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HD Vinyl verspricht besseren Klang für Schallplatten

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    HD Vinyl verspricht besseren Klang für Schallplatten

    https://www.heise.de/ct/artikel/HD-V...n-4405249.html
    Die österreichische Firma Rebeat Innovation (www.hdvinyl.org) hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Vinyl-Schallplatten entwickelt. Bei der HD Vinyl getauften Methode werden die zur Pressung nötigen Stamper mit einem Laser zugeschnitten – der bisherige galvanische Prozess entfällt. Die zur Lasersteuerung nötige Software kann den Rillenverlauf laut Entwickler so optimieren, dass er bis zu 30 Prozent weniger Platz benötigt und auch Frequenzen oberhalb von 15 kHz noch abbildet. Der Platz lasse sich entweder für eine höhere Dynamik oder eine längere Laufzeit nutzen. Zudem passe der Laser die Rille auf Wunsch für radial schwenkende Tonarme an.
    https://hdvinyl.org/

    Wird spannend wenn die ersten LPs in den Läden stehen! :dank:
    Fritz
    KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
    Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

    #2
    Eine Revolution nach der anderen bei Vinyl

    Auch dir danke für die hochinteressante Neuigkeit.

    Für mich heißt das in der Konsequenz, der Laser-abgetastete Player muss her!

    Hans-Peter
    Hans-Otto & Hans-Peter
    sigpic
    Kopfhörer, Elektronik, Zubehör & Sonderanfertigungen

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      #3
      Namensgebung

      Ich störe mich an der Namensgebung für die Rubrik: "Quellgeräte analog und digital",

      warum Vinyl-Player sich den Namen "Analog" eingeheimst haben ist mir bis dato unerklärlich?! Viele nehmen diese Begrifflichkeit dann auch noch als Anlass zur Behauptung, näher an der akustischen Wahrheit zu sein, was aber definitiv nicht der Fall ist.

      Richtig müsste es heißen: "mechanisch gespeichert"-"digital gespeichert".

      Beide Welten lassen analoge Klänge ertönen durch entsprechende Konverter!
      Hans-Otto & Hans-Peter
      sigpic
      Kopfhörer, Elektronik, Zubehör & Sonderanfertigungen

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        #4
        Eine gute Aufnahmetechnik ist das A und O vorzüglicher Musikwiedergabe.
        Liefert bessere Ergebnisse als jeder Kabeltausch!!!
        Wenn die Herschaften das hinbekommen, ist es für unser Hobby eine echte Bereicherung.Zum Glück steht mein Plattendreher noch in Reichweitefeif:
        LG
        Rolli
        AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
        Focal Utopia+WyWires Platinium

        SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
        Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

        LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
        Magneplanar 1.7

        Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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          #5
          Zitat von Zweihans Beitrag anzeigen

          Richtig müsste es heißen: "mechanisch gespeichert"-"digital gespeichert".
          mit der Argumentation komme ich nicht ganz mit?

          Die Schallplatte (sprich der Tonträger selbst) ist definitiv ein analoges Medium. Wie die Tonaufzeichnung entstanden und bearbeitet wurde, ist von Tonträger Schallplatte zunächst einmal unabhängig.

          P.S.: Im übrigen ist auch auf der CD die Information "mechanisch" gespeichert, nämlich in Form von Vertiefungen (Pits).

          P.P.S.: Eine Schallplatte ist auch nicht "datenreduziert" wie das an manchen Stellen schon behauptet wurde. Sie ist in der Übertragungsbandbreite begrenzt, wie jedes Medium in der realen Welt. Begrenze Bandbreite ist aber per Definition nicht das selbe wie Datenreduktion.
          Gruß
          söckle

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            #6
            Es ist wie mit der SACD: Das Medium begrenzt die Qualität kaum. Mit hochwertigeren Aufnahmen wäre mehr geholfen.
            Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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              #7
              Zitat von Zweihans Beitrag anzeigen
              Für mich heißt das in der Konsequenz, der Laser-abgetastete Player muss her! Hans-Peter
              Hallo Hans-Peter,

              auf mich wirkt Dein Wunsch ein bißchen wie: "Ein selbstfahrender Maserati muss her...!" Bei einer Schallplatte steht für mich das Procedere im Vordergrund, die Kontemplativität, die sich beim konzentrierten Handling und beim Betrachten des sich drehenden Tellers nahezu wie von selbst einstellt, nicht die schnöde Funktionalität oder gar Bequemlichkeit. Selbst das Risiko durch eine einzige unbedachte Bewegung einen viele hundert Euro teuren Tonabnehmer zu zerstören hat einen eigenen Reiz.

              Altmodisch...? Fortschrittsverweigernd...? Ja, mag sein, aber das ist das manuelle Fahren eines Maserati auch...:zwink:

              Gegen ein besseres Herstellungsverfahren des Datenträgers spricht natürlich nichts..., es sei denn es klingt dadurch wie eine "moderne" CD/ein Stream.

              Viele Grüße: Wolfgang
              ________________
              www.qas-audio.de

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                #8
                Hallo zusammen,


                "HD Vinyl verspricht besseren Klang für Schallplatten"


                ich glaube das erst wenn ich so eine Scheibe in den eigenen Händen halten kann, auf den Plattenteller legen kann, die Scheibe abspielen und hören kann. Wenn es dann brutal besser klingt als wie z.B. ein Klassiker wie Yamamoto Tsyuyoshi Trio > Midnight Sugar<, Label three blind mice, ja dann wäre es ein Fortschritt.
                Aber lohnt es sich dann wirklich für solch eine Scheibe sagen wir mal 50,-€ oder gar mehr auszugeben? Ich frage mich in Zeiten der Streamingdienste für 19,-€ im Monat ob sich das noch lohnt. Mir kommt das jetzt schon vor dass viele LP`s einfach viel zu teuer sind.



                Beste Grüße
                Thinking outside the box!

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                  #9
                  Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
                  Es ist wie mit der SACD: Das Medium begrenzt die Qualität kaum. Mit hochwertigeren Aufnahmen wäre mehr geholfen.
                  SEHR RICHTIG!
                  Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                    #10
                    Zitat von Zweihans Beitrag anzeigen
                    Auch dir danke für die hochinteressante Neuigkeit.

                    Für mich heißt das in der Konsequenz, der Laser-abgetastete Player muss her!

                    Hans-Peter
                    Gab es alles schon!

                    https://www.sempre-audio.at/ELP_Lase...bH.id.5224.htm

                    Grüße Truesound
                    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                      #11
                      Ich denke, das wird sich nicht durchsetzen, wurde schonmal in der Art versucht. Der Plattenliebhaber möchte auf herkömmliche Weise seine Tonträger goutieren. Und das verstehe ich auch. Ein Laserplayer ist unsexy.:zwink:

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                        #12
                        ...mal abgesehen vom nicht vorhandenen Charme ist der Laserspieler auch extrem störgeräuschanfällig, sagen zumindest die Berichte darüber...


                        Sehr interessant ist allerdings die wieder erfundene optische Wandlung im Tonabnehmer (Toshiba hatte das schon einmal):

                        http://www.high-fidelity-studio.de/h...dio_DS_E1.html

                        und das neueste System von DS kommt preislich schon langsam in greifbare Nähe...
                        Gruß
                        söckle

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                          #13
                          Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                          Gab es alles schon! Grüße Truesound
                          Ja das gibt es alles schon. Zwischen 19.000,- und 29.000,- Euro...feif:Und das nur um eine Schallplatte abzuspielen...
                          ________________
                          www.qas-audio.de

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                            #14
                            Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                            Ja das gibt es alles schon. Zwischen 19.000,- und 29.000,- Euro...feif:Und das nur um eine Schallplatte abzuspielen...

                            Die sowieso digital aufgenommen und gemastert wurde :tot:
                            Fritz
                            KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                            Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                              #15
                              Datenreduktion

                              P.P.S.: Eine Schallplatte ist auch nicht "datenreduziert" wie das an manchen Stellen schon behauptet wurde. Sie ist in der Übertragungsbandbreite begrenzt, wie jedes Medium in der realen Welt. Begrenzte Bandbreite ist aber per Definition nicht das selbe wie Datenreduktion.
                              Definition "datenreduziert" hin oder her,
                              wenn Informationen verloren gegangen sind -wie auch immer: durch fehlende Kanaltrennung, durch Rauschen, durch Beschneidung der Übertragungsbandbreite, durch Dynamikkomprimierung u.u.- ist die Quelle nunmehr informationsreduziert, sprich datenreduziert, für mich absolut dasgleiche. Insofern ist das für mich das ganze "Haarspalterei".

                              zu P.S.: das ist richtig, die Speicherung bei der CD ist ebenfalls mechanisch und die Abtastung optisch. Ich lobe mir deshalb auch die rein elektrische, also rotationsfreie Wiedergabe der Musik.

                              Egal ob Vinyl oder Datenfile: Die Begrenzungen aufnahmetechnisch liegen eindeutig bei den Mikrofonen und wiedergabetechnisch bei den Lautsprechern/Kopfhörern. Das Hauptaugenmerk bei der Aufnahme liegt beim Toningenieur. Dort sehe ich auch das größte Verbesserungspotenzial für highendige Musik. Aber auch diese Burschen (tun mir leid) dürfen nur so, wie sie gesagt bekommen. Kommerzielle Gründe, Zeitfaktor und Eitelkeit der Musiker spielen hier eine große Rolle (welcher Musiker hört sich gerne falsch singen/spielen?) und so wird aus mehreren Aufnahmen etwas zusammengeschnitten für die Vinyl, CD oder Datenfile (bis zu 500 Cuts pro Stunde Musik).
                              Enjoy the music
                              Hans-Otto & Hans-Peter
                              sigpic
                              Kopfhörer, Elektronik, Zubehör & Sonderanfertigungen

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