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HD Vinyl verspricht besseren Klang für Schallplatten

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    #46
    Zitat von tmr Beitrag anzeigen
    Hallo,
    das angestrebte Ziel wird vermutlich sein, daß Vinyl endlich wie CD klingt...
    :mussweg:
    Gruß

    Thomas
    Das konnte eine Vinyl LP auch bereits vor 35 Jahren siehe:





    Grüße Truesound
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #47
      Zitat von Höhlenmaler Beitrag anzeigen
      Wenn jetzt die seinerzeitigen monophonen Masterbänder mit einem Laser in die neue Matritze gelasert werden, was soll denn dann besser werden?
      Die Matritze wird besser, die resultierende Schallplatte näher am Original, eben mit weniger Fehlern im Weg vom Masterband zum heimischen Vinyl. Macht in deinem Fall das Resultat vlt nicht sinnvoller als es derzeit auch schon ist, das ist aber nicht die Frage hier. Sondern ob die Direktmatritze durch Lasertechnik auch wirklich besser ist als das mechanische Schneiden (samt Pre-Processing dafür) und den etlichen anschließenden Vorgängen bis am Ende ein Preßstempel rauskommt. Die Chancen dafür stehen mE gut... wenn die extreme notwendige Präzision gegeben ist....
      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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        #48
        Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
        ...und man kann sogar mal vorher rein hören bevor man kauft.....
        feif:
        Genau das habe ich ausgiebig getan.
        Auf diese Weise entdecke ich immer wieder Jazz der mir allerbestens gefällt.
        Angefangen habe ich mit Tal Farlow, Gitarre, von dem ich eine Platte habe. Irgendwann machte mich auch der Pianist Eddie Costa an, der darauf auch mitspielt. Nach dem suchte ich zuerst und von ihm hatte ich auch einen iTunes Download. Da ist jetzt aus England eine CD unterwegs.
        Nun, so finde ich immer mehr ... Muss und will nicht alles auf einmal kaufen. rost:
        Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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          #49
          Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
          Die Matritze wird besser, die resultierende Schallplatte näher am Original, eben mit weniger Fehlern im Weg vom Masterband zum heimischen Vinyl. Macht in deinem Fall das Resultat vlt nicht sinnvoller als es derzeit auch schon ist, das ist aber nicht die Frage hier. Sondern ob die Direktmatritze durch Lasertechnik auch wirklich besser ist als das mechanische Schneiden (samt Pre-Processing dafür) und den etlichen anschließenden Vorgängen bis am Ende ein Preßstempel rauskommt. Die Chancen dafür stehen mE gut... wenn die extreme notwendige Präzision gegeben ist....
          Im Fall "Eddie Costa" wäre da tatsächlich was zu tun. Der Download von iTunes hat am Beginn mehrerer Tracks eine sehr kurze, grässliche Störung. Ganz kurzes geknarze, elektrisch .. ich mach bei Gelegenheit Mal ein Audiofile davon. Da mir diese alten Aufnahmen dieses Pianisten so gut gefallen, er hat ein etwas härter klingendes Klavier, spielt aber relaxt mit Schwung, in meinen Ohren einfach super, höre ich über die einen kurzen Augenblick auftretende Störung hinweg.
          Ich geniesse diese Mucke. Leider ist Eddie Costa schon mit 30 in einem Auto Unfall ums Leben gekommen.
          https://de.m.wikipedia.org/wiki/Eddie_Costa?wprov=sfla1
          Ist auch sehr inspirierend zu lesen und hören zu können, wie diese Musiker in verschiedenen Besetzungen zusammen gekommen waren. Die kannte ich aus anderen und späteren Zusammenhängen.
          Wenn diese neue Technik irgendwann zu hören sein wird, werde ich ihr sicher aufmerksam zuhören wollen. Aber, soweit ist es noch nicht.
          Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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            #50
            Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
            Die Matritze wird besser, die resultierende Schallplatte näher am Original, eben mit weniger Fehlern im Weg vom Masterband zum heimischen Vinyl. Macht in deinem Fall das Resultat vlt nicht sinnvoller als es derzeit auch schon ist, das ist aber nicht die Frage hier. Sondern ob die Direktmatritze durch Lasertechnik auch wirklich besser ist als das mechanische Schneiden (samt Pre-Processing dafür) und den etlichen anschließenden Vorgängen bis am Ende ein Preßstempel rauskommt. Die Chancen dafür stehen mE gut... wenn die extreme notwendige Präzision gegeben ist....
            Dazu fällt mir nun Christian Rintelen - RLA Artikel - ein!

