Audio Reference XL, MuSiGo RCA 2, Digital Kabel - MuSiGo Digital 1,2 und 3

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                #8
                Hi.. Ich habe vorher (also vor dem Aufbau meiner neuen Boxen) Kabel an meiner Anlage gehört und probiert. Es ist natürlich noch so, das jeder Einzellautsprecher auch noch wieder anders klingt bei unterschiedlichen Kabeln, aber die Richtung hatte ich damit. In der Hobby Hifi wird häufig versilbert empfohlen, bei deren Baussätzen in der Premium Variante. Ich habe mal einen Thread gelesen, aber schon einiges her, da haben welche mit Kimber probiert und hatten auch mit einem Kimber innen, besseren Klang als mit den Serienstrippen. Zum letzten würde ich noch sagen, am besten, das was man aussen nimmt, oder zumindest sehr ähnlich auch innen nehmen, also Material usw. Letztlich bleibt es immer ein Probieren, man kann nur mit einem guten Kabel den Mißerfolg minimieren. Wege Kurz, Anschlüsse, gute, versteht sich. Ich würds heute auch schon wider anders machen..rost:

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                  #9
                  Hallo zusammen rost:

                  Schönes Thema !

                  An die Verkabelung meiner Lautsprecher habe ich mich bislang noch nicht herangetraut .
                  Dafür aber an deren Weichen.
                  Ein klares JA meinerseits auf die Frage , ob dort Potenzial schlummert.
                  Enorm viel , möchte ich hinzufügen .

                  Bei mir verläuft sowas immer als "learning by doing". Ich bin zwar Techniker , aber eben nicht in der Elektrotechnik , sondern in der Zahntechnik .
                  Meiner Neugierde tut das keinen Abbruch . Mich beschäftigte immer schon , was noch möglich ist , sofern "bessere Bauteile" verwendet werden.
                  Da ich nun mal nicht vom Fach bin , wollte ich die auf den Weichen verbauten Werte erstmal 1:1 übernehmen .
                  Damit sollte nichts falsch zu machen sein, war mein Hintergedanke.

                  Mir war es anfangs sehr wichtig zu erörtern, was ich an meinen Lautsprechern überhaupt zu bemängeln hatte.
                  Als erstes fiel mir der Hochton ein. Dieser klang teilweise recht scharf und vordergründig , obwohl der Hochtöner in sanfteren Passagen erkennen ließ, daß diese Spielweise nicht unbedingt als Tugend angehaftet werden muss.
                  Ich versuchte mich dann im Netz schlau zu machen , welche Kondensatoren der eher vordergründig und scharfen Spielweise entgegen zu wirken.
                  Glücklicher Weise gibt es im Netz einige Seiten , wo die Tugenden der Kondensatoren schön beschrieben werden.

