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Hörtest: Original vs 3x DA-AD gewandelt, identifizierbar?

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    #91
    Hallo Klaus,

    gern weitere Tests mit dem RME!

    Das John das original war konnte ich nur aus signaltechnischen Untersuchungen heraus feststellen. Hörtechnisch ging dagegen nichts....

    Grüße Truesound
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #92
      Ja, HF-Abfall nahe an Nyquist und erhöhter Rauschflur sind sichere Indizien für die Kopie. Ich arbeite daran solche schnell greifbaren Indizien möglichst auszumerzen, ist nicht leider trivial wie man sich denken kann...
      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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        #93
        Ad Da

        Hallo Klaus
        vielen Dank für deine Erläuterung. Nun habe ichs verstanden.

        So kam mir noch eine Idee. Wenn du einen leeren SUB-D Stecker kaufst, und darin vom Digital Out
        mit einem Silberdraht eine Brücke zum Digital In lötest, minimierst du den Kabeleinfluss, bzw kannst Du auch Kabel damit vergleichen.
        Viel Erfolg bei weiteren Tests.

        Gruss
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          #94
          Bei lokalem digital-loopback über SPDIF oder was auch immer ist die Qualität des Kabel vollends egal, solange die Rekonstruktion des Bitstroms erfolgreich gelingt... und anderfalls ist das Audiosignal sowieso unrettbar rabiat kaputt. Es gibt da keine subtile Degeneration des Klangs oder sowas. Weil ein anderer Klangeinfluss als durch kaputte Bits ist ja aus Prinzip nicht möglich, wir verlassen die symbolische Ebene der Bits ja zu keinem Zeitpunkt. Digital-Loopback, egal wie auch immer realisiert, ist entweder bitdident oder kaputt -- ganz genau gleich wie wenn ich die Quelldatei einfach auf dem Rechner kopiere, das ist dann einfach eine andere, weitere Instanz des Originals. Jeder gemutmaßte subtile Klangeinfluss des Kabels in so einer Konstellation ist wieder ein Fall einer rein logischen, also prinzipbedingten und nicht verhandelbaren Unmöglichkeit, ich weiß damit tun sich Nichtinformatiker leider ziemlich schwer, aber ist halt so. Deshalb braucht man da auch nichts testen (gilt aber nur für den Fall des digitalen Loopbacks).
          Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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            #95
            Ad Da

            Hallo Klaus

            Hmm.....
            Im Nachbarsforum gabs doch auch mal einen Klangvergleich bitidentischer Files.
            wo die eindeutige Mehrheit dennoch Unterschiede wahrgenommen hatte.
            Ich denke, so einfach per Fachbuch betrachtet, verrennt man sich.
            Zu oft sind solche "Phänomene" bereits aufgetaucht, wo die Ursache nicht klar erkennbar war.

            Gruss
            Stephan
            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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              #96
              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
              Im Nachbarsforum gabs doch auch mal einen Klangvergleich bitidentischer Files.
              Es wurde dort der *Abspielvorgang* verschiedener Instanzen ein und des selben Original (da bitident) untersucht. Im Sinne von "Playerklang" oder auch einem Klangeinfluss wo und auf welchen Medium die jeweilige Instanz liegt (Flash vs RAM vs Harddisk zB). Das ist ein Phänemen des Players (technisch nicht auszuschließen aber ein Indiz dann für erhebliche Probleme des Setups incl. dem DAC der zum Abhören benutzt wird). Durch welchen Vorgang die Files an die jeweiligen Stellen des Medium hingekommen sind spielt keine Rolle, sondern nur *dass* sie genau dort sind, während des Abspielvorgangs.

              Summa summarum: Ein Klangunterschied bei gleichen Files liegt nicht etwa an irgendwie doch versteckt vorhandenen, und sogar "kopierfesten" Unterschieden trotz Bitidentität (weil das ist eben die Unmöglichkeit), sondern an Schwächen im Abspielvorgang, wo gewisse Unterschiede im Prozedere beim Auslesen der Quelldaten in's Analog-Audio "durchschlagen" (also zB durch Jitter im Falle der Ausgabe über einen USB-DAC).