            Darin beschreibt er u.a. auch die Schneidemaschinen und deren Nachteile!

            https://web.archive.org/web/20130424...rtikel_RLA.pdf
            Zuletzt geändert von FritzS; 11.05.2019, 18:10.
            Fritz
            KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
            Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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              #51
              Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
              Dazu fällt mir nun Christian Rintelen - RLA Artikel - ein!

              Darin beschreibt er u.a. auch die Schneidemaschinen und deren Nachteile!

              https://web.archive.org/web/20130424...rtikel_RLA.pdf
              Wie gesagt zwischen einer Neumann AM 31 und einer Neumann VMS 80/VMS 82 hat es auch erhebliche technische Fortschritte in der Schneidetechnik gegeben inklusive DMM...und wenn mit so einer modernen Maschine wo alles gut gewartet und einem guten Zustand ist und Leute das machen die auch wirklich Ahnung von so etwas haben kommen da wunderbar und auch sauber klingende LPs bei heraus die auch heute noch richtig Spass bereiten können und auch im Hintergrund das das Ohr heute schon Jahrzehnte verzerrungsarme CD Wiedergabe gewohnt ist im Vergleich zu vor 35 Jahren....auch klar ordentliche Pressqualität inklusive...

              Eine Produktion wo wie beschrieben für den guten Klang alle Register gezogen wurden da ist dann vielfach der heimische Plattenspieler eher das Limit...wobei man heute bereits sehr annehmbares für gar nicht mal soviel Euros bekommt auch von den Tonabnehmern her...

              Natürlich bietet auch heute einen Plattenspieler ab Quellengerät es sehr unterschiedlich erklingen zu lassen eine Menge Eingriffsmöglichkeiten...ja nach verwendeten Tonabnehmer bis zum Phonopre auf Röhrenbasis kann der Klang deutlich varieren...je nachdem wie man es möchte oder zu mindestens meint gerade zu möchten....

              Bei mir persönlich spielt eben ein EMT der ab Werk eben für eine jeweils tonträgergetreue Wiedergabe ausgelegt wurde oder bestimmt war...und es ist eben von der Herangehensweise im Privatbereich auch eben oft anders gehandhabt als wie ich das mache. Bei mir wird der Plattenspieler auch vermessen sprich Übersprechen, Frequenzgang, THD, Drehzahl und Schwankung usw. ob er eben auch noch in real tatsächlich in einem Zustand ist wie er sein soll...

              Für gewöhnlich sucht man sich privat einen Tonabnehmer/Phonopre aus wie man zu dem Zeitpunkt über Hören meint das es am besten klingt eben mit seiner präferierten Musik und Wiedergabesituation...und das war es dann bis man eben meint da wieder einen anderen Tonabnehmer ausprobieren zu müssen und verändertem Phonopre...am Ende stehen dann 3 Plattenspieler mit unterschiedlichen Tonabnehmern vor Ort und drei unterschiedlcihen Phono Pre bis zum Röhrenphonopre und man probiert wo nun die LP XYZ jeweils am schönsten spielt....wie gesagt wenn es der Person Freude bereitet es so zu machen ist alles gut....muss jeder machen wie er es für richtig hält Zuhause...

              Ich muss LP XYZ wenn sie nicht gut bei mir auf meinem Plattenspieler auf einmal klingt auch nicht weiter hören...ich kann auch die CD Ausgabe oder bei spotify oder Tidal nach der digitalen Version suchen und die hören wenn sie mir klanglich besser gefällt.....

