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    Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
    Morgen Franz,

    also ich zum Beispiel habe in der Vergangenheit, also vor dem Einsatz von Turmalin, Sternverteiler, Eupen etc. "...keine über die Zeit störende Nervigkeit, keine irgendwie geartete Lästigkeit..." festgestellt. Auch ist es mir in den letzten Jahren noch nie so ergangen, dass ich mich "...beim Hören nicht wirklich wohl gefühlt hätte und den Eindruck hatte es würde etwas fehlen...", oder "...das Hören über eine längere Zeit hätte mich angestrengt."

    Wenn das bei Dir so war, warum hast Du darüber nie ein Wort verlauten lassen...? Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Du das Klangbild Deiner Anlage jemals irgendwie als nervig, lästig oder anstrengend beschrieben hättest, ganz gleich zu welchem Zeitpunkt. Ist Dir erst jetzt bewusst geworde, dass es bei Dir ohne den Einsatz vor Turmalin resp. erstklassiger Netzversorgung mit Sternverteiler, Eupen Kabeln und Filtern nervig, lästig oder anstrengend geklungen hat...? Oder wusstest Du es die ganze Zeit und hast es nur nicht verraten...? In sofern verstehe ich nicht was Du damit meinst.

    Viele Grüße: Wolfgang...rost:
    .

    Lieber Wolfgang,


    ich "mecker" hier auf hohem Niveau. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Die meisten sind mit weniger wahrscheinlich mehr zufrieden als ich. Das ist und bleibt alles eine Frage des eigenen Anspruchs. Das mag für manche vielleicht arrogant rüberkommen, aber so ist es. Wer die Höreindrücke meiner Besucher zur Kenntnis nimmt, der bekommt von dieser Qualität einen Eindruck. Das heißt jedoch nicht, daß es nicht noch besser ginge. Ich strebe immer nach dem Optimum. Und immer, wenn man denkt, das sei schon erreicht unter den Bedingungen, erfährt man gelegentlich, daß es doch noch was zu holen gibt. So habe ich das mit Ferrit-Kabeln und Turmalin erlebt. That`s all.

    Du mußt das nicht verstehen, es genügt, daß ich es verstehe. Und Neugierige dürfen auch immer mal vorbeikommen. Die erfahren dann selbst, was Sache ist.

    Kommentar


      Hallo Wolfgang,
      Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
      Weißt Du, der Tower vor der LS-Anlage hat eine klare Verbesserung erbracht, das steht außer Zweifel. Wenn ich ihn aber aus der Stromversorgung herausnehme klingt es wieder so wie zuvor, aber keinesfalls nervig oder lästig oder angestrengt. Das Klangbild ist trotzdem noch immer sehr gut und m.E. (im Rahmen meiner Möglichkeiten und nach meinen Maßstäben) nicht zu beanstanden. In sofern wollte ich nur wissen wie Franz es tatsächlich gemeint hat und wie dramatisch schlechter es vorher geklungen hat.
      Ich denke, wenn man jahrzehntelang seinen Raum und seine Anlage Stück für Stück optimiert hat (manchmal auch in Sackgassen geraten ist und zurückrudern mußte), dann kennt man Anlage und Raum in einer Weise dermaßen genau, wie es einem Außenstehenden kaum wirklich zu vermitteln ist.
      Es ist wie eine hochpräzise mechanische Waage, die man mühevoll auf ein zehntel Gramm genau austariert hat. Ein Fitzel zuviel auf der einen Seite und schon beginnt das Ganze zu kippen.

      In dieser Weise sind dann auch meist die Aussagen und Bewertungen zu verstehen - für den Außenstehenden kaum nachvollziehbar, für den Betreffenden dramatisch.
      rost:

      Gruss

      Thomas
      http://www.highfidelity-aus.berlin/
      Gewerblicher Teilnehmer

      Kommentar


        So ist es, Thomas. Ich denke, du hast mich sehr gut verstanden.rost:

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          Zitat von Franz Beitrag anzeigen
          Du mußt das nicht verstehen, es genügt, daß ich es verstehe.
          Na denn...rost:
          ________________
          www.qas-audio.de