              Dieser ganz elementare Unterschied muss von jedem begriffen werden, sonst ist in diesem Punkt keine weitere sinnvolle Diskussion möglich.
              Zuletzt geändert von KSTR; 11.12.2018, 22:28.
              Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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                #97
                Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
                Ja, HF-Abfall nahe an Nyquist und erhöhter Rauschflur sind sichere Indizien für die Kopie. Ich arbeite daran solche schnell greifbaren Indizien möglichst auszumerzen, ist nicht leider trivial wie man sich denken kann...
                Man konnte es auch gleich wieder man Gleichstromanteil bei John sehen....

                Grüße Truesound
                Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                  #98
                  Ja, dazu hätte ich dann das Original mit dem selben Hochpass versehen müssen den auch der ADC als ganzes aufweist, sowohl der (einzige) Koppelkondensator am Eingang und dann der höher liegende Hochpass im Chip selbst, der sampleratenabhängig ist (der DAC ist zum Glück DC-gekoppelt).
                  Und dann den DC-offset so feinjustieren, dass der Wert eben als gleich angezeigt wird um dieses Indiz zu beseitigen.
                  Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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                    #99
                    Bin gespannt auf weitere Hörtestdateien!
                    Obwohl ich habe bei den ersten beiden im ABX Test schon nichts gehört...weder über Lautsprecher noch über KH....

                    Grüße Truesound
                    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                      Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
                      Bin gespannt auf weitere Hörtestdateien!
                      Obwohl ich habe bei den ersten beiden im ABX Test schon nichts gehört...weder über Lautsprecher noch über KH....

                      Grüße Truesound

                      Hallo Truesound,

                      in einem früheren Beitrag hatte ich bereits ein paar Hinweise auf hörbare Unterschiede gegeben:

                      https://www.open-end-music.de/vb3/sh...5&postcount=79

                      Damit sollte eigentlich der „Einheitsbrei“ weniger diffus werden.

                      Freundliche Grüße,
                      never (Udo)

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                        Zitat von never Beitrag anzeigen
                        Hallo Truesound,

                        in einem früheren Beitrag hatte ich bereits ein paar Hinweise auf hörbare Unterschiede gegeben:

                        https://www.open-end-music.de/vb3/sh...5&postcount=79

                        Damit sollte eigentlich der „Einheitsbrei“ weniger diffus werden.

                        Freundliche Grüße,
                        never (Udo)
                        Hallo Udo,

                        auf diese Punkte habe ich u.A. auch geachtet und genau hingehört ...und oftmals meint man bei "Durchgang XX 1" das so zu hören und meint sich ganz sicher zu sein.... man geht in den Blindtest und wählt dann und sieht am Ende das es Einbildung war. Man konnte es im ABX Blindtest dann eben nicht unterscheiden...

                        Um wirklich sicher zu unterscheiden braucht man dann wirklich so etwas wie "höre bei 01:23 genau auf die Klangfarbe vom Becken bei Track XXX hört es sich weniger hell an..." etc.
                        Man muß wirklich ganz genau die Stellen auch zeitlich benennen können und auf was an dieser Stelle ganz genau gehört werden muß...dann kann man auch im Blindtest tatsächlich bestehen....

                        Da wo ich Blindtests bestehen konnte da konnte ich ganz genau die Stelle und das Ereignis auch konkret nennen...

                        So globale "over all" Beschreibung was sich tut...da spielt einen oft dann die eigene Täuschung einen Streich und im ABX Test sieht man dann das man tatsächlich nichts unterscheiden kann wo man vorher ganz fest glaubte das man es könnte....

                        Egal wie man es macht ob man ein paar ABX Tests an einem Tag durchführt oder eben ein Langzeit-ABX wo man pro Tag nur ein oder zwei Durchgänge jeweils macht...man muß es dann verblindet hören sonst legt man sich selber herein....

                        Ich kenne auch das unverblindete Hören zu genüge und man legt sich damit fast immer selber rein bei solchen Beispielen wie Klaus sie da gebaut hat..man glaubt so lange man unverblindet hört sicher etwas zu hören. Macht man dann den Blindtest dann sieht es auf einmal anders aus. Man wundert sich...obwohl man vorher unverblindet recht fest der Ansicht war das man es unterscheiden kann...


                        Grüße Truesound
                        Zuletzt geändert von Truesound; 14.12.2018, 11:19.
                        Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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