              Beispiel eben besagte Decca Aufnahme:

              Die 1963er Pressung klingt nicht so doll wie schon weiter oben beschrieben...
              Entweder ich probiere weitere und andere Pressungen da aus oder ich greife zur CD wo man im Prinzip aus 2 Masterings auswählen kann....
              die 1985 CD Version:


              oder die in den 90er Jahren nochmal neu gemasterten CDs:


              Eine Pressung die nicht gut klingt die klingt nie richtig gut - egal auf welchem Plattenspieler...man kann eben nur ggf. den schlechten Klang etwas verschleiern mit der ein oder anderen veränderten Ton(FG)-abstimmung wie man mit unterschiedlichen Tonabnehmern z.b. erreichen kann...aber richtig gut wirds trotzdem dann nie...
              Deswegen habe ich mir gesagt achte darauf das der verwendete Plattenspieler so getreu wie möglich die Pressung abspielt und wenn es nicht klingen sollte greife zu einem anderen Tonträger ggf. LP Ausagbe oder eben die CD und wähle da da die entsprechend insgesamt bestklingende Masteringversion daraus aus....
              Für mich ist die Vorgehensweise rein vom effektiven Hören ausgehend eben die die am meisten Sinn für mich ergibt.
              Klar wer gerne mit und am Plattenspieler an sich herumbastelt und experimentiert und damit gerne herumspielt dem ist natürliche mit meiner Vorgehensweise wie beschrieben nicht unbedingt in allen Belangen und Bedürfnissen geholfen.Denn das "basteln" an sich kann ja auch Spass bereiten und interessante Überraschungen bereithalten...
              Ich kenne das ja auch weil ich das früher auch so gemacht habe und es hat seinerzeit auch viel Spass gemacht...aber irgendwann dann halt nicht mehr und man ist dann die Sache eben anders angegangen.

              Was hat das denn jetzt mit HD Vinyl zu tun?
              Ganz einfach wie man damit umgeht und wie man dabei vorgeht das ändert sich nicht durch eine neue HD Vinylpressung...
              Die grundsätzliche Umgangsweise des Musikhörers mit der Materie hat sich ja auch nicht geändert als die Schneidemaschinen technischen Verbesserung im Laufe der Jahrzehnte mit sich brachten oder mit der Veränderung von Lackschnitt auf DMM was sich insgesamt betrachtet über die letzten 50 Jahre gesehen auch auf die Produktionsqualitäten bei der LP nicht unerheblich auswirkte....



              Grüße Truesound
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Truesound; 11.05.2019, 19:19.
              Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                #52
                Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                Eine Produktion wo wie beschrieben für den guten Klang alle Register gezogen wurden da ist dann vielfach der heimische Plattenspieler eher das Limit...wobei man heute bereits sehr annehmbares für gar nicht mal soviel Euros bekommt auch von den Tonabnehmern her... Grüße Truesound
                Dem kann ich nur zustimmen...:daumen:

                Die beiden eher schlichten Toabnehmer, die ich ständig im Gebrauch habe, kosten gerade mal etwa 600,- Euro (Dynavector 10 x 5) und 1100,- Euro (Nagaoka MP 500), damit klingt es schon sehr annehmbar, wenn auch etwas unterschiedlich. Für gute Tonabnehmer sind das ausgesprochen moderate Preise; kein Problem dafür ein Vielfaches auszugeben. Ein guter Tonarm geht aber auch ins Geld, ein gutes Laufwerk umso mehr. Wer wirklich alles aus einer Schallplatte herausholen möchte, für den geht der Einstand mit einem erstklassigen Phono-Pre auch schnell mal in Richtung fünfstellig und darüber hinaus.