          Kommentar


            Zitat von tmr Beitrag anzeigen
            Hallo Wolfgang,Ich denke, wenn man jahrzehntelang seinen Raum und seine Anlage Stück für Stück optimiert hat (manchmal auch in Sackgassen geraten ist und zurückrudern mußte), dann kennt man Anlage und Raum in einer Weise dermaßen genau, wie es einem Außenstehenden kaum wirklich zu vermitteln ist.
            Es ist wie eine hochpräzise mechanische Waage, die man mühevoll auf ein zehntel Gramm genau austariert hat. Ein Fitzel zuviel auf der einen Seite und schon beginnt das Ganze zu kippen.

            In dieser Weise sind dann auch meist die Aussagen und Bewertungen zu verstehen - für den Außenstehenden kaum nachvollziehbar, für den Betreffenden dramatisch.
            rost:

            Gruss

            Thomas
            Hallo Thomas

            Dem kann ich auch nur beipflichten. Besuchern bemerken es vielleicht nicht einmal, selbst hält man es für gravierend.
            Ich halte Gegenbesuche, oder vielmehr Besuche allgemein, für sehr wichtig. Als Hifi-Begeisterter wird ein jeder hier sehr feinfühlig hören, und auf viele klangliche Dinge achten. Erst wenn man etwas "besseres" hört, weiss man, was noch fehlen könnte. So hatte ich beim Jürgen hier aus dem Forum den Song Susana Pena and Skruk - Por los montes y los valles gehört. Der mich bei ihm nachhaltig beeindruckt hat. Ein stimmgewaltiger Chor, der sich authentisch und extrem differenziert im Raum aufbaut. Ich will nicht sagen, das ich den Track schlecht in Erinnerung hatte, aber So kannte ich das absolut nicht. Und schon hat man ein neues Ziel zuhause .
            Ebenso bemerkt man möglicherweise ein mehr an innerer Ruhe in der Musik, dann weiss man, zuhause ist doch noch ein Hang zur Unruhe in der Kette. Man hört ja (hoffentlich) kein Gezische oder zizzeln heraus, vielmehr ist es der von Franz beschriebene Eindruck, keine Ewigkeiten vor der Anlage verweilen zu wollen. Das Gehirn ist ein wunderbarer Kompensator kleiner Wiedergabefehler, mit dem Nachteil, das es eine Art inneren Stress hervorruft, den man als solchen nichtmal bemerkt. Dazu muss man jedoch mal eine Kette gehört haben, wo dieser Effekt nicht eintritt. Oder bei seiner eigenen, auch durch die vielen genannten Entstörmassnahmen aus diesem Beitrag, das gleiche bemerkt. Somit kann ich Franz´s Aussage absolut nachvollziehen.
            Mir selbst fiel dieser Effekt vor Jahren auf, als ich in meinem uralten DAC das komplette Netzteil ersetzt habe. Beim Hören enstand immer wieder der Eindruck: So könnte ich noch 20 Stunden weiterhören. Was vormals nicht so war. So lernte ich auch, es muss nicht "zwingend" ein Ferritkabel her (obwohl das auch helfen kann!). Vielleicht erklärt das meine anderen Kommentare besser, das Turmalin positive Ergebnisse zeigt, ein Ferritkabel nur vereinzelt.

            Gruss
            Stephan
            Zuletzt geändert von SolidCore; 23.11.2019, 21:53.
            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
              Hallo Thomas

