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Grundsätzliches zu Blindtests u.a. aus KSTRs Thread

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    #31
    Zitat von jakob Beitrag anzeigen
    An dem, was der Threadersteller in seinem Einstiegsbeitrag als Themenfeld umrissen hat.....

    Zitat von Eingangspost
    Wer glaubt die Files unterscheiden zu können im sehenden Hörtest,
    wer glaubt das Original zu identifizieren, oder wer hat eine Präferenz für eines,
    ...

    Also das wäre dann wohl hinreichend abgefrühstückt, selbst Tester mit ABX gabe es, erfolglose wie erfolgreiche.


    Miese Files kann ich mir auch blind nicht schön hören.
    Das Leben ist zu kurz für schlechte Qualität.



    Grüsse Jürgen

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      #32
      @Jakob,

      Ja, ein Auslagern der Grundsatzdiskussion wäre schön.

      Positiv- wie Negativkontrollen sind sicher hilfreich, auch für einen rein sehenden Präferenztest usw, ich gedachte zB für den angesprochenen original vs DA-AD vs DA-AD via Beibackstrippe zwei Files davon zu duplizieren (dann sind es fünf, die zugeordnet bzw präferenzmäßig eingeordnet werden sollen), allerdings mit nicht dem identischen Dithering damit die Prüfsummen verschieden sind. Zwar kommen dann wieder die Haare-in-der-Suppe-Sucher und sagen, das allein bewirke schon hörbare Unterschiede... was man vorab auch wieder untersuchen könnte, aber man sollte die Kirche im Dorf lassen, bei leicht unterschiedlichem Dithering (anderer Startwert des erzeugenden Zufallsgenerators) in 24bit brennt mE fast unmöglich etwas an...

      Positivkontrollen sind schon heikler, weil es müsste sich um eine gezielte Manipulation handeln, die nicht völlig andersartig ist in der Auswirkung als die um welche es geht, aber stark genug um eben gut erkennbar zu sein.

      Ich wollte jetzt allerdings auch nicht ein gleich hochwissenschaftliches Experiment nach allen Regeln der Kunst daraus machen, der Aufwand muss auch für mich in Grenzen bleiben.
      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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        #33
        @never, "soziale Studie" mag idT ein überdimensionierter Begriff sein den ich mir als "nur-Ingenieur" hätte verkneifen können, aber was ich damit meinte sollte dennoch in jedem Fall klar sein: Aus dem Verhalten bzw aus den anfallenden Beiträgen kann man Rückschlüsse ziehen wie die Leute so drauf sind und in welche der vier ganz groben Kategorien "aufgeschlossenes Holzohr", "engstirniges Holzohr", "aufgeschlossenes Goldohr" und "engstirniges Goldohr" sie fallen, und ob sie die Posts anderer Leute überhaupt richtig gelesen und verstanden haben. So wie in jedem beliebigen anderen Thread auch, sobald kontroverse Themen zur Sprache kommen.
        Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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          #34
          Aus dem Verhalten bzw aus den anfallenden Beiträgen kann man Rückschlüsse ziehen wie die Leute so drauf sind und in welche der vier ganz groben Kategorien "aufgeschlossenes Holzohr", "engstirniges Holzohr", "aufgeschlossenes Goldohr" und "engstirniges Goldohr" sie fallen,

          Nein, kann man nicht, und das weißt du auch. Sag doch einfach: "Entschuldigung, ich habe falsche Worte gewählt und etwas anderes gemeint." Das versteht jeder, und dann ist es auch gut.

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            #35
            Ach geh, natürlich kann man das und jeder macht es ganz automatisch und zwangsläufig, der Mensch kann geradezu nicht anders, und das weißt du auch. Menschen sortieren Menschen immer aufgrund ihres Verhaltens ein.
            Es gibt nicht das geringste wofür ich mich entschuldigen müsste.
            Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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              #36
              Man muss nur eins: sterben. Du hättest diese Küchenpsycholgie erst gar nicht in`s Spiel hier bringen müssen, tut rein gar nichts zur Sache.

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                #37
                Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
                <snip>
                Positiv- wie Negativkontrollen sind sicher hilfreich, auch für einen rein sehenden Präferenztest usw,.....

                .......Positivkontrollen sind schon heikler, weil es müsste sich um eine gezielte Manipulation handeln, die nicht völlig andersartig ist in der Auswirkung als die um welche es geht, aber stark genug um eben gut erkennbar zu sein.

                Ich wollte jetzt allerdings auch nicht ein gleich hochwissenschaftliches Experiment nach allen Regeln der Kunst daraus machen, der Aufwand muss auch für mich in Grenzen bleiben.
                Negativkontrollen gehören zwar prinzipiell dazu, aber man könnte argumentieren, sie erst einzusetzen, wenn viele positive Resultate auftauchen, um einen systematischen Fehler (der falschpositive Ergebnisse begünstigt) auszuschliessen.

                Positivkontrollen sind notwendig, da bekanntermaßen jeder Test für sich eine Ablenkung darstellt (bzw.darstellen kann) und insbesondere das ABX-Protokoll für eine erhöhte Belastung der Testteilnehmer sorgt.

                Normalerweise sagt bei solchen Testversuchen ja niemand den potentiell interessierten, das sie wahrscheinlich erst einmal Training unter diesen speziellen Testbedingungen brauchen bevor es aussagekräftige Ergebnisse gibt.
                Und man wüßt ja auch nicht, womit und wie man trainieren sollte.

                An der Stelle wären entsprechendes Trainingsmaterial auf unterschiedlichen Sensivitätsniveaus enorm hilfreich.

                Bzgl. der "Andersartigkeit" der Positivkontrolle, kann man mE aus verschiedenen Gründen so nicht argumentieren. Zum einen bedeutet es ja bislang, dass die Verwendung _keiner_ Positivkontrolle besser sei als die Verwendung einer "andersartigen" Positivkontrolle, was aus wissenschaftlicher Sicht sehr fraglich ist; meint es gibt mWn keine Studien, die das so bestätigen könnten/würden.

                Zum anderen wissen wir doch, dass unterschiedliche (d.h. aus physikalisch/technischer Sicht unterschiedliche Signalveränderungen trotzdem zu gleichen/ähnliche Wahrnehmungseindrücken führen können).

                Insbesondere, wenn man hinsichtlich der EUT (Effekt unter Test) weder weiss, ob es einen wahrnehmbaren Unterschied gibt, noch welche technische Ursache konkret diese Auswirkung haben könnte, geht es zunächst einmal darum, sicherzustellen, dass überhaupt eine angemessene/vergleichbare Empfindlichkeit unter den spezifischen Testbedingungen erreicht werden kann.

                Die Positivkontrolle muss deshalb auch gar nicht in den jeweiligen Test eingebunden sein, kann also in separaten Tests mitlaufen; sinnvoll, da es ja sowieso Trainingstests geben sollte.

                Bei einem ABC/HR-Test kann man eine Positivkontrolle später dann sogar sinnvoll innerhalb des eigentlichen Tests "mitlaufen" lassen, bei ABX ist das so nicht möglich.
                Gewerblicher Teilnehmer;
                Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.

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