                Zwar kenne ich Dein EMT-System nicht, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der Einstandspreis höher liegt als manche Musikfreunde in ihre gesamte Anlage zu investieren bereit sind. Mitsamt Lautsprechern, versteht sich...feif:

                Das was sich aus einer guten Schallplatte mit sowas herausholen lässt, liegt bereits auf einem Niveau, das m.E. kaum noch zu beanstanden ist. Und wenn man jetzt noch pfleglich mit seinen Tonträgern umgeht und sie (wie ich) ausschließlich nass abspielt, klingen diese auch nach vielen Jahren noch immer wie am Anfang. Allerdings, auch da gebe ich Dir Recht, eine Verhunzte Aufnahme lässt sich selbst mit dem weltbesten Plattenspieler nicht "heilen". Und daran wird auch ein per Laser abtastender Player wohl kaum etwas ändern.

                Viele Grüße: Wolfgang
                .
                ________________
                www.qas-audio.de

                Kommentar


                  #53
                  Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                  Dem kann ich nur zustimmen...:daumen:

                  Die beiden eher schlichten Toabnehmer, die ich ständig im Gebrauch habe, kosten gerade mal etwa 600,- Euro (Dynavector 10 x 5) und 1100,- Euro (Nagaoka MP 500), damit klingt es schon sehr annehmbar, wenn auch etwas unterschiedlich. Für gute Tonabnehmer sind das ausgesprochen moderate Preise; kein Problem dafür ein Vielfaches auszugeben. Ein guter Tonarm geht aber auch ins Geld, ein gutes Laufwerk umso mehr. Wer wirklich alles aus einer Schallplatte herausholen möchte, für den geht der Einstand mit einem erstklassigen Phono-Pre auch schnell mal in Richtung fünfstellig und darüber hinaus.

                  Zwar kenne ich Dein EMT-System nicht, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass der Einstandspreis höher liegt als manche Musikfreunde in ihre gesamte Anlage zu investieren bereit sind. Mitsamt Lautsprechern, versteht sich...feif:

                  Das was sich aus einer guten Schallplatte mit sowas herausholen lässt, liegt bereits auf einem Niveau, das m.E. kaum noch zu beanstanden ist. Und wenn man jetzt noch pfleglich mit seinen Tonträgern umgeht und sie (wie ich) ausschließlich nass abspielt, klingen diese auch nach vielen Jahren noch immer wie am Anfang. Allerdings, auch da gebe ich Dir Recht, eine Verhunzte Aufnahme lässt sich selbst mit dem weltbesten Plattenspieler nicht "heilen". Und daran wird auch ein per Laser abtastender Player wohl kaum etwas ändern.

                  Viele Grüße: Wolfgang
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                  Keine Frage ein EMT 948 kostet inklusive Tonabnehmersystem schon Geld aber lange nicht 5 stellig und da ist dann System und Phonopre bereits mit dabei. Der Phonopre ist auf einer Eurosteckkarte dabei untergebracht.

                  Ich hörte bei Leuten die eben auf dem EMT ihre gut bekannten Platten das erste mal hörten immer wieder Kommentare über die Jahre wie:

                  "das klingt ja wie von CD..."

                  "so habe ich noch nie meine Platten gehört oder überhaupt jemals irgendwo Platte gehört klingt überhaupt nicht nach Vinyl wie man es sonst so kennt ".

                  "würde ich jetzt nicht gerade sehen das da meine Platte läuft würde ich denken das du mir eine CD angemacht hast."

                  Es gibt durchaus erfahrende Audiofreunde die "scherzen": " Erst kauft man sich einen EMT und danach hört man keine Platten mehr...:lol:
                  Das kann ich zwar nicht zu 100 Prozent so bestätigen, aber da kann durchaus auch was dran sein, denn das was viele unter dem Begriff Vinylsound verstehen oder kennen oder ggf. auch persönlich schätzen, das findet so mit einem EMT der technisch satt in der Herstellerspezifikation ist eben nicht statt.
                  Nach der Hörerfahrung könnte durchaus der ein oder andere auf den Gedanken kommen...wenn gut produziertes Vinyl sich wie von CD anhört dann kann ich heute ja gleich auch eine CD einlegen oder ein Digitalfile hören...

                  Die ursprüngliche Kundschaft dieser Geräte waren internationale Rundfunkgesellschaften, Tonarchive oder die Qualitätskontrolle in guten Presswerken und da war ein Eigenklang so weit es technisch mit Vinyl möglich ist eben nicht oder weniger erwünscht.