                  Beispiel:
                  http://www.humblehomemadehifi.com/Cap.html

                  Für meine Hochtöner habe ich mich letztendlich für
                  Mundorf M-Cap Supreme entschieden. Der Austausch dieses Kondensators gegen den original verbauten, war sehr aufschlussreich .
                  Tatsächlich verschwanden damit Schärfe und Vordergründigkeit. Die Veränderung war aber derart groß, daß es mir anfangs schon so vorkam , als würde es dem Klangbild nun an Hochtonenergie fehlen.
                  Kondensatoren benötigen halt eine gewisse Einspielzeit . Meinem Gehör , welches eine andere Gangart des Hochtons gewohnt war, wollte ich auch kein umgehendes Urteil abverlangen.
                  Ich entschloss mich einige Einspielzeit abzuwarten und weiter zu hören .
                  Das war eine definitiv gute Entscheidung . Ein Schnellschuss wäre sicherlich nicht der richtige Weg gewesen.
                  Der Hochton entwickelte sich und geriet mehr und mehr luftig , informativer und feiner.
                  Das klang schon wesentlich besser , als jemals zuvor .
                  Vorerst sollte das so bleiben , bis ich mich dem Mitteltonzweig der Weichen zuwandte.
                  Der Mittelton sollte informativer werden .
                  112 uF waren insgesamt in Form von zwei unterschiedlichen Kondensatoren zum Mitteltöner hin original verbaut .
                  Gute Kondensatoren mit hohen Werten sind nicht unbedingt günstig, was das Experimentieren mit unterschiedlichen nicht gerade begünstigte .
                  Erste Kandidaten waren die normalen M-Cap von Mundorf.
                  Es war aber schnell klar, daß diese(r) Kondensator zwar eine positive Veränderung in Richtung Informationsdichte des Mittelton brachte, aber auch eine gewisse Portion Grobkörnigkeit ins Klangblid schleuste.
                  Auch Einspielzeit vermochte das nicht groß zu ändern.
                  Ein Mundorf 100uF EVO Alu-Oil machte sich auf Anhieb besser . Ein wahrer Glücksfall , weil ich zwei dieser Kondensatoren günstig erwerben konnte.Die restlichen 12uF (zu insgesamt 112uF) waren für mich eine Art Spielwiese.
                  Anfangs dachte ich , einen weiteren EVO-Oil hinzuzufügen.
                  Vorhandene Kondensatoren ließen mich aber ausprobieren was geschieht, wenn man verschiedene Kondensatoren mixt .
                  So kam ich eher durch Zufall darauf , was mit dem Mixen möglich ist .
                  Es war schnell klar , daß da sehr viel Potenzial schlummert.
                  Die ungeahnten Möglichkeiten in all ihrem Umfang und Variationsmöglichkeiten veranlassten mich Kabel von der Frequenzweichen nach außen zu führen , um mittels mit Krokodilklemmen versehenen Kabeln verschiedene Kondensator Mixe zu probieren.
                  Es ist schon sehr aufschlussreich , was da teilweise passiert.
                  Meiner ursprünglichen Intention folgend (informativerer Mittelton) , bemerkte ich weitere Veränderungen in Form vom Zusammenspiel des Mitteltons mit dem Bassbereich.
                  Der Mittelton entpuppte sich damit zum Dreh und Angelpunkt des gesamten Klangbildes.
                  Je nach Kondensatormix gelang die Anbindung an den Bassbereich besser, oder halt weniger gut . Das gleiche war in Bezug auf den Hochton zu bemerken.
                  Ich habe wirklich sehr lange herumexperimentiert , bis ich zu dem Kondensatormix gelangt bin , der nun vor den Mitteltönern sein Werk verrichtet .
                  Es sind letztendlich drei verschiedene Kondensatoren geworden , welche sich für den Mittelton sehr gut ergänzen . Dieser Mix besteht aus Mundorf M-Cap Alu-Oil, Amp Ohm FP-CA-AU und Audyn Cap - Plus.
                  Damit ist das Klangbild insgesamt homogener geworden. Der Bass klingt nun dynamischer .
                  Mitteltöner und Hochtöner verschmilzen zu einer Einheit .
                  Meine Lautsprecher waren nicht mehr wiederzuerkennen. Aus erhofften, kleinen Verbesserungen wurden ungeahnte Fähigkeiten .

                  Da die Kabel zu den Weichen noch aus den Lautsprechern herausgeführt waren ,ließ es mir keine Ruhe zu probieren was geschieht , wenn man Kondensatoren mittels Silver Mica Bypässen mit Werten um die 10nF versieht .
                  Auf der eingangs verlinkten Seite wird der Einsatz dieser Bypässe mit sehr positiven Effekten beschrieben .
                  Letzte Artefakte und Härte sollten damit auszumerzen sein.
                  Ich besorgte mir entsprechende Silva Micas und begann zu experimentieren.
                  Tatsächlich sind diese Kondensatoren mit ihren geringen Werten in der Lage, viel Gutes zu bewirken.
                  Sie schaffen es wirklich letzte Härte und Artefakte verschwinden zu lassen.
                  Aber nicht nur das.
                  Das Verhältnis der Werte der Micas für den Hochtonkondensator und den Kondensatoren für den Mitteltonzweig stellte sich als entscheidend für die räumliche Staffelung des Klangbildes heraus.
                  Je nach Verhältnis erscheinen beispielsweise Sänger mehr im Vordergrund , oder eben eher tiefer im Raum .
                  Es lässt sich mit diesen unscheinbaren Micas eine gute räumliche Darstellung austarieren.
                  Damit hatte ich niemals gerechnet .
                  Zurückschauend möchte ich all diese Erfahrungen niemals mehr missen.
                  Für mich waren und sind diese durch schnödes , aber unermüdliches Ausprobieren entstandenen Verbesserungen sehr wertvoll .
                  Preis/Leistungsverhältnis : überragend
                  Lerneffekt : unersätzlich
                  Stolz : :dancer:

                  Der nächste konsequente Schritt wäre nun die Innenverkabelung der Lautsprecher .
                  Ich denke , es ist sicherlich nicht verkehrt, sich zuerst den Weichen zu widmen und anschließend der Verkabelung.
                  Von besseren Kabeln erwarte ich etwas anders gelagerte Einflüsse , als die der Kondensatoren.
                  Sofern das Kondensator Setup steht ,mag sich mittels Kabel noch was verfeinern lassen.
                  Aus dem Bauch heraus würde ich es auch nicht umgekehrt angehen wollen.
                  Tonal möchte ich garnichts mehr ändern.
                  Ich denke es ist Vorsicht geboten, weil sich mit anderer Innenverkabelungen Lautsprecher auch schnell aus der Balance bringen lassen.
                  Querschnitte und Leitermatreialien werden gehörigen Einfluss haben.
                  Nicht immer wird ein Silberkabel gewinnbringend sein .
                  So viel Fragen stellen sich ....
                  Nimmt man Litze , oder soliden Draht ?
                  Welche Querschnitte sind dann ideal , welche zu groß, welche doch zu klein.
                  Verdrahtet man nur den Hochtöner mit Silberkabel oder auch Mittel- und Tieftöner ?
                  Was passiert in den einzelnen Fällen mit dem Klangbild ?

                  Meine Lautsprecher sind übrigens teilaktive,olle Canton Ergo RC-A .
                  Diese Lautsprecher sind durch die genannten Maßnahmen sehr stark über sich hinausgewachsen.


                  DEN ROTEN TRAURIGEN SMILEY HABE ICH NICHT MEHR ENTFERNEN KÖNNEN .
                  ER HAT KEINE BEDEUTUNG.
                  MANCHES VERSTEHE ICH BIS HEUTE NICHT :zwink:
                  Zuletzt geändert von Oliver; 03.01.2019, 21:19.
                  Gruß,
                  Oliver
                  :bye2:

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Oliver Beitrag anzeigen
                    An die Verkabelung meiner Lautsprecher habe ich mich bislang noch nicht herangetraut . Dafür aber an deren Weichen.
                    Ein klares JA meinerseits auf die Frage , ob dort Potenzial schlummert.
                    Enorm viel , möchte ich hinzufügen . :zwink:

                    Hallo Oliver,

                    dem kann ich mich nur anschließen...:daumen:

                    Dabei sind es ja nicht nur die Kabel im inneren der Lautsprecher und die Bauteile der Weiche, in denen bei Serienprodukten viel Potenzial hängenbleiben kann. Auch die Weichenkonstruktion als solche bzw. die Abstimmung selber ist bisweilen recht problematisch. Unten siehst Du einen Serienlautsprecher, und daneben jeweils das was ich daraus gemacht habe. Bei der veränderten Weichenkonstruktion und Abstimmung haben allerdings befreundete Profis Hand angelegt, das hätte ich alleine nicht geschaft. Den gesamten Baubericht findest Du übrigens hier:

                    http://www.hifi-forum.de/viewthread-205-485.html

                    Wundere Dich auch nicht wenn der Name sich im Lauf der Zeit verändert. Mit der ursprüngliche Sonics Arkadia hat der jetzige Lautsprecher - die Vantage n.c. - außer der Gehäuseform praktisch nichts mehr gemein.