              Dem kann ich auch nur beipflichten. Besuchern bemerken es vielleicht nicht einmal, selbst hält man es für gravierend.
              Ich halte Gegenbesuche, oder vielmehr Besuche allgemein, für sehr wichtig. Als Hifi-Begeisterter wird ein jeder hier sehr feinfühlig hören, und auf viele klangliche Dinge achten. Erst wenn man etwas "besseres" hört, weiss man, was noch fehlen könnte. So hatte ich beim Jürgen hier aus dem Forum den Song Susana Pena and Skruk - Por los montes y los valles gehört. Der mich bei ihm nachhaltig beeindruckt hat. Ein stimmgewaltiger Chor, der sich authentisch und extrem differenziert im Raum aufbaut. Ich will nicht sagen, das ich den Track schlecht in Erinnerung hatte, aber So kannte ich das absolut nicht. Und schon hat man ein neues Ziel zuhause .
              Ebenso bemerkt man möglicherweise ein mehr an innerer Ruhe in der Musik, dann weiss man, zuhause ist doch noch ein Hang zur Unruhe in der Kette. Man hört ja (hoffentlich) kein Gezische oder zizzeln heraus, vielmehr ist es der von Franz beschriebene Eindruck, keine Ewigkeiten vor der Anlage verweilen zu wollen. Das Gehirn ist ein wunderbarer Kompensator kleiner Wiedergabefehler, mit dem Nachteil, das es eine Art inneren Stress hervorruft, den man als solchen nichtmal bemerkt. Dazu muss man jedoch mal eine Kette gehört haben, wo dieser Effekt nicht eintritt. Oder bei seiner eigenen, auch durch die vielen genannten Entstörmassnahmen aus diesem Beitrag, das gleiche bemerkt. Somit kann ich Franz´s Aussage absolut nachvollziehen.
              Mir selbst fiel dieser Effekt vor Jahren auf, als ich in meinem uralten DAC das komplette Netzteil ersetzt habe. Beim Hören enstand immer wieder der Eindruck: So könnte ich noch 20 Stunden weiterhören. Was vormals nicht so war. So lernte ich auch, es muss nicht "zwingend" ein Ferritkabel her (obwohl das auch helfen kann!). Vielleicht erklärt das meine anderen Kommentare besser, das Turmalin positive Ergebnisse zeigt, ein Ferritkabel nur vereinzelt.

              Gruss
              Stephan

              Hallo Stephan,



              nimm es mir bitte nicht persönlich, allerdings trägt deine Argumention nicht gerade zu einer Aufklärung deiner Kommentare bei!


              Hier schreibst du verallgemeinernd von positiven Ergebnissen bzgl. des Turmalins.
              Weiter oben berichtest du von 6 Anlagen und von weiteren 10 Usern, die keine positiven Erfahrungen ( soll heißen, in deren Konstellation brachte Turmalin keine Verbesserung ) mit Turmalin verzeichnen konnten.......ja wat denn nu???


              Und wenn ich glaube, anhand einer fremden, völlig anderen Anlagenkonstellation, mehr Ruhe in einzelnen Tracks zu erkennen, dann gehe ich zu Hause wie vor????????


              Wenn Franz von seinen Tuningmaßnahmen berichtet und immer Step by Step, durch entsprechende Entstörmaßnahmen, die ohnehin schon vorhandene Qualtität weiterhin steigern kann, so ist er doch da autark unterwegs.............



              Und das Thema welches Netzkabel wie einsetzen und warum eventuell damit keine Erfolge erzielt werden, hat Thomas doch auch schon hinlänglich erklärt............


              Eventuell belehrst du mich ja eines besseren..............
              Dieses wurde alles im Fieberdelirium im Bett verfasst.......also, nicht böse gemeint.....gute Nacht:dank:


              Grüße,


              Jörch

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                Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                Dem kann ich auch nur beipflichten. Besuchern bemerken es vielleicht nicht einmal, selbst hält man es für gravierend.
                Gruss Stephan
                Hallo Stephan,

                was das anbelangt teile ich Eure Meinung ja uneingeschränkt. Aber Franz hat nun einmal so formuliert, als hätte seine Anlage ohne den Einsatz von Turmalin, Sternverteiler und Eupen ziemlich "gruselig" geklungen. Hier nochmal das Zitat:

                Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                Meiner Meinung nach - als Techniklaie - stellt man die Störungen eher als eine über die Zeit störende Nervigkeit, irgendwie geartete Lästigkeit fest. Man fühlt sich beim Hören über einen längeren Zeitraum nicht wirklich wohl, es scheint was zu fehlen bzw. Hören über längere Zeit strengt an.
                Woher weiß Franz das...? Ich habe sowas von ihm noch nie gelesen, weil er immer in allerhöchsten Tönen von seiner Anlage geschwärmt hat. Ist ihm das vor dem Einsatz von Turmalin alles nicht aufgefallen...? Ich halte das für unwahrscheinlich, seine Anlage hat nach meiner Einschätzung und nach seinen Aussagen auch schon vorher erstklassig geklungen, und jetzt vielleicht noch eine Spur besser. Nur um diese drastischen Formulierungen, um diese (wie ich finde) maßlosen Übertreibungen in der Darstellung, ging es mir. Entweder war der Klang der Anlage auch vorher schon erstklassig, wovon ich überzeugt bin, dann hat sie weder vorher störend genervt, hat nicht lästig geklungen, hat über einen längeren Zeitraum nicht angestrengt und es hat auch nichts gefehlt...

                ...oder sie hat vorher tatsächlich genervt, hat tatsächlich lästig geklungen, war anstrengend und es fehlte ohne Turmalin etwas, so dass die Beschreibung zutraf. Beides gleichzeitig geht nunmal nicht...

                Das hätte ich Franz auch gerne selber geantwortet, aber er will darüber ja nicht mehr reden, und das respektiere ich natürlich. Abschließend werte ich seine obigen Aussagen als eine Art klanglicher "Mücke", die durch die für Außenstehende drastischen Formulierungen den Anschein eines klanglichen "Elefanten" erweckt haben. Schwamm drüber...rost:

                Bei mir hat die Kombination aus Turmalin, Filter, Eupen tatsächlich zu einer reproduzierbaren Verbesserung geführt. Man bekommt das übrigens ganz leicht heraus indem man auf das achtet, womit ich mich hier selbst ausschnittsweise zitiere:

                Es stellen sich (wenn etwas z.B. mit der Stromversorgung nicht stimmt) bereits nach ein paar Minuten, nach einer Viertelstunde oder erst nach einer erheblich längeren Zeitspanne - Irritationen ein, die mit üblichen Klangbeschreibungen nicht zu erfassen sind, die jedoch zunehmend so etwas wie Unlustgefühle oder eine Art innerer Unruhe erzeugen. Wenn alles stimmt stellen sich diese negativen Gefühle nicht ein, und es fällt mir selbst dann äußerst schwer die Anlage auszuschalten, wenn ich bereits über viele Stunden hinweg Musik gehört habe. Offensichtlich scheint das Gehirn einige Zeit zu benötigen, bis es das Klangbild nach einer Reihe von Soll - Ist - Vergleichen als “richtig” akzeptiert und seine Vergleiche einstellt, wodurch sich das wohlige Behagen verstärkt. Oder es erkennt bei diesen Soll - Ist - Vergleichen “Unnatürlichkeiten”, fokussiert sich auf diese und verstärkt das Unbehagen. Tritt dieser negative Effekt nicht auf, ist das ein sicheres Zeichen für erstklassigen Klang.

                Auch vorher, also vor dem Einsatz von Turmalin etc. war das Klangbild der Anlage vom Feinsten, und niemand hätte irgendeine beanstandenswerte Einschränkung bemerkt, weder Fremde noch ich selber. Mag sein, dass es am Aufwand lag den ich auch schon vorher (nicht nur) mit der Netzversorgung getrieben hatte (und immer noch betreibe), das ist schwer einzuschätzen. Und Franz, nichts für ungut, Du schätzt doch ein offenes Wort, nicht wahr...:dank:
                Viele Grüße: Wolfgang...rost:
                .
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                  Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                  Hallo Stephan,

                  was das anbelangt teile ich Eure Meinung ja uneingeschränkt. Aber Franz hat nun einmal so formuliert, als hätte seine Anlage ohne den Einsatz von Turmalin, Sternverteiler und Eupen ziemlich "gruselig" geklungen. Hier nochmal das Zitat:



                  Woher weiß Franz das...? Ich habe sowas von ihm noch nie gelesen, weil er immer in allerhöchsten Tönen von seiner Anlage geschwärmt hat. Ist ihm das vor dem Einsatz von Turmalin alles nicht aufgefallen...? Ich halte das für unwahrscheinlich, seine Anlage hat nach meiner Einschätzung und nach seinen Aussagen auch schon vorher erstklassig geklungen, und jetzt vielleicht noch eine Spur besser. Nur um diese drastischen Formulierungen, um diese (wie ich finde) maßlosen Übertreibungen in der Darstellung, ging es mir. Entweder war der Klang der Anlage auch vorher schon erstklassig, wovon ich überzeugt bin, dann hat sie weder vorher störend genervt, hat nicht lästig geklungen, hat über einen längeren Zeitraum nicht angestrengt und es hat auch nichts gefehlt...