                  Ein EMT 948 heute zu betreiben ist ähnlich als wenn man einen Röhrenverstärker oder Rörhen VV bauen oder betreiben würde wo beim Hören niemand auf den Gedanken kommen würde das da nun eine Röhre spielt....

                  Was hat das nun mit HD Vinyl zutun...?
                  Sollte durch das Verfahren die Matrize noch präziser werden wie bereits derzeit mit modernster Schneideanlage und DMM möglich ginge der Klang auf einem entsprechenden Abspielgerät noch weiter in Richtung CD-Anmutung.....was von dem einen begrüßt würde kann wiederum beim anderen zu dem Gedanken führen...das man dann ja gleich eine CD oder ein Digitalfile hören könnte...
                  Allerdings würde eben auch eine genauer erstellte Matrize beim Konsumenten nicht per se zu einer CD-ähnlichen Wiedergabe grundsätzlich führen, weil eben die Auslegung des Plattenspielers und der FG des Tonabnehmers die Art der Wiedergabe entscheidend beeinflusst...

                  Was allerdings grundsätzlich begrüßt würde (bei den Produzenten) ist wenn es nennenswerte Kosten und Produktionsvorteile beim Vinylproduzenten sich durch das neue Verfahren ergeben würden....und ohne das das gegeben ist oder zu-mindestens die Sache nicht weiter nennenswert verteuert denke ich würde das neue Verfahren nie eingeführt....

                  Theoretisch könnte so eine Matrizenerstellung wenn das Verfahren ausgereift ist 24 Stunden rund um die Uhr erfolgen ohne das es ständig vom Menschen überwacht oder tätig eingegriffen werden müsste oder ein Mitarbeiter überwacht die Produktion von mehren Matrizen gleichzeitig und der Engpass in den Presswerken ist ja vielfach beim Boom die Galvanik gewesen.


                  Grüße Truesound
                  Zuletzt geändert von Truesound; 12.05.2019, 16:48.
                  Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

                  Kommentar


                    #54
                    Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                    Nach der Hörerfahrung könnte durchaus der ein oder andere auf den Gedanken kommen...wenn gut produziertes Vinyl sich wie von CD anhört dann kann ich heute ja gleich auch eine CD einlegen oder ein Digitalfile hören... Grüße Truesound
                    Das ist ja auch naheliegend. Der nächste Schritt wäre dann, sich ein tolles Analoglaufwerk hinzustellen, den Player zu starten, die Nadel in die Rille abzusenken, das passende Digitalfile anzuwerfen..., um dann genüsslich das hier anzuhören während man auf den Player starrt:

                    https://www.youtube.com/watch?v=PDXS...SOUYQGZ1eJHDc2

                    Du merkst, ich scherze nur...:zwink:

                    Aber im Ernst: Man sollte schon wissen was man will. Entweder man will das Thema Vinyl im Vordergrund sehen, und will den vinyltypischen Klang auf höchstmöglichem Niveau..., dann ist ein traditionelles Laufwerk ganz sicher einer der anspruchsvollsten (und nicht zuletzt auch teuersten) Wege neben dem Klang auch optische und haptische Reize auszukosten, oder...

                    ...man will Musik schnell, problemlos und - vergleichsweise billig - zu jeder Zeit und überall hören. Diese Entscheidung müssen wir ja in unzähligen anderen Lebensbereichen auch treffen. Wer es schnell und problemlos will drückt nur auf einen Knopf und das wars. Wer etwas zelebrieren möchte macht es sich eben willentlich aufwändiger und umständlicher, erst recht wenn jemand wie ich seine Player z.T. selber baut. Unten siehst Du zwei Fotos von dem was später der Grand Lecteur wurde.

