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    Hallo,

    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
    Was und wie jeder für sich in der eigenen Anlage interpretiert, ist einzig abhängig von seiner subjektiven Wahrnehmung.
    Nichts anderes habe ich gesagt.

    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
    Auf deinem Bild sieht man zwar den 35Hz überzogenen Peak, aber ebenfalls, das es bis 10Hz weitergeht, und zwar mit sogar höherem Pegel wie der ganze Bereich ab 1khz bis 20khz.

    Nein, sieht man nicht.
    Unter 37 Hz ist Schluss.
    Alles, was darunter abgebildet ist, sind FFT-Artefakte (Seitenbänder der Filter.).
    Im Zeitbereich sieht man sehr deutlich nur 37Hz, vor allen Dingen in der letzten Sekunde.

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
      So tun sich einfache Streamer mit manchen natürlichen
      Instrumenten sehr schwer. z.B bei Naoto, dem Geigenspieler. Hört es sich un-echt an, kommt sowas wie:
      Also mit Augen zu würde ich tippen, da steht einer mit nem Synthesizer, und spielt das damit ab. Einfach weil die Geige zu stark
      nach "Plastik" oder sowas klingt, aber nicht nach Holzhohlkörper. Oder wenn ein Kabel oder Gerät sehr träge ist, wirken
      Schlagzeugbesen eher so, als ob man eine Eisenkette langsam auf den Boden fallen lässt. Stellt man sich das so vor,
      würde es vom gehörten eher nachvollziehbar sein als das eigentliche Instrument auf der Aufnahme.
      Oder eben das Beispiel der Trommel. Würde man sagen, hör mal genau hin, ohne das Wissen des Instruments,
      wo könnte er eher draufhauen, auf eine Papiertonne, oder eine echte Trommel, würdest du bestimmt auch zum ersteren tendieren,
      wenn es sich so anhört. Oder bei dem "Schlangenzischeln" von Schaltnetzteilen entsteht der Eindruck zu einem guten Linearem,
      das eine Sängerin statt vollen Lippen nun dünne hat, und 3 Zahnlücken, wo ihre Luft "durchzischt".
      Gruss
      Stephan
      Hallo Stephan,

      so langsam glaube ich zu verstehen was Du meinst. Die Ursache für solch Schwierigkeiten liegt m.E. aber nicht so sehr in der Wahl der "Medizin", sondern vielmehr in der "Krankheit"..., und diese Krankheit heißt m.E. auch nicht beherrschte Komplexität. Was meine ich damit: Hier bei mir läuft oft ein Schallplattenspieler, ein Vorverstärker, eine Endstufe, ein analoges Filter im Tieftonbereich, ein aktiver Subwoofer und sonst..., nichts...! Und das an einer weitestgehend HF- und Störungsbereinigten Stromversorgung. Und das klingt einfach nur richtig gut.

      Oder es läuft statt eines Plattenspielers als Quelle ein CD-Laufwerk an einem Wandler. Und auch das klingt hervorragend.

      Und das war es.

      Kein Streamer..., keine Schaltnetzteile..., keine WLAN-Verbindungen..., keine Verbindung mit dem TV-Setup..., keine internen Störer innerhalb der Anlage..., innerhalb des Hörraums..., ja nichtmal innerhalb des separaten Stromkreises. Das mag vielen als vorsintflulich erscheinen, primitiv, extrem einschränkend, was die Titelauswahl anbelangt. Aber wenn es mir um höchste Klangqualität geht, verzichte ich gerne auf die vielen Errungenschaften moderner Digitaltechnik, nicht zuletzt weil ich diese nicht beherrsche.

      Anders verhält es sich wenn mir die Klangqualität nicht so wichtig ist. Der ganze "Digitalkram" den man so braucht befindet sich in einem separaten Raum im Obergeschoss (s.u.). Das hat aber dann mit HiFi, mit realitätsnaher Wiedergabe nichts zu tun. Hier laufen zwei NAS mit unzähligen gespeicherten Musik-Titeln, hier kann ich streamen und auf alle möglichen Streamingdienste zurückgreifen wenn ich das möchte. Und auch im Hörraum höre ich Musik oft vom Akkubetriebenen Laptop, achte dann aber nicht sonderlich auf die Klangqualität, die mir dann nicht so wichtig ist.

      Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit das so konsequent zu entzerren und zu separieren..., aber es ist doch zumindest eine Überlegung wert, sich mit der Prämisse Klangqualität auf das Wesentliche zu beschränken, zumindest um nicht überbordender Komplexität zu unterliegen. Mag sein dass manche die Problematik in den Griff bekommen haben - zumindest unterstelle ich das bei Thomas, Stefan usw. Mir würde das nie und nimmer gelingen, deshalb beschränke ich mich auf das womit ich umgehen kann. Und das ist weitestgehend analoge Technik... :-)

      Viele Grüße: Wolfgang

      ________________
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        Hallo,

        kleine Ergänzung:
        Eine Aufnahme, wo wirklich richtig Tiefbass abgebildet wird, ist die von James Blake (2011) "Limit to Your Love".

        Hier mal das Frequenzspektrum der bewußten Tiefbass-Passage:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Limit to your Love 1.png
Ansichten: 248
Größe: 51,6 KB
ID: 542258
        Und dazu der Zeitbereich (ebenfalls 2 Sekunden, damit der Maßstab stimmt)

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Limit to your Love 2.png
Ansichten: 242
Größe: 91,8 KB
ID: 542259
        Man sieht, da ist selbst unter 20Hz noch einiges Geblubber los.

        Gruß

        Thomas
        http://www.highfidelity-aus.berlin/
        Gewerblicher Teilnehmer

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          Hallo Thomas

          Den Song kenn ich. Ist zwar schwer eintönig, kann man aber super nehmen, um Bassdurchzeichnung aufzuzeigen.
          Er könnte auch im Dauerdröhn oder Geblubber enden. Aber eben auch wie ein Vorschlaghammer, wo zwischen den Schlägen Ruhe herrscht.
          Wenn man das mal über Gauder-Lautsprecher mit Keramik Bässen hört, meint man, es wäre ein anderer Song. Diese Präzision ist einfach nur genial.

          @Wolfgang

          Da bin ich bei Dir. Die älteren, rein analogen Geräte hatten damals schon kaum Nervösitäten gezeigt, oder un-echte Töne oder Kreisch.
          Dann schon eher eine belegtere, dunkle Wiedergabe. Würde man z.B nur einen Phono-Dreher nehmen, mit einem ASR Emitter,
          da brauchst du im Leben nix filtern. Das spielt so irrsinnig stabil und ruhig, von ganz allein.

          Deshalb bezog ich das Thema eher genau auf das, was du getrennt betreibst. Nämlich einen DACs, aber vor allem auch Streamer mit in die Kette
          zu integrieren, ohne das diese ihren Klirrkreisch-spratzel-quäk mit einbringen.
          Das bekommt man mit aufwendigen Filterungen, anderen Netzteilen, JSSG und teilweise auch Gerätetausch tatsächlich hin.
          Ist eben nur einiges an Aufwand. Selbst ein Linn Streamer kann so ausgeruht und stabil klingen wie ein Plattenspieler.
          Stellt man das Neugerät jedoch einfach so hin, steckt die Kabel rein, wird man feststellen, das geht so garnicht.
          Damit fängt das Dilemma doch eigentlich an. Das schnellste und einfachste ist, einfach einen Ether-Regen mit besserem Netzteil davor zu setzen.
          Dann gewinnt man schon die wesentliche Ruhe, um vernünftig damit hören zu können. Am Standartnetzwerk war ich wirklich enttäuscht,
          und wollte die Kiste erst wieder umtauschen. Hätte ich den aufwand vorher gewusst, wäre ich beim Nuc mit Festplatte befeuert geblieben,
          der kann das wesentlich besser ohne Netzwerk, als ein 3,5K teurer Linn lieblos betrieben.

          Gruss
          Stephan
          Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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            Hallo Stephan,

            so langsam bekommt man den Eindruck, Du suchst krampfhaft Gründe, die gegen Filternetzkabel sprechen.

            Schon vor einigen Tagen hatte ich Dich gebeten, mal zu sagen, welches Filter-Kabel Du mit Deiner 10.000 €-Rechnung gemeint hast.
            > https://www.open-end-music.de/vb3/fo...489#post541489

            Das teuerste Filter-Kabel, das ich kenne, ist das TMR NK6 (200 €/m). Das empfiehlt aber selbst Thomas nur "in entsprechend hochwertigen Anlagenkonfigurationen". Nicht als Zuleitung dazu.

            Nimmt man ein Eupen 3X2,5 qmm als Zuleitung (nur auf Putz oder im Leerrohr unter Putz möglich), dann kommt man bei 30 m auf 495 €. Das ist weniger als Faktor 20 zu Deiner Rechnung.

            Hast Du Dich bei dem Filterkabel um den Faktor 20 verrechnet oder welches Filterkabel meinst Du?

            VG Uli

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              Hallo,

              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
              Den Song kenn ich. Ist zwar schwer eintönig, kann man aber super nehmen, um Bassdurchzeichnung aufzuzeigen.
              Was meinst du mit mit "Bassdurchzeichnung"?
              Da ist nur Geblubber, mit 10Hz gepulste Tiefton-Bursts.

              Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
              Er könnte auch im Dauerdröhn oder Geblubber enden. Aber eben auch wie ein Vorschlaghammer, wo zwischen den Schlägen Ruhe herrscht.
              Wie soll zwischen den "Schlägen" Ruhe herschen, wenn auf der Aufnahme gar keine Pausen sind, wie man oben sehen kann?
              Vielleicht meinst du ja doch ein anderes Stück.

              Gruß

              Thomas
              http://www.highfidelity-aus.berlin/
              Gewerblicher Teilnehmer

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                Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                Die älteren, rein analogen Geräte hatten damals schon kaum Nervösitäten gezeigt, oder un-echte Töne oder Kreisch.
                Dann schon eher eine belegtere, dunkle Wiedergabe. Würde man z.B nur einen Phono-Dreher nehmen, mit einem ASR Emitter,
                da brauchst du im Leben nix filtern. Das spielt so irrsinnig stabil und ruhig, von ganz allein.
                Gruss Stephan
                Für den Emitter kann ich das nicht beurteilen, Stephan, bezweifle aber, dass er nicht auch davon profitieren könnte. Für meine Restek - Komponenten kann ich das schon. Die Tensor-Endstufe war erst vor wenigen Wochen zum Upgrade..., der Vector-Vorverstärker ist auf neuestem Stand..., der Radiant-CDP ist ebenfalls dank Upgrade ein moderner 24Bitler..., und belegte oder dunkle Wiedergabe...? Nö, beim besten Willen nicht, weder mit noch ohne Filterung, Turmalin, Ferriitkabel. Trotzdem hat die konsequente Filterung ala Thomas vom Verteilerkasten bis zu den Geräten einen weiteren Qualitätssprung ermöglicht, den ich so nicht erwartet hatte.

                Viele Grüße: Wolfgang

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                  Zitat von maasi Beitrag anzeigen
                  Hallo Stephan,

                  so langsam bekommt man den Eindruck, Du suchst krampfhaft Gründe, die gegen Filternetzkabel sprechen.



                  Hast Du Dich bei dem Filterkabel um den Faktor 20 verrechnet oder welches Filterkabel meinst Du?

                  VG Uli
                  Hallo Uli

                  Dem ist absolut nicht so !
                  Ich seh das vollkommen simpel. Wenn jemand berichtet, er hat seine Kette nun entstört, und ich kannte sein voriges Klangbild,
                  fahr ich einfach nochmal hin und sage: Mach mal an. Dann muss man ja irgendetwas hören, das dem Aufwand zufolge einer Verbesserung entspricht.
                  Ist dem so: Voila, alles richtig gemacht, Glückwunsch.
                  So hab ich zuhaus das auch mal versucht, ohne nennenswerte Vorteile. Teilweise auch, meinetwegen durch falsche Massnahmen, Verschlechterungen.
                  Davon habe ich mehrfach berichtet. Das stimmt.
                  Für Wolfgang habe ich mich gefreut, hat er doch anhand seiner Berichte klare Fortschritte erzielt. Und niemals dagegen gesprochen, es könne bei ihm
                  nicht so sein, oder es würde nicht stimmen.
                  Somit wundert man sich doch nur, wieso es zuhause nicht klappt, und andere davon schwärmen.
                  Aktuell baue ich mir sogar ein Filterkonzept, sehr ähnlich an das von Audio Optimum angelehnte. Jedes Gerät einen eigenen Filter, bis auf den Amp,
                  der mit Dynamikeinschränkung reagiert. Ich will auch positive Ergebnisse.

                  Auf 10k kam ich ganz simpel. Habe einfach mal in eine Preisliste geschaut (ohne einen Hersteller zu nennen), und 200,-/m gefunden.
                  Mit 2x 15m Zuleitung (6K), und 4 fertige Stromkabel zu den Geräten mit Stromreiniger 800,- bin ich bei 9,2K.
                  Hinzu noch Filter obendrauf. Bleiben wir bei deinem Vorschlag, Eupen 3G2,5, sind es 500,- + Filter + Cleaner als Fertigware = grob geschätzt >3K.
                  Immer noch eine stattliche Summe.

                  Natürlich kann man jede Art von Kosten durch Selbstbau herunterbrechen. Eupen 3g1 kostet 8,50-/m, typische Netzfilter
                  bei Ebay Stück 10,- ohne Gehäuse, Stromreiniger selbstgebaut geschätzte 80,-. So lobte ich Wolfgangs Konzept ebenfalls, mit kleinen
                  Mitteln das eigentliche Ziel, besser Musik zu hören, aufzustellen. Und vor allem !, da sein voriges Stromkonzept weitaus teurer,
                  aber nach seinen Berichten hörbar schlechter klang. Und wieder: Voila !
                  Ich stelle auch die Preise beliebiger Hersteller nicht in Frage, da sie durch Entwicklung, Vertrieb, Marketing usw immer höher liegen als Selbstbau.
                  Verwies lediglich auf die möglichen Gesammtkosten, von denen zumindest ich dann auch einen klar hörbaren Vorteil erwarte.
                  Umso teurer, umso höher die Erwartung. Oder will irgendjemand 2K ausgeben, um 2 Kaffee zu brauchen, überhaupt Unterschiede zu erahnen ?

                  Kommst du eventuell aus dem Radius 50km von Moers ? Dann komme ich gerne mal dein Konzept hören, und bei einem Plausch
                  wird sich vieles besser aufklären. Wolfgang hatte ich bereits gefragt, er ist aber kein Freund von gegenseitigen Besuchen oder Forentreffen.
                  Das respektiere ich. Schade nur, weil er "umme Ecke" wohnt.

                  Hoffe deine Frage damit beantwortet zu haben.

                  Gruss
                  Stephan
                  Zuletzt geändert von SolidCore; 25.03.2020, 20:31.
                  Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                    Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                    Somit wundert man sich doch nur, wieso es zuhause nicht klappt, und andere davon schwärmen.
                    Gruss
                    Stephan
                    Hallo Stephan,

                    vielleicht hängt es damit zusammen, dass Du - bei allem Respekt - nicht systematisch und zugleich vorsichtig genug vorgehst, und Du Dich zeitgleich mit mehreren Variablen herumschlägst. Wie gefällt Dir denn folgende Vorgehensweise:

                    - Du nimmst jegliche Form von Filterung oder HF-Bekämpfung aus Deiner Kette heraus um einen Status quo zu schaffen..., eine Basis, von der aus Du vorangehen kannst..

                    - Du lässt die ganzen Themen wie andere Stecker, andere Kabelmaterialien, andere Stromleisten, andere Gerät usw. völlig außen vor und änderst daran vorerst nichts mehr.

                    - Und nun änderst Du eine einzige Einflussgröße, zum Beispiel legst Du einen Powercleaner in die Zuleitung zur Anlage, und hörst Dir das dann einige Tage lang an.

                    - Gefällt Dir dessen Einfluss lässt Du ihn in der Kette, gefällt er Dir nicht nimmst Du ihn wieder raus.

                    - Bei Erfolg: Danach setzt Du ein Ferritkabel zwischen Verteilerkasten und der Anlage ein. Wichtig scheint mir, dass Du Dich jeweils für mehrere Tage auf die Veränderung einhörst, bevor Du eine Entscheidung triffst.

                    Mein Eindruck ist, dass Du in diesem (entschuldigung) Wust von Einflussgrößen und Kompensationsmaßnahmen völlig den Überblick verlierst und nicht mehr weißt "wo vorne und hinten" ist. Auch ich hätte längst den Überblick verloren und hätte keine Ahnung mehr, an welcher Stellschraube ich nun drehen sollte. Für mich wäre klar was in dieser Situation zu tun ist: Reset, alles auf null, einen Status quo schaffen, Schritt für Schritt vorgehen, und vor allem Zeit lassen...

                    Das musst Du natürlich nicht so machen..., aber für mich wäre das ein praktikabler Weg. Hast ja gesehen, dass ich mehrere Wochen gebraucht habe für die Entscheidung, den Trident 1 zu verwerfen.

                    Viele Grüße: Wolfgang
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                      Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen

                      Natürlich kann man jede Art von Kosten durch Selbstbau herunterbrechen. Eupen 3g1 kostet 8,50-/m, typische Netzfilter
                      bei Ebay Stück 10,- ohne Gehäuse, Stromreiniger selbstgebaut geschätzte 80,-. So lobte ich Wolfgangs Konzept ebenfalls, mit kleinen
                      Mitteln das eigentliche Ziel, besser Musik zu hören, aufzustellen. Und vor allem !, da sein voriges Stromkonzept weitaus teurer,
                      aber nach seinen Berichten hörbar schlechter klang. Und wieder: Voila !

                      Gruss
                      Stephan
                      Ja also..., ganz so würde ich das nicht formulieren wollen. Richtig ist, dass mein finanzieller Aufwand gering war. Richtig ist auch, dass meine vorherige Stromversorgung (für meine Verhältnisse) sehr teuer war. Das ist sie auch noch immer, weil sie unverändert zentraler Bestandteil meiner Stromversorgung ist. Alles was ich getan habe, ich habe den "Tower" und rund 11m Ferritkabel der LS-Anlage vorgeschaltet.Und hörbar schlechter klingt so, als hätte es vor der HF-Bekämpfung etwas Beanstandenswertes im Klangbild gegeben. Das war nach meinen Maßstäben nicht der Fall. Als ich auf das Thema eingestiegen bin habe ich klammheimlich gedacht: "Was soll das bringen...? Bisher hat jede Art der Filterung nur Negatives bewirkt. Aber okay, versuchen kann man es ja noch mal. Wenn nichts dabei herumkommt habe ich wenigstens was Interessantes gebaut. So what...? " So entspannt hat das bei mir begonnen, ohne großartige Erwartungen, ohne Zeitdruck, ohne besondere Ansprüche, ich war ja rundherum zufrieden. Im Grunde habe ich gefunden ohne zu suchen. Du kannst Dir sicher meine Verblüffung vorstellen, als es tatsächlich klanglich noch ein stückweit besser wurde..

                      Viele Grüße: Wolfgang
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                        Morgen,

                        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                        So hab ich zuhaus das auch mal versucht, ohne nennenswerte Vorteile. Teilweise auch, meinetwegen durch falsche Massnahmen, Verschlechterungen.
                        Davon habe ich mehrfach berichtet. Das stimmt.
                        Ich vermute mal, daß du aufgrund deiner Klangbeschreibungen ("Mumpf", "Kreisch", "Dröhn", "Blubber" usw.) qualitätsmäßig mit deiner Anlage noch meilenweit davon entfernt bist, wo sich eine aufwendige Entstörung lohnen würde.
                        Ich wüßte sonst nicht, wie einem solche beschreibungen in den Sinn kommen würde.

                        Ganz klar ist, daß vorher erst einmal die elementaren Hausaufgaben erledigt werden müssen.
                        Eine Anlage, die klanglich wie oben aufgezählt, auf Entstörung reagiert, ist aber davon noch weit entfernt.

                        Eine sinnvolle und erfolgreiche Entstörung ist meist nur audiophiles Feintuning, das aber, je besser die Anlage und je ausgeprägter die Hörbildung ist, um so wichtiger und bedeutungsvoller für den Hörer wird.

                        Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
                        Auf 10k kam ich ganz simpel.
                        Ja, so liest es sich auch.

                        Mein NK6 z.B als meine teuerste Netzleitung ist auf der ganzen Welt noch niemals als (doppelte) Zuleitung zur Anlage verwendet worden (obwohl einige das gerne so hätten), da ich dieses Kabel garnicht als Meterware anbiete. Es eignet sich auch mechanisch überhaupt nicht zur einer Verlegung.
                        Es ist optimal als "letzter Meter" vor dem jeweiligem Gerät.

                        Nun zu den anderen Preisen.
                        Die Kosten für Fertiggeräte bestehen eben nicht nur aus Materialpreis plus Entwicklung, Vertrieb, Marketing, sondern, zumal in Deutschland und bei Handarbeit und Kleinserie, größtenteils aus der nötigen Arbeitszeit und nicht zuletzt aus Steuern und Sozialabgaben, die ca. 50% des Verkaufspreises betragen.
                        Wird bei solchen Rechnungen gerne mal vergessen.

                        Für Marketing und Vertrieb bleibt da meist nicht viel übrig, das geht nur bei Produkten, bei denen die Wertschöpfungsquote (aufgrund von Fertigung in Billiglohnland) bedeutend höher ist.

                        Selbstverständlich ist da Selbstbau eine gute Lösung, wenn KnowHow, Werkzeug und die nötige Freizeit zur Verfügung steht.

                        Gruß

                        Thomas
                        http://www.highfidelity-aus.berlin/
                        Gewerblicher Teilnehmer

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                          Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen

                          Hallo Stephan,

                          Wie gefällt Dir denn folgende Vorgehensweise:

                          - Du nimmst jegliche Form von Filterung oder HF-Bekämpfung aus Deiner Kette heraus um einen Status quo zu schaffen..., eine Basis, von der aus Du vorangehen kannst..


                          - genauso habe ich das gemacht um festzustellen das etliche Musikstücke sich nicht gut anhören.
                          - anschließend komplette Stromversorgung auf ca. Je 2.5m Eupen 2.5er
                          - jetzt ist zwar das harsche, plärrige weg aber es kommt nur noch genuschel, Sängerin mit Mundschutz, man erkennt die einzelnen Musikinstrumente nicht mehr richtig, es ist alles ein Brei



                          - Du lässt die ganzen Themen wie andere Stecker, andere Kabelmaterialien, andere Stromleisten, andere Gerät usw. völlig außen vor und änderst daran vorerst nichts mehr.

                          - Und nun änderst Du eine einzige Einflussgröße, zum Beispiel legst Du einenPowercleaner in die Zuleitung zur Anlage, und hörst Dir das dann einige Tage lang an.



                          - Thel Filter als erstes vor die gesamte Kette . Ergebniss: Bass nimmt ab, Höhen nehmen ab
                          - mit Eupen und Thel wird es noch schlimmer.




                          - Gefällt Dir dessen Einfluss lässt Du ihn in der Kette, gefällt er Dir nicht nimmst Du ihn wieder raus.



                          -Thel Filter wieder raus und Eupen raus. Stephans Stromkette wieder rein. Zugegeben zwar immer noch minimal nervös ( es liegt bewiesenermaßen am Quellgerät) aber viel , viel musikalischer. Stimme präsent, Instrumente Präsent , Räumlichkeit, Details...alles da. Hier vermisse ich nichts.

                          So kann ich stundenlang im Geschehen versinken, alles da, nichts nervt auf Dauer oder fehlt......Track schon zu ende....ich höre ihn nochmal.


                          Viele Grüße: Wolfgang
                          So sehe ich das.
                          Zuletzt geändert von dirkrs; 26.03.2020, 07:53.

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                            Zitat von dirkrs Beitrag anzeigen

                            So sehe ich das.
                            Morgen Dirk,

                            wenn das bei Dir so ist, dann würde ich an Deiner Stelle auf Filter, Ferritkabel usw. auch komplett verzichten wollen, ist doch klar... :-)

                            Wenn ich Dich richtig verstehe, dann klang Deine Kette zu Beginn -harsch und plärrig-, das war der Grund weshalb Du überhaupt etwas verändern wolltest, richtig...? Da Du annahmst, es hinge mit HF-Einflüssen zusammen, hast Du Thel Filter, Eupen Kabel usw. ausprobiert, wodurch Deine Kette -nuschelig und nach Brei- geklungen hat.

                            Wenn sich also der Klang Deiner Kette durch Filtermaßnahmen derart zum Negativen verändert hat, dann wäre das aus meiner Sicht eine Bestätigung dafür, dass bei Dir vor Ort enorme HF-Einflüsse oder andere Netzstörungen wirksam sind. Wäre es anders, hätten die Netzfilterungen den Klang nicht so deutlich verändern können. Der HF-Einfluss und die Störungen waren also Bestandteil des vorherigen Klangbildes, es war nur etwas zu viel des Guten, wodurch Dein Klangbild harsch und plärrig wurde. Bisher scheint mir das alles schlüssig und technisch begründbar zu sein was Du beschreibst..

                            Nun hast Du Stephans Stromkette eingesetzt und es hat auf Anhieb gepasst. Zwar ist der HF- und Netzstörungs Einfluss immer noch da (ein erneuter Einbau der Filtermaßnahmen würde das Klangbild wieder nuschelig und breiig machen), aber nicht mehr in so hohem Maß wie zuvor, so dass es für Dich jetzt genau richtig klingt. Das ist doch ein toller Erfolg, und Du kannst Dich glücklich schätzen dass Dir das auf diese Weise gelungen ist...!

                            Viele Grüße: Wolfgang



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                              Genau Wofgang so ist es und der Grund warum ich mit der Kabelgeschichte angefangen habe. Meine vorige Kette war begrentzt was das angeht weil die Komponenten es nicht wieder geben konnten.
                              Der auffälligste Punkt war hier der Tausch der Lautsprecher. Damit fing alles weitere an.

                              Habe ein paar mal komplett auf und abgebaut. Eupen zu Stephan. Auch mal über Nacht dran gelassen um es am nächsten Tag ohne Änderung so nochmal zu hören.

                              Stephans Kette bekommt es bei mir verdammt gut hin.

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                                Das Dirk, und nur das, ist aus meiner Sicht entscheidend... Wie und warum jemand es hinbekommt, zuhause rundherum glücklich und zufrieden Musik zu hören, ist letztlich völlig egal, finde ich. Ob das dann Abfolge einer systematischen und streng technisch begründeten Vorgehensweise ist..., oder ein Zufallsprodukt, resultierend aus willkürlichem Gerätetausch..., der Rat eines erfahrenen Händlers..., oder purer Zufall..., oder auch nur ganz großes Glück..., wenn jemand diesen Zustand erst einmal erreicht hat spielt das aus meiner Sicht alles keine Rolle mehr. Schau mal bitte was ich schon vor Jahren dazu empfohlen habe:

                                Liebe HiFi - Freunde, wählt eure HiFi - Anlagen zunächst einmal möglichst unkompliziert, zum Beispiel durch Weglassen überflüssiger Komponenten und Kabel. Sorgt dafür, dass keine Störungen durch äußere Einflüsse (Raumakustik, Stromversorgung, Mikrofonie) entstehen können und schaltet deren Ursachen bereits im Vorfeld systematisch aus. Falls Ihr irgendwann eine bezahlbare Kombination findet, die Euch in dieser Umgebung zutiefst befriedigt... (Anm.: Selbst wenn sie einen alten Leak - Röhrenverstärker sowie Lautsprecher beinhalten sollte, die in keinem Testspiegel zu finden sind!) ...dann werdet glücklich damit, behaltet diese Geräte, hegt und pflegt sie, gebt sie nie wieder her und verteidigt sie mit Zähnen und Klauen...”

                                Viele Grüße: Wolfgang

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