                  ...oder sie hat vorher tatsächlich genervt, hat tatsächlich lästig geklungen, war anstrengend und es fehlte ohne Turmalin etwas, so dass die Beschreibung zutraf. Beides gleichzeitig geht nunmal nicht...

                  Das hätte ich Franz auch gerne selber geantwortet, aber er will darüber ja nicht mehr reden, und das respektiere ich natürlich. Abschließend werte ich seine obigen Aussagen als eine Art klanglicher "Mücke", die durch die für Außenstehende drastischen Formulierungen den Anschein eines klanglichen "Elefanten" erweckt haben. Schwamm drüber...rost:

                  Bei mir hat die Kombination aus Turmalin, Filter, Eupen tatsächlich zu einer reproduzierbaren Verbesserung geführt. Man bekommt das übrigens ganz leicht heraus indem man auf das achtet, womit ich mich hier selbst ausschnittsweise zitiere:

                  Es stellen sich (wenn etwas z.B. mit der Stromversorgung nicht stimmt) bereits nach ein paar Minuten, nach einer Viertelstunde oder erst nach einer erheblich längeren Zeitspanne - Irritationen ein, die mit üblichen Klangbeschreibungen nicht zu erfassen sind, die jedoch zunehmend so etwas wie Unlustgefühle oder eine Art innerer Unruhe erzeugen. Wenn alles stimmt stellen sich diese negativen Gefühle nicht ein, und es fällt mir selbst dann äußerst schwer die Anlage auszuschalten, wenn ich bereits über viele Stunden hinweg Musik gehört habe. Offensichtlich scheint das Gehirn einige Zeit zu benötigen, bis es das Klangbild nach einer Reihe von Soll - Ist - Vergleichen als “richtig” akzeptiert und seine Vergleiche einstellt, wodurch sich das wohlige Behagen verstärkt. Oder es erkennt bei diesen Soll - Ist - Vergleichen “Unnatürlichkeiten”, fokussiert sich auf diese und verstärkt das Unbehagen. Tritt dieser negative Effekt nicht auf, ist das ein sicheres Zeichen für erstklassigen Klang.

                  Auch vorher, also vor dem Einsatz von Turmalin etc. war das Klangbild der Anlage vom Feinsten, und niemand hätte irgendeine beanstandenswerte Einschränkung bemerkt, weder Fremde noch ich selber. Mag sein, dass es am Aufwand lag den ich auch schon vorher (nicht nur) mit der Netzversorgung getrieben hatte (und immer noch betreibe), das ist schwer einzuschätzen. Und Franz, nichts für ungut, Du schätzt doch ein offenes Wort, nicht wahr...:dank:
                  Viele Grüße: Wolfgang...rost:
                  .

                  Moin Wolfgang,


                  was genau respektierst du denn hier gerade?????


                  Grüße,


                  Jörch

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                    Hallo Jörch,

                    ich respektiere selbstverständlich alles was jemand zu einem Thema schreibt, das ist doch klar. Aber teilen muss ich es deshalb ja nicht.

                    Viele Grüße: Wolfgang...
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                      Das hätte ich Franz auch gerne selber geantwortet, aber er will darüber ja nicht mehr reden

                      Lieber Wolfgang,


                      ich könnte noch Stunden darüber reden, aber bei dir erscheint es mir zwecklos, es bringt dich nicht weiter im Verständnis. Nur ich kann für mich bewerten, wie ich was beim vergleichenden Musikhören empfinde. Und ich habe auch wirklich keine Lust dir und anderen die von mir vermittelten Eindrücke näherbringen zu wollen. Mach deine eigenen Erfahrungen. Thomas hat dazu das für mich Maßgebende gesagt, er kennt wohl solche Eindrücke selbst aus eigener Erfahrung.

                      Kommentar


                        Hallo Franz,

                        die kenne ich natürlich genauso. Deshalb würde ich gerne in der Sache weiter über das Thema diskutieren weil es sich mMn lohnt. Ja, ich erkenne die Vorteile der Turmalinisierung, das ist unstrittig..., und ja, alles was damit zusammenhängt hat - durch den Einsatz von Eupen, Thel Filter und Turmalin in Summe - den Klang meiner LS-Anlage graduell noch etwas verbessert. In sofern ist das (auch) für mich ein äußerst interessantes und lohnenswertes Thema. Und wie ernst ich es nehme, das erkennst Du ja auch daran welchen großen Aufwand ich momentan betreibe um in meine Hausverkabelung neue Erkenntnisse zu Turmalin und Konsorten einfließen zu lassen.

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        Zuletzt geändert von Janus525; 24.11.2019, 14:18.
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                          sorry, Doppelpost...
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                            Turmalin

                            Hallo zusammen

                            Da mir vorgeworfen wurde, ich wäre nicht konsequent bei der Enstörung, spiele ich am Ende meines Beitrags den Ball zurück.
                            Ich sehe, wie viele hier, den Praxisnutzen in der eigenen Kette. Fernab von denkbaren Theorien. Ich denke, die allermeisten tun nichts anderes.
                            So gab ich das Beispiel, als ich mal einen Standart PC mit Schaltnetzteil als Quelle versuchte, enstand eine innere Unruhe in der Musik. Nicht wirklich als Zischeln oder sowas erkennbar, vielmehr störte es massiv die entspannte Langzeittauglichkeit beim Hören. Man konnte sich irgendwie nicht zurücklehnen und in die Musik eintauchen. Mit dieser Quelle brachten fast alle von Thomas genannten Enstörungsmassnahmen hörbare Vorteile. Selbst an Vor- und Endstufe. Die Kiste machte wirklich die ganze Kette "strubbelig".
                            PC entfernt, Streamer hingestellt, und ich konnte alles wieder zurückrüsten, ohne Nachteile zu erkennen. Wozu sollte ich also dann entstören "bis der Arzt kommt", wenn ich davon nichts nennenswertes höre. Zumal der Streamer gefühlte "doppelt so gut" klang.
                            Dabei habe ich jedoch einiges gelernt. Ging ich vormals zumindest bei Ferritkabeln von einem müden "Muffelklang" aus, konnte mir Thomas beibringen, das stimmt so nicht. Oder vielmehr verschwindet dieser Eindruck, wenn man die Kette inclusive Stromverteilung als Gesamtwerk sieht, und woanders ebenso eingreift.
                            Dann egalisiert sich einiges.
                            Bringe ich jedoch auch bei der vollgefilterten Kette Silberplatten in einen Cleaner ein, oder auch andere Kaltgerätestecker, und höre einen mir positiv auffallenden Unterschied, kann es natürlich, wie Thomas sagt, an fehlenden, weiteren Entstörungen liegen. Deren Ursache ich nicht entdecken kann. Also spricht doch nichts dagegen, die Stecker oder Platten verbaut zu lassen. als HF Magnet gelten sie sicher nicht. Dies kann ein jeder auch mal nachstellen.

                            Lese ich aber dann von der berechtigten Frage, wieso ich nicht konsequent alle Entstörungsmaßnahmen einsetze, die zig mal genannt wurden, verweise ich wieder auf die Praxis in der eigenen Anlage.

                            Und hier der Ball:
                            Zielt jemand auf absolute Entstörmaßnahmen, also viel hilft viel, alles tun was geht, wieso werden dann nicht konsequenterweise, wie Thomas ebenfalls empfiehlt, die Eupen Kabel mit höheren Querschnitten eingesetzt, z.B 4mm² oder 6mm². Nicht um des Querschnitts, sonder weil deren Filterwirkung nochmals höher liegt. Man braucht sie nur mal gegeneinander auszutauschen, die Wirkung ist in vielen Fällen sofort hörbar.

                            Somit kann ich also heute vollgefilterte, leicht gefilterte, und überhaupt nicht gefilterte (Sowohl Ferrit als auch Turmalin) Hifi-begeisterte verstehen.
                            Wogegen ich früher der Meinung war, jegliches Ferrit, Turmalin, Stromfilter, EMV filter usw würde gern etwas "Auflösung" wegnehmen.

                            Gruss
                            Stephan
                            Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                              Hallo Stephan,
                              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                              Bringe ich jedoch auch bei der vollgefilterten Kette Silberplatten in einen Cleaner ein, oder auch andere Kaltgerätestecker, und höre einen mir positiv auffallenden Unterschied, kann es natürlich, wie Thomas sagt, an fehlenden, weiteren Entstörungen liegen. Deren Ursache ich nicht entdecken kann. Also spricht doch nichts dagegen, die Stecker oder Platten verbaut zu lassen. als HF Magnet gelten sie sicher nicht. Dies kann ein jeder auch mal nachstellen.
                              Hast du denn eine "vollgefilterte Kette" bei dir oder woanders schon mal gehört und woraus bestand die Vollfilterung?
                              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                              Lese ich aber dann von der berechtigten Frage, wieso ich nicht konsequent alle Entstörungsmaßnahmen einsetze, die zig mal genannt wurden, verweise ich wieder auf die Praxis in der eigenen Anlage.
                              Genau.
                              Was einer nicht weiß, macht ihn auch nicht heiß...
                              Ist ja letztendlich auch eine Preisfrage.
                              Eine gute konsequente Netzentstörung wird zwar niemals so teuer sein wie einige Einzelgeräte, aber trotzdem ist damit schon einiger Aufwand in Kapital und Arbeit verbunden.

                              Wer allerdings keinen Leidensdruck verspürt und mit seinem Klang zufrieden ist, hat auch keinen Handlungsbedarf.

                              Gruss

                              Thomas
                              http://www.highfidelity-aus.berlin/
                              Gewerblicher Teilnehmer

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                                Turmalin

                                Zitat von tmr Beitrag anzeigen

                                Wer allerdings keinen Leidensdruck verspürt und mit seinem Klang zufrieden ist, hat auch keinen Handlungsbedarf.

                                Gruss

                                Thomas
                                Hallo Thomas

                                Genau das !!!

                                Umso länger man sich mit der Thematik Netzstörungen beschäftigt, umso eher erkennt man beim Hören einer Kette, ob und wie stark man eingreifen "kann oder muss".
                                Am Sonntag erst wieder erlebt. Da ich nun endlich auch auf den "Streamer-Zug" aufspringe, kann ich meine "Schätzken", sprich CD-Laufwerke, so langsam alle verkaufen. So besuchte ich einen Bekannten, der ein NAD Laufwerk an einem Musikal Fidelity DAC als Quelle nutzt. Kurz reingehört, etwas dünnes Klangbild, leichte Unruhe, keine stabile Mitte.
                                Flugs 2 Ferritkabel eingebunden und einen Netzfilter vor alles, und schon "ging die Sonne auf". Druck, Stabilität, entspanntere Wiedergabe. Hatte schon Angst, mein Laufwerk wird nun nicht mehr gekauft, hehe.
                                Der NAD hat diesen 2-poligen Rasierapparatestecker. Dort fiel mir schon des öfteren auf, das daran ein Eupen-Kabel, an dem die Schutzerde am Stecker per Kondensator an den Schirm gelegt wird, aber am Gerät selbst keinen Kontakt hat, klar hörbare Vorteile bringt. Wenn das bereits reicht, hätte ich eben jemand anderes für das Laufwerk gesucht.
                                Mission Discmaster mit PSX-R für den NAD hingestellt, und Voila, egal in welchem Punkt, alles wurde besser. Ferrit entfernt, keine Nachteile, Netzfilter raus, auch keine. Nun kann jemand anderes sich am alten Klassiker Discmaster erfreuen. Ein Laufwerk mit CDM-9Pro und Glaslinse, mit dem man sehr zufrieden hören kann. Falls jemand an dem DAC aus dieser Kombi Interesse hat, den hätte ich auch noch über.

                                Gruss
                                Stephan
                                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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