                    Viele Grüße: Wolfgang
                    .
                    Angehängte Dateien
                    ________________
                    www.qas-audio.de

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Wolfgang,

                      hast Du an der Bassrefelxabstimmung etwas verändert (Rohr verlängert)? Oder waren die beiden Multiplexringe schon im Original da?


                      P.S.: Das Joachim Gerhard mit einer so simplen 12 dB- Weiche ohne Korrekturglieder auskommt ist erstaunlich. Zumal er immer einen ziemliches Bohai um seine Weichen macht(e), mit angeblich niedrigen "Energiespeichereffekten" und Gegen- EMK Unterdrückung. Sieht für mich nach einer stinknormalen 08/15 Weiche aus... feif:
                      Zuletzt geändert von söckle; 04.01.2019, 08:01.
                      Gruß
                      söckle

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                        #12
                        Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                        1.) hast Du an der Bassrefelxabstimmung etwas verändert (Rohr verlängert)? Oder waren die beiden Multiplexringe schon im Original da?

                        2.) P.S.: Das Joachim Gerhard mit einer so simplen 12 dB- Weiche ohne Korrekturglieder auskommt ist erstaunlich. Zumal er immer einen ziemliches Bohai um seine Weichen macht(e), mit angeblich niedrigen "Energiespeichereffekten" und Gegen- EMK Unterdrückung. Sieht für mich nach einer stinknormalen 08/15 Weiche aus... feif:
                        Morgen Söckle,

                        zu 1.) Die Bassreflexabstimmung ist gegenüber dem Original unverändert geblieben. Was Du dort auf dem Foto siehst sind Versteifungsringe, um diese billigen, dünnwandigen und "labberigen" Bassreflexrohr stabiler zu machen. Auch sind sie jetzt luftdicht in die Gehäuse eingeklebt, während sie sich vorher mit spitzen Fingern herausziehen und problemlos zu Ovalen zusammendrücken ließen.

                        zu 2.) Zu Joachim Gerhard und zu der Weichenkonstruktion möchte ich mich hier nicht äußern. Wer es genauer wissen will könnte das im verlinkten Baubericht nachlesen.

                        Ich sehe diesen Thread hier auch nicht als Aufforderung an seine Lautsprecher praktisch komplett zu zerlegen und neu aufzubauen. Aber eine vorsichtige Verbesserung der Weichenbauteile, natürlich unter Berücksichtigung der sich hierdurch ergebenden Veränderung der Abstimmung, und eine Veränderung der Innenverkabelung, das kann eigentlich jeder machen der mit Werkzeug umgehen kann und der sich traut.

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        .
                        Angehängte Dateien
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                          #13
                          Lautsprecher Umbau

                          Hallo Wolfgang

                          Deinen Umbau der Lautsprecher lese ich heute zum ersten mal, und finde ihn absolut sinnig.
                          Genau die gleichen Sonics hatte ich ebenfalls mal. Was mich wundert ist, das in meinen eine ganz andere Weiche verbaut war, aber nach den Bildern mit einer ähnlichen Schaltung. Es waren 2 Mondorf Luftspulen und M-CAP verbaut.
                          Das LS-Kabel war identisch zu deinem.
                          An den Seitenwänden waren jeweils eine Fliese zur Beruhigung eingeklebt.
                          Anscheinend gab es also verschiedene Versionen.
                          Mein Pärchen klang mir persönlich etwas "zu stark" Monitorhaft, mit einem sehr schlankem Bassbereich.

                          Gruss
                          Stephan
                          Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

                          Kommentar


                            #14
                            @Wolfgang: Die handwerliche Umsetzung ist wie immer perfekt :daumen:

                            Ich hätte mir ja vorstellen können, dass Du die Reflexrohre auch noch aus dem Vollen gedreht hättest :clowni:.....
                            Gruß
                            söckle

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                              ...Anscheinend gab es also verschiedene Versionen....
                              Es gab doch bei Sonics den etwas dubiosen Eigentümerwechsel, und plötzlich konnte man die LS für kurze Zeit in einem Onlineshop und auf ebay kaufen. Ich weiß nicht, inwieweit da auch konstruktiv Veränderung stattgefunden haben (?).....
                              Gruß
                              söckle

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