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    Morgen,

    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
    So ein Unsinn mit den WLAN Karten ist das gar nicht. Man hat es bisher nur nie in Frage gestellt.
    In Frage stellen kann man natürlich alles, man sollte dann aber auch die Antworten akzeptieren können.

    WLAN ist ein HF-Signal wie andere auch (DECT, DAB, TV, Mobilfunk etc.) und sollte daher in Bezug auf Musikwiedergabe ebenso behandelt werden, wenn man hier Einflüsse befürchtet. In erster Linie wäre das hier Abschirmung.

    Das Abschalten nur des eigenen WLANs wird diesbezüglich i.d.R. daher garnichts bringen.

    Die WLAN-Schaltung allein hat galvanisch keine direkten Zugriff auf das Musiksignal und daher auch keinen direkten Einfluß.

    Was bleibt, ist (wie immer) der Einfluss über die Stromversorgung. Bei einer weitestgehend entstörten Anlage wird das aber gleich miterledigt.

    Das Abschalten von Funktionen bei einem Rechner verringert natürlich den Stromverbrauch und damit die Belastung des Netzteils (ich gehe jetzt mal davon aus, daß die Prozessorleistung in jedem Fall ausreichend und für Audio-Prozesse überdimensioniert ist).

    Falls die die Anlage nicht netzentstört ist, empfehle ich in diesem Fall ein besseres Netzteil mit höherer Leistung und besserer Netzrückflußdämpfung.

    Bei meinem Streamer hatte ich verschiedene USB-Wifi-Adapter ausprobiert, aber außer einer besseren Empfangsleistung bei Verwendung externer Antennen keinen Unterschied bemerkt.

    Mein Fazit:
    Bei einer gut entstörten Anlage spielt der Einfluß von WLAN oder anderer potentiellen HF-Störquellen keine Rolle.

    Solange man allerdings keine konsequente Netzentstörung betreibt, wird ALLES irgendwie Einfluß nehmen.

    Irgendwelche Routermodifikationen können natürlich ebenfalls das Musiksignal nicht verändern (solange die Datenintegrität gewährleistet wird), sondern bestenfalls die Netzrückflußsdämpfung.

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

      Was ich mir noch wünschen würde, wäre mal ein rein klanglicher Vergleich aller aktuellen Router. Jeder, der mal von einer Fritzbox 7390
      auf die neue 7590 umgestiegen ist, wird feststellen, die neue klingt ja viel besser.
      Hallo Stephan,

      nein, nicht jeder. Du bist doch auch im AH-Forum unterwegs. Da hat noch am 30.03. jemand Folgendes geschrieben:

      "ich bin wegen Blitzschlags direkt von der 7390 auf die 7590 gewechselt. Ich konnte keinen Unterschied hören. Auch die Verwendung eines Zerozone Linearnetzteils brachte keinen hörbaren Unterschied."

      Derjenige, der das geschrieben hat, hat eine hochwertige Anlage (u. a. auch Deinen Meitner DAC und einen Linn G-Streamer).

      Ich selbst wollte aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit dem iFi iPower, die ich hier ja mit als Erster gepostet habe, und der Berichte zu teuren Linear-NT bei mir an der Fritzbox 7490 auch noch mal aufrüsten. Ich habe mir dazu eigens das Farad Super3 (mit den Supercaps - wie Uptone Audio, nur mehr Stromstärke) aus den Niederlanden bestellt.

      Das Ergebnis hast Du ja bestimmt gelesen. Bei mir (zur Vermeidung von störenden Netzrückflüssen in das Stromnetz habe ich vor das iPower einen Steckernetzfilter gesetzt) hat das teure Farad keine Verbesserung mehr gebracht. Zu meiner eigenen Überraschung!

      Wie heißt es so schön: Results may vary...

      VG Uli

      P.S.
      Grundsätzlich halte ich es jedoch für vernünftig, auf einen möglichst modernen und guten Router Wert zu legen. Abgesehen von evtl. klanglichen Verbesserungen werden die neuen Router ja auch im Hinblick auf einen schnellen Datendurchsatz immer besser. Deswegen werde ich bei der nächsten Vertragsverlängerung bei meinem Provider auf jeden Fall wegen einer Fritzbox 7590 anfragen. Sollte es dann bei mir tatsächlich auch noch besser klingen, umso besser.

      Kommentar



        Hallo Uli

        Den Fall, das in einem Forum ein einstimmiges Empfinden entsteht, wird es nur selten geben.

        So bleibt eigentlich nur der eigene Test an der eigenen Anlage. Vieles erwähnte kann, muss aber nicht funktionieren.
        Gründe sind vielfältiger Natur. Alles, was ohne 3 Kaffee, oder am nächsten Tag, noch mühelos heraushörbar ist, sehe ich für mich als
        lohnendes Update. alles, was nur im direktem Vergleich erkennbar ist, aber vom Preis relativ klein, hat auch seine Berechtigung.
        So würde ich z.B das Netzteil an meinem Router noch nach 2 Wochen Urlaub heraushören. Somit "muss" es bleiben.
        Das mitgelieferte hat den typischen "Spratzelsound", den keiner haben will.

        Habe auf deinen Hinweis mal bei Auralic gestöbert, sie empfehlen für ein "optimiertes Netzwerk" 6 Router, leider ist keine Fritzbox genannt.
        Die beiden empfohlenen Netgear kosten 80,- bzw 130,- Neu, was es mir auch Wert wäre, es bliebe die Frage, wie gut oder schlecht wären die anderen.
        Und mal eben alle kaufen ist etwas hart.
        Ein Bekannter aus einer Highend-Gruppe berichtete von einem Router für IT-Häuser, für 1,2K, der gegen seine Fritzbox an seinem Klimax
        bedeutend besser klang, aber leider auch, das auch bei ihm ein Ether-Regen mit anderem Netzteil nochmals eine Verbesserung brachte.
        Ich bin aktuell per WLAN angeschlossen, vorm G-Hub ist ein Netgear LAN-Umsetzer, dahinter der Regen, dann in den Linn.
        Baue ich zurück auf ein normales Lan-Kabel zum Router, ohne Addons/JSSG, würde wirklich jeder sagen: Mach aus den Mist. Kein Witz.
        Teures Hobby, so ein Netzwerk. Dennoch möchte ich da nichts an Klang verschenken.
        Somit würde es mich sogar überaus ärgern, wenn ein Router X das gleiche auch so schafft. Wäre dennoch die richtige Wahl.
        Wozu Störungen entfernen, wenn man sie in der Entstehung schon vermeiden kann.

        Gruss
        Stephan
        Zuletzt geändert von SolidCore; 03.04.2020, 20:36.
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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