                    Gut natürlich wenn man beides nutzen kann: Den schnellen Stream oder die Riesendatei auf dem NAS für das musikalische "Quickie" oder für die Hintergrundbeschallung..., und den anspruchsvolle, zeitaufwändigen Umgang mit ausgeklügelter Mechanik. Mit Klangqualität hat das für mich letztlich nicht viel zu tun, die kann bei beidem sehr gut sein, sondern vielmehr mit Lebensart und mit dem Luxus aus verschiedenen Optionen wählen zu können. Durch HD Vinyl wird sich daran m.E. nicht viel ändern, weil der Klang - losgelöst von der Aufnahme und dem Datenträger selber - auf einem traditionellen Laufwerk in erster Linie durch dieses bestimmt wird. Eine Vinylplatte in einen Schacht zu schieben damit es dann wie von der DC klingt..., na da kann ich doch direkt bei der CD bleiben, ganz wie Du schon angedeutet hast.

                    Viele Grüße: Wolfgang
                    .
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                      #55
                      Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                      Das ist ja auch naheliegend. Der nächste Schritt wäre dann, sich ein tolles Analoglaufwerk hinzustellen, den Player zu starten, die Nadel in die Rille abzusenken, das passende Digitalfile anzuwerfen..., um dann genüsslich das hier anzuhören während man auf den Player starrt:

                      https://www.youtube.com/watch?v=PDXS...SOUYQGZ1eJHDc2

                      Du merkst, ich scherze nur...:zwink:

                      Aber im Ernst: Man sollte schon wissen was man will. Entweder man will das Thema Vinyl im Vordergrund sehen, und will den vinyltypischen Klang auf höchstmöglichem Niveau..., dann ist ein traditionelles Laufwerk ganz sicher einer der anspruchsvollsten (und nicht zuletzt auch teuersten) Wege neben dem Klang auch optische und haptische Reize auszukosten, oder...

                      ...man will Musik schnell, problemlos und - vergleichsweise billig - zu jeder Zeit und überall hören. Diese Entscheidung müssen wir ja in unzähligen anderen Lebensbereichen auch treffen. Wer es schnell und problemlos will drückt nur auf einen Knopf und das wars. Wer etwas zelebrieren möchte macht es sich eben willentlich aufwändiger und umständlicher, erst recht wenn jemand wie ich seine Player z.T. selber baut. Unten siehst Du zwei Fotos von dem was später der Grand Lecteur wurde.

                      Gut natürlich wenn man beides nutzen kann: Den schnellen Stream oder die Riesendatei auf dem NAS für das musikalische "Quickie" oder für die Hintergrundbeschallung..., und den anspruchsvolle, zeitaufwändigen Umgang mit ausgeklügelter Mechanik. Mit Klangqualität hat das für mich letztlich nicht viel zu tun, die kann bei beidem sehr gut sein, sondern vielmehr mit Lebensart und mit dem Luxus aus verschiedenen Optionen wählen zu können. Durch HD Vinyl wird sich daran m.E. nicht viel ändern, weil der Klang - losgelöst von der Aufnahme und dem Datenträger selber - auf einem traditionellen Laufwerk in erster Linie durch dieses bestimmt wird. Eine Vinylplatte in einen Schacht zu schieben damit es dann wie von der DC klingt..., na da kann ich doch direkt bei der CD bleiben, ganz wie Du schon angedeutet hast.

                      Viele Grüße: Wolfgang
                      .

                      Hallo Wolfgang,

                      ja genau so kann man das Thema erfassen....wenn HD Vinyl funktioniert und erhältlich ist wird es dort Möglichkeiten geben die ein oder andere schwäche des Matrizenschnittes insbesondere auch in den inneren Rillen einer Platte noch zu verbessern...aber das geht eben alles in Richtung technische Perfektion sprich in Richtung "EMT-Wiedergabe" was möglich ist ab Platte...

                      Es kann auch Prozesse in den Werken verbessern....klassische Matrizen sprich nicht DMM Technik sollten innerhalb der ersten 24 Stunden in der Galvanik verarbeitet werden für ein Maximum an Klangqualität...das ist oft ein enges Zeitfenster in der Praxis...was man mit DMM oder HD-Vinyltechnik eben nicht so hat....

                      Grüße Truesound
